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Alt 26.09.2018, 18:11
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Beiträge: 6
Standard Frage zu Pancoast Tumor

Guten Abend ihr lieben. Hätte ein kurze Frage... Bei mir ( 35 Jahre alt ) würde eine Verdachtsdiagnose Thorakaler Lymphom geäußert. Diese Schwellung Sitz hinter dem Schlüsselbein bzw. tief in der Schlüsselbeingrube. Nicht zu sehen jedoch gut tastbar wenn ich die Rechte Schulter nach vorne ziehe. Ist hart und nicht verschiebbar... Größe würde ich sagen so 4cm. Bereitet nur Schmerz wenn ich draufdrücke

Nun die Frage, würde man einen pancoast tumor auch dort spüren? Ich habe tierisch Angst das es evtl so einer sein könnte. CT Thorax bekomme ich erst nächste Woche. Und das ungewisse macht mich tierisch fertig...

Habe natürlich Schulter Schmerzen die zum arm ausstrahlen und ein Brenngefühl.
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  #2  
Alt 01.10.2018, 13:58
Rüdl_S. Rüdl_S. ist offline
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Registriert seit: 10.06.2016
Beiträge: 12
Standard AW: Frage zu Pancoast Tumor

Hallo "DerHilflose".

Ich hatte 2015 einen solchen ähnlichen Tumor, der sich dann als ein Adenokarzinom in Pancoast Position herausgestellt hat.
Er war aber nicht wirklich tastbar. Nur die Auswirkungen habe ich gespürt. Ein Taubheitsgefühl in der unteren rechten Armhälfte und massive Schmerzen im oberen hinteren Bereich des Brustkorbs, hervorgerufen durch die Fraktur der 2 Rippe. Von der Größe her war er dann vor der ersten Chemotherapie ca. 7,5x4cm. T3, N0, M0, Stadium IIIa. (Glücklicherweise ein so fauler Typ, der noch nicht gestreut hatte)

Dass Du ziemliches "Muffensausen" hast ist ganz normal und nachvollziehbar. Das geht wohl jedem so, der so eine Verdachtsdiagnose bekommt. Aber selbst wenn sich die Diagnose, in welcher Form auch immer, bestätigt, ist das nicht automatisch auch ein "Todesurteil".
Wichtig war mir seinerzeit, in einer zertifizierten Fachklinik behandelt zu werden, und mit der Thoraxklinik in Heidelberg hatte ich wohl auch die richtige Wahl getroffen. Gleichzeitig wurde ich in eine Studie aufgenommen (INKA Studie) bei der die Bestrahlung des Tumors mit Kohlenstoffschwerionen erfolgte. Das Bestrahlen verlief komplett nebenwirkungsfrei und hat die Tumorgröße nahezu halbiert, wodurch das Ganze dann operabel wurde.
Die parallel verlaufende Chemotherapie (Cisplatin + Vinorelbine) war zwar heftig, aber ging auch so vorüber.

Die OP (Entfernung Oberlappen rechts, sowie der ersten beiden Rippen rechts) ist nun fast 3 Jahre her, und bisher sind bei jeder Nachkontrolle keinerlei Rezidive aufgetreten. Das Lungenvolumen ist soweit ok. Die Kondition auch.

Viel Glück für das CT diese Woche.

Rüdl S.
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