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  #1  
Alt 17.05.2003, 21:35
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Angst!

Hallo ich kann eure Gefühle so sehr nachvollziehen!
Im September 2002 wurde bei meiner Mutter Lungenkrebs festgestellt, den man erfolgreich mit Cho und Bestrahlung behandelt hat!
Seit einigen Wochen ging es meiner mutter sehr schlecht (Schwindel, Sehstörung, Verwirrtheit...)
Gestern an ihrem 60. Geburtstag wurden durch ein CT ca.5 Metastasen im Gehirn festgestellt.
Sie ist nun im Krankenhaus, um ihren Zustand zu stabilisieren.
Leider geben uns die ärzte nicht viel hoffnungen und ratzen uns von Bestrahlungen und OP ab, um ihr Qualen zu ersparen.
Meine Brüder (29 und 25) und ich (21) müssen uns nun mit dem schrecklichen Gedanken, dass unsere Mutter nicht viel Zeit mehr hat auseinander setzten.
Ich habe si eine Angst-ich brache doch meine Mama noch so sehr!

Ich wünsche euch allen so viel Kraft !

BrittBrittNarr@web.de
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  #2  
Alt 19.05.2003, 13:27
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Angst!

Hallo Britt,

es tut mir sehr leid, was mit Deiner Mutti da gerade passiert. Ich habe meine Mutti am 25.2. d.J. verloren. Sie hatte Gehirnmetastasen und ihre eigentliche Grunderkrankung war Darmkrebs.

Deine Ängste können alle hier verstehen, es ist sehr schwer einen geliebten Menschen zu verlieren und Du bist noch sehr jung. Aber im Moment ist sie da, braucht Deine Hilfe und Deine Nähe und Deine Kraft. Gib sie ihr und nutze jegliche Zeit um bei ihr zu sein und sie zu unterstützen. Hast Du noch einen Vater?

Wenn Du Dein Herz ausschütten möchtest, tue es in diesem Forum. Hier sind liebe Menschen, die genau das gleiche erleben wie Du oder erlebt haben.

Liebe Grüße Heike
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  #3  
Alt 19.05.2003, 22:06
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Angst!

Hallo Britt,

auch ich kann Dich gut verstehen. Meine Mom ist 56 und kämpft seit Februar gegen mehrere Metastasen im Gehirn. Auch bei Ihr konnten die anderen Metastasen eigentlich ganz gut unter Kontrolle gebracht werden.

Wie ist denn der Allgemeinzustand Deiner Mom? Ich meine körperlich und auch psychisch. Will sie kämpfen?? Eine Bestrahlung ist zwar anstrengend, aber ich denke nicht so anstrengend wie eine Chemo.

Bei meiner Mom war es so, dass sie bereits einer Woche nach der Bestrahlung schon wieder recht gut sprechen konnte und mittlerweile klingt und verhält sie sich wieder richtig 'normal'.
Ich weiss, dass Heike mit der Bestrahlung bei ihrer Mom gegenteilige Erfahrungen gemacht hat, aber wenn Deine Mutter kämpfen will und es sonst keine Chance gibt...

Wir sind hier keine Spezialisten und die Ärzte sind die Profis und wissen ja wie groß die Metastasen mittlerweile sind.... Meine Mom hatte auch zwei große, die 5 cm im Durchmesser waren.... Ich sage bewusst waren, weil ich sehr hoffe, dass man mit der Kernspin, die Ende Juni ansteht nichts mehr sehen wird... (auch wenn es vielleicht nur ein Wunschtraum bleibt).

Redet doch noch mal mit Deiner Mom und mit den Ärzten. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen und bin fest davon überzeugt, dass der Wille meiner Mom sie schon über 3 Jahre mit dem Krebs hat überleben lassen.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und vor allem, dass Deiner Mom doch noch irgendwie geholfen werden kann.

Ansonsten sei immer für sie da - so weh es auch tut. Sie braucht Euch jetzt und wenn sie kämpfen will, helft ihr dabei.

Viele liebe Grüße

Karina
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  #4  
Alt 02.06.2003, 10:29
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Angst!

Liebe Leute,

Ich habe am Samstag erfahren, daß bei meiner besten Freundin ein Tumor hinter dem Ohr diagnostiziert wurde. Leider weiß ich nicht, um was für einen Tumor es sich handelt, sie sagte nur daß er sehr schnell wächst. Aus lauter Angst vor einer OP hat sie ihren OP-Termin vorige Woche sausen lassen, ich konnte sie aber glücklicherweise überzeugen, sich nun doch behandeln zu lassen. Sie hat natürlich grosse Angst, zumal ihr Vater vor 15 Monaten an Krebs gestorben ist.

Wenn ich mir hier nun in diesem Forum eure Beiträge durchlese, bekomme ich es allmählich aber auch mit der Angst zu tun.

Ich möchte ihr so gerne beistehen, habe nun meinen urlaub auf unbestimmte zeit verschoben, um für sie da sein zu können, wenn sie nun wirklich operiert wird und jede freie minute bei ihr verbringen zu können.

Aber kann ich sonst noch etwas für sie tun? Ich fühle mich so hilflos, und ich würde ihr so gerne helfen...

Liebe Grüsse
Barbara
name@domain.de
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