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  #1  
Alt 27.08.2008, 10:25
Anja74Sonnenkind Anja74Sonnenkind ist offline
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Registriert seit: 07.10.2005
Ort: Reinbek,Nähe von Hamburg
Beiträge: 65
Standard Alternative zur AHT?

Hallo ihr Lieben,

durch meinen erneuerten Wachstum zweier Knochenmetas. im Becken suche ich jetzt nach Klarheit in meinem Leben und möchte alles wissen und hinterfragen, damit ich mein Leben neu anpacken kann.
Dazu gehört auch die AHT die ich jetzt schon seit März 2005 mache. Momentan nehme ich Femara und lasse mir alle 4 Wochen eine Zoladex Spritze geben. Bekomme auch regelmäßig meine Zometa-Infusion (Bisphosphonat), trotzdem stelle ich mir die Frage warum wachsen bei mir immer wieder Knochenmetastasen? Mit der AHT unterdrücke ich doch ständig die natürlichen Vorgänge im Körper und man weiß doch auch das gerade die Aromatasehemmer auf die Knochen gehen. Dadurch das der Knochen erst recht eine Angriffsstelle für die Krebszellen gibt erhöht sich doch auch die Gefahr einer weiteren Metastasengefahr? Habt Ihr vielleicht Euch auch schonmal diese Frage gestellt und habt antworten gefunden?
Gibt es vielleicht auch jemanden, der die AHT abgebrochen hat und auf alternativen umgestiegen ist?
Würde mich sehr über Eure Antworten freuen.

Alles Gute und Liebe,
Anja
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  #2  
Alt 13.09.2009, 18:36
Marienkäfer 52 Marienkäfer 52 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.08.2009
Beiträge: 32
Standard AW: Alternative zur AHT?

Hallo

Auch wenn dieser Beitrag schon über ein Jahr her ist , oder gerade deswegen, möchte ich ihn wieder hervor holen. Die Frage hat bestimmt nichts an Atkualität verloren.

LG
Marienkäfer
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  #3  
Alt 14.09.2009, 08:24
Ilse Racek Ilse Racek ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 30.07.2005
Ort: Main-Kinzig-Kreis
Beiträge: 3.465
Standard AW: Alternative zur AHT?

Hallo Marienkäfer


Du hast sicher Recht - dieses Thema wird wohl nie an Aktualität verlieren und obwohl ich bisher ein anderes Krankheitsbild habe, ist es für mich auch immer wieder erschreckend, wie schlecht Diagnose, Therapie und Wiedererkrankungs-Risiko einzuschätzen bzw. zu vergleichen sind.

Ich reagiere auch nach über 6 Jahren Therapie immer wieder verängstigt, wenn eine Mitstreiterin - die OP, Chemo und Bestrahlungen sowie AHT "gleich" wie ich durchgeführt hat - dann doch wieder erkrankt.....


Da ich vor Jahren nur im Hinblick auf eine die Schulmedizinischen Maßnahmen begleitende Mistel-Spritzen-Behandlung "alternativ" zugange war, kann ich zu "ErsatzBehandlungen" im Hinblick auf die AHT nichts Seriöses vermelden....



Liebe Grüße
__________________
Ilse
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  #4  
Alt 10.10.2009, 14:49
Kira47 Kira47 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 20.11.2007
Ort: Lahnstein
Beiträge: 14
Frage AW: Alternative zur AHT?

Hallöchen Ihr Lieben,

zu diesem Beitrag kann ich nur sagen wie meine Ärztin die Wirkung erklärte. Die Infusionen (bei mir Pamidronat alle 4 Wochen) bewirken das der Knochen die Arbeit einstellt, also weder Zellen abbaut noch aufbaut. So könnte sich keine neue Metastase festsetzen. Zum Wachstum neuer Metastasen wurde mir gesagt das sie sich ganz einfach ausgedrückt wie ein Fleischfresser der kein Fleisch mehr bekommt verhalten würden und auf etwas anderes umsteigen würde um sich zu ernähren. Ergo müßte dem Krebs die n e u e Nahrung wieder entzogen werden. Ich nehme seit Januar 08 bis heute noch Arimidex bzw. soll ab dieser Woche Aromasin nehmen. Im März 09 mußte bei mir eine Zahnentfernung stattfinden und ich mußte 3 Zyklen Pamidronat aussetzen damit der Kieferknochen heilen kann. Ergebnis: steigender Tumormarker und Metastasenwachstum an der 2. Rippe. Nachdem ich heute die Nebenwirkung von Aromasin gelesen habe (viel stärker als Arimidex) bin ich völlig unsicher ob ich nicht erst noch weiter Arimidex nehmen sollte. Vielleicht pendelt es sich ja wieder ein oder???
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