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  #586  
Alt 25.10.2009, 23:23
Benutzerbild von Uniqua
Uniqua Uniqua ist offline
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Standard AW: Barrett-Syndrom

.....wird das abtragen so von der kk bezahlt ?
kann ich so zu meinem doc gehen und sagen (zb ) ich möchte bei dr ell operiert werdn ????



bestimmt nicht...oder ?
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  #587  
Alt 27.10.2009, 21:45
Anjana Anjana ist offline
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Standard Ich wurde 2007 von Dr. L in Berlin operiert

Guten Abend,
ich bin neu hier und habe mit großem Interesse die Beiträge hier gelesen.
2007 wurde ich bei Dr. L. in Berlin nach der neuen Methode operiert, nach dem ich 2 Jahre lang PPI wegen Gastritis, Sodbrennen und Hernie geschluckt hatte. Allerdings waren die Beschwerden danach nicht schlagartig verschwunden. Es brauchte noch ca. 1 Jahr und einige Pantozol bis ich Ruhe (März 2008) hatte. Danach wurde ich schwanger und jetzt nach der Geburt unseres Sohnes im März 09 bekam ich wieder Magenschmerzen und im August ca. 1 Monat lang Sodbrennen. Heute hatte ich wieder eine Spiegelung. Der OP-Bereich wäre in Ordnung allerdings Vedacht auf Short-Segment Barrett-Ösophagus. Nun bin ich etwas Verunsichert - was bedeutet Verdacht??? Wird dies erst durch die entnommenen Proben geklärt? Die Ärztin war total im Stress ( es ging dort wie am Fliesband) und meinte nur - leichte Entzündung im Magen aber dafür gibt es Medikamente. Ich hab das mit dem Barrett nur rausbekommen, weil ich den Brief für meinen Hausarzt geöffnet habe

Ist schon komisch, dass ich nun vielleicht Barrett haben könnte, obwohl der OP- Bereich ok ist und Sodbrennen nur ganz selten in den letzen 1,5 Jahren da war.

Ich denke, ich werde mal den Laborbericht abwarten und dann weiter sehen.
Ich stehe bei Fragen zu meiner Op gern zur Verfügung.

Viele Grüße
Anjana
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  #588  
Alt 30.10.2009, 00:34
rollef rollef ist offline
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Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo Anjana!!
Wäre nett wenn du uns ein paar Auskünfte über die OP geben Könntest.
Hätte da einige Fragen da ich mich auch für diese OP Methode interessiere.
Wie ist die OP bei dir verlaufen,hast gleich die PPIs weggelassen,wieviel hast du abgenommen,wann hast du wieder normal essen können,musste deine Speiseröhre nach der OP nachträglich gedehnt werden.
Wäre nett wenn du uns bisl darüber erzählen könntest.
Im voraus schon vielen Dank.
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  #589  
Alt 30.10.2009, 12:49
thorag thorag ist offline
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Beiträge: 102
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo Leute,


hatte in letzter Zeit einige Prüfungen und im Büro haben sich die Akten mal wieder bis zur Decke gestapelt....

@Anjana
Im Rahmen einer Spiegelung kann nicht mit Sicherheit beurteilt werden, ob du Barrett hast. Es kann Anzeichen geben, allerdings kann es sich auch um (hochgezogene) Magenschleinhaut etc. handeln.
Nur die Gewebeuntersuchung kann letztlich Klarheit bringen.
Die solltest du also abwarten und dich nicht verrückt machen.

Erstens wird die Gefährlichkeit von Barrett überschätzt (siehe meine weiteren Beiträge) und zweitens musst du es ja nicht haben.
Wenn du Fragen hast, kannst du Sie mir allerdings gerne stellen!

Infos über die Doc L. OP interessieren hier (mich eingeschlossen) sehr viele.
Man findet halt im Netz gar nichts (ausser Doc L`s Seite)
Mein Bruder wurde ja auch dort operiert.

Hast du mit anderen Docs über die OP gesprochen?
Halten die ihn denn für seriös bzw. die Op für ausgereift.
Hat Doc L. was über die Gefahr gesagt, dass die Netze irgendwann wandern könnten oder wie der Körper auf die Fremdstoffe reagiert.
Ist die OP reversibel?

Hoffe, dich nicht mit den Fragen zu erschlagen



Ansonsten:

Liebe Grüße an alle!
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  #590  
Alt 01.11.2009, 13:56
denise20 denise20 ist offline
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Registriert seit: 01.11.2009
Beiträge: 1
Standard AW: Barrett-Syndrom

hallo

ich bin neu hier und ich habe mir alle berichte durchgelesen, und zwar mit großem interesse....
ich bin 20 jahre alt und bin mit 19 am barrett-syndrom erkrankt...eigentlich wurde es per zufalll entdeckt...der arzt meinte zu mir, dass ich schon einen gutartigen tumor habe und die heilungschancen nicht gut sind, zudem hatte ich noch ganz viele erosionen in meiner speiseröhre...
ich musste dann operiert werden und nach dem halben jahr kampf und medikamente wurde ich als krebsfrei befunden, und zwar dieses jahr im januar...
nun haben november und ich habe wieder anzeichen und muss wieder zur magenspiegelung und hatte auch schon medikamente genommen, diesmal waren die nebenwirkungen aber zu stark und ich musste die medikamnete nach nem monat absetzten....mein problem ist, dass mein unterbewusstsein eine solche angts hat und mein körper nur zuckt und ich jetzt extra ins krankenhaus muss , um eine magenspiegelung durchführen zu können...
ich wollte nur mal fragen, ob jemand ein gutes krankenhaus in berlin kennt, wo ich hingehen könnte ?

wäre schön , wenn ich eine antwort bekäme, danke im vorraus

noch viel glück an alle

Geändert von denise20 (01.11.2009 um 13:58 Uhr)
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  #591  
Alt 02.11.2009, 14:21
thorag thorag ist offline
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Beiträge: 102
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo Denise,


leider kann ich dir in Berlin kein KH empfehlen, da ich nicht von dort komme.
Ich kann dir aber Prof. Ell in Wiesbaden empfehlen. Dem kannst du auch eine E-Mail Anfrage senden.

Fragen kannst du auch hier stellen:

http://www.barrettoesophagus.com/

Die antworten in der Regel sehr schnell.

Was wurde denn genau bei dir diagnostiziert?

Liebe Grüße und viel Kraft!

Flo
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  #592  
Alt 05.11.2009, 08:58
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Korkhase Korkhase ist offline
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Beiträge: 38
Beitrag AW: Barrett-Syndrom

Liebe Barrett-Gemeinde,

aus aktuellem Anlass melde ich mich mal wieder. Gestern war ich zur Nachuntersuchung bei Prof. Ell in Wiesbaden und das war sehr erfreulich.
Bei mir wurde ja im Rahmen einer Studie vor 6 Monaten die Barretthaut komplett abgetragen. Die Spiegelung gestern hat ergeben, dass tatsächlich lückenlos die normale Schleimhaut nachgewachsen ist und keine Spur mehr von Barrett vorhanden ist. Außderdem erfreulich, es haben sich keine neuen Dysplasien gebildet, ich kann als geheilt gelten.
Noch ist es nicht wissenschaftlich bewiesen, dass die Abtragung Krebs verhindern kann, allerdings sind die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse sehr hoffnungsvoll, es ist nach der Abtragung bei keinem Patienten mehr Krebs festgestellt worden, so sagte mir der Projektleiter der Studie, allerdings ist die Zeit noch zu kurz, um eine endgültige Feststellung zu treffen, das ist erst nach Ablauf der Studie in ca. 5 Jahren der Fall.

@Thorag: Unser "wein"erliches Treffen habe ich nicht vergessen und wenn ich extra nach Darmstadt reisen müsste, der Anlass ist es wert.

Liebe Grüße
Korkhase
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  #593  
Alt 05.11.2009, 12:21
thorag thorag ist offline
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Beiträge: 102
Standard AW: Barrett-Syndrom

Mensch Korkhase,


das sind ja super Nachrichten! Juchhu!

Was hälst du von einem "Wei(h)nachtlichen" Treffen;-)
Bin da auf jeden Fall einige Zeit in Darmstadt, vielleicht klappt das ja dann endlich?
Nun müssen wir auf jeden Fall anstossen!!!!!

Sollten dann auf jeden Fall mal mailen...
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  #594  
Alt 07.11.2009, 20:25
rollef rollef ist offline
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Beiträge: 23
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo Anjana wäre nett wenn du mal antworten würdest und bisl was über deine OP erzählen würdest siehe mein Bericht oben.
Wäre sehr hilfreich für viele in diesem Forum .
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  #595  
Alt 10.11.2009, 19:10
fiona1000 fiona1000 ist offline
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Standard AW: Barrett-Syndrom

http://www.rp-online.de/bergischesla...id_545049.html
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  #596  
Alt 26.11.2009, 23:54
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Uniqua Uniqua ist offline
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Standard AW: Barrett-Syndrom

hallo

@korkhase das ist ja genial !!!!!!!
bin begeistert !!!!


wie ist das, wenn ich meine auch abtragen lassen möchte, muss ich das selber bezahlen ?

lg
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  #597  
Alt 12.12.2009, 02:06
frodo55 frodo55 ist offline
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Beiträge: 1
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo,

habe am Donnerstag von meiner Hausärztin den Befund "Barrett-Ösophagus" so nebenbei erfahren. Mit dem vor 4 Wochen festgestellten "Morbus Grohn" kann ich in diesem Augenblick leben. Das Barrett-Syndrom macht mir aber zu schaffen. Meine Hausärztin sprach von einer Heilungsmöglichkeit. Dies stimmt nach kurzem "googeln" wohl nicht. In erster Linie wird die Radiofrequenzablation
(Wegbrennen der veränderten Schleimhaut) als "Heilmöglichkeit" (aber auf jeden Fall als gewisse Sicherheit hinsichtlich des Entstehens von Krebs) gewertet. Vom Problem der Beseitigung der Refluxösophagitis mal abgesehen. Die Behandlung "Radiofrequenzablation" wird aber wohl erst bewilligt, wenn ein Krebs erkennbar ist. Habe ich dies so richtig verstanden? Kann mir hier evt. ein Mitbetroffener weiterhelfen?

Ich muß mir auch noch einen geeigneten Gastrologen zwischen Siegen und Gießen suchen.

Wäre lieb, wenn mir Jemand antwortet!

Gruß Frodo55
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  #598  
Alt 14.12.2009, 12:13
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Korkhase Korkhase ist offline
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Beiträge: 38
Daumen hoch AW: Barrett-Syndrom

Hallo Frodo,

wie du aus meinen Beiträgen sehen kannst, hatte ich ein Karzinom im Frühstadium, welches von Prof. Ell in Wiesbaden entfernt wurde, in diesem Falle wurde auch ein Teil der Barrett-haut mit abgetragen. Bei normalem Befund von Barrett ohne Entartungen gilt immer noch die Standardregel, dass nicht abgetragen wird, weil ein Verhindern von Krebs wissenschaftlich dadurch nicht bewiesen ist.
Es läuft aber gerade eine Studie von Prof. Ell, an der ich auch teilnehme und in dieser Studie soll bewiesen werden (oder auch nicht), dass die Ablation wirklich krebsverhindernd ist und ihm Rahmen dieser Studie wurde bei mir die gesamte Barretthaut abgetragen und wunderbarer Weise ist die ganz normale regelrechte Schleimhaut nachgewachsen, was Prof. Ell wörtlich als "exzellenter Befund" attestiert hat. Das Ergebnis der Studie wird erst in ca. 4 - 5 Jahren feststehen und bis dahin gilt die alte Standardregel, dass nicht abgetragen wird.

Liebe Grüße
Korkhase
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  #599  
Alt 16.12.2009, 21:01
Frank65 Frank65 ist offline
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Beiträge: 43
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo Frodo ,

ich nehme an , du hast bezüglich der Radiofrequenzablation die Berichte über die Therapie des Halo-Systems der Firma Barrx Medical gelesen . Ich bin der Meinung , dass dies sich sehr viel versprechend anhört . Allerdings scheint es wirklich so zu sein , dass auch diese Methode , wie auch die anderen Ablationsverfahren ,erst zum Einsatz kommt , wenn bereits Dysplasien vorliegen . Dies finde ich extrem unbefriedigend . Denn einerseits hofft man ja , dass sich der Barrett nicht in diese Richtung weiterentwickelt , aber andererseits rennt man dann den Rest seiner Tage mit dem Barrett herum und es bleibt immer das blöde Gefühl im Hinterkopf .Außerdem sehe ich auch die Gefahr , dass eine Veränderung evtl. nicht rechtzeitig erkannt wird und es dann vielleicht für eine Ablation zu spät ist . Denn dies festzustellen ist für viele Ärzte sicher nicht ganz einfach . Es wird daher ja auch geraten sich möglichst bei Experten gastroskopieren zu lassen .Aber die muss man auch erst einmal finden .Ich würde daher auch gerne meinen Barrett präventiv entfernen lassen . Aber dies scheint nicht möglich zu sein .Ich lasse mich daher ungefähr alle 6 Monate spiegeln , in der Hoffnung , dass eine Veränderung rechtzeitig erkannt wird . Allerdings sind dies für den Rest des Lebens auch keine rosigen Aussichten .


Viele Grüsse an alle

Frank
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  #600  
Alt 21.01.2010, 17:20
rollef rollef ist offline
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Beiträge: 23
Standard AW: Barrett-Syndrom

Hallo zusammen melde mich auch mal wieder.
So wie es aussieht sind alle geheilt.
Also ich hab immer noch das scheiss Barrett.
Ein Forum ist doch eigentlich da, für den gemeinsamen Austausch gesammelter Erfahrungen wie hier in diesem Thread die Barrettschleimhaut.
Ich Interessiere mich immer noch für die OP-Methode von Doc.Löhde aus Berlin.
Hat sich schon jemand von Herr Löhde operieren lassen?
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