Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Allgemeine Themen > Rechtliches & Finanzielles (Krankenkasse, Rente etc.)

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #31  
Alt 15.10.2004, 09:45
Benutzerbild von wolfgang46
wolfgang46 wolfgang46 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 19.11.2002
Ort: Land Brandenburg
Beiträge: 1.264
Standard Rente bei Krebs?

Hallo Norma,
wenn Ihr in einer gesetzlichen Kasse seid, bleibt ihr auch in dieser. Eine gesetzliche KK darf meines Wissens keinen abweisen.
Lieben Gruß
Wolfgang
Mit Zitat antworten
  #32  
Alt 15.10.2004, 21:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Hallo Petra,

ja ja, diese Wortklauberei, die macht einen echt wahnsinnig. :-(

Sicher ist er dann über die Rentenkasse versichert, aber die gehört doch zur gleichen Krankenkasse wie zuvor.
Das ist doch nur eine andere Abteilung... im selben Hause!

Dass eine Krankenkasse einen angehenden Rentner nicht mehr behalten will, ist mir neu.
Davon habe ich noch nie etwas gehört!

Deshalb gehe ich davon aus, dass diese Auskunft lediglich falsch formuliert worden ist.
(Dein Mann wird von der Arbeitnehmer-KK in die Rentner-KK "überführt", somit behält die Arbeitnehmer-KK ihn nicht.)

Alles Gute!

Norma
Mit Zitat antworten
  #33  
Alt 18.10.2004, 17:14
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Hallo,an alle,
kann mir jemand etwas über Zeitrente schreiben?

Es geht um meine Tochter,24 Jahre.Voriges Jahr im Juni an einem anaplastischen Astrozytom grad 3 erkrankt.Nun ein Glioblastome multiforme.
Heute rief die AOK an und meinte daß das Krankengeld bald ausläuft.Ob wir uns schon einmal Gedanken über eine Zeitrente gemacht hätten.Das Problem ist,sie ist noch in der Ausbildung (seit 2001).Davor ein Jahr bei der Telekom.
Wäre schön von irgend jemanden zu hören.

Viele Grüße an alle
Gabriele
Mit Zitat antworten
  #34  
Alt 19.10.2004, 19:54
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Liebe Gabriele,

entweder ihr geht zum Rentenamt eurer Gemeinde oder ihr sucht euch einen Rentenberater (google kennt viele ;-)).
Ob die Ausbildung bei der Errechnung der Rentenhöhe für deine Tochter Nachteile bringt, kann ich nicht sagen.
Auf jeden Fall erst einmal den Antrag stellen!

Alles Gute!
Norma
Mit Zitat antworten
  #35  
Alt 19.10.2004, 20:16
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Hallo Gabriele,
glaube VdK geben auch Beratung oder ein Rentenberater. Vorinformationen kannst Du Dir auch im Internet einholen. Und nein, ob Deine Tochter in Ausbildung war, ist, bringen keine Nachteile. Da gibt es bestimmte Hochrechnungen, Ausfallzeiten, Ersatzzeiten usw. und da sie bestimmt noch nicht viele Versicherungsjahre hat ist richtige Information vor Antragstellung besser als unangenehmes Nachher.
Liebe Grüße
Mit Zitat antworten
  #36  
Alt 19.10.2004, 22:19
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Hallo Norma,
Hallo Gast,
vielen Dank für Eure Antworten.Habe heute erfahren,das einmal im Monat bei uns in der Stadt jemand von der LVA ist wo man sich erkundigen kann.Die könnten einem dann auch direkt sagen ob und wieviel sie bekommen würde.
Ich habe nur Angst,wenn ihr Chef sie dann abmeldet das sie in ein Loch stürzt.Denn die Hoffnung,irgend wann wieder arbeiten zu gehen hält sie momentan noch aufrecht.
Viele Grüße Gabriele
Mit Zitat antworten
  #37  
Alt 21.12.2004, 20:24
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Liebe Norma und alle Anderen!!!

Zur zeit bin ich etwas ratlos und verunsichert. Du hast schon viele gute Ratschläge hier im Forum abgegeben, vielleicht hast Du, oder ein Anderer einen rat für mich?!?

Bin in 11/02 an Brustkrebs erkrankt mit Amputation der rechten Brust. Anschliessend 4x EC-Chemo - dann Einnahme von Tamoxifen und Zoladex, da Brustkrebs Hormonrezeptor positiv. In 6/2003 Wiederaufbau (6 Stunden OP) mit Angleichung der linken Seite etc.

In 01/2004 grosse Darm-OP (Darmverschluss), schon zum 3. Mal in meinem Leben.

Dann in 03/2004 OP an der rechten Hand. Wahrscheinlich durch Einnahme von TAmoxifen Karpaltunnelsyndrom und 2 "schnellende Finger". Da die OP rechts war (wie Ablatio und Lymphknotenentfernung) seitdem einen Lymphstau in der Hand und Steifigkeit der Finger. Das heisst, ich kann nicht mehr als 3 Worte schreiben oder die maus am PC über einen längeren Zeitraum halten.

Jetzt sind durch die ganzen Umstände auch noch Depressionen hinzugekommen. Ich befinde mich in therapeutischer und auch neurologischer Behandlung.

Ich habe noch Krankengeldanspruch bis Juli 2005. Mein Neurologe meinte jetzt, ich solle unbedingt einen Rentenantrag stellen. Ansonsten würde ich im Juli 2005 von der KK ausgesteuert und würde ohne einen Pfennig Geld dastehen. Und da die Anträge auf EU-Rente mindestens 6 Monate laufen würden, wäre es "höchste Eisenbahn".
Er meinte auch, ich solle zur BFA gehen und mir die EU-Rente ausrechnen lassen. Es könnte sein, dass sie geringer ist als das Krankengeld und ich müsse dann, bei einer Genehmigung die Differenz zum Krankengeld zurückzahlen.

Ich bin mit solchen bürokratischen Dingen richtig überfordert, da ich erhebliche gesundheitliche Probleme habe.

Was soll ich tun??? Wie gehe ich am besten vor??? Soll ich dem VDK beitreten???

Bitte gebt mir Tips!!!

Lieben Dank!!!!!

Herzliche Grüsse Bella
Mit Zitat antworten
  #38  
Alt 25.12.2004, 13:23
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Liebe Bella,

habe deinen Beitrag gerade erst gefunden.
Erst einmal wünsche ich dir frohe Weihnachten! :-)

Bei deiner Krankengeschichte sollte eine Zeitrente kein Problem werden, allerdings gilt immer noch der Grundsatz: "Reha vor Rente".

Warst du schon 2003 in der Reha???

Falls ja, was steht im Entlassungsbericht über deine Erwerbsfähigkeit (WICHTIG!)???

Wenn dein Krankengeld im Juli 2005 ausläuft, dann solltest du tatsächlich bald den Rentenantrag stellen; es ist nämlich möglich, dass du erneut in die Reha geschickt wirst (wegen der Darm-Op und der Hand-Op NACH der letzten Reha (Verschlimmerung); dadurch verzögert sich natürlich die Rentenentscheidung um einige Wochen...

Es ist aber genauso gut möglich, dass sich der Rentenversicherungsträger an den Aussagen der Reha-Ärzte von 2003 orientiert und sich nur noch die Unterlagen über die danach erfolgten Op´s ansieht (Entscheidung nach Aktenlage).

Es gibt dann noch eine 3. Möglichkeit: du wirst nicht mehr in eine Reha geschickt; es erfolgt auch keine Entscheidung nach Aktenlage....du wirst zu einem Gutachter geschickt und der soll dann entscheiden (das ist der übliche Weg.

Im Übrigen hat dein Neurologe keine Ahnung. ;-)

Wir leben immer noch in einem Sozialstaat (auch wenn der inzwischen stark bröckelt ;-)).

Wenn also dein Krankengeld im Juli 2005 ausläuft, über deinen Rentenantrag bis dahin nicht entschieden wurde...dann hast du Anspruch auf Arbeitslosengeld nach § 125, ich glaub, der steht im IX. Sozialgesetzbuch).

Du meldest dich also (rechtzeitig, das heißt, 3 Monate vor Ablauf des Krankengeldes!) beim Arbeitsamt (obwohl du ja eigentlich Arbeit hast!) und erhälst dann vom ersten Tag der Aussteuerung durch die KK bis zur Entscheidung des Rentenversicherungsträgers Arbeitslosengeld (und...du bist somit durch das AA weiter krankenversichert, was wirklich SEHR WICHTIG ist!).

Dein Neurologe irrt sich ebenso, was den Unterschiedsbetrag zwischen Krankengeld und Rentenhöhe betrifft; du brauchst NICHTS zurückzahlen, solange du dich an die Gesetze hälst!

Das heißt, du MUSST deine Krankenkasse über deinen Rentenantrag SOFORT informieren!
Die KK wird sich nämlich deine Rentennachzahlung (die gibt es immer, weil der Antrag ja einige Zeit dauert)einsacken ;-), darauf haben sie Anspruch!

ABER...MEHR bekommen sie nicht!!!

Wenn du also 1000 Euro Krankengeld bekommen hast, die Rente aber nur 700 Euronen sind, dann hat die KK Pech gehabt; die 300 Euro sind futsch... ;-).
DU brauchst somit NICHT die Differenz tragen!

So, ich hoffe, ich konnte dir ein paar Infos geben.:-)

Ich jedenfalls sehe bei dir keine Probleme mit deinem Rentenantrag; der sollte eigentlich mehr oder weniger glatt durchgehen (natürlich nur auf Zeit, ist ja heutzutage so üblich).

Viel Glück!

Norma

PS:
Mit Zitat antworten
  #39  
Alt 25.12.2004, 13:26
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Huch, das PS: werfe ich noch nach. ;-)

Also:

PS: Bitte vergiss auch nicht, dass durch die Zurechnungszeiten (das sind die Jahre, die dir noch bis zum 60. Geb. fehlen) sich die Rentenhöhe positiv auswirkt.

Wenn du also erst 40 Jahre alt bist, werden dir 20 Zurechnungsjahre angerechnet und dadurch erhöht sich die Rente erheblich.

Je weniger Jahre bis zum 60. Geb. fehlen, um so weniger erhöht sich die Rente.

Tschüssi!

Norma
Mit Zitat antworten
  #40  
Alt 25.12.2004, 22:05
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

DANKE Norma!!!!!

Ich muss in den nächsten Tagen erst einmal nachsehen, was in den Reha-Berichten steht. Ich war übrigens in 09.2003 und 06.2004 in Reha.
Ich melde mich dann wieder.

Auch Dir und allen Anderen hier ein frohes Weihnachtsfest, viel Kraft und viel Gesundheit.

Liebe Grüsse Bella
Mit Zitat antworten
  #41  
Alt 28.12.2004, 22:39
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard An Norma!!!!!!!

Liebe Norma und alle Anderen!!!!

Ich benötige nochmal Deine Hilfe!!!Ursprünglich hatte ich Dich unter "Rente bei Krebs" angeschrieben und Du hast mir gute Ratschläge übermittelt. Aber es ist alles viel schwieriger als ich mir erhofft habe.

Erst einmal steht im Reha-Bericht von 2003:"Die Leistungsfähigkeit für den zuletzt ausgeübten Beruf ist durch die Tumorerkrankung nicht wesentlich beeinträchtigt. Schweres heben, Überkopfarbeiten und einseitige Belastung sollten vermieden werden. Die Patientin wird als arbeitsunfähig entlassen."

Im Reha-bericht von 2004 steht:"Seitens des Mamma-Ca. erscheint von dieser Seite mittelfristig eine Wiederaufnahme der zuletzt ausgeübten Tätigkeit möglich. Eine langfristige Gefährdung der beruflichen Leistungsfähigkeit besteht durch die Probleme der re. hand.Z.Zt. sind hier noch erhebliche Einschränkungen vorhanden.Eine Prognoseschätzung konnte hier nur schwer erfolgen.Sollten die Beschwerden weiter persistieren, ist der Pat. eine Wiederaufnahme der letzten Tätigkeit nicht möglich.

Im Gutachten des MDK vom Ende 10/2004 steht:"Weiter AU - Erhebliche minderung der EF liegt vor - Empfehlung berufliche Reha usw.

Heute war ich bei meinem Hausarzt. Leider steht er nicht 100%ig hinter mir. Genauso wie der Chirurg, der mich an den Händen operiert hat.Lediglich, mein Gynäkologe und Neurologe sind auf mein Wohl bedacht. Leider liegen die Hauptprobleme nun einmal im Bereich der Hände des Darms.

Mein Hausarzt meinte nun, ich solle die Krankenkasse anrufen und fragen was ich jetzt machen soll. Parallel dazu solle ich mir beim Handchirurgen in der Klinik und bei meinem Gynäkologen eine schriftliche "Bestandsaufnahme" geben lassen und wie der weitere Verlauf aussehen wird.

Liebe Norma, liebe "Leidensgenossen" - ist das der richtige Weg. Ich bin traurig, dass man nach viel Leid in doch noch relativ jungen Jahren sich oft von den Ärzten so abfertigen lassen muss.

Lieben Dank für Eure Antworten.

Bella
Mit Zitat antworten
  #42  
Alt 28.12.2004, 23:50
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Also, liebe Bella,

nun mal ganz ruhig Blut.
Sieht doch gar nicht so schlimm aus wie du denkst. :-)

Den 1. Reha-Bericht kannst du vergessen; der ist durch den 2. Bericht nicht mehr wichtig (weil aufgehoben).

Der 2. Bericht ist doch gar nicht so schlecht.:-)

Schwammig ausgedrückt, aber besser schwammig als klar und deutlich "voll erwerbsfähig".

>>>>>Eine Prognoseschätzung konnte hier nur schwer erfolgen.Sollten die Beschwerden weiter persistieren, ist der Pat. eine Wiederaufnahme der letzten Tätigkeit nicht möglich.<<<<

Klingt doch gar nicht so schlecht.

Dass im Entlassungsbericht in Sachen Mamma-Ca. "mittelfristig" steht, macht nichts....mittelfristig ist schwammig...reicht von 2 bis 5 Jahren....und eine Zeitrente wird sowieso meist für 2 Jahre bewilligt.

Was hast du denn für einen Hausarzt?
Den würde ich aber schleunigst wechseln...wie bitte schön, sollen Ärzte den weiteren Verlauf beurteilen???

Das ist so, als ob sie dir eine Bescheinigung geben sollen, dass du in den nächsten 20 Jahren keine Metas bekommst. ;-)

Allerdings wäre es nicht schlecht, wenn du an Unterlagen kommen könntest über die vorgenommenen Op`s und was da gemacht wurde(egal ob Darm oder Hand).

Da könnte ein Anruf tatsächlich nicht schaden; erledigt aber das Sekretariat und kein Arzt...nur Kopie-Cents will die Vorzimmerdame haben. ;-)

Nun denn und deine KK-Sachbearbeiterin.... wird überhaupt nicht verstehen, was du von ihr willst. ;-)

Sie wird erst in dem Moment aktiv, wenn die Aussteuerung droht (etwa 6 Wochen vorher).

Die Krankenkasse ist erst zu informieren, wenn der Rentenantrag gestellt worden ist (aber dann bitte unverzüglich).

Ich rate dir: gehe mit all deinen Versicherungsunterlagen (ich hoffe, du hast schon einen Versicherungsverlauf...wenn nicht...sofort online beantragen; LVA und BfA bieten das an...und dem Personalausweis sowie den SB-Ausweis) zur zuständigen Rentenstelle deiner Gemeinde.

Bei mir war die im Rathaus und die Sachbearbeiterin war sehr nett.

Sie hat den Rentenantrag für mich ausgefüllt und ich brauchte nur noch unterschreiben.

Dem VdK kannst du natürlich beitreten, die helfen auch, nur... mehr machen die auch erst mal nicht.
Die werden erst richtig aktiv, wenn der Antrag abgelehnt werden sollte.

Ob du da Vorsorge betreiben willst, musst du selbst entscheiden...

Einen kleinen Wehrmutstropfen habe ich aber dann doch noch für dich: solltest du NACH dem 02.01.1961 geboren sein, könnte die Rentenbewilligung etwas schwieriger werden...google mal ein bisschen, dann verstehst du, warum...(bin jetzt einfach zu müde zum Erklären, sorry).

Liebe Grüße
Norma
Mit Zitat antworten
  #43  
Alt 29.12.2004, 09:21
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Hallo zusammen,
ich möchte im kommenden Jahr auch meine Rente beantragen und weiss noch nicht genau wie der "Weg" funktioniert.
Meine Krebsdiagnose war im Jan 2003 anschliessend grosse OP ( Gebärmutterhalskrebs ). Heute bin ich gleich drei mal schwerwiegend chronisch krank.
Blasen/Darmlähmung u. Lymphstau im kleinen Becken u. beider Beine. Geschweige meine Psyche. In meinen Behindertenausweis habe ich 80 %bekommen; wobei meine psychischen Probleme halt fehlen.
Wie muss ich vorgehen um an meine Rente zu gelangen. Meine Spätfolgen bleiben wohl ein lebenlang bestehen.

Für Eure Hilfe bin ich sehr dankbar !!!

Lieben Gruss Birte
Mit Zitat antworten
  #44  
Alt 29.12.2004, 21:55
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Liebe Birte,

"Reha vor Rente", warst du schon in einer Reha oder AHB?

Wenn ja, ist der Inhalt des Entlassungsberichtes entscheidend; was dort steht über deine Erwerbsfähigkeit ist IMMER die Grundlage für eine Rentenbewilligung oder...Ablehnung.

Alles Gute!

Norma
Mit Zitat antworten
  #45  
Alt 30.12.2004, 16:47
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Rente bei Krebs?

Liebe Norma,

möchte deine Dienste auch gerne mal in Anspruch nehmen. Du scheinst mir viel von der Materie zu verstehen. Wegen der Einzelheiten werden wir natürlich einen Rentenberater aufsuchen. Möchte von dir nur die Bestätigung haben, dass wir auf der sicheren Seite sind und nicht ins offene Messer laufen.

Mein Mann ist seit Sept. 2003 krank. Kleinzelliges Lungenkarzinom mit inzwischen Metastasen an vielen Stellen. Das Krankengeld wird noch bis Anfang Febr. 2005 gezahlt. Auch er wurde nach 1 Jahr von der KK aufgefordert, einen Antrag auf Reha zu stellen. Reha macht bei meinem Mann überhaupt keinen Sinn, da er bisher pausenlos in Behandlung ist. Also, Chemo, Strahlentherapie u. div. Krankenhausaufenthalte wechseln sich sozusagen ab. Außerdem hatten wir rechtzeitig durchschaut, dass dieser Antrag auf Reha bei Ablehnung sofort in einen Rentenantrag umgewandelt werden würde. Also haben wir ihn gar nicht erst gestellt. Wir haben inzwischen Rücklagen gebildet, so dass wir uns einige Monate über Wasser halten können und wollen den Antrag auf Rente erst kurz vor Ablauf der Krankengeldzahlung stellen. Uns wurde gesagt, dass die Rentenbewilligung zwar eine Zeit dauern könnte aber auf jeden Fall rückwirkend gezahlt wird. So dass wir unser Geld nur eben später bekommen, also für die Wartezeit eben Vorkasse leisten müssen. Damit können wir leben. Meine Frage an dich: Stimmt das so alles? Oder machen wir hier einen großen Fehler?

Wenn Krankengeld nahtlos in Rente übergeht, was passiert dann mit den Ansprüchen gegenüber dem Arbeitgeber, so wie Urlaubsanspruch bzw. noch nicht abgefeierte oder ausgezahlte Überstunden? Verfallen diese Ansprüche oder hat man trotz Ausscheidens noch eine Möglichkeit diese Ansprüche geltend zu machen?

Wäre lieb, wenn du oder ein anderer eine Antwort hättest.

Vielen Dank im Voraus, lieben Gruß von Monika
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Was für ein Krebs ist das bitte??? andere Krebsarten 4 20.06.2005 13:54
Keine Atempausen f. d. Krebs - richtig o. nicht? Brustkrebs 3 28.09.2004 05:48
Krebs besiegen!! Nachsorge und Rehabilitation 35 12.09.2004 02:44
Tagebuch von Peter.F. peter feldkamp Hodenkrebs 0 28.08.2004 12:51


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:07 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD