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  #1  
Alt 18.05.2004, 21:25
Tina NRW Tina NRW ist offline
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Standard Wie wieder zu Kräften kommen?

.

Geändert von Tina NRW (19.07.2008 um 10:16 Uhr)
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  #2  
Alt 18.05.2004, 21:26
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Standard Astronautenkost - 20.09.2003, 11:44

Hallo,

mein Mann hat gerade die erste stationäre Chemotherapie hinter sich (Hodenkrebs mit Mikrometast.) Hat nur an einem einzigen Tag gebrochen, sonst geht es erstaunlich gut. Essen mag er aber trotzdem nicht. Kann man sich diese sog. Astronautenkost auch verschreiben lassen ??
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  #3  
Alt 18.05.2004, 21:26
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Standard Astronautenkost - 21.09.2003, 21:26

Hallo Silke,
mein Mann hat während den Zyklen immer Astronautendrinks zu sichgenommen.Anfänglich haben wir viel Geld ausgegeben,da alle,auch Aerzte sagten,dass die Kasse das nicht bezahlen wurde.Wir haben dann rausgefunden dass da verschiedene Produkte,jenachdem bewilligt werden.Schlussendlich hat die Kasse bezhlt.Ein Produkt,glaub holländisch namens ESURE haben sie ganz bezahlt.Wir leben in der Schweiz aber vielleicht hilft es dir das zu wissen. Gruss Christa
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  #4  
Alt 18.05.2004, 21:26
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Standard Astronautenkost - 22.09.2003, 00:35

Hallo Silke,
auch bei meiner Mutti war während der Chemo das Hauptproblem, dass sie auf gar nichts Appetit hatte und zudem solche Probleme mit den Schleinhäuten hatte, dass sie sowieso nichts essen konnte. Sie war durch den Mangel an Nährstoffen so geschwächt, dass man ihr dann Ernährungssäfte verschrieben hat, welche sie dann täglich zu sich genommen hat. Damit werden dem Körper wenigstens die Nährstoffe zugeführt, welche er benötigt. Es schmeckt zwar scheusslich (ich habs mal gekostet), aber gerade durch die Chemo ist der Geschmack so beeinflusst, das alles komisch schmeckt.
Bei ihr hat alles die Kasse bezahlt, bis auf die Zuzahlungen, die sonst auch fällig sind. Wenn Du willst, erkundige ich mich mal genau nach dem Namen. Sie hat dann noch was anderes bekommen, weil sie nach einer Weile auch an diese Säfte nicht mehr herankonnte, auch das kann ich in Erfahrung bringen.
Ich wünsche Deinem Mann und Dir alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit.
Viele Grüße von Anja
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  #5  
Alt 18.05.2004, 21:27
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Standard Astronautenkost - 22.09.2003, 10:20

Hallo Anja und Christa,

vielen Dank für Eure Antworten. Werde diese Woche noch mal mit seinem Urologen sprechen. Wir hatten auch schon mehrmals im Krankenhaus als auch beim Arzt nach der Astronautenkost gefragt. Empfohlen wird es, aber verschrieben nicht. Auch ist ihm gar nichts an Medikamenten für zu Hause verschrieben worden, gerade bei Übelkeit. Da muß ich auch mal nachhaken, weil er schon ziehmlich "gesprächsfaul" geworden ist. Meistens ist ihm morgens übel. Wenn er etwas gegessen hat, gehts dann eigentlich. Ist ein bisschen so wie bei Schwangeren (ich kann da aus Erfahrung sprechen).

Ansonsten müssen wir eben da durch.

Liebe Grüße,
Silke
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  #6  
Alt 18.05.2004, 21:27
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Standard Astronautenkost - 22.09.2003, 13:30

Hallo Silke,
frag doch mal in der Klinik nach ob es da eine Ernährungsberaterin gibt. Mein Mann bekommt die Astronautenkost von der Person aus der Klinik geliefert das hat nie Probleme gemacht.Die Firma Fresinius bringt uns die Sachen nach Hause.
Frag mal nach
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  #7  
Alt 18.05.2004, 21:27
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Standard Astronautenkost - 24.09.2003, 21:13

Hallo zusammen,
Dieses Forum finde ich richtig Klasse.Man liest soviel was einem weiterhilft.
Traurig finde ich,dass zunehmend wo auch immer, Schweiz oder Deutschland man so taff sein muss und sich informieren und Kämpfen muss, um alles rauszufinden was einem weiterhilft.Ich freuemich richtig darüber wenn ich lese,dass viele Angehörige für ihre Patienten eeinstehen.
Liebe Grüsse an alle Tapferen Angehörigen Kämpfer !!!!!!!!!!!!!
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  #8  
Alt 18.05.2004, 21:28
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Standard Astronautenkost - 26.10.2003, 21:42

Hallo,

mein Freund hat vom Krankenhaus eine Nahrungsergänzung (Astronautenkost?) verschreiben bekommen, die Fresubin heißt. Schmeckt ihm gut und ist in verschiedenen Geschmäckern in der Apotheke erhältlich.
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  #9  
Alt 18.05.2004, 21:30
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern?

10.03.2003, 08:47

Hallo.
Mein Vater hat am Mittwoch das erste Mal Chemo bekommen, Donnerstag konnte er dann heim und muss daheim auch diverse Tabletten nehmen - Dexamethason, , Novoban und noch ein anderes Medikament, dessen Namen ich mir so unlerserlich notiert habe, das ich ihn nicht mehr entziffern kann.

Er leidet unter Brechreiz (hat bis jetzt aber noch nicht erbrochen), mal schwitzt er total doll und mal ist ihm kalt (Schüttelfrost), er ist total "Rastlos" kann nicht ruhig liegen oder sitzen, schlafen schon gar nicht. Er würde gerne mal eine Zeitung lesen oder TV schauen, aber meistens ist er so unkonzentriert, das er im gleichen Augenblick wo er was gelesen hat, schon nicht mehr weiß was er gelesen hat.

Er hatte doch aber erst eine Chemo, wie soll es erst werden wenn es Mittwoch wieder los geht?
Dienstag morgen muss er wieder in der Klinik sein, Mittwoch am morgen gibt es dann wieder Chemo und am Abend kann er wieder heim.

Er muss so eine Art Protokoll über sein Wohlbefinden führen, das muss er den Ärzten morgen wenn er wieder in die Klinik kommt vorlegen. Sicherlich werden sie ihm dann Sachen verschreiben, die sein Wohlbefinden verbessern.

Aber mich interessieren Eure Erfahrungen, was Euch oder Euren Angehörigen geholfen hat.
Von einem Bekannten bekamen wir Haschischkekse genannt, habe über Canabis hier ja auch schon was gelesen.
Ich schaue dem jedoch skeptisch gegenüber, mein Vater ist seit gut 18 Jahren ein trockener Alkoholiker, nicht das er wieder in eine Sucht verfällt, diesmal in eine andere.....

Gruß Sandra
(sonst als Sandra 1973 hier gewesen) jetzt nach einem neuen Login heiße ich plötzlich so *grübel* Ich denke ich hatte beim ersten Langzeitlogin bei der Namenseingabe was verkehrt gemacht.

sporthunde@arcor.de
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  #10  
Alt 18.05.2004, 21:30
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern? -

12.03.2003, 11:50

Ich habe Brustkrebs und vor 2 Jahren 6 Zyklen Chemotherapie bekommen. Mit Zofran (Antibrechmittel) habe ich nicht erbrochen. Mir war aber tagelang übel. Ich hatte große Probleme mich zu konzentrieren und zu Anfang auch massive Angstzustände.

Ich denke, du mußt zuerst mal wissen, was sich dein Vater wünscht. Meine Freunde hätten sich sicher nicht getraut, in meiner Gegenwart zu lachen, wenn ich ihnen nicht gesagt hätte, daß mir das hilft. Gegen die Angst hat mir Musik (Mozart) geholfen. Außerdem habe ich aufgeschrieben, wovor ich Angst habe. Zum Entsetzen meiner Freunde habe ich ein Testament geschrieben und ihren mitgeteilt, wie ich mir meine Beerdigung wünsche. Nachdem ich alles erledigt hatte, was ich erledigen wollte, ging es mir viel besser.

Die erste Chemotherapie hat mir übrigens am meisten zugesetzt. Danach ich angefangen, ein Mistelpräparat zu spritzen und es ging mir deutlich besser. Ich bin viel spazieren gegangen und habe gespottet, ich würde der Übelkeit davon rennen.

Wenn man mir vor 2 Jahren gesagt hätte, daß es mir heute so gut geht, ich hätte es nicht geglaubt. Und noch weniger hätte ich geglaubt, daß ich jetzt eine Riesenhochzeit planen darf. Mir ist der Mann in der Chemozeit "zugelaufen".

Die Konzentrationsproblem haben noch lange angehalten. Nach 2 Jahren habe ich sie jetzt fast überwunden.

Gruß Dorothee
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  #11  
Alt 18.05.2004, 21:31
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern?

12.03.2003, 13:18

Hallo Dorothee!
Vielen Dank für Deine Antwort.
Von der Mistelkur haben wir auch schon gehört, mein Vater wollte die Ärzte auch darauf ansprechen.
Meine Mutter hat ihn gerade wieder aus der Klinik abgeholt, er war seit gestern dort und lag heute 45 Minuten am Tropf.
Meinem Vater geht es gut.

Wie wir uns verhalten sollen, das wurde ganz zu Anfang geklärt. Auf Wunsch meines Vaters so als wenn nichts wäre, also wird so weiter gemacht wie vor der Diagnose. Mein Vater will diese Krankheit nicht und er will sich von ihr auch nicht unterkriegen lassen. Wir alle reden offen miteinander, Tabus gibt es keine. Also reden wir gemeinsam über unsere Ängste, genau wie wir gemeinsam lachen.

Wir Angehörigen kommen mit der Situation besser klar als so manche Bekannte,denen musste ich die Angst und Unsicherheit erst nehmen, sie wussten nicht wie sie auf Dad zugehen sollen und wie sie sich verhalten sollen. Ich sagte ihnen das sie einfach sie sein sollen, ihm zuhören wenn er reden möchte und ansonsten nicht in Watte packen sollen. Seitdem geht es ganz gut.

Davon ein Testament zu schreiben ist er weit entfernt, er sieht nur das Holz für den Kamin das er hacken will und die Autos die einen Ölwechsel brauchen. - typisch Mann *zwinker*

Aber Dir hat es geholfen, er lässt es sich anders gut gehen.

Ich freue mich ganz doll das es Dir gut geht und noch doller freue ich mich, dass Du/Ihr bald vor den Altar tretet. Einfach klasse! *megafreu*

Was die Misteltherpie angeht, werde ich auf jeden Fall nochmal nachhaken.

Vielen lieben Dank!

Sandra



Ich habe Brustkrebs und vor 2 Jahren 6 Zyklen Chemotherapie bekommen. Mit Zofran (Antibrechmittel) habe ich nicht erbrochen. Mir war aber tagelang übel. Ich hatte große Probleme mich zu konzentrieren und zu Anfang auch massive Angstzustände.

Ich denke, du mußt zuerst mal wissen, was sich dein Vater wünscht. Meine Freunde hätten sich sicher nicht getraut, in meiner Gegenwart zu lachen, wenn ich ihnen nicht gesagt hätte, daß mir das hilft. Gegen die Angst hat mir Musik (Mozart) geholfen. Außerdem habe ich aufgeschrieben, wovor ich Angst habe. Zum Entsetzen meiner Freunde habe ich ein Testament geschrieben und ihren mitgeteilt, wie ich mir meine Beerdigung wünsche. Nachdem ich alles erledigt hatte, was ich erledigen wollte, ging es mir viel besser.

Die erste Chemotherapie hat mir übrigens am meisten zugesetzt. Danach ich angefangen, ein Mistelpräparat zu spritzen und es ging mir deutlich besser. Ich bin viel spazieren gegangen und habe gespottet, ich würde der Übelkeit davon rennen.

Wenn man mir vor 2 Jahren gesagt hätte, daß es mir heute so gut geht, ich hätte es nicht geglaubt. Und noch weniger hätte ich geglaubt, daß ich jetzt eine Riesenhochzeit planen darf. Mir ist der Mann in der Chemozeit "zugelaufen".

Die Konzentrationsproblem haben noch lange angehalten. Nach 2 Jahren habe ich sie jetzt fast überwunden.

Gruß Dorothee
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  #12  
Alt 18.05.2004, 21:32
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern?

12.03.2003, 13:46

liebe sandra
dexamethason ist ein sehr hochdosiertes kortison. bei meinem mann gings soweit, dass er halluzinationen hatte! die schlaflosigkeit und die unruhe ist auf dieses medi zurückzführen. wenn es abgesetzt ist, kehrt sich alles in die andere richtung, dann wird er sicher müde und holt den versäumten schlaf nach!
ich wünsche euch alles liebe
susy
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  #13  
Alt 18.05.2004, 21:32
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern?

12.03.2003, 13:49

Hallo Sandra,

die Uniklinik Frankfurt hat viele Tipps zur Bessserung des Wohlbefindens bei eine Chemotherapie unter http://www.klinik.uni-frankfurt.de/t...ment/chemo.pdf zusammengestellt.

Viele Grüße
Marcus
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  #14  
Alt 18.05.2004, 21:32
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Standard Kribbeln/Krämpfe Füße - 03.04.2003, 17:08

Wer hat nach Chemo Kribbeln/Krämpfe und Erfahrungen mit irgendwelchen Medikamenten diesbezüglich? Habe Rezidiv ALl
Bitte antwortet schnell, ich halts kaum aus und Ärzte wissen auch nicht so recht was sie tun sollen.
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  #15  
Alt 18.05.2004, 21:33
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Standard Wie das Wohlbefinden bei Chemo verbessern?

03.04.2003, 18:39

Hallo Colette.
Ich bin zwar nur Angehöriger und hatte keine Chemo, jedoch hatte auch ich schon Kribbeln und Krämpfe, in Wade und in den Armen.
Nachdem ich Magnesium genommen habe, verschwand beides wieder. Vielleicht hilft es Dir ja auch?

Liebe Grüße
Sandra
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