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  #16  
Alt 02.01.2007, 11:53
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sunnypunkie sunnypunkie ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Waltraud

" ich sag immer es bringt mir garnichts dem nachzutrauern was ich verloren hab, ich freu mich halt über das was mir noch verblieben ist..."

Du bringst das sehr schön auf den Punkt. Ich weiss, ich als "Gesunde" kann gut reden. Mein Freund denkt dauernd an das, was er verloren hat, was er nicht mehr tun kann, was ihm entgeht. So geht die Freude an den Dingen, die noch verblieben sind, verloren, verloren in Trauer und Angst, Wut und Verzweiflung.

Herzliche Grüsse
sunnypunkie-Eva
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Die Tränen rannen herab, ich liess sie fliessen wie sie wollten und machte aus ihnen ein Ruhekissen für mein Herz. Auf ihnen ruht es. (Augustinus)
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  #17  
Alt 02.01.2007, 14:44
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Eva!
Es ist sicherlich sehr schön, wenn man so leben kann, wie Waltraud das richtig geschrieben hat.
Nur denke ich, diese Dinge müssen reifen, also das Bewußtsein und das Annehmen von Veränderungen. Ich habe auch am Anfang nur gesehen, was mir alles genommen wurde, was ich hergeben mußte, ohne daß ich es gewollt hätte. Es ist leider sehr schwer, nicht mehr allein entscheiden zu können. Es ist schwer, einem unfairen Gegner etwas zu geben, was einem selbst so kostbar war.
Ich glaube aber, daß wir Menschen in der Lage sind, uns den Situationen anzupassen und auch aus Schattenmomenten Kraft zu ziehen, indem wir einfach die Sonne erahnen. Doch dahin müssen wir erst kommen. Bei dem einen dauert es länger, bei dem anderen geht es schneller. Oder man geht los und fällt wieder- wie eine Bergwanderung erscheint es mir macnhmal. Anstrangend, aber doch verliere ich den Blick für die Kostbarkeiten nicht. Ich wünsche Deinem Freund so sehr, daß er auch wieder den Mut hat, nach oben zu schauen, die Sonnenstrahlen aufzusaugen und daraus Kraft zu ziehen...

Liebe Grüße,
hope
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  #18  
Alt 03.01.2007, 17:56
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sunnypunkie sunnypunkie ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Hope

Ja, ich glaube und bin fest übezeugt, wenn man der Krankheit ins Auge sieht, sie hinnimmt oder akzeptiert, sieht man wieder etwas Licht. Wir können uns dagegen wehren, rebellieren, was ändert es? "Dinge hinnehmen, die ich nicht ändern kann", aber wie Du richtig sagst, das ist wohl bei jedem anders und jeder hat seinen individuellen Weg zurückzulegen.

Es ist so schwierig, zu akzeptieren, dass nicht mehr alles möglich ist. Dass diese Krankheit uns so viel nimmt, sowohl dem Kranken als auch dem Angehörigen.

Am Freitag hat mein Freund Besprechung der PET-Untersuchung vom Dezember. Wir beide wissen, was kommt. Ich werde ihn begleiten. Nur - ich bin ratlos, was ich dort fragen soll. Habe soviele Fragen und möchte aber gleichzeitig nicht über meinen Freund hinweg reden.

Liebe Grüsse und



Eva
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  #19  
Alt 05.01.2007, 15:25
hoppit hoppit ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Eva,
wir haben´s hinter uns. Gestern Abend rief noch der Professor an. Mein Mann hat gut auf die Chemo angeschlagen. Metas haben sich wohl verkleinert. Heute will er sich nochmal melden, wie es jetzt weitergehen soll. Hoffe ihr bekommt auch relativ gute Nachrichten. Drücke euch gaaaaaanz fest die Daumen.

Alles Liebe
Hoppit
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  #20  
Alt 05.01.2007, 16:28
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sunnypunkie sunnypunkie ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Hallo alle,

ich freue mich sehr für Dich Hoppit, dass Dein Mann guten Bericht bekommen hat und die Metastasen nicht weiter gewachsen sind

Leider hat mein Freund nicht so guten Bericht. Es war sehr ernüchternd heute morgen, obwohl wir ja wussten, was auf uns zukommt. Fakt ist, dass wieder ein Tumor im Darm (Rezidiv) nachwächst, und dass zahlreiche Lymphknotenmetastasen im Becken- und Bauchraum sind. Uebernächste Woche wird an einem Aerztekonzilium besprochen, wie die weitere Therapie aussehen wird. Es gibt definitiv keine Heilung, sondern alles was es an Therapien in Zukunft geben wird, ist palliativer Natur. Der Arzt sagte wörtlich "die Lage ist sehr ernst und Sie müssen sich auf alles gefasst machen". Was dieses ominöse "was" ist, wissen wir ja.

Nach der Besprechung waren wir Kaffee trinken. Wir konnten zum ersten Mal offen über das Thema Tod reden. Er sagte zum Beispiel, dass ich nun ENDLICH meinen Führerschein machen MUSS, damit ich nachher mobil bin und sein Auto einen würdigen Nachfolger hat . Er sagte auch, wie seine Beerdigung gestaltet werden soll und er wünsche, dass ich in diesem Haus wohnen bleibe usw. usw. Zu Hause kam dann der Zusammenbruch, wir haben uns beide aneinandergeklammert und nur noch geweint .

Im Moment denke ich überhaupt nicht mehr an unsere Streitigkeiten, es ist alles so belanglos plötzlich. Ich fühle nur noch, wie sehr ich diesen Menschen liebe

Es grüsst Euch eine sehr traurige

sunnypunkie-Eva
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  #21  
Alt 05.01.2007, 20:13
hoppit hoppit ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Hallo Eva,
es tut mir so leid, dass ihr so einen schlechten Befund bekommen habt. Ich bin total platt, was soll man da noch sagen. Ich wünsche dir und auch deinem Freund ganz viel Kraft für die nächsten Zeit. Hoffentlich könnt ihr jetzt wenigstens mitteinander reden. Drücke dich ganz fest und sende dir ganz viel Sonne zum Wärmen.

Alles Liebe
deine Hoppit
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  #22  
Alt 05.01.2007, 20:49
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Jelly Jelly ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Eva,

es tut mir sehr leid, daß der PET-Befund so schlecht ausgefallen ist. Sicherheitshalber solltet Ihr aber noch ein MRT vom Bauch machen lassen, das PET ist zwar sehr sensibel, aber zeigt auch an, wenn es keine Metas sind. Ich hab im Sommer ein PET gemacht, demzufolge hätte ich 4 befallene Lymphknoten unter dem rechten Schlüsselbein, zwei neue Lungen-Metas, eine Lebermeta und ein Meta im Steißbein, nichts davon hat sich bestätigt, hab das durch CT und MRT herausgefunden, hab mich nicht alleine auf das PET verlassen, und ich hatte damit Recht.

Ein Rezidiv im Darm könnte operativ entfernt werden und wenn Lymphknoten befallen sind, könnten diese auch ausgeräumt werden, ich finde es nicht richtig, daß man Euch gleich mit einer solchen schweren Prognose belastet nach Hause gehen läßt. Wenn es nach meinen Ärzten gegangen wäre, wäre ich heute schon tot, und ich will im Februar wieder arbeiten gehen. Also, nicht gleich alles glauben und nicht aufgeben !!!! Bitte macht weitere Untersuchungen, um das Ergebnis, so schlimm es sich jetzt anhört, nochmals zu prüfen, bei mir hat sich die erneute Prüfung sehr gelohnt, vielleicht ist es bei Euch dann auch nicht mehr so schlimm.... Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute, und nicht aufgeben !

Liebe Grüße und eine liebe Umarmung für Euch !
Jelly
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  #23  
Alt 06.01.2007, 19:16
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sunnypunkie sunnypunkie ist offline
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Standard AW: ich fasse jetzt Mut ...

Liebe Jelly,

am Montag wird erneut eine Darmspiegelung gemacht und anschliessend ein MRT und ein CT. Ich habe das PET Bild gesehen und der Arzt sagt selber, es sei sehr schwierig zu interpretieren d.h. auch wegen Metas in anderen Organen. Das Rezidiv und die Lymphknotenmetastasen sind aber gesichert, das konnte ich sogar auf dem Bild sehen. Man spricht auch von einer möglichen OP um den Darm zu erweitern. Zudem wird in Erwägung gezogen, erneut ein Stoma zur Entlastung zu setzen.

Das genaue Vorgehen wird an einem Konzilium übernächste Woche festgelegt. Es ist schon beängstigend, auf dem CT, das im November gemacht wurde, konnte noch kein Rezidiv ausgemacht werden. Der Arzt sagte uns, dass das Wachstum sehr agressiv sei.

Mein Freund ist im Moment ruhig und gefasst. Ich habe ihn darauf angesprochen, weitere Meinungen von Aerzten einzuholen, er ist aber nun nicht mehr einverstanden und sagt es sei so wie es ist und er müsse bald sterben Er hat keinen Lebenswillen mehr, eine Psychologische Betreuung lehnt er ab. Er will einfach nicht mehr!!!! Was soll ich bloss tun. Es ist so traurig

Liebe Jelly, Du kämpfst, er nicht (mehr). Ich kann Dich nicht genug für Deinen Lebensmut bewundern.

Herzliche Grüsse



Eva
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  #24  
Alt 06.01.2007, 19:34
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Liebe Eva,

dieser Befund hat Deinem Freund sicher den Boden unter den Füßen weggezogen, das wäre mir sicher auch so gegangen, man hofft und hofft, hat Angst und dann kommt der Hammer, eine Hölle tut sich vor einem auf, ... das muß erstmal verkraftet werden. Ihr habt nun den morgigen Tag, vielleicht nutzt ihr ihn für einen Spaziergang für Ruhe und Zweisamkeit, mal garnicht so sehr über Krankheit und Tod reden, damit er DICH spüren kann, Deine Zuversicht und Deine Hoffnung, so gibst Du ihm wieder Halt, danach wird er seine Kraft, weiterzukämpfen, auch wiederfinden, laß ihm Zeit, nicht drängeln..

Dir wünsche ich viel Kraft und viel Zuversicht, die Du im Moment für Euch beide haben mußt.

Ich drück Dich mal ganz fest !
Liebe Grüße
Jelly
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  #25  
Alt 06.01.2007, 21:02
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Vielen Dank liebe Jelly!

Wir haben zusammen einen langen Spaziergang gemacht und wir haben es uns "verboten" in dieser Zeit über Krankheit und Tod zu sprechen. Wieder zu Hause haben wir mit unserem Kater gespielt und sogar lachen können .

Ich glaube auch, er braucht Zeit diese Diagnose erst mal zu verdauen. Ich habe ihm gesagt, dass meine Liebe zu ihm über alle Grenzen hinweg bestehen bleibt, auch der Tod kann nichts daran ändern. Seine Augen fingen an zu glänzen und ich spührte eine tiefe Zuneigung, ich kann das gar nicht mit Worten beschreiben Im Moment sind unsere Streitigkeiten, die Wut, die Verzweiflung, die er an mir ausgelassen hat so weit weg, so als hätte es diese nie gegeben.

Ich denke, es ist allein seine Entscheidung, wieviele Therapien er noch machen will, wieviele Meinungen er einholen will usw. Ich werde aber versuchen, ihn immer mal wieder, in passenden Situationen, auf Alternativen anzusprechen.

Liebe Grüsse

sunnypunkie-Eva
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  #26  
Alt 06.01.2007, 21:17
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Liebe Eva,

das hört sich sehr gut an, ich glaube Ihr seid auf einem guten Weg, mit der Bedrohung, mit der Angst und auch mit Entscheidungen zusammen umgehen zu können. Mein Mann hat mir auch gesagt, daß ich entscheide und er trägt meine Entscheidungen mit, damit hat er mir ein warmes Nest gebaut, in dem ich aufgehoben bin, egal ob ich verzweifelt oder fröhlich bin, ich weiß, er ist für mich da, in jeder Situation. Es gibt nichts wichtigeres und schöneres als einen geliebten Menschen, der mit kämpft.

Ich nehm Dich fest in dem Arm und wünsche Dir noch einen schönen erholsamen Sonntag !

Liebe Grüße
Jelly
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  #27  
Alt 07.01.2007, 19:36
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Hallo zusammen,

heute wurde meine Geduld und mein Einfühlungsvermögen wiederum auf eine harte Probe gestellt.

Mein Freund muss sich heute auf die Darmspiegelung morgen vorbereiten. D.h. die vorbereitende Prozedur mit Colophos und sonstigen Abführmitteln ist durchzustehen. Er sitzt jetzt nur auf Toilette und hat irrsinnige Schmerzen, der Tumor drückt wohl und dazu dieser agressive Schleim. Es ist schwierig, ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll und stehe hilflos daneben und kann nicht helfen. Kann ihm die Schmerzen nicht abnehmen und möchte mich am liebsten verkriechen um die Qual nicht mitansehen zu müssen. Habe ihm Tee gekocht, Ersatzwäsche und Einlagen bereitgelegt und halte ihn, wenn er vor Schmerzen heult. Werde mich gleich noch ein bisschen zu ihm setzen und vorlesen, das beruhigt ihn am meisten. Nebst den Sportsendungen im Fernsehen

Ich versuche sein agressives und verletzendes Verhalten zu "übersetzen": eigentlich will er mir sagen, wie verzweifelt und hoffnungslos er ist, dass er mir etwas anderes bieten wollte, als jetzt seine Krankheit mitzutragen. Er drückt diese Gefühle mit motzen und um sich schlagen aus. Wie ein verletztes Tier in seiner Höhle, dem man nicht zu nahe kommen darf.

Ich bin jetzt wütend . All die Strapazen mit Chemo, Bestrahlung, OP, Abszess, Stoma usw. usw. all die Schmerzen und den Stress. Was kann/darf einem Menschen zugemutet werden?


Herzliche Grüsse

Eva
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  #28  
Alt 07.01.2007, 21:06
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Jelly Jelly ist offline
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Liebe Eva,

mir ist es ganz heiß den Rücken runter gelaufen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe unendliche Bewunderung für unsere Angehörigen, die all ihre Kraft, Geduld und Liebe einbringen, um "Ihren" Betroffenen und lieben Menschen durch die Hölle zu begleiten, also, kann nur sagen: whow, hut ab, was Du für Deinen Freund leistest, super. Wenn die Kolo morgen vorbei ist und er sich davon erholt hat, dann wird er auch spüren, was Du heute für ihn getan hast und er wird Dir dafür danken. Da bin ich mir sicher.

Ohne Euch Angehörigen würden weit mehr Menschen aufgeben und an Krebs sterben, es ist nicht allein die Medizin, die uns am Leben hält, es sind die Menschen, die uns lieben und uns zeigen, daß sie uns so lange wie möglich bei sich haben wollen, vielen Dank dafür !!!

Liebe Grüße und eine liebevolle Umarmung für Dich, ein dickes Kraftpaket und einen großen Sack Zuversicht für Dich, werde morgen an Euch denken !

Jelly
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  #29  
Alt 07.01.2007, 22:14
silverlady silverlady ist offline
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Lieber Peter, liebe Eva

ich wünsche euch für morgen alles Gute, für dich Peter und auch für Evas Mann.

liebe Grüße
silverlady
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  #30  
Alt 08.01.2007, 09:19
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sunnypunkie sunnypunkie ist offline
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Lieber Peter,

vielen Dank für Deine lieben, aufbauenden und tröstenden Worte. Es tut so gut, zu fühlen, dass man nicht alleine ist. Sowohl als Kranker als auch als Angehörige. Hab nicht viel Zeit zum schreiben, müssen gleich ins Krankenhaus. Möchte Dir aber trotzdem viel Kraft wünschen und in Gedanken werde ich auch bei Dir sein und Dir die Hand reichen, wenns weh tut, gell.
Was heisst übrigens Chemo Embolisation? Schreibst Du mir darüber, wenn Du willst und vor allem magst?

Alles Liebe
Eva


Liebe Silverlady,

auch bei Dir möchte ich mich herzlich für Deine Worte bedanken. Sie geben mir Mut, diesen Weg mit meinem Schatz weiterzugehen.

Liebe Grüsse
Eva

Ps. Melde mich wahrscheinlich erst morgen wieder, da ich nachmittags zu meiner Schwiegermutter gehe, die leider gesundheitlich nicht gut dran ist und die Krankheit ihres Sohnes nimmt sie sehr mit. Aber wir spielen immer rommé zusammen, dann kommt sie auf andere Gedanken. Zwischendurch halten wir uns aneinander fest und sprechen uns Mut zu. Das tut gut, den Schmerz teilen zu können.

Wünsche Euch allen einen schönen Tag!
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