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  #1  
Alt 04.02.2019, 19:17
Benedikt24 Benedikt24 ist offline
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Beiträge: 48
Standard Nachsorge nach 2+ Jahren

Hi Leute,

Ich bins wieder mal mit einem neuen Thema.

Bei mir sind 2 Jahre mit Surveillance um und hab jetzt meine Nachsorge Untersuchungen nur noch alle 6 Monate - ist das bei auch auch der Fall gewesen? Ich dachte anfangs, dass es mindestens für 3 Jahre lang 3-monatige Untersuchungen geben würde.

Der Urologe im Krankenhaus meinte zu mir, dass ich dann bald nur noch bei meinen Urologen (also nicht mehr im Krankenhaus) untersucht werde. Das schien mir etwas merkwürdig, weil ein Urologe ja außer Ultraschall nicht so viel machen kann.

Seit Ihr alle auch irgendwann zum Urologen, anstelle vom Krankenhaus gewechselt?

LG
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  #2  
Alt 04.02.2019, 23:06
Merasil Merasil ist offline
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Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Mein AS hätte ich (wenn der Krebs nicht schon voran geschritten wäre) nur bei meinem Uro gemacht. Der hat mir immer die MRT-Termine gemacht und mit mir die Ergebnisse besprochen. Ultraschall ist ja auch schon mal was und Blut abnehmen und untersuchen lassen kann auch jeder Urologe.
Viel mehr ist doch dann auch gar nicht oder?
Nach 2 Jahren ist man glaub ich aus dem gröbsten raus, deswegen auch der Wechsel auf längere Abstände denke ich.
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  #3  
Alt 05.02.2019, 07:12
achi achi ist offline
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Beiträge: 38
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Guten Morgen,

meine Nachsorge läuft auch komplett außerhalb des Krankenhauses.

Beste Grüße
__________________
10/18 Gynäkomastie
10/18 Marker ß-HCG positiv; CT-Befund: Paraaortakaval LK 1,6 cm
11/18 Orchiektomie; Histologie: Nicht-Seminom (60% EC & 40% Seminom); Stadium IIa
11/18 Marker negativ Post-OP
12/18 Re-Staging 6 Wochen Post-OP ohne Befund (CT und Marker) - Anpassung auf Stadium I
03/19 1. Nachsorge ohne Befund (MRT/CT und Marker)
06/19 2. Nachsorge ohne Befund (Ultraschall und Marker)
09/19 3. Nachsorge ausstehend (MRT/Röntgen und Marker)
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  #4  
Alt 05.02.2019, 11:15
Benedikt24 Benedikt24 ist offline
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Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Ach, alles klar. Dann wird das schon klappen. Ich glaube MRT, Ultraschall und Blut sind sowieso die wichtigsten Untersuchungen.

Hat von euch auch jemand Mikrolithiasis (Verkalkungen/Sternenhimmel) im verbleibenden Hoden?

Wenn ja, wie oft lässt Ihr das untersuchen? Dr. Sch. meinte zu mir mal ich sollte es "regelmäßig" schallen lassen. Aber nun nehmen bei mir die Intervalle immer mehr ab.
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  #5  
Alt 05.02.2019, 14:17
Merasil Merasil ist offline
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Beiträge: 172
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Ich GLAUBE das so verkalkungen ein Risikofaktor für HK sein KÖNNEN (nicht müssen). Deswegen dürfte Prof. Schr. das gesagt haben.
Die Untersuchung des anderen Hoden ist ja schnell gemacht. Je nach deinem persönlichen Gefühl kannst du das ja neben den eigentlichen Untersuchungen extra machen lassen. Sprich statt einmal im Jahr halt zweimal oder so.
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  #6  
Alt 05.02.2019, 20:18
Maaddiin Maaddiin ist offline
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Beiträge: 250
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Hi ,
ich hatte einen sehr fortgeschrittenen Fall (Stadium 3c) und habe nach Rücksprache mit meinem Urologen und Prof H. aus K. auch noch im 3. Jahr Nachsorge ein 3Monatsintervall, jedoch nur alle 6 Monate CT und alle 6 Monate Röntgen.

Auch eine Mikrolithiasis ist bei mir im übrig gebliebenen Hoden vorhanden, welche bei jeder Nachsorge geschallt wird. Zudem habe ich nach einem Jahr eine Biopsie gemacht, welche keine TIN-Zellen nachgewiesen hat. Das ist zwar super, aber trotzdem wird weiter geschallt.

Alles Gute!
__________________
08/16 - Diagnose Hodenkrebs
Stadium IIIc, 95%Seminom 5% Teratokarzinom, ßHCG 225.000, AFP 29, LDH 1.800
Lymphknotenpakete bis zu 12cm paraaortal
08/16 Orchitektomie, Port rein, Beginn 4xPEB
11/16 Ende 4xPEB, Markernormalisierung.
12/16 Abschluss-CT zeigt noch Lymphknoten mit 1,5cm
01/17 Offene radikale RLA. 22Lymphknoten entfernt. Kein vitales Tumorgewebe.
04/17 Port raus, 1. Nachsorge - weiterhin krebsfrei
07/17 2. Nachsorge - Alles in Ordnung
10/17 3. Nachsorge - Alles in Ordnung
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  #7  
Alt 10.02.2019, 09:11
Golsen Golsen ist offline
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Ort: Berlin
Beiträge: 321
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

In Berlin machen sie bei mir die Nachsorge gar nicht im Krankenhaus, weil sie davon ausgehen, dass ich geheilt bin und vermutlich wenig Geld einsacken können (+ es ist auch viel los).

Daher mach ich immer Ultraschall und Blutbeim Urologen und für Röntgen Thorax und MRT Abdomen habe suche ich mir Radiologien. Ich habe nun eine gute gefunden, weil ich will eigentlich direkt nach dem MRT mit einem Arzt sprechen und nicht 2-3 Tage auf den Befund warten.

Wie sind bei euch eigentlich die MRT Wartezeiten? In Berlin wartet man ohne Notfall und als Kassenpatient schonmal gut 3 Monate... Aber wir können es ja planen
__________________
Mein persönliches Krebstagebuch: https://krebskrampf.de/
__________________
1/18: Innere Blutung - Entfernung eines Bauchhodens (nonseminom 90% Chorionkarzinom / 10% seminom, Beta HCG bei 26.000)
2/18 - 5/18: 4xPEB (danach: Marker negativ)
6/18 offene, linksseitige RLA (2 cm Resttumor und 14 LKs entfernt: tumorfrei)
9/18: MRT: sauber
1/19: MRT: sauber
4/19: MRT: sauber
--------------------------------------
10/19 nächstes MRT
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  #8  
Alt 10.02.2019, 14:28
Merasil Merasil ist offline
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Beiträge: 172
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Zitat:
Zitat von Golsen Beitrag anzeigen
Wie sind bei euch eigentlich die MRT Wartezeiten? In Berlin wartet man ohne Notfall und als Kassenpatient schonmal gut 3 Monate... Aber wir können es ja planen
Dazu hatte ich in meinem Thread ja schon mal was geschrieben. Bei uns wartet man auch locker 1 Monat auf nen Termin. Zumindest als Kassenpatient und beim MRT. CT geht etwas schneller. Als Kassenpatient darf man auch nicht danach mit nem Arzt reden.
Ich hatte am Anfang einen Termin machen wollen für ein MRT und die Dame auf der Gegenseite meinte dann nur, dass frühestens in 3 Wochen was drin ist und auch nur weil ich Krebs hab... Hab dann nochmal angerufen und gesagt das ich es privat zahle: „Können Sie morgen evtl. kommen?“ ich dachte echt ich bin im falschen Film...
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  #9  
Alt 15.07.2019, 14:04
Benedikt24 Benedikt24 ist offline
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Beiträge: 48
Standard Nachsorge mit Ultraschall

Grüße euch alle!

Ich wollte mal wissen was Ihr von Nachsorge mit Ultraschall haltet?

Ich glaube in Österreich machen die grundsätzlich statt MRT's & Röntgen, Ultraschall und Röntgen + jährliche CTs.

Ist Ultraschall von Lymphknoten und Organen nun wirklich genau genug? Ich hab davon noch nie in irgendwelchen Richtlinien gelesen...

LG
Bene
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  #10  
Alt 15.07.2019, 14:33
ElChupacabra ElChupacabra ist offline
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Beiträge: 84
Standard AW: Nachsorge mit Ultraschall

Mein Doc macht fast nur Ultraschall. Ich muss ihn manchmal sogar zwingen mir eine Überweisung für das MRT zu geben, um meinen Kopf zu beruhigen.
Er sagt, dass er auf dem modernen Ultraschallgerät, dass er hat, alles genauso gut sehen kann. Man müsse nur Erfahrung und Zeit haben. Die nimmt er sich immer. Ultraschall dauert bei mir ca. 20-30 Minuten (bin auch Privatpatient - vielleicht deswegen so lange )
__________________
07/18 - Diagnose (pT2, N0, M0, S0, V1), klassisches Seminom, wait&see
10/18 - 1. Nachsorge. MRT, CT und Ultraschall ohne Befund. Marker unauffällig. NSE leicht über Norm.
01/19 - 2. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig. NSE wieder im Normbereich
04/19 - 3. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig
07/19 - 4. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig
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  #11  
Alt 31.07.2019, 21:19
Benedikt24 Benedikt24 ist offline
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Beiträge: 48
Standard Komische Fragen

Hi,

Ich hoffe meine Fragen sind nicht zu am Thema vorbei, weil sie eben auch nur nebensächlich sind.

1. Vielleicht bin ich nur ein Einzelfall, aber zwischen meinen Beinen fühlt sich ein Hoden viel besser an als zwei sich damals oft angefühlt haben. Als ich noch zwei hatte, waren die beiden sich oft gegenseitig im Weg, haben oft leicht gezogen oder einfach nur gestört. Jetzt mit dem einen ist es irgendwie recht viel angenehmer. Geht es euch genauso?

2. Hat jemand von euch beim Samenerguss auch manchmal ein leichtes "Ziehen" in der Leistengegend? Ich hab es nur auf der Seite wo ich noch einen Hoden habe. Eine Zeit lang war es weg, jetzt ist es wieder da. Es fühlt sich so an als ob die eine Seite vielleicht überfordert ist wenn es dazu kommt. Der Schmerz ist nur leicht und dumpf und geht auch gleich wieder weg.
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  #12  
Alt 31.07.2019, 23:05
Jakelong Jakelong ist offline
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Beiträge: 24
Standard AW: Nachsorge nach 2+ Jahren

Hi Benedikt,
ich kann beide Sachen nachvollziehen. Gerade Punkt 1 ist eigentlich ganz cool, es zwackt nicht mehr, nichts klebt am Oberschenkel fest, einfach super. Man muss ja auch mal Glück haben, die eine Murmel hat jetzt richtig Platz. Es fühlt sich einfach freier an.

Punkt 2 habe ich auch, aber auf der Seite, wo der Hoden fehlt. Bis jetzt habe ich meinen Arzt dazu noch nicht befragt, vielleicht kennt jemand anderes die Antwort?
Da der Schmerz schnell wieder verschwindet empfand ich das immer als nebensächlich, aber gerade die ersten Male war ich doch etwas überrascht.

Bis dann!
__________________
01/17 - Diagnose (pT2 N0 L1 V0 R0 S0), klassisches Seminom, 6,3cm, Stadium 1b
02/17 - 1x Singleshot Carboplatin
01/19 - Diagnose (pT2 N3 L1 V0 R0 S1), zwei Lymphknotenmetastasen (5cm & 7cm), Stadium 2c
01/19 - 3x PEB-Chemotherapie
05/19 - CT unauffällig (Nekrosen < 1,8cm), Tumormarker ok
-----
10/19 - nächster Termin für Ultraschall und Tumormarker
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