Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Darmkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #16  
Alt 28.05.2008, 13:52
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Darmkrebsprävention: Impfung könnte Immunsystem gegen Tumorzellen sensibilisieren

23.05.2008

Darmkrebsprävention: Impfung könnte Immunsystem gegen Tumorzellen sensibilisieren

Heidelberger Wissenschaftler haben eine neue Strategie für eine Impfung gegen bestimmte Formen von Krebs entdeckt. Sie stellten fest, dass Immunzellen auf veränderte Eiweiße in Tumorzellen stark reagieren, bei denen ein DNS-Reparaturdefekt aufgetreten ist. Man schätzt dass bei etwa 15 Prozent aller Tumoren dieser Reparaturdefekt vorliegt.

Die Wissenschaftler unter Federführung von Prof. Dr. Magnus von Knebel Doeberitz, Ärztlicher Direktor der Abteilung Angewandte Tumorbiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, untersuchten die häufigste Form von erblichem Darmkrebs, das sogenannte HNPCC-Syndrom (Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer Syndrom). Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten, die in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) durchgeführt und von der Deutschen Krebshilfe mit rund 380.000 Euro gefördert werden, sind in der Aprilausgabe der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift "Gastroenterology" erschienen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2548
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 03.06.2008, 08:25
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Gentest erleichtert Entscheidung bei Darmkrebstherapie

Ärzte Zeitung, 03.06.2008

Gentest erleichtert Entscheidung bei Darmkrebstherapie

Patienten mit unverändertem KRAS-Gen sprechen besser auf Cetuximab an als Patienten mit mutiertem Gen / Neue Daten vom ASCO-Kongress

CHICAGO (sh). Patienten, deren metastasiertes Kolorektalkarzinom das unveränderte KRAS-Gen exprimiert, sprechen auf eine Therapie mit EGFR-Hemmern wie Cetuximab signifikant besser an, als Patienten, bei denen dieses Gen mutiert ist.

Das KRAS-Gen enthält den Bauplan für das Protein (p21 ras), das im EGFR-Signalweg von Bedeutung ist. Mutiertes KRAS-Gen gibt es nach Aussage von Professor Carsten Bokemeyer aus Hamburg bei 40 bis 45 Prozent der Patienten mit Kolorektalkarzinom. Die mutierte Form des Gens kann nicht mehr reguliert werden.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/?sid=497484
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 12.06.2008, 18:40
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Fibroblasten-Wachstumsfaktor

10.06.2008



Fibroblasten-Wachstumsfaktor essentiell zur Kolonkarzinom-Entstehung


Dickdarmkrebs ist einer der am besten untersuchten Formen des menschlichen Krebs. Obwohl die grundlegenden molekularen Ursachen der Tumorentstehung bekannt sind, erbrachte eine Übertragung dieser Kenntnisse für die Entwicklung therapeutischer Ansätze bisher nur wenig. Auf histologischer Ebene zeigte sich, dass kolorektale Tumoren trotz identischer genetischer- und epigenetischer Alterationen der einzelnen Tumorzellen heterogen aufgebaut sind. Eine kleine Zahl von Tumorzellen mit besonderen Eigenschaften findet sich an der infiltrativen Invasionsfront, die den Übergang vom Tumor in das normale umgebenden Gewebe repräsentiert.


Diese Tumorzellen in dieser Region unterscheiden sich von der Hauptmasse der Tumorzellen, indem sie aus dem Gewebeverband ausbrechen und als einzelne Zellen auf die Wanderschaft (Migration) gehen können und dabei in das umgebende Gewebe eindringen (Invasion). Daher ist es nicht überraschend, dass die Zahl dieser Zellen mit einer geringen Überlebenserwartung gekoppelt ist. Daraus lässt sich schließen, dass diese Tumorzellen von klinischer Bedeutung sind und dass sie ein ideales Ziel für einen therapeutischen Angriff darstellen.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2593
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #19  
Alt 28.06.2008, 07:01
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Glückshormon Serotonin fördert Kolonkarzinom-Wachstum

25.06.2008


Glückshormon Serotonin fördert Kolonkarzinom-Wachstum

Eine neue Funktion des auch als Glückshormon bekannten Serotonin hat ein Wissenschaftlerteam der Universität und des Universitätsspitals Zürich entdeckt. Offenbar fördert der Neurotransmitter durch die Beeinflussung der Tumorgefässe das Wachstum von Dickdarmkrebs. In einer experimentellen Studie mit Mäusen war die Gruppe um Pierre-Alain Clavien auf diesen Mechanismus aufmerksam geworden. Die Ergebnisse werden im Juli in der Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlicht und würden den Forscher zufolge "einen viel versprechenden Angriffspunkt für die Prävention und Behandlung des Kolonkarzinoms darstellen". So könnte die Therapie mit bereits verfügbaren und zurzeit anderweitig eingesetzten Serotonin-Blocker das Langzeitüberleben verbessern.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2627
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #20  
Alt 01.08.2008, 08:57
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Myxobakterien-Produkt Argyrin bald neues Krebsmedikament?

25.07.2008

Myxobakterien-Produkt Argyrin bald neues Krebsmedikament?

Ein deutsches Forscherteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule und der Leibniz-Universität in Hannover hat einen Wirkmechanismus entdeckt, mit dem Argyrin Krebswucherungen zerstört. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen haben die Wissenschaftler im Fachmagazin "CancerCell" veröffentlicht.

Grundlage für den wissenschaftlichen Durchbruch war eine Beobachtung des Mediziners Nisar Malek. Malek untersucht seit einiger Zeit die Rolle eines speziellen Proteins - eines so genannten Cyclin-Kinase-Hemmers - bei der Krebsentstehung. Dabei hat der Forscher festgestellt, dass Mäuse, bei denen er durch genetische Veränderung den Abbau des Kinase-Hemmers unterdrückt hat, ein deutlich verringertes Risiko hatten, an Darmkrebs zu erkranken. Auf der Suche nach einer geeigneten Substanz, die den Abbau des Proteins in den Krebszellen verhindert, stießen die Forscher auf den Naturstoff Argyrin.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2649
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #21  
Alt 11.09.2008, 18:54
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Willkommen beim Heidelberger Zentrum "Familiärer Darmkrebs"

Willkommen beim Heidelberger Zentrum "Familiärer Darmkrebs"


Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen. Man schätzt, daß in 10 bis 20 Prozent der Fälle eine erbliche Ursache zugrundeliegt. An eine erbliche Ursache muss man vor allem dann denken, wenn mehrere Verwandte betroffen sind oder die Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr auftritt. Die häufigste Form des erblichen Darmkrebses tritt im Rahmen des HNPCC-Syndroms auf. In betroffenen Familien können neben Darmkrebs auch bösartige Tumoren der Gebärmutter und eine Reihe weiterer Tumoren vorkommen. Das Heidelberger Zentrum bietet Patienten, ihren Angehörigen und ratsuchenden Familien umfassende Beratung und Betreuung an.



Quelle:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Zentrum-Familaerer-Dickdarmkrebs-Universitaetsklinikum-Heidelberg.hnpcc.0.html
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 18.09.2008, 18:07
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Protein aus Darmbakterien als Transportmittel

17.09.2008


Kolorektalkarzinom: Protein aus Darmbakterien als Transportmittel

Das kolorektale Karzinom ist die zweithäufigste Krebserkrankung weltweit. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird in Deutschland für Männer auf über 27.000, bei Frauen auf nahezu 30.000 Fälle geschätzt. Innovative Methoden zur frühzeitigen Diagnose und zur zielgerichteten Therapie sind daher dringend erforderlich. Von einer neuartigen Strategie zur gezielten Tumorintervention bei Darmkrebs, die von Forschern der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar mitentwickelt wurde, berichtet die Fachzeitschrift "Molecular Cancer Therapeutics" in der Titelgeschichte der letzten Ausgabe ("Human colorectal tumors and metastases express Gb3 and can be targeted by an intestinal pathogen-based delivery tool.", August 2008, 7:2498-2508).

Die derzeit eingesetzten Chemotherapien haben den Nachteil, dass sie nicht nur auf Tumorzellen, sondern auch auf das normale Gewebe wirken. Dadurch werden zwar wie erwünscht Tumorzellen abgetötet, aber auch viele normale Zellen. Dies kann zu beträchtlichen Nebenwirkungen führen. Die Forschergruppe von PD Dr. Klaus-Peter Janssen an der Chirurgischen Klinik arbeitet daher an der Entwicklung eines Transportmediums - eines sogenannten Vektors - , das sich gezielt in Krebszellen anreichert, nicht jedoch im Normalgewebe. Dadurch soll die Chemo- oder Strahlentherapie ganz auf den Tumor konzentriert werden können, um eine effiziente Tumorbehandlung möglichst ohne Nebenwirkungen zu erreichen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2765
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 24.09.2008, 18:18
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Kostenübernahme der ambulanten PET/CT

19.09.2008

Kostenübernahme der ambulanten PET/CT bei den häufigsten Krebsarten durch neue Kooperation von Krankenkassen und Praxen


Auf dem Colloquium „Evidenzen aus innovativer Patientenversorgung“, das am Dienstag im engen Kreis von Gesundheitspolitikern, Medizinern und Krankenkassenvertretern in Berlin stattfand, wurden in enger Abstimmung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zukunftsweisende Entscheidungen getroffen: Patienten mit Lungen-, Brust- und Lymphdrüsenkrebs sowie zukünftig auch Darmkrebs können sich auf Kosten der TK, DAK sowie wichtiger BKK und IKK mit der innovativen Krebsdiagnostik PET/CT im Diagnostisch Therapeutischen Zentrum (DTZ) und in Zukunft in voraussichtlich weiteren qualifizierten ambulanten PET/CT-Einrichtungen untersuchen lassen.

Damit sollen einerseits die aktuelle Versorgungssituation für Krebspatienten verbessert und andererseits ein Beitrag zur Gewinnung von Evidenzen und darauf basierenden Entscheidungen geleistet werden.

Die Implementierung medizinischer Innovationen erfordert in Deutschland Zeit. So werden die Kosten für eine PET/CT Untersuchung bislang nur bei Patienten mit Lungenkrebs von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Damit bildet Deutschland das Schlusslicht im internationalen Vergleich. Eine Entscheidung zu weiteren Krebsarten wird voraussichtlich noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.


Quelle : http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2774
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 16.10.2008, 19:36
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Kein Hand-Fuß-Syndrom unter Behandlung mit Tegafur Uracil

09.10.2008

Kein Hand-Fuß-Syndrom unter Behandlung mit Tegafur Uracil


Auf der 33. Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden die Ergebnisse einer Untersuchung zum Auftreten des Hand-Fuß-Syndroms bei der Behandlung von Patienten mit Kolorektal- und Mammakarzinom mit oralen Fluoropyrimidinen präsentiert. (1) Die vorgestellten Daten belegen, dass die Therapie mit UFT eine patientenfreundliche Alternative darstellt: Bei keinem der Patienten trat ein Hand-Fuß-Syndrom auf.

Das Ziel der Untersuchung war die Evaluierung von Häufigkeit und Schweregrad des Hand-Fuß-Syndroms sowie dessen Auswirkungen auf die Durchführbarkeit der Therapie. Zudem wurden die Ergebnisse daraufhin ausgewertet, ob bestimmte Subgruppen ein besonders hohes Risiko für die Entwicklung eines Hand-Fuß- Syndroms aufweisen. 270 Patienten mit kolorektalem und Mammakarzinom wurden in die Analyse eingeschlossen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2823
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 23.10.2008, 19:38
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Aszites - Das Problem mit der Bauchwassersucht

Aszites : Das Problem mit der Bauchwassersucht

Im Verlauf mancher Tumorerkrankungen kann ein Aszites auftreten. Diese Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum ist für Betroffene oft sehr belastend. Als Ursache kommen Tumorabsiedelungen im Bauchraum oder in der Leber in Frage.

Vorrangiges Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern. Mit den bislang verfügbaren Verfahren können die negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität Betroffener meist deutlich reduziert werden. Welche der in Frage kommenden Therapien zum Einsatz kommen, hängt in erster Linie von der gesundheitlichen Verfassung des Krebspatienten ab. Für den Erfolg einer Behandlung können außerdem die zugrunde liegende Tumorart und das Krankheitsstadium des Betroffenen ausschlaggebend sein. Aus diesem Grund muss die Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmt werden, pauschale Empfehlungen zur Vorgehensweise gibt es nicht.

Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/aszites/aszites-index.php



Aszites behandeln: Entlasten und vorbeugen


Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/aszites/aszites-behandlung.php
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 16.11.2008, 00:44
purpurlotte purpurlotte ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 16.11.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

Hallo Jutta,

ich bin neu in diesem Forum, da mein Vater letzte Woche die Diagnose "Colon Karzinom" erhalten hat. Er wurde gestern schon operiert und ich wollte mich nun, da ich noch keine weiteren Informationen bezüglich der Ergebnisse der OP erhalten habe über die Krankheit informieren.

Deine Aufklärungsarbeit in diesem Forum ist ein echtes Highlight! Ich bin total begeistert! Eine außerordentliche Zusammenfassung der wesentlichen Informationen (soweit ich das beurteilen kann) Ich denke, dass Du damit vielen Leuten im Djungel der Informationen einen großen Dienst erwiesen hast.

Danke!

Ich weiß zwar trotzdem nicht, wie es um meinen Vater steht, aber so kann ich vielleicht mehr mit den Begriffen anfangen und mir ein eigenes Bild machen.

Liebe Grüße
purpurlotte
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 30.12.2008, 14:19
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Impfung mit veränderten Tumorzellen bei Patienten mit Kolonkarzinom erfolgreich

Ärztezeitung, 30.12.2008

Impfung mit veränderten Tumorzellen bei Patienten mit Kolonkarzinom erfolgreich


BERLIN/HEIDELBERG (ner). Bei Patienten mit Kolonkarzinomen und Lebermetastasen verlängert eine aktiv-spezifische Immunisierung mit einer Virus-behandelten Tumorzellsuspension die Gesamtüberlebenszeit sowie die Metastasen-freie Zeit. Bei Rektalkarzinom dagegen hat die Immunisierung keine Vorteile, berichten Onkologen aus Berlin und Heidelberg.

Es sind sehr häufig die Lebermetastasen, die bei Patienten mit kolorektalem Karzinom trotz kompletter Resektion bald rezidivieren und die Überlebenszeiten deutlich verkürzen. In einer Phase-II-Studie hatten Professor Volker Schirrmacher aus Heidelberg und seine Kollegen bereits 1992 festgestellt, dass Lebermetastasen-Rezidive deutlich seltener auftraten (61 versus 87 Prozent), wenn nach der Operation eine adjuvante Immunisierung erfolgt war.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/default.aspx?sid=521477
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 20.02.2009, 14:31
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Medikament gegen malignen Aszites in Sicht

Ärzte Zeitung, 20.02.2009

Medikament gegen malignen Aszites in Sicht


NEU-ISENBURG (eb). Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat sich für die Zulassung von Removab® (Catumaxomab) zur Therapie von Patienten mit malignem Aszites ausgesprochen. Die Zustimmung der Europäischen Kommission, die üblicherweise auf der Grundlage der CHMP-Empfehlung entscheidet, wird in den nächsten Monaten erwartet. Removab® wäre das erste Arzneimittel weltweit, das eine Zulassung zur Therapie bei malignem Aszites erhält, teilt Fresenius Biotech weiter mit. Unmittelbar nach Zulassung ist die Markteinführung geplant.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/default.aspx?sid=533825
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 01.03.2009, 08:31
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard Informationen zu Darmkrebs

Die Richtlinien und einiges an Information sehr gut aufgeteilt, sowie über wichtigsten Gene/Genmutationen:
http://www.gastroenterologie.uni-goettingen.de/onkologie.htm

Kolonkarzinom:
http://www.gastroenterologie.uni-goettingen.de/RL-Kolon-Ca.pdf

Rektumkarzinom:
http://www.gastroenterologie.uni-goettingen.de/RL-Rektum-Ca.pdf

Analkarzinom:
http://www.gastroenterologie.uni-goettingen.de/RL-Anal-Ca.pdf

Dünndarmkarzinome:
http://www.gastroenterologie.uni-goettingen.de/RL-Duenndarmtumoren.pdf
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 12.03.2009, 17:24
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.459
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

12.03.2009

Lebermetastasen:
höhere Überlebensraten durch minimal-invasive Behandlung


Frankfurter Mediziner zeigen zum ersten Mal, dass minimal-invasive Behandlungsmethoden bei Patienten mit Lebermetastasen das Immunsystem stimulieren und damit zu höheren Überlebensraten führen können. Zusammen mit Forschern des Universitätsklinikums Erlangen gelang es einem Ärzteteam am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt das erste Mal, einen möglichen Einfluss minimal-invasiver Therapien auf das Immunsystem nachzuweisen.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, wurde bei einer Gruppe von Darmkrebspatienten mit Lebermetastasen, die nicht operativ entfernt werden konnten, das sogenannte in situ-Verfahren (lat.: in situ = im Körper) der laserinduzierten Thermotherapie (LITT) durchgeführt. Dabei stellten die Mediziner fest, dass diese minimal-invasive Methode das Immunsystem der Patienten aktiviert und somit möglicherweise zu einem verlängerten Überleben beiträgt.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3162
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:55 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD