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  #76  
Alt 10.09.2015, 09:32
freundchen70 freundchen70 ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Werner,

das cortison nehme ich zusätzlich erst seit der 13. Gabe. Ich bemerkte eine unheimliche Erschöpfung und sprach das bei meinem Gespräch an.
Ich habe keine Einschränkung dadurch gemerkt. Ganz im Gegenteil ich bin fitter und habe mehr Hunger.
Alles gut !!

Ich wünsch dir alles Gute

Liebe Grüße
  #77  
Alt 10.09.2015, 17:25
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Um noch was anzumerken . Ich bin sicher deine Frau weiß , daß es sehr schade ist und nicht sehr nett , daß sie dich in solchen Momenten nicht in den Arm nehmen kann . Aber ja , da spielt die Hilflosigkeit und unsagbarer Schmerz mit rein . Der ja eigentlich viele Paare erstrecht zusammen schweißt .
Aber ..... je näher man den Erkrankten lässt , desto mehr schmerzt dieses Drama zusätzlich . Mein Gott wenn ich bedenke , wie oft ich zu meinem Mann unfreundlich , feindselig , laut , kühl , genervt war .......
Das ist teils unbewusst gesteuert , mein Gott sowas mache ich nicht mit Kalkül . Aber es ist wie ein Selbstschutz . Gut meine eigene Depressionserkrankung macht es natürlich nicht leichter , damit umzugehen .

Übrigens gehe ich ja auch zur Krebsberatung für Angehörige und die Dame meinte , das es leider oft und ganz normal ist . Einfach menschlich . Aber trotzdem tut es mir leid

Ich schreibe das so offen , A um dir zu helfen deine Frau besser zu verstehen und B , es ist irgendwo auch ein Tabubruch . "So behandelt man einen schwerkranken Menschen nicht " . Ja , aber auch wir Partner sind auch nur Menschen . Menschen die große Angst haben vor dem großen Loch danach ...... , in dem wir ganz alleine dann dastehen , ohne den geliebten Verstorbenen .
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Mein Mohle - Diagnose von SBK Krebs am 2.6.2014

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Geändert von Tinele (10.09.2015 um 17:30 Uhr)
  #78  
Alt 11.09.2015, 10:29
freundchen70 freundchen70 ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Häääää, ich muss jetzt aber kein Verständnis dafür haben, oder?

Diese Begründung verstehe ich nicht. Gott sei dank verhält sich mein Partner nicht so. Liebe bedeutet doch nicht jemanden weg zu stoßen in einer vielleicht für dich bedrückenden Situation.
Mein Mann hat bestimmt auch sehr mit der Situation zu kämpfen, aber wir reden offen über alles. Mit 2 Kindern und seinem Beruf hat er bestimmt mehr als genug zu tun. Ich bin auch nicht mehr einsatzfähig und er ist somit voll belastet. Trotz allem gehen wir liebevoll miteinander um.

Auf die Zeit " danach" soll er gut zurückschauen und nicht denken, da war ich jetzt ungerecht oder lieblos. Dann würde er sich ja ständig mit Vorwürfen plagen.

Ich wünsche dir trotz deiner Erkrankung ganz viel gute Zeit mit deinem Mann.

Leider kann ich deine Gedankengänge nicht nachvollziehen.
Sorry!!!!!
  #79  
Alt 11.09.2015, 15:08
SmartM SmartM ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Ich glaube, jetzt nochmal etwas dazu schreiben zu müssen.

Wenn man noch nie mit Depressiv-Kranken zu tun hatte, kann man für vieles, was sie tun und sagen kein Verständnis aufbringen.
Ich lebe inzwischen mehr als 12 Jahre mit dieser Krankheit unter einem Dach. Habe mir wirklich viele Ratschläge und Informationen geholt, aber erst meine Psychotherapeutin kann mir einiges schlüssig erklären. Was Tinele oben anführt kann ich inzwischen nachvollziehen und ich glaube, sie hat das gut erklären können.
Natürlich hat auch freundchen recht, wenn man an die Zukunft denkt, werden die Selbstvorwürfe wohl stark ausgeprägt sein und das nächste Chaos-Loch ist so oder so vorprogrammiert.

In den Jahren, in denen ich versucht habe, etwas zu ändern, musste ich feststellen, dass ich als engster Ansprechpartner das nicht vermag. Bin halt der „Platzhalter“ für alles, was ihr nicht gut getan hat. So versuche ich Verständnis zu entwickeln um - ganz egoistisch gesehen - meine eigene Lage nicht unnötig zu verschlechtern.

Schöne Grüße
Walter
  #80  
Alt 11.09.2015, 15:43
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Meine Krankheit brach vor zwei Jahren erst aus . Und jetzt erst kann ich mitreden , bei vielem was ich vorher null verstehen konnte . LEIDER ?! Andererseits bringt einem das mehr Verständnis für andere in gleicher Lage .

Freundchen , wenn ich das mit Absicht täte - dann könnte ich es ja verhindern . Aber man kann Depressive nicht mit Normalos vergleichen . Und Selbstvorwürfe hab ich schon genug , aber ich muss sie wieder abgeben und mir immer wieder sagen auch ich bin krank . Auch wenn man das von Aussen nur an meinen traurigen , oder leeren Augen sehen kann . Je nach Zustand halt .

In meiner Familie ist diese sch*** Erkrankung weit verbreitet . Ein Onkel ist tot und meine Cousine hat deswegen schon ungezählte Klinikaufenthalte hinter sich . Ich durfte 36 Jahre ohne diesen Krebs der Seele leben , leider nicht für immer und ich hasse es !

Walter , zwölf Jahre Respekt . Es ist definitiv nicht einfach mit dieser Erkranung unter einem Dach zu leben . Genauso wenig wie mit Krebs . Da bleibt einem nur , die Tage / Stunden zu genießen , an denen der Depressive weitestgehend stabil und wie früher ist .......
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  #81  
Alt 15.09.2015, 09:48
SmartM SmartM ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Heute mal wieder etwas Neues aus der Boxengasse.

Nach dem die neue Spritmischung seit einer Woche das Qualifying bestimmt, muss ich feststellen, die Chanche auf Punkteränge besteht auch weiterhin.
Ich muss zwar mit zwei Handycaps zurecht kommen, Dauermüdigkeit und erhöhten Bluddruck.
Aber wenn ich mit meinen Kollegen im Fahrerlager spreche, merke ich schnell, ich jammere auf hohem Niveau.
Seit zwei Tagen konnte ich die Schmerzmittel reduzieren, was für die Setupeinstellungen enorm wichtig ist, zu wissen. Zu wissen, der neue Treibstoff ist schnell und zuverlässig.

Aktuell bin ich wieder bei der Betankung und stelle mir vor, wie jeder Tropfen der in meinen Körper läuft, ein Stück der Metastasen herausätzt.

Trotz der beiden Handycaps sieht es im Qualifying ziemlich gut aus, eine gute Platzierung zu erreichen. Auf jeden Fall wird bis an die Leistungsfähigkeit des Motors Gas gegeben. So macht jede Kurve Spaß zu fahren und die Lust am Racing ist ungebrochen.

Möge die dicke Frau sich mit dem Singen noch lange Zeit lassen. Wenn ich sie mit meinem Rennwagen schon nicht nieder fahren kann, möge das Benzin noch lange reichen, einen großen Bogen um sie herum zu fahren.

Viele Grüße
Walter
  #82  
Alt 15.09.2015, 11:06
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Prima News Herr Kommentator


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  #83  
Alt 25.09.2015, 18:52
Reigenlilie Reigenlilie ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Walter!

Meine Hochachtung: Seit 12 Jahren hälst du den Kampf gegen den Krebs. Wow!
So wie Du das alles beschreibst, machst Du das genau richtig.
Weiter so!
  #84  
Alt 25.09.2015, 19:05
SmartM SmartM ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Reigenlilie,
ich fürchte, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Seit 12 Jahren leidet meine Frau unter Depressionen.

Die ersten Sympthome meiner Krebserkrankung hatte ich vor ziemlich genau zwei Jahre.
Die Erstdiagnose war im Januar 2014. Zwei Monate später stand dann fest: unheilbar.

Seit Mai d. Jahres habe ich meine erste Prognose überlebt, an der Zweiten arbeite ich.

Habe für mich jetzt eine neue Möglichkeit gefunden, den Weg zu gehen. Nächste Woche werde ich das im Einzelnen mit meiner Psychotherapeutin besprechen. Von dem Ergebnis werde ich dann hier berichten.

Liebe Grüsse
Walter
  #85  
Alt 25.09.2015, 19:15
Reigenlilie Reigenlilie ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Walter!

Vielleicht habe ich auch falsch gelesen.

Aber dennoch finde ich es großartig, wie das machst.

Alles Liebe auch für Deine Frau. Ich weiß, wie das Leben mit Deperessionen ist.

Aber eben auch mit dem Krebs.

Liebe Grüße

Reigenlilie
  #86  
Alt 26.09.2015, 21:55
Paradies Paradies ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Lieber Walter,

du hast soviel Mut und Kraft, ich bewundere Dich.

Bin gespannt was du zu erzählen hast.

Weiterhin alles Gute für deinen Weg!

Liebe Grüße Aggi
  #87  
Alt 05.10.2015, 20:05
SmartM SmartM ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Forengemeinde,

habe mich lange nicht hören lassen und möchte erst einmal allen danken, die hier ihre Beiträge hinterlassen haben, für die lieben und aufmunternde Worte!
Vielen Dank!

Nun, die letzte Woche hatte ich ja Chemopause und das Wetter hätte nicht schöner sein können. So habe ich mit meiner Frau zusammen einiges im Garten und ums Haus herum geschafft. Abends hatte ich dann leider wenig Lust, nochmal hier meine Kommentare zum Besten zu geben.

Mir geht es erstaunlich gut, habe so gut wie keine Beschwerden und brauch keine zusätzlichen Medikamente. Hat leider auch zur Folge, dass ich mich hin und wieder überschätze. Ist die Grenze überschritten, meldet sich der Körper mit Kurzatmigkeit. So wird man wieder an diesen M**t erinnert.
Aber wie schon weiter oben erwähnt: Jammern auf hohem Niveau.

Mit meiner Psychotherapeutin gehe ich jetzt für mich neue Wege. Die Überschrift würde ich von einem Buch plagiieren: "Das Prinzip Placebo". Es geht darum, mit seinen Gedanken und mit einer positiven Einstellung über die Psyche das Immunsystem zu stärken.

Im Prinzip geht es darum, seine Gedanken auf die richtige Formulierung zu bringen. Klingt jetzt erstmal verwirrend.
Ich versuch es mal mit einem Beispiel:
Falsche Formulierung: "Wenn mein Enkelkind im nächsten Jahr Geburtstag hat, könnte ich, wenn ich dann noch lebe, mit ihm einen Ausflug in den Zoo machen."
Richtige Formulierung: "Wenn mein Enkelkind im nächsten Jahr Geburtstag hat, mache ich mit ihm einen Ausflug in den Zoo"

Dieses Denken sollte alle Lebensbereiche umfassen. Zunächst bin ich mit meiner Therapeutin aber so verblieben, anfangs nur die realistischen Zeitabschnitte so zu beleuchten. Wer jetzt denkt, das ist ja ganz einfach...
...probiert es mal aus. Auch Gesunde denken immer mit einem gewissen Zweifel.

Nach dem ich einen Vortrag von Herrn Prof Zettl, Uni Heidelberg, gehört habe, der zu meinem Erstaunen auch mit Studien-Ergebnissen überzeugen konnte, glaube ich wirklich daran, dieses "positive Denken" hat Einfluss auf das Immunsystem und kann somit das eine oder andere Wachstum von Metastasen vielleicht sogar verhindern (sorry, das Wort vielleicht wieder streichen). Zu dem noch ein Zitat meiner Therapeutin: "Auch Antibiotika nutzt nichts, wenn das Immunsystem nicht mitspielt".

...und mit dieser Einstellung geht es morgen in die nächste Chemo-Runde.

Nun gehe ich fest davon aus, die "dicke Dame" (die mit der Nationalhymne zum Schluss) schicken wir jetzt mal für ein Jahr in den Urlaub und ich kurve derweil noch ein wenig auf Europas Rennstrecken rum.

Danke fürs Lesen und euch allen nur das Beste!

Schöne Grüße
Walter

Geändert von SmartM (05.10.2015 um 20:09 Uhr)
  #88  
Alt 06.10.2015, 00:07
crab crab ist offline
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Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo Walter,

halte an Deiner positiven Einstellung fest.

Kurz zu mir: Gen-bedingte Veranlagung (FAP) zu Krebs im gesamten Verdaungs-
trakt. 1974 Entfernung des gesamten Dickdarmes wegen beginnendem Krebs.
2003 OP wegen Enddarmkrebs.
Nach meiner Genesung habe ich mir einen Psychotherapeuten gesucht, und bin
zum Glück an einen sehr guten geraten. Er hat auch klinische Hypnose gemacht.
Die Therapie bei ihm hat bei mir sehr gut angeschlagen, ich hatte keine Über-
lebensängste mehr, konnte meinen Humor weiter verbreiten, was auch heute
noch so ist. Was mir sehr geholfen hat, war, dass er mir Selbsthypnose
beigebracht hat. Ich denke, dass mir dieser Umstand für die folgenden
OPs die Kraft gegeben hat, diese unbeschadet zu überstehen.
2006 unklarer Befund Gallenblase - 2009 Krebs im Schliessmuskel - 2010 Krebs
im Magen. Bei allen Befunden Entfernung der betroffenen Organe.
Behalten habe ich trotz allem meinen Humor, dank Selbsthypnose.
Selbst die Diagnose vor 5 Monaten, dass nun der Krebs -beginnende Adenome- in meinem Dünndarm wachsen und inoperabel sind, lassen mich nicht verzweifeln.
Wenn ich einmal unruhig werde, lege ich eine CD von James Last ein, und
spiele mir den Song "Biscaia" vor. Für mich ist dieser Song total beruhigend
und der richtige Begleiter für meine Meditation.

Versuche doch, für Dich einen Psychotherapeuten zu finden, der dies auch
anbietet. Du kannst nur davon profitieren.

Für die Zukunft wünsche ich Dir alles erdenklich Gute.

LG Wolfgang
  #89  
Alt 06.10.2015, 10:04
Itzibitzi_ Itzibitzi_ ist offline
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Hallo Walter,

ich lese Deine Geschichte seit vielen Wochen und freue mich immer, wenn Du positives berichtest.

Ich war vor 6 Jahren an Brustkrebs erkrankt und habe "positives Denken" extrem praktiziert.

Ein Freund, der vor zwei Jahren an Bauspeicheldrüsenkrebs erkrankt war und heute wieder topfit ist, hatte mich letztens auf das Thema "Salutogenese" aufmerksam gemacht.

Salutogenese ist die Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit.

Ein sehr interessantes Thema ... vielleicht möchtest Du Dich ja mal ein bisschen belesen. Es gibt viele Berichte im www.

http://www.gesundheit.de/wissen/haet...t-salutogenese

Viele Grüße,
Itzibitzi
  #90  
Alt 06.10.2015, 17:24
Paradies Paradies ist offline
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Beiträge: 28
Standard AW: Das Rennen läuft

Hallo lieber Walter,

ein wenig habe ich schon gezittert, das Du dich so lange nicht gemeldet hast.
Dafür freue ich mich jetzt um so mehr über den Grund. Schön das Du die Zeit genießen konntest und deinen Garten auf Vordermann gebracht hast.
Das mit der Überschätzung seiner Kräfte kenne ich nur zu gut. Aber macht nichts, Hauptsache du hattest Spaß!

Du kannst dich sehr glücklich schätzen über deine tolle Therapeutin.
Im Laufe meiner Krebserkrankung, die mich ja schon lange begleitet und
viele aussichtslose Situationen bereitet hat bin ich immer genau, diesem Motto gefolgt. Das Glas ist halb voll und nicht halb leer!
Ich habe einen spontanen Urlaub geplant, während mein Befund ausgewertet
wurde. Dabei habe ich jeden Tag genossen und die Krankheit zu Hause gelassen.

So versuche ich auch jetzt bei meinem Mann zu denken und ich bin froh das du mir das in Erinnerung gerufen hast.

Ob es unrealistisch ist , weiß ich nicht, aber möglich ist es schon das es auch für diese Krankheit mal eine Pille gibt die wir alle noch erleben dürfen.

Ich war schon ganz nahe am Aufgeben als ich durch ein Studienmedikament
eine unglaubliche Besserung erfahren durfte.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute und freudige Zeit,
Liebe Grüße Aggi
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Stichworte
diagnosebewältigung, leben mit der krankheit, palliative chemo


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