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  #1  
Alt 12.07.2002, 22:46
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Meinem Vater(70j) ist am 12.07.02 ein Lebertumor 9 x 10 cm am großen Lappen der Leber festgestellt worden womöglich bössartig.Kann mir jemand über mögliche Therapien helfen???? Mögliche Heilung???
In der kommenden woche wird eine Probe von der Leber entnommen...!!! Bin für jede Hilfe Dankbar!!!
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  #2  
Alt 17.07.2002, 16:15
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Stawros,
wir haben den gleichen Fall auch mit meinem Vater. Nach der Biobsie haben sich zwei bösartige Tumore in der Leber ergeben. Es gibt verschiedene Verfahren, Operation (in 5-30% der Fälle möglich), Alkohol-Therapie, Vereisung und die Kälte-Therapie. Wichtig ist, falls es soweit sein sollte, in welcher Klinik er die Therapie erhält. Ich bin nun auch auf der Suche nach den guten Kliniken bzw. den guten Oberärzten. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig berichten.
Auf alle Fälle wünsche ich auch viel viel Glück und drücke ganz fest die Daumen, dass alles gut wird.
Freue mich auf Deine Antwort.
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  #3  
Alt 11.06.2004, 17:58
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Weiß jemand etwas über die thalidomid therapie bei Leberkrebs?
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  #4  
Alt 12.06.2004, 11:21
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

HAllo Jonas,
ich kann dir ein sehr gute arzt emphälen.er heißt THOMAS VOGL.er hat auch ein internet seite.www.thomasvogl.de
viel glück
medine
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  #5  
Alt 12.06.2004, 19:14
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Danke medine, aber seine internetseite gibt es leider nicht!
Woher kommt dieser Arzt?, kannst du mir infos über ihn schicken?
Meine e-mail sinn-jb@web.de
Tausend Dank
Gruß Jonas
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  #6  
Alt 13.06.2004, 11:02
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Jonas

Zu Dr. Vogl oder Thomas Vogl hab ich leider gar keine Infos gefunden. Die Internetseite, die oben angegeben ist, läßt sich nicht öffnen.
Medine, vielleicht könntest du die Adresse nochmals reinsetzen.

Für Thalidomit hab ich auch lange gesucht und habe als Information nur dies gefunden:

Thalidomid

Thalidomid in der Krebstherapie Thalidomid wurde 1957 nach aus heutiger Sicht wenig umfangreichen Voruntersuchungen als Schlafmittel auf den Markt gebracht. Die kastrophalen Folgen dieses Medikamentes sind bekannt. Als im November 1961 erkannt wurde, daß die Thalidomid-Einnahme durch Schwangere zu schweren Missbildungen der Kinder führte, wurde das Medikament wieder vom Markt genommen. Durch intensive, weltweite Forschungen in den vergangenen 35 Jahren ist eine andere Seite des Thalidomid in das Blickfeld gerückt. Es hat sich unabhängig von der Schlafmittelwirkung gezeigt, daß bestimmte immunologische Erkrankungen besser mit Thalidomid als mit Corticosteroiden behandelt werden können. 1998 erteilte die FDA einer amerikanischen Firma die Zulassung für Thalidomid. Die Zulassung gilt für die sog. Lepra-Reaktion, eine immunologische Begleiterscheinung mancher Lepra-Fälle.
Unter der Annahme einer antiangiogenetischen Therapie haben Singhal et al. (1999) als erste über den Einsatz von Thalidomid im Sinne einer klinischen Phase I-/II-Prüfung bei 84 Patienten mit refraktärem, progredienten, multiplen Myelom berichtet. Thalidomid wurde initial in einer initialen Tagesdosis von 200 mg mit individueller, an Tolerabilität orientierter Dosiseskalation bis zu einer Tmax von 800 mg pro Tag verabreicht. Nach einer minimalen Beobachtungszeit von mehr als 28 Tagen wurde bei 32 % der evaluierbaren Patienten eine objektive Paraproteinresponse dokumentiert. Die Paraproteinresponse ging bei 81 % der evaluierbaren Patienten mit einer Knochenmarkresponse parallel. Nach 12 Monaten lebten noch 58 % der Patienten, 22,5 % waren ereignisfrei. Häufigste, in der Regel moderate Nebenwirkungen waren neurologische Symptome, wie Somnolenz, Schwindel, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen und auch gastrointestinale Beschwerden. Im Rahmen einer Aktualisierung der Daten ist die Responsrate bei 180 behandelten Patienten zuletzt mit 36 % angegeben worden. In weiteren Studien wurden Ansprechraten auf eine Thalidomid-Monotherapie bei fortgeschrittenem Myelom zwischen 21 und 67 % berichtet. Die genauen Wirkmechanismen des Thalidomid beim Myelom sind unbekannt. Die Rationale der Behandlung war eine postulierte antiangiogenetische Wirkung, da bei Myelom-Patienten eine vermehrte Formation von Gefäßen im Knochenmark (Angiogenese) zur Beobachtung kommt. Von den Myelom-Zellen können angiogenetisch wirksame Faktoren im Knochenmark produziert werden, die zu einer Zunahme der Knochenmarkneovaskularisierung führen, allerdings konnten Singhal et al. keine sichere Korrelation zwischen der Knochenmarkangiogenese und dem Ansprechen auf Thalidomid feststellen. Weitere, mögliche Wirkungsmechanismen, die diskutiert werden, sind nachfolgend aufgeführt:

1. Thalidomid kann direkt das Wachstum und das Überleben von Myelom-Zellen und Knochenmarkstroma-Zellen durch oxydative Schädigung der DNA inhibieren.
2. Thalidomid kann die Sekretion und die biologische Aktivität von Zytokinen (z.B. Interleukin 6, Interleukin 10 u.a.) inhibieren, die für Wachstum und Überleben der Myelom-Zellen von Bedeutung sind.
3. Thalidomid inhibiert den VEGF (vascular endothelial growth factor) wie auch den bFG (basic fibroblast growth factor). Bei beiden handelt es sich um Angiogenesefaktoren.
4. Thalidomid kann gegen Myelom-Zellen dadurch wirksam sein, daß es die Sekretion von Interferon Gamma und Interleukin 2 durch CD8- und T-Zellen induziert.

Derzeit ist noch unklar, welcher dieser Mechanismen entscheidend für die Aktivität des Thalidomid bei der Behandlung des Myeloms ist. Die Wirksamkeit der Thalidomid-Behandlung bei Patienten mit refraktärem oder relapsierten Myelom läßt den Schluß zu, daß dieses Medikament zur Behandlung der Resistenz nach koventioneller Chemotherapie in Frage kommt. Aufgrund der Wirksamkeit bei fortgeschrittenen Stadien und der niedrigen Toxizität wird Thalidomid derzeit als Einzelsubstanz wie auch in Kombination mit Chemotherapie in verschiedenen klinischen Studien beim multiplen Myelom geprüft. Vergleichbare Daten liegen bei anderen Tumoren derzeit nicht vor. Thalidomid wird von der Herstellerfirma nicht aktiv angeboten, jedoch auf begründete Nachfrage hin abgegeben. Diese Abgabe erfolgt nicht unkritisch, sondern nach Prüfung der anfordernden Institution und der mit dem Präparat zu behandelnden Indikation. Die abgegebene Menge wird minutiös dokumentiert. Diese Dienstleistung von der Herstellerfirma erfolgt derzeit für die Anwender kostenlos. Sie ist gekoppelt an den Gebrauch der Begleitdokumentation, die die Sicherheit des Medikaments gewährleisten soll.

Prof. Dr. med. Erhard Hiller, Medizinische Klinik III, Klinikum Großhadern,Ludwig-Maximillians-Universität, Ringvorlesung vom 27. Juli 2000
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  #7  
Alt 13.06.2004, 11:04
Tanja L. Tanja L. ist offline
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Habe vergessen mich einzulogen...der obige Beitrag (Tanja aus Siegen stammt von mir)

Gerne versuche ich noch weitere Infos zu finden...

Liebe Grüße

Tanja L.
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  #8  
Alt 13.06.2004, 12:08
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Danke Tanja
weißt du etwas über einen Doktor Vogel?
Kennst du jemanden der eine Thalidomid Therapie macht?
Gruß Jonas
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  #9  
Alt 13.06.2004, 12:54
Tanja L. Tanja L. ist offline
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Lieber Jonas

Ich kenne Thalidomit nur in Verbindung mit Hirntumoren.
Ich weiß, daß dies ein Mittel ist, daß bevorzugt bei Glioblastom Patienten eingesetzt wird!

Einen Dr. Vogel kenne ich aus dem Hirntumorforum (nicht persönlich, sondern nur hier vom Lesen), er arbeitet im St. Gertraudenkrankenhaus in Berlin.
Mehr kann ich dir leider nicht sagen.

Ich hoffe, dir weitergeholfen zu haben...

Liebe Grüße

Tanja L.
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  #10  
Alt 13.06.2004, 13:03
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht meint Ihr bezgl der Leber den Prof. Vogl in der Uniklinik Frankfurt. Radiologie.
Gruss Nadine
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  #11  
Alt 14.06.2004, 14:31
Tanja L. Tanja L. ist offline
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Jonas, Hallo Nadine

Ich habe "gegoogelt" folgendes über Prof.Dr. Vogl gefunden.
Er arbeitet an der Universitätsklinik Frankfurt.

Hier der Link:
http://www.kgu.de/zrad/diagnostik/a_mitarbeiter.shtml

Denke, daß das der Dr. Vogl ist, der hier gemeint ist.
Nadine, bitte klär mich auf, sollte ich auf dem falschen Weg sein...


Liebe Grüße

Tanja
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  #12  
Alt 14.06.2004, 19:23
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Tanja,

Ich denke auch, dass DER Vogl gemeint war. Prof. Vogl in Frankfurt ist bekannt für seine Therapien bezgl Lebermetastasen und Leberkarzinome.
Liebe Grüsse, Nadine
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  #13  
Alt 15.06.2004, 21:41
Tanja L. Tanja L. ist offline
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Nadine

Ja, ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es sich um jemand anderen handeln soll!
Hab lieben Dank für deinen Hinweis...kannst du Konkretes berichten?

Liebe Grüße

Tanja L.
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  #14  
Alt 16.06.2004, 20:17
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Standard Lebertumor Mögliche Therapien ????

Hallo Tanja,

Prof. Vogl kenne ich persönlich nur durch Diagnosen, die er bei meinem Mann und mir gestellt hat. Ich weiss aber von seinem (guten) Ruf bezgl div. Therapien bei Lebertumoren. Soweit ich mich erinnere, stehen im KK unter Leber bereits div. Tipps bzgl Prof. Vogl. Es gab da schon Hinweise von Betroffenen.
Liebe Grüsse, Nadine
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  #15  
Alt 17.06.2004, 19:21
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Hallo Nadine, danke für den Tip. Leider weiß ich jetzt ehrlicherweise nicht so genau wo ich da beim Krebs-Kompass nachschauen muß. Hast du irgendeine Idee? Vielen Dank im Voraus
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