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  #1  
Alt 30.11.2004, 10:54
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Guten Morgen

Könnt ihr mir sagen bei welchem Arzt bei euch Darmkrebs festgestellt wurde und wie?

Vor mehreren Wochen fing es an daß ich zuerst Durchfall und dann wieder Verstopfung hatte. In der letzten Zeit ist es so daß ich nur noch Verstopfung habe. Zudem bin ich dauermüde und habe starken Haarausfall. Das was am meisten belastet sind die Darmkrämpfe die ich dabei habe und das Gefühl daß *da* was ist was nicht rein gehört. Mit der Müdigkeit fing schon letzten Herbst an...da wurde schon ein großes Blutbild usw gemacht aber es war alles ok. Nur besser gings mir nicht.

Also habe ich den ersten Schritt gewagt und bin zu einer neuen Hausärztin gegangen. Sie hat mich u.a auch zum Frauenarzt geschickt wo rektal abgetastet werden sollte ob man etwas spüren kann. Ich war zum ersten Mal dort, es hat mich schon gewundert daß man überhaupt keinen Vorerkrankungs Bogen ausfüllen mußte wie Krebserkrankungen in der Familie etc., so kannte ich das von meinem anderen FA wo wir früher wohnten. Die ganze Untersuchung ging sowas von schnell.

Der Arzt hat vaginal einen US gemacht weil er meinte damit könnte man den Enddarm besser sehen als retkal zu tasten? Ich hatte das Gefühl er wollte das auch gar nicht, meinte so das könnte der Hausarzt ja auch machen *wunder*...Ist das so gängig um den Enddarm zu sehen ? Mit der Gebärmutter war wie man sehen konnte alles ok, auf die Ergebnisse des Abstriches muss ich noch warten.

Meine Hausärztin hat auch was von Darmspiegelung gesagt, ich hatte halt gehofft daß man irgendwie schon durch die FA Untersuchung etwas ausschließen kann. Soll ich jetzt auf die Darmspiegelung *drängen* damit auch alles ausgeschlossen werden kann? Was würdet ihr tun ? Bei uns in der Familie kam Darmkrebs väterlicherseits bei meinem Opa vor, ich selber bin jetzt 30.

Würde mich sehr über Antworten freuen.

Liebe Grüße von Lissa
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  #2  
Alt 30.11.2004, 11:02
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,
ich würde auf mein Bauchgefühl hören und auf eine Darmspiegelung drängen (nur mit Spritze!). Dann hast du Gewissheit und musst dich nicht mehr verrückt machen. Diese Untersuchung ist die einzigste, die wirklich sicher feststellen kann, ob der Darm in Ordnung ist. Ich habe es machen lassen und bin im Nachhinein sehr froh darüber, dass ich Gewissheit habe.
Liebe Grüße
Uta
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  #3  
Alt 02.12.2004, 14:28
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa!
Ute hat Recht nur eine Darmspiegelung kann sicher ausschließen oder anzeigen was in Deinem Darm los ist, grad wenn in der Familie schon Darmkrebs vorhanden ist, würd ich es sogar machenwenn ich es selbst zahlen müsste, mußt Du aber nicht, die KK bezahlen die Darmspiegelung auch in jungen Jahren wenn der Arzt Sie anordnet.....Also sei nicht feige, es ist Dein Leben!!!!
LG WAltraud
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  #4  
Alt 03.12.2004, 00:01
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,

suche dringend einen Proktologen auf. Das ist meines erachtens nach der einzige der eine echte Diagnose stellen kann. Ich selber habe vor knapp zwei Wochen meine Frau verloren. Bis auf den Haarausfall hatte sie ähnliche Symptome. Wenn nicht ist, alles gut. Aber ansonsten wende dich gleich an spezialisten und lass dich nicht ins Boxhorn jagen.
Die meisten Ärzte sind sehr flegmatisch, aber vorsicht ist besser als alles andere.
Also such dir einen Fachmann! Falls du noch fragen haben solltest Poste hier.

Ich hoffe es ist alles bestens

Stefan
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  #5  
Alt 03.12.2004, 05:10
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

liebe larissa.

das sind schon recht arge symptome. du solltest auf jeden fall dir eine darmspieglung machen lassen. dies kann eigetnlich jeder internist und kann in jedem krankenhaus gemacht werden (professionel).

lg hannes
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  #6  
Alt 03.12.2004, 05:43
Nenna Nenna ist offline
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Liebe Lissa,

Ungewissheit ist immer die Angst, die am am groessten ist. Wenn DU selber das Gefuehl hast, da ist was, was da nicht hingehoert, denke ich, waere es ein kluger Schritt, eine Darmspiegelung machen zu lassen. Denn wenn Du gar nicht weiss, was los ist, wie sollst Du dann wissen, was zu tun ist?

Lass und doch mal wissen, was Du denkst und was Du planst (und wie Du Dich im Moment fuehlst!

Wenn Du vielleicht eine Empfehlung fuer einen Arzt oder ein Krankenhaus brauchst, kannst Du uns ja, wenn Du moechtest, auch wissen lassen, wo Du wohnst. Vielleicht wohnt jemand in der Naehe, der dann aushelfen kann?

Alles Gute
Nenna
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  #7  
Alt 04.12.2004, 13:09
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa, folgender Text einfach mal zur Info!
Liebe Grüße
Nanda


Bei richtiger Vorsorge könnte Darmkrebs der Vergangenheit angehören

Die schlechte Nachricht: Darmkrebs liegt mit 57.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland auf Platz zwei der tödlichen Krebserkrankungen. Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar. Darmkrebsfrüherkennung ist die beste Chance, Leben zu retten!

In Deutschland erkrankt etwa jeder Zwanzigste im Laufe seines Lebens an Darmkrebs. Der wichtigste Faktor bei der Entwicklung der Krankheit ist die Genetik - Darmkrebs ist eine Krankheit der Gene.
Die Mehrheit der Darmkrebsfälle betrifft Menschen ab dem 50. Lebensjahr, da sich im höheren Alter die Wahrscheinlichkeit für bleibende Genmutationen erhöht, die zu Darmkrebs führen können.
Aber auch viele jüngere Menschen ab einem Lebensalter von 18 Jahren erkranken mit ca. 20% aller
Darmkrebsfälle an diesem heimtückischen Krebs. Leider liegt bei ihnen die Sterblichkeitsrate bei
ca. 98%, da in den seltensten Fällen bis zu diesem Zeitpunkt eine Basiskoloskopie durchgeführt worden ist.

Früherkennung ist die beste Waffe gegen Darmkrebs. Das gilt für alle Menschen, denn jeder kann von
Darmkrebs betroffen sein. Gehen Sie deshalb alle regelmäßig zur Krebsvorsorge! Ihre Devise muss lauten: Besser einmal zu viel zum Arzt als zu wenig!

Um Darmkrebs so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens ab dem
40. Lebensjahr zur Früherkennung gehen, denn mit dem fortschreitenden Alter steigt das Darmkrebsrisiko. Vor allem Menschen mit familiärem Risiko sollten schon sehr viel früher an einem speziellen und intensiven Vorsorgeprogramm teilnehmen. Bei hohem familiären Risiko beträgt die Erkrankungsrate 100%, ohne dass der Betroffene möglicherweise Kenntnis davon hat (molekular nachweisbarer FAP-Gendefekt). Die effektivste und treffsicherste Methode zur Darmkrebsfrüherkennung ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie ist als einzige der aufgeführten Untersuchungsmethoden in der Lage, auch kleine Veränderungen der Darmschleimhaut sicher zu erkennen.

Im Rahmen einer Aufklärungskampagne hat die deutsche Krebsgesellschaft die Bevölkerung mit diesen Worten aufgerüttelt: "Sie fühlen sich großartig, Sie haben einen gesunden Appetit, Sie sind erst fünfzig - dann haben Sie die typischen Symptome von Darmkrebs."
Denn diese Sätze sind bezeichnend: Das bösartige Tumorleiden kommt schleichend und völlig unbemerkt. Es warnt seine Opfer leider nicht durch frühe Alarmzeichen. Darmpolypen verursachen quasi keine Beschwerden und können nur mit Hilfe der Darmkrebsvorsorge aufgespürt werden. Wenn dann typische Beschwerden wie Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder sichtbare Blutauflagerungen auftreten, ist die Krankheit oft schon weit fortgeschritten. Die Heilungschancen sinken dramatisch.
Die Früherkennung spielt deshalb bei Darmkrebs eine herausragende Rolle, und sie ist die wirksamste Waffe gegen diese Erkrankung! Denn Darmkrebs ist heilbar, jedoch nur, wenn er frühzeitig erkannt wird. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so ungeheuer wichtig. Leider nehmen hierzulande viel zu wenige den kostenlosen Check beim Arzt in Anspruch. Wenn die ersten Symptome auftreten, ist oft schon zu viel Zeit vergangen, in der man die Krankheit hätte wirksam bekämpfen können.

Der Darmkrebs zählt zu den am besten erforschten menschlichen Krebsarten. Über 90% der Darmkrebserkrankungen entstehen aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Durch weitere Mutationen in den Schleimhautzellen kann sich aus einem Polyp in einer Zeit von drei bis fünf Jahren ein bösartig wachsender Darmkrebs entwickeln. Entdeckt man bei einem Menschen einen Darmpolyp, ist es sehr wichtig, dass er vollständig aus dem Darm entfernt wird – nur so kann man einem möglichen Darmkrebs vorbeugen. Die Entdeckung von Darmpolypen ist nur durch die Früherkennung möglich.
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  #8  
Alt 04.12.2004, 23:47
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo

komme leider erst jetzt dazu zu schreiben.

Ich habe mich sehr über die vielen Antworten gefreut.

@Uta, ja ich glaube auch daß ich auf Nummer sicher gehen werde. Auch wenn es mich vor der Spiegelung gruselt, aber wenn das die einzige sichere Methode ist dann werde ich es machen. Tat die Spiegelung sehr weh ? Hast du viel davon mitbekommen ?

@Waltraud, ja der Spruch das ist mein Leben ist gut und dafür lohnt es sich auch *hartnäckig* zu sein

@Stefan, ich habe ganz lange in deinem Thread gelesen und es tut mir sehr leid was mit deiner Bea passiert ist :°°(( Kannst du mir sagen was ein Proktologe ist, ich habe dies noch nie zuvor gehört oder gelesen. Brauch ich eine Überweisung vom Hausarzt dazu? Darf ich fragen wie das alles bei Bea *rauskam* daß sie Krebs hatte? Nur antworten wenn du magst, ok ?

@Hannes, danke für deine Antwort, ja ich denke auch daß das auf jeden Fall beleuchtet werden muss.

@Nenna, vielen lieben Dank für deine Hilfe, ich wohne im 4er Nähe von Düsseldorf. Wie ich mich fühle, hmm schwer zu sagen es ist eine Mischung aus: Da ist was nicht ok und da ist schon nix hör auf darüber nachzudenken wobei das zweite nicht wirklich funktioniert. Tja und Angst ist natürlich auch da.

@Nanda vielen Dank für den Text, er ist sehr informativ.

Kann mir noch jemand sagen welche ich sage mal *Betäubungsmöglichkeiten* es bei der Darmspiegelung gibt und wo es besser ist sie machen zu lassen, KH oder Praxis? In welcher Praxis wird so etwas eigentlich gemacht ?

Danke und liebe Grüße von Lissa
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  #9  
Alt 05.12.2004, 01:14
Nenna Nenna ist offline
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,

ich komme auch aus der Naehe von Duesseldorf. Ich weiss nicht, ob man eine Darmspiegelung auch im Krankenhaus machen lassen kann, aber falls ja, die Diakonie Kaiserswerth hat einen sehr guten Ruf. Mein Onkel hat vor kurzem eine Darmspiegelung in der Praxis seines Proktologen (ich glaube, Facharzt fuer Enddarm, Stuhlgang, Dickdarm) machen lassen. Er hatte grosse Angst vor der Untersuchung und meinte dann hinterher "War halb so schlimm".

Alles Gute
Nenna
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  #10  
Alt 05.12.2004, 12:50
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,
ich habe mich auch vor der Spiegelung gegruselt! Ich habe zunächst Bekannte und Arbeitskollegen gefragt, ob sie Erfahrung haben und wo man am besten hingeht. Anhand der Erfahrungen konnte ich gut auswählen, welche Ärzte in Frage kamen. Wichtig war für mich, dass ich auch ganz sicher eine Spritze bekomme. Manche Ärzte versprechen eine und sagen dann "ach, das schaffen wir doch auch so.." (habe ich mir sagen lassen). Also nur dahin gehen, wo jemand von einer "guten Erfahrung" berichten kann.
Ich war in einer supernetten Praxis und habe eine "Schlafspritze" bekommen. Angeblich hilft sie in keiner Weise gegen Schmerzen, aber du bist so müde, dass du einfach schlafen musst. Bei mir war es so, dass ab und an mein "Unterbewusstsein aufgewacht ist" und ich habe "geträumt" ich sehe einen Film, wo eine Frau bei einer Untersuchung Schmerzen hat und dachte immer, warum wird die Arme so gequält, zum Glück, dass dir das nicht passiert. Ich musste zum Schluss darüber lachen. Es war wirklich kein Problem!
Danach musste ich noch zur Magenspiegelung und hatte genauso Angst davor. Meine Hausärztin sagte mir gleich, dass es in unserer Stadt zwei Ärzte gibt, die machen Magen- und Darmspiegelungen mit einer kurzen Vollnarkose. Dann kannst du dich wirklich an überhaupt nichts mehr erinnern! Also beides ist möglich!
Ich bin jetzt jedenfalls total erleichtert, dass nichts gefunden wurde und kann wieder ruhig schlafen.
Darmspiegelungen machen in der Regel Internisten! Ein Proktologe ist ein Enddarmspezialist. Aber ich glaube, es genügt, diesen erst zu Rate zu ziehen, wenn dann wirklich was gefunden wurde.
Ich glaube kaum, dass es sinnvoller ist, die Untersuchung in einem KH machen zu lassen. In der Praxis ist die Sachen nach ein bis zwei Stunden (Gesamtaufenthalt mit Aufwachen!) vergessen. Meine Mutter hatte eine Darmspiegelung in einem KH und die war nicht so "gelungen" wie die in der Praxis, wo sie war.
Ist setze dir mal den Link zu der Geschichte von "Stefan für Bea" hier rein, dann kannst du die Geschichte lesen. Er hat sie hier veröffentlicht.
http://www.krebs-kompass.org/Forum/s....php3?id=11905
Ich hoffe ich konnte die meisten Fragen klären und dir etwas Erleichterung verschaffen, du schaffst das auch!
Liebe Grüße
Uta
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  #11  
Alt 05.12.2004, 16:33
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo, Lissa!
Bei ist letztes Jahr eine hohe Darmspiegelung gemacht worden, daß heißt bis rechtsseitig zum Blinddarm. Ich hatte gräßlich Angst vor der Untersuchung. Ich habe sie bei einem Gastroenterologen machen lassen, der mir vorher ein Beruhigungsmittel gespritzt hat. Von daher konnte ich die Untersuchung über den Monitor mit ansehen. Das habe ich als ziemlich spannend empfunden, auch zu sehen, wie er die beiden gefundenen Darmpolypen abträgt, ich durfte sie mir hinterher nochmal im Reagenzglas anschauen. Das was etwas unangenehm an der Untersuchung war, ist das Lufteinpumpen, aber es ist zu ertragen. Die Untersuchung hat gerade mal ca 15 Minuten gedauert. Ich soll nun alle 3 Jahre zur Kontrolluntersuchung, aber ich habe nun keine Angst mehr. Ist wirklich nicht schlimm. Und wenn die Untersuchung im Krankenhaus gemacht wird ist die Wahrscheinlichkeit, daß Du komplett schlafen gelegt wirst sehr groß.
Ich wünsch Dir alles Gute, Babsy
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  #12  
Alt 05.12.2004, 22:02
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,

erste Anzeichen war ein Brenen beim Stuhlgang.
Nach der Untersuchung wurde sie sofort ins KH geschickt.

Ich selber bin auch beim Proktologen, ich würde gerade in diesem Bereich immer einen spezialisten aufsuchen. Hör da nur auf dein Herz. Klar machen das auch andere, aer warum mit einem Arzt vorlieb nehmen, wenn man auch zum Fachmann ghen kann.
Zum Thema Müdigkeit: Meine Frau war sehr oft sehr müde.
Deshalb lass dich untersuchen.!!!!!!!
Schaden kann es nicht.

Falls du noch Fragen hast, ich Antworte gerne.
Am liebsten würde ich mehr helfen, aber ich kann im mom nicht.

Viele Grüße
Stefan
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  #13  
Alt 07.12.2004, 14:56
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo

Ich danke euch ganz lieb für die Antworten.

Uta ich bin froh daß du das geschrieben hast, ich werde mir die Praxis so aussuchen daß es auch mit einer kurzen Vollnarkose geht.

Es gibt wohl einige die das so machen daß man mit zu gucken kann über Bildschirm aber das muss ich nicht haben, ich möchte einfach nur nichts merken und danach Bescheid wissen. Babsy war das nicht ein komisches Gefühl das so zu sehen ? Ich bin in sowas eher nicht so die Heldin.

Stefan, es ist total schwer die richtigen Worte zu finden. Ich möchte mich gerade bei dir bedanken für deine Antwort. Und finde das Angebot mit dem gerne antworten sehr lieb.

Am 9. habe ich meinen nächsten Arztbesuch. Da werden dann einige Untersuchungen gemacht u.a auch die Schilddrüse überprüft wegen dem Haarausfall...normales Blutbild und rektale Untersuchung zu der der FA ja irgendwie nicht in der Lage war.

Mal gucken was dabei herauskommt...wobei Ende des Jahres ein Blutbild gemacht wurde und die Schilddrüse geschallt wurde da war alles ok und Anfang des Jahres war ein Blutbild wieder ok. Wirkt sich Krebs auch anhand des Blutbildes irgendwie aus ?

lg von Lissa
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  #14  
Alt 07.12.2004, 17:49
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

>>Wirkt sich Krebs auch anhand des Blutbildes irgendwie aus ?<<

Kann, muß aber nicht. Recht häufige Anzeichen im
Blutbild für Krebs sind beispielsweise erhöhte Tumormarker oder niedriger Hb-Wert.
Ein unauffälliges Blutbild ist, soweit ich weiss,
jedenfalls keine Garantie für die Abwesenheit von Krebs.
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  #15  
Alt 08.12.2004, 14:01
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Standard Bei welchem Arzt wurde Darmkrebs festgestellt ?

Hallo Lissa,

zur Darmspiegelung kann ich dir sagen: ich bin einer der grössten Angsthasen unter der Sonne und ich habe es auch geschafft.... mein Vater ist an Darmkrebs gestorben und wegen dem familiären Risiko bekam ich eine Überweisung von meiner Hausärztin. Die Überweisung kann aber auch der Frauenarzt ausstellen. Du kannst es bei einem Internisten in der Praxis machen lassen oder im Krankenhaus. Ich würde mich nur jeweils vorher erkundigen: 1) was bekommst Du für die Darmreinigung und 2) welche Art der Narkose bieten sie an. Soweit man es mir erklärt hat (ich hatte erst bei einem Internisten angefragt aber es schliesslich im KH machen lassen, und beide Infos waren gleich) bekommt man keine richtige Vollnarkose sondern mehr ein Schlafmittel, man wacht ja auch recht schnell wieder auf. Anders als in der Narkose ist man auch ansprechbar, aber man weiss es hinterher nicht mehr. Wichtig ist die gründliche Darmreinigung vorher. Das war für mich eigentlich das unangenehmste: den Tag vorher nicht mehr essen und dann diese 4 (vier ....!) Liter komische Flüssigkeit trinken. Der Hunger und dann ständig auf dem Klo.... aber am nächsten Morgen war ich ganz früh dran und es war ruck-zuck vorbei. Man merkt echt nix. Neulich hatte ich übrigens im gleichen KH noch eine Magenspiegelung und habe auf die Narkose (also Schlafspritze) verzichtet. Das war nicht so toll. Es ging zwar auch schnell und man kann es schon aushalten, aber das muss ja nicht sein. Also lieber die Spritze geben lassen.

Ich würde das an Deiner Stelle ganz schnell hinter mich bringen. Oft muss man ja auch noch auf einen Termin warten. Ich habe direkt im KH angerufen und musste ca. 2-3 Wochen auf den Termin warten, und dann habe ich meine Hausärztin angerufen und mir die Überweisung geholt. Also wo Du hingehen willst kannst Du dir selbst aussuchen. Ich würde da einfach anrufen und genau fragen wie es abläuft. Und dann ist es echt nicht schlimm. Nach 2-3 Stunden mit allem drum und dran ist man wieder draussen, man soll dann an dem Tag nur noch nicht wieder selbst Auto fahren.

Alles Gute
Kerstin
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