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  #1  
Alt 25.05.2003, 16:53
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Habe hier zwar noch nicht lange geposted, und also auch keinen engeren persönlichen Bezug zu jemanden aufbauen können. Trotzdem möchte ich mitteilen, dass mein Vater keine Chemo mehr erhält und nächste Woche nach Hause entlassen wird. Die Ärzte können ihm nicht mehr helfen, er ist zu schwach und die Tumore zu zahlreich und zu schnell.
Da es Einzelschicksale sind,welche sich sehr unterscheiden, soll sich dadurch niemand entmutigt sehen. Wollte es bloß mitteilen.
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  #2  
Alt 28.05.2003, 16:32
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Hallo Lena!

Es tut mir leid das von deinem Vater zu hören. Aber aufgegeben worden ist er noch längst nicht, so lange ihr für ihn da seid und er sich selbst (sein Inneres nicht seine äußere Hülle) nicht aufgibt.
Jemandem nicht helfen zu können ist ein schreckliches Gefühl, aber noch schlimmer ist es, nur um sich selber die eigene Hilflosigkeit nicht einstehen zu müssen, jemandem unnötige Qualen zuzufügen. Ich denke es war die richtige Entscheidung der Ärzte deinen Vater nach Hause zu entlassen.
Wie du seine Situation beschreibst wird er bald sterben. Diese kurze Zeit, sie ihm noch bleibt sollte er nicht in der Sterilität und Einsamkeit des Krankenhauses verbringen müssen, sondern er kann nahe bei denen sein, die ihn lieben. Zu lieben heisst auch loslassen zu können. Und auch das heisst nicht jemanden aufzugeben.
Ich hoffe für dich,deinen Vater und deine Familie, dass ihr vielleicht doch noch mehr Zeit miteinander verbringen könnt, als ihr jetzt vielleicht denkt.

Jemand der die Mitteilung gelesen und empfangen hat
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  #3  
Alt 28.05.2003, 19:35
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Schön, dass noch jemand etwas zu meinem Posting geschrieben hat. Vielen Dank an Dich!
Du hast sicher Recht mit Deinen Worten.
Das Härteste für uns Angehörige ist nun sein seelisches Leiden, denn er wollte so gerne kämpfen und länger weiterleben. Sein Schicksal lässt ihn verzweifeln, das ist so traurig.

Ich grüsse Dich herzlich, wer immer Du auch bist und danke Dir nochmals für Deine Worte.

Lena
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  #4  
Alt 28.05.2003, 22:51
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liebe Lena es tut mir so leid dass von deine vater zu lessen ,liesst bitte unter www.tianxian.com kannts auf deutsch die ubersetzung lessen und wenn du willts auch bestellen innert drei tage hast dass produkt auch zuhause.So lange mann atmet gibt es hoffnung, meine freund ninnts es auch und ihn geht es momentan fantastisch.Viel kraft und ja nicht aufgeben.
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  #5  
Alt 29.05.2003, 12:53
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Hallo an den anderen Gast!

DIeses Produkt kommt mir ja sehr ominös vor. Habe davon vorher noch nichts gehört(was ja nicht unbedingt heisst, dass es schlecht ist) und die Preise sind sehr (!!!) übertrieben. Wie das Zeug wirken soll, steht dort auch nicht. Mir kommt es so vor als sei das reine Geldmacherei! Und es ist krank Geld mit dem Leid anderer machen zu wollen! Es ist ja toll wenn es deinem Freund so klasse geht, aber was er überhaupt hat /hatte, hast du nicht geschrieben! Wenn du wirklich davon überzeugt bist, dass das Produkt hilft, dann wäre es sinnvoll mehr Informationen mitzuliefern, sonst wirkt dein Eintrag wie reine Werbung!
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  #6  
Alt 29.05.2003, 13:54
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Hallo Lena!

ALs ich den Eintrag von dem "anderen" Gast gelesen habe, musste ich nochmal schreiben, damit du nicht denkst, ich hätte das verfasst! Das kommt mir alles nämlich nicht sehr seriös vor...
Das dein Vater so verzweifelt, ist wirklich traurig. ICh hoffe er quält sich nicht mit der Frage nach dem warum, denn darauf gibt es keine Antwort, egal wie lange man danach sucht. Es ist gut zu kämpfen, doch sobald man anfängt gegen sich selbst zu kämpfen, kann man nur verlieren.
Ich hoffe dein Vater hat nicht allzu große Schmerzen. Wie ist denn sein momentaner Zustand? Kann er noch normal reden/laufen?

Ich halte euch fest in meinen Gedanken! Ganz liebe Grüße!

Evelyn
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  #7  
Alt 29.05.2003, 19:31
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Hallo Evelyn,
das andere Posting eines Gastes halte ich auch nicht für seriös.
Mein Vater kann schon seit einigen Wochen nicht mehr laufen wg. dem Gehirtumor, allerdings kommt nun die Schwäche dazu. Habe ihn heute wieder gesehen. Er kann nicht mehr trinken, sitzen, und nun auch nicht mehr reden. Er hat versucht, immer wieder etwas zu sagen, aber das klappt nicht mehr. Der Pflegedienst meint, es würde nicht mehr lange gehen.

Liebe Grüsse zurück an Dich
Lena
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  #8  
Alt 02.06.2003, 17:31
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Hallo Lena!

Heute weiss ich nicht so recht, was ich schreiben soll. "Es tut mir leid, das zu hören" klingt so abgedroschen und es steckt so viel Abstand dahinter. Dabei will ich dir irgendetwas stützendes , aufbauendes sagen, doch gerade das fällt mir schwer. Was du aber wissen sollst, ist, dass ich dich und deinen Vater stets fest in meinen Gedanken halte.
Wie du die Situation geschildert hast, scheinen die Pfleger leider Recht zu haben.
Meine Oma ist vor zwei Jahren an Darmkrebs gestorben und in den letzten zwei Wochen zeigte sie genau diesselben Symptome. Sie hatte zuletzt nur noch wenige "wache" Momente, aber ich glaube sie hat immer gespürt, dass wir da waren. Obwohl meine Mutter meinte, dass ich das nicht tun müsste, habe ich sie mehrmals bei der "Wache" abgelöst. Obwohl ich eine große Traurigkeit verspürt habe, meine Großmutter so hilflos und abwesend zu sehen, bin ich sehr dankbar für diese paar Stunden, in denen ich einfach nochmal nur bei ihr war. Ihren Herzschlag und ihre Atemzüge zu hören und an früher zu denken. Das gab mir die Gelegenheit mich von ihr zu verabschieden. Einen Tag nachdem die ganze Familie noch einmal bei ihr war, in einem ihrer "wachen" momente, ist sie gestorben. Ich glaube unsere Anwesenheit gab auch ihr die Chance sich zu verabschieden...
Natürlich würde ich dir wünschen, dass es noch eine spontane Wendung für deinen Vater geben würde, doch leider scheint es andere Pläne für ihn zu geben.
Ich hoffe, ihr werdet auch Gelegenheit haben, euch zu "verabschieden" wenn es so weit ist.
Ich halte dich fest in meinen Gedanken!

Evelyn
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  #9  
Alt 03.06.2003, 10:18
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Liebe Evelyn,

am Freitag 30.05. ist mein lieber Papi gestorben. Abschied habe ich am Donnerstag genommen. Zur wichtigen Stunde wurde ich leider zu spät bzw. gar nicht gerufen.
Bin bereits in das Forum für Hinterbliebene umgezogen.
Ich danke Dir für Deine Einfühlsamkeit und Deinen Beistand....

Lena
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  #10  
Alt 16.06.2003, 02:16
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hallo meiner frau geht es ehnlich kann nicht mehr richtig laufen
Füße spielen nicht mehr mit hoffe jedoch noch auf etwas besserung
wurde jedoch auch aufgegebn. Gruss andi
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  #11  
Alt 16.06.2003, 06:55
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Lieber Andi,

weiterhin auf Besserung zu hoffen, das ist der Strohhalm. Ich wünsche es Euch und viel Kraft!
Lena
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