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  #46  
Alt 27.09.2014, 21:51
carja carja ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo, meinem Papa geht es wieder viel besser , wird seine Chemotherapie weiter machen.
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  #47  
Alt 30.09.2014, 14:59
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo carja!

Das freut mich sehr, das es deinem Papa wieder besser geht.
Manche Körper reagieren auf Chemo etwas heftig.
Aber es hat sich ja alles zum Guten gewendet.

Bei meinem Papa wird seit gestern die großen Untersuchungen im Krankenhaus gemacht. Sie schauen nach, in Leber und Lunge sowie Nieren und hoffentlich Kopf, wie weit der Krebs zurückgegangen ist.

Der Arzt sagte meiner Mutter, es wäre besser, wenn er den Zyklus mit den 6 Chemos beenden würde. D.h. 2 Chemos würde er noch bekommen und dann wäre eine Pause angesetzt bei ihm.
Es war ja erst die Rede von den Ärzten, die Chemo 5 und 6 nicht mehr zu nehmen, wenn der Krebs jetzt schon viel kleiner geworden ist.
Der Arzt selber rät nun davon ab.

Nach wie vor geht es meinem Papa sehr gut.
Darüber bin ich sehr froh.

Eine Frage habe ich an alle: Nimmt jemand noch zusätzlich zur Chemo Naturheilmittel und/oder Homöopathische Sachen ein?

LG Angela
__________________
PAPA!

*12.09.1937

ED: 12.06.2014: Kleinzelliges Bronchialkarzinom mit 2 Lungenmetastasen und 1 Lebermetastase
cT4 N2 M1b

+09.01.2016


Ich vermisse dich so sehr! Weil ich dich so liebe!
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  #48  
Alt 01.10.2014, 22:40
carja carja ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hoffe das es bei deinem Papa etwas zurück gegangen ist. Wenn er aber alles verträgt würde ich aber 6. Zyklen schon machen. Bei uns hat es geheißen 6 Zyklen dann sieht man ob sich was getan hat! Mein Vater lehnt leider die homäopathie ab, hatte ihn mal hingeschickt bekam Schlangengift, zur schmerztherapie hat sich aber eingeredet das ihm davon schlecht wird!!!
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  #49  
Alt 02.10.2014, 11:08
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Majesty Majesty ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo Carja!

Danke für deine Antwort! Gut, wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nie von Schlangengift in der Homöopathie gehört.
Gegen was wäre das denn gewesen? Was hätte es bewirken sollen im Körper?

LG Angela

Hallo Tazi!

Ich freue mich sehr, wieder von dir zu lesen. Ich hoffe sehr, dir geht es gut!?

Da ich von den Schüssler Salzen überzeugt bin und auch selber, bevor ich das Gefühl habe krank zu werden, welche einnehme und sie mir helfen, habe ich mit einer Heilpraktikerin zusammen einen Plan für meinen Papa erstellt welche er einnehmen soll.

Leider war eine große Pause mit den Salzen, als er sehr stark unter seiner Schleimhaut im Mund gelitten hatte. Man soll sie ja eine Weile nehmen damit die Zellen im Körper sich wieder auffüllen.
Ich weiß, daß die Salze ihn nicht heilen werden, aber sie sollen seinen Körper unterstützen bei der Chemo sowie in der Regenerationsphase nach der Chemo wieder schnell fit zu werden.
Der Arzt in der Lungenfachklinik weiß davon und meinte nur zu meiner Mutter:"Ja klar können sie ihm die Salze geben. Denn der Glaube versetzt auch Berge...!"

Naja, es geht ja, wie gesagt, nicht um Heilung!

Tolle positive Nachrichten an alle, die es interessiert...

Bei meinem Papa ist die Metastase in der Leber sehr weit zurück gegangen. Es war nur noch ein kleiner Punkt zu sehen. Die Ärzte sagten aber auch, daß die Stelle, wo die Metastase sitzt, ein bißchen blöd ist und man es leider nicht 100% sagen kann. Aber sicher ist, er ist definiv kleiner geworden...

Der Primärtumor in der Lunge sowie die Metastasen in der Lunge sind ebenfalls um einiges kleiner geworden. Leider hat meine Mutter nicht nachgefragt, wie klein er in cm geworden ist. Wollte sie noch nachholen.
Meine Mutter, sowie mein Vater sind überglücklich. Seit gestern bekommt er dann auch die 5te Chemo verabreicht und in 3 Wochen, fürs erste, seine letzte Chemo...

Danach wollen die Ärzte wieder eine große Untersuchung machen. Und wahrscheinlich für 3 Monate pausieren!

Soweit wie der Arzt feststellen konnte, hat er auch keine Metastasen im Kopf!!!
Die Auswertung von dem Radiologen sollte eigentlich bis gestern erfolgen. Aber leider hat mein Vater meine Mutter gestern früh nach Hause geschickt. Somit konnte sie nicht mehr mit dem Arzt sprechen. Und da mein Vater sehr schlecht hört, hat er selber den Arzt auch nicht mehr danach gefragt.

Macht nichts! Meine Mutter holt das heute alles nach!

Ja, die Ärzte sind super begeistert von ihm. Trotz reduzierter Chemo hat der Krebs nochmal richtig nachgelegt mit dem Rückgang!
Die Oberärztin hat meinen Vater sehr gelobt für seine Einstellung. Er solle seinen Humor bewahren und seine positive Einstellung. Es gibt nicht viele Menschen in seinem Alter, die alles so super wegstecken.
Und es hat viel auch mit dem positiven Denken zu tun!

Gestern habe ich ihn besucht.
Er sieht klasse aus. Ich sagte zu ihm, das seine Haare wieder wachsen. Er strich sich durch die Haare und meinte, das ihm die Haare egal wären, hauptsache er wird wieder gesund.
In dem Moment war mir natürlich klar, das wird wohl nichts mehr. Aber er hat nach wie vor den festen Glauben, er wird den Krebs besiegen.
Ich habe ihn seinen Glauben nicht genommen, denn ich freue mich eher, das er nach wie vor den Glauben an sich nicht verloren hat und kämpft.
Und wenn er das braucht um so drauf zu sein wie er ist???
Bitte, ist mir lieber als wenn er aufgibt...

Ich liebe ihn so sehr!

LG Angela
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PAPA!

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  #50  
Alt 02.10.2014, 15:55
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Taziana Taziana ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hey Majestät!
Ja es geht mir gut! Heute musste ih wieder so sehr an meine Mama denken - dann "komme" ich her. Das gibt mir irgendwie das Gefühl, dass ich hier frei reden kann und trauern. Und ich lese dann eure Beiträge - ich folge einigen Mitgliedern still und leise. Also auch wenn ich mich mal nicht melde, ich bin da 😊

Ich freue mich sehr, dass es gerade positiv läuft. Und das die Metastase so klein geworden ist! Das ist wirklich gut. Ich hoffe, die chemo schwächt ihn nicht so sehr. Und er kommt mim Magen zurecht!

Meine Mama hat auch schüßler Salze genommen, schon immer 😂. Und sie hat auch immer gesagt, sie wird den Krebs besiegen. Dieser Gedanke ist wertvoll. Sie war nah der Realität und sagte immer Ding wie: "die Ärzte Haben gesagt, aber ich gebe nicht auf. Vielleicht irren die sich ja..."
Ich fand das sehr positiv und habe sie in dem Denken auch ein stückweit Unterstützt indem ich gesagt habe, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf, auch wenn es mal nicht so rosig aussieht (meine Mama hatte zum Teil schlimme Probleme mit der Haut und Lymphen).

Erst am Ende sagte sie zu mir, dass die Ärzte leider doch recht hatten und das ich ihr die Unterlagen um beerdigungsinstitut bringen soll. Das tat mir extrem weh, aber von dem Zeitpunkt an ging es schnell. Sie hat gemerkt, dass es zeit war zu gehen. Und dann war es auch schlag auf Schlag soweit. Also genießt die schöne zeit! Und auch wenn dir der Verstand was anderes sagt, das Herz darf hoffen! Ich drück dich 😘
__________________
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot. Der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.

Mama (Bronchialkarzinom) 05.05.1949 - 27.06.2014
Oma (Nierenzellkarzinom) 24.08.1925 - 03.01.2004
Opa (Bronchialkarzinom) 24.07.1929 - 06.10.2001
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  #51  
Alt 03.10.2014, 11:53
BOZ BOZ ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo Angela

ich freue mich, dass es Deinem Papa gut geht
Und es macht mir selbst auch Hoffnung

Viele Grüße und allen ein schönes langes Wochenende.
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  #52  
Alt 07.10.2014, 22:50
NiMo_1714 NiMo_1714 ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo Zusammen,

ich hatte leider zuletzt wenig Zeit, hier zu lesen oder zu schreiben, war aber in Gedanken immer wieder hier.

@Majesty: Ich freue mich, dass es Deinem Vater gut geht. Genießt die Zeit.

Eigentlich sollten bei meinem Vater vergangene Woche die letzten Untersuchungen gemacht und der Port gesetzt werden. Diese Woche hätte dann die Chemo mit Navelbine und Cisplatin starten sollen.
Tja, eigentlich. Dann ist ein Herzinfarkt mit anschließendem Delir und Aufenthalt auf der Intensivstation dazwischen gekommen. Seit gestern ist mein Papa wieder auf der Onkologie.
Die Chemo ist natürlich erst einmal verschoben. Der Allgemeinzustand noch schlechter. Vielleicht bedeutet das auch das Aus für die Chemo???

Was ich nicht verstehe, ist teilweise die Haltung der Ärzte. Ein Arzt sagt auf Nachfrage, dass bei dem vorliegenden Befund nicht mehr kurativ, sondern nur noch palliativ behandelt wird. Ein anderer erzählt meinem Vater von möglicher Heilung, wobei er auf Nachfrage aber immer wieder betont, im Konjunktiv zu sprechen. Das ist nur ein "vorsichtiges Könnte!" Warum erzählt man soetwas. Soll der Glaube Berge versetzen. Will man die Wahrheit nicht sagen, damit mein Papa nicht schon vorher resigniert? Naürlich nehmen wir ihm diesen Glauben nicht. Wenn es ihm hilft sich besser zu fühlen, wäre es ja auch ok.

Man erzählt uns von Statistiken, auf Nachfrage heißt es dann aber, dass diese Statistiken ja eigentlich gar nicht greifen, weil man für den schlechten Allgemeinzustand keine Vergleichszahlen hat.
Natürlich ist mir klar, dass jeder Fall anders liegt. Es gibt keine Garantie. Manchmal frage ich mich aber, ob man behandelt, nur weil man es kann.
Mal sehen welche Antwort mir der Arzt gibt, wenn er sich vorstellen soll, dass es um seinen Vater geht, der im gleichen Zustand dort liegt. Dass das eine blöde Frage ist, weiß ich auch. Aber die Vorstellung, einem so schwachen Menschen auch noch ne Chemo anzutun - ich hätte das Gefühl, was der Krebs nicht schafft, erledigt dann die Chemo.

Jetzt ist erst einmal aufäppeln angesagt. Zusehen, dass mein Papa wieder auf die Beine kommt. Am Samstag hat er Geburtstag, es wäre schön, wenn wir den nicht im Krankenhaus feiern müssten. Aber vielleicht gibt es ja stundenweise Ausgang.

Ich wünsche Euch eine ruhige Woche und liebe Grüße
Nicole
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  #53  
Alt 08.10.2014, 22:27
carja carja ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo zusammen,
NiMo1714, tut mir leid das mit deinem Vater , manchmal meint man nur einen selbst trifft alles ,oder ? Echt schlimm was sie so alles mitmachen müssen! kann dein Vater jetzt nach Op wieder etwas aufstehen oder liegt er fest im Bett? meiner hat heute zweite Chemotherapie begonnen, aber reduziertes programm ,wegen der Nieren . Bin gespannt wie es läuft, will nächste Woche mit meinen Jungs in Kur ! Mein Vater ist guter Dinge , schlimmer wäre es für ihn gewesen wenn sie nichts mehr gemacht hätten.
Denke an euch alle !!!
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  #54  
Alt 10.10.2014, 21:06
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Majesty Majesty ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hey Tazi!

Nicht Majestät, Angela reicht...

Ich freue mich trotzdem, das es dir soweit gut geht und du deinen Weg gefunden hast, mit deiner Trauer klar zu kommen und mit allem, was in der letzten Zeit bei dir war. Zumindestens gibst du mir das Gefühl das du klar kommst! Ich hoffe, das ich meinen Weg genauso finden werde wie du...

Zitat:
Ich freue mich sehr, dass es gerade positiv läuft. Und das die Metastase so klein geworden ist! Das ist wirklich gut. Ich hoffe, die chemo schwächt ihn nicht so sehr. Und er kommt mim Magen zurecht!
Naja, meine Mutter hatte mal wieder etwas falsch verstanden. Also, es ist richtig das die Metastase in der Leber kleiner geworden ist. Aber nur 0,4 cm.
Von 2,8 auf 2,4. Ich weiß auch nicht,warum sie einen Punkt verstanden hat.
Im Arztbrief stand es auch so.
Meine Mutter...

Vom Primärtumor und von den zwei Metastasen in der Lunge stand nur, das sie kleiner geworden wären. Meine Mutter hat dann bei der 5ten Chemo leider auch keinen Arzt mehr zu Gesicht bekommen um zu fragen!

Die Lymphknotenmetasten sind ebenfalls zurück gegangen. Aber auch da? Keine Ahnung um wieviel cm...

Zitat:
Ich fand das sehr positiv und habe sie in dem Denken auch ein stückweit Unterstützt indem ich gesagt habe, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf, auch wenn es mal nicht so rosig aussieht (meine Mama hatte zum Teil schlimme Probleme mit der Haut und Lymphen).
Ja, da gebe ich dir Recht. Auch ich finde es unwahrscheinlich positiv das mein Papa so denkt und gebe ihm ebenfalls die Hoffnung. Naja, irgentwie erscheint er mir dadurch ein sehr gutes Stück "normal"!

Liebe Tazi!

Ich freue mich immer wieder aufs neue, wenn du mir schreibst und mich an deinem Leben teilhaben läßt. Ganz besonders was deine Mama betrifft. Es bereitet mich vor und gibt mir Kraft auf das, was "wahrscheinlich" noch kommen wird!

Ich drücke dich ganz doll zurück!

LG Angela
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PAPA!

*12.09.1937

ED: 12.06.2014: Kleinzelliges Bronchialkarzinom mit 2 Lungenmetastasen und 1 Lebermetastase
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  #55  
Alt 10.10.2014, 21:16
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Hallo Nicole!

Ich freue mich sehr, wieder etwas von dir zu lesen!

Zitat:
Tja, eigentlich. Dann ist ein Herzinfarkt mit anschließendem Delir und Aufenthalt auf der Intensivstation dazwischen gekommen. Seit gestern ist mein Papa wieder auf der Onkologie.
Die Chemo ist natürlich erst einmal verschoben. Der Allgemeinzustand noch schlechter. Vielleicht bedeutet das auch das Aus für die Chemo???
Oh nein, ähnlich wie bei meinem Papa. Nur er hatte die den Herzinfarkt direkt am letzten Tag von der Chemo bekommen. Hatte erst keiner mitbekommen...
Ich hoffe so sehr, das deinem Papa wieder besser geht und alles fortgeführt werden kann... So eine sch... ! Echt!

Zitat:
Was ich nicht verstehe, ist teilweise die Haltung der Ärzte. Ein Arzt sagt auf Nachfrage, dass bei dem vorliegenden Befund nicht mehr kurativ, sondern nur noch palliativ behandelt wird. Ein anderer erzählt meinem Vater von möglicher Heilung, wobei er auf Nachfrage aber immer wieder betont, im Konjunktiv zu sprechen.
Wie ist denn sein eigentlicher Befund? Also im Bezug auf T N M?
Ja,das ist natürlich verwirrend und belastet einen noch zusätzlich wenn selbst die Ärzte nicht wissen, was sie da eigentlich sagen!
Was sagt denn dein Papa dazu? Will er die Chemo momentan machen lassen oder hat er ein schlechtes Gefühl dabei?

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Geburtstag morgen. Ich hoffe, das deinem Papa besser geht um ein wenig zu feiern...

Ich drücke dich ganz doll!

Liebe Grüße Angela
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PAPA!

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  #56  
Alt 10.10.2014, 21:37
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Majesty Majesty ist offline
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Standard AW: Mein Papa hat Lungenkrebs!

Und an alle!

Mein Papa hatte am Dienstag noch mal einen CT-Termin von seinen Augen, da seine Augen sehr schlecht geworden sind. Die Augenärztin vermutet bei der letzten Kontrolle, das etwas auf seinen Sehnerv drückt.

Die nette Ärztin im Krankenhaus, die das CT vom Sehnerv machte, sagte meiner Mutter, das dort alles okay sei. Also keine Raumforderung. Sie war so nett gewesen, und hat den gesamten Kopf durchleuchtet und ebenfalls keine Raumforderungenim Gehirn festgestellt. Also absolut Metastenfrei.

Das hat uns nun zu 200% bestätigt, denn der Radiologe in der Lungenfachklinik hat auch nichts feststellen können. Am Montag muß er zum Neurologenum seine Adern checken zu lassen. Ich hoffe, das dort ebenfalls nichts bei raus kommt.

Ansonsten geht es ihm soweit sehr gut. Er hat seit Sonntag eine Erkältung. Ist ja nicht so doll. Weil die letzte Chemo am Freitag letzte Woche war. Seine Blutwerte sind so lala. Die Leukozyten liegen bei 1,9.
Naja, das kennen wir ja schon. Sind immer so schlecht nach der Chemo. Die Erkältung hat ihn zwar zusätzlich geschwächt, aber heute geht es ihm wieder besser dank meiner Gabe von Soledum Kapseln...

Mein Papa soll wahrscheinlich nach der 6ten und vor erst letzten Chemo eventuell Bestrahlung vom Kopf und Thorax bekommen.
Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache. Meine Mutter, und mein Papa, sind der Meinung, er braucht keine Bestrahlung am Kopf.
Da ja nichts ist.
Ich weiß, es soll prophylaktisch sein.
Aber dennoch denken wir alle, wozu?

Es schwächt einen nur zusätzlich. Und wenn die Chemo sogut angeschlagen hat und definitiv keine Metasten im Gehirn sitzen fragt man sich schon warum...

Naja, abwarten...

Liebe Grüße Angela
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  #57  
Alt 10.10.2014, 22:20
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Waldbaer Foerster 1 Waldbaer Foerster 1 ist offline
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Hallo Angela,

ich komme zwar aus einem anderen Thread, aber das mit der Bestrahlung kann ich so nicht stehen lassen.
Niemand wird jemanden prophylaktisch bestrahlen. Auch einen Thorax bestrahlt man nicht, sondern einen Teil vom Thorax.
Wahrscheinlich ist dir nicht klar, was eine Bestrahlung bedeutet. Wenn am Thorax was bestrahlt wird, ist z.B. die Speiseröhre auch mit im Bestrahlungsfeld. Da hat dein Papa dann vielleicht Probleme mit dem Schlucken und dem Essen, muß vielleicht künstlich ernährt werden und lauter solche Dinge. Eine Bestrahlung kann schlimmer sein und mehr kaputt machen wie eine Chemo. Deswegen bestrahlen sie auch nur, wenn es sein muß.

Alles Gute
Renate
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  #58  
Alt 10.10.2014, 22:31
The Witch The Witch ist offline
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Doch, Renate. Beim kleinzelligen Bronchialkarzinom in fortgeschrittenem Stadium soll nach Leitlinie prophylaktisch eine Ganzhirnbestrahlung durchgeführt werden. Studien haben gezeigt, dass sich damit das spätere Auftreten von Hirnmetastasen verringern lässt.

Bei der Thoraxbestrahlung kann außerdem der Primärtumor bestrahlt werden.
__________________
Es grüßt die Hexe.
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  #59  
Alt 10.10.2014, 22:36
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Waldbaer Foerster 1 Waldbaer Foerster 1 ist offline
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Hallo, The Witch,

hab dir ja schon immer gesagt, daß du ein schlauer Kopf bist.
Aber ich bin doch überrascht, das man so etwas macht. Aber o.k., wieder was dazu gelernt.

Liebe Grüße
Renate
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  #60  
Alt 10.10.2014, 22:45
Benutzerbild von Majesty
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Hallo Waldbaer!

Ich danke dir für deine Nachricht!
Das mit der Speiseröhre weiß ich leider. Deshalb bin ich auch nicht so für die Bestrahlung. Von meinem Mann der Onkel ist vor kurzem gestorben. Er hatte Bestrahlung bekommen und seine Speiseröhre hatte ein Loch!
Er hat dann nach 2 Jahren den Kampf aufgegeben...
Ich weiß somit, was eine Bestrahlung im Körper macht. Außerdem informiere ich mich viel! Nichts für Ungut!

Im Entlassungsbrief nach der 5ten Chemo steht klar:
Stationäre Wiedereinweisung: Dienstag, den 21.10.2014 zur Gabe des abschließenden 6. Zyklus (am 22.10.2014), dann Abschluss Staging und Re-Evulation der Therapieoptionen (ggf. prophylaktische Schädel-/Hirn-Bestrahlung, thorakale Bestrahlung).

Ich habe schon des öfteren von einer prophylaktischen Bestrahlungen gehört bei dem Kleinzeller. Da er wohl so klein streuen kann, und oft Metastasen übersehen werden, wird eine Bestrahlung gemacht. Die Metastasen sind dann angeblich so klein, das sie im CT- und ähnliches nicht erkannt werden. Und da der Kleinzeller ein sehr aggressiver und schnell wachsender Krebs ist, wird eben prophylaktisch eine Bestrahlung gegeben. Um alles zu vernichten, was eventuell schon klein vorhanden ist!

Mein Papa war vor seiner E-Diagnose zur Vorsorgeuntersuchung bei seinem Hausarzt. Er hat auch die Leber geschallt. Das war im Januar diesen Jahres. Da war nichts zu sehen. Niente!
Im Juni dann der Schock. Einen Monat später beim Hausarzt um Blutergebnisse abzuholen wollte er es noch mal wissen. Er schallte wieder die Leber und war entsetzt, das das Dingen dort schon so groß war. Es liegen dort 6 Monate dazwischen!

LG Angela
__________________
PAPA!

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