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  #1  
Alt 19.04.2018, 10:51
BeaWe BeaWe ist offline
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Standard OP und wie weiter?

Ich gehöre seit Anfang Januar auch dazu, mehr als zum Lesen hat es bisher nicht gereicht.
Das Miteinander hier beeindruckt mich.
Ich hoffe, dass jemand Zeit und Lust hat, meine Fragen zu beantworten?


pT3a G2R0L0V1 wurde mir am 1.2.18 mitsamt der linken Niere laparaskopisch entfernt.

Das Lungen CT vor 14 Tagen ergab keine Metastasen. Wann sollte nach Kopf und Knochen geschaut werden, gibt es da einen festen Plan?

Der GfR ist bei 47, also knapp die Hälfte. Wie lange dauert es bis sich die verbliebene Niere angepasst hat?

Sicher steht das alles irgendwo, aber ich krieg es einfach nicht zusammen.
Danke für Eure Mühe und Geduld-
Bea
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  #2  
Alt 19.04.2018, 16:22
susilittle susilittle ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Hallo Bea,

kennst Du schon die Patientenleitlinien?

http://www.leitlinienprogramm-onkolo...rebs_frueh.pdf

Die Untersuchung von Knochen und Kopf wird bei Verdacht auf Metastasen wegen Schmerzen (Knochenuntersuchung) bzw. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen oder Krampfanfälle (Kopfuntersuchung) empfohlen. Siehe Seite 24.

Ab Seite 61 findest Du dann auch Infos zu den Nachsorgeuntersuchungen.

Meine Nierenwerte sind seit der OP vor fast zwei Jahren unverändert. Gemessen wurde bei mir der Kreatinin-Wert. Der GFR-Wert wurde bei mir nicht direkt gemessen, nur aus dem Kreatinin-Wert errechnet. Eine Verbesserung der Nierenwerte ist bei mir nicht eingetreten.

Liebe Grüße
Susanne

Geändert von susilittle (19.04.2018 um 16:42 Uhr) Grund: Tippfehler :-)
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  #3  
Alt 19.04.2018, 21:04
BeaWe BeaWe ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Vielen Dank Susanne für deine Antwort!

Also nur bei Symptomen werden noch Folgeuntersuchungen gemacht, ich werde den Link sorgfältig durchackern.
Irgendwie kam mir das alles so profan vor, Operation, 3 Monate schonen, fertig.

Nun hab ich heute noch MRT Abdomen verordnet bekommen. Irgendwie überfordert mich das noch.

Lieben Gruß
Bea
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  #4  
Alt 19.04.2018, 21:25
Hego Hego ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Meine OP (linke Niere komplett entfernt) war im Januar 2016; der GFR-Wert schwankt seither immer zwischen 48 und 45.
Hab mich daran gewöhnt.
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  #5  
Alt 19.04.2018, 22:55
BeaWe BeaWe ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Danke Hego,

das beruhigt mich nun doch, dass man damit fast normal weitermachen kann.
Hoffe ich krieg das auch hin. Habe mir vorgenommen, der Sache nicht mehr Raum als nötig zu geben. Das Notwendige abarbeiten und gut... Soweit der Plan.

@Hego und Susilittle: Haben sich die gesunden Nieren im Nachhinein merklich vergrößert weil sie für die andere jeweils übernehmen mussten?
Die Nephrologen haben mir gesagt, dass man das als Ziehen in der Flanke merken kann. Kommt mir merkwürdig vor.

Geändert von gitti2002 (20.04.2018 um 23:04 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt
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  #6  
Alt 20.04.2018, 04:08
Hego Hego ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Bis jetzt hat bei mir das noch kein Arzt festgestellt. Aber die wissen ja auch nicht, wie groß die entfernte Niere war.
An ein Ziehen erinnere ich mich nicht.

Geändert von Hego (20.04.2018 um 13:03 Uhr)
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  #7  
Alt 20.04.2018, 11:58
susilittle susilittle ist offline
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Beiträge: 7
Standard AW: OP und wie weiter?

Lt Radiologen ist meine Einzelniere etwas größer geworden, gemerkt habe ich davon aber nichts.
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  #8  
Alt 20.04.2018, 12:04
Benutzerbild von Rudolf
Rudolf Rudolf ist offline
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Standard AW: OP und wie weiter?

Hallo Bea,
willkommen im Club der Hoffnungsvollen!

Zunächst einmal muss die 2. Niere ja "kapieren", dass sie jetzt etwas mehr zu tun hat.
Das geht langsam. Mein Serum-Kreatin ist ganz ganz ganz langsam gesunken nach der Op.

Wenn du an der Niere ein Ziehen spüren solltest, wäre das eine Ruckzuck-Veränderung. Das macht die Niere nicht.
Außerdem hat die Niere selbst keine Schmerzrezeptoren. Wenn du etwas spüren solltest, kann das nur von Nachbarorganen kommen.

Ob und wie sehr meine 2. Niere sich vergrößert hat, hat nie jemand kontrolliert.
Das funktioniert wohl auch so zuverlässig, dass eine Kontrolle nicht nötig ist.

Alles Gute
Rudolf
__________________
Ich habe Krebs - aber ich bin gesund! (Nieren-Op. Nov. 2000, Mistel seit Sept. 2001, anfangs >15 Lungenmetastasen, jetzt noch eine, seit 2006 ruhend)
Ich kämpfe nicht gegen den Krebs, sondern für das Leben.
Nein, ich kämpfe nicht, ich lebe!
Mein Krebs ist nicht mein Feind, er ist Teil meines Körpers. Ich will ihn verstehen.
Angst ist Gift für den Körper . . . . . und noch mehr für die Seele.
Entscheiden Sie sich für das Leben, sagte eine Psychologin . . .
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  #9  
Alt 20.04.2018, 20:13
BeaWe BeaWe ist offline
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Beiträge: 4
Standard AW: OP und wie weiter?

Guten Abend und vielen Dank für Eure netten Antworten. Wenn es bei Euch so funktionert hat, sehe ich der Sache etwas gelassener entgegen. Das mit dem Ziehen als Indikator für Nierenwachstum erschien mir auch etwas abenteuerlich.

Mein Krea- Wert war innerhalb von 2 Tagen nach der OP runter, von 71 auf (geschätzte )43. Nun hab ich 48.
Letzten Endes sind es aber auch nur Zahlen, es geht mir körperlich gut und ich werde mir dein Motto verinnerlichen, Rudolf.

Ich fühle mich gut bei Euch, danke!

Bea
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  #10  
Alt 24.04.2018, 17:25
druna druna ist offline
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Registriert seit: 22.07.2016
Beiträge: 5
Standard AW: OP und wie weiter?

Liebe BeaWe,

mein Fall war durchaus dramatisch, da ich vor der Krebsdiagnose nur eine fuktionstüchtige Niere hatte und bereits moderat insuffizient war. Deshalb musste nierenderhaltend operiert werden.

Noch der OP war ich dialysepflichtig, bis nach etwa 14 Tagen das Restorgan begann, die Arbeit wieder aufzunehmen.

Das war 2011 und seither hat sich meine Niere erholt. Bei den letzten Kontrolluntersuchungen im Februar (- ich weiß, wie unberechenbar das Nierenzellkarzinom ist und habe davor wieder existenziell gezittert-) ergab sich als Befund: keine Hinweise auf Metastasen oder Rezidive, Kreatininwert bei 1,3, GFR um die 40%, was gemessen an meiner Vorgeschichte ein großartiges Ergebnis ist, so meine Nephrologin.

Ich bin prinzipiell keineswegs entspannt und es ist mir immer
bewusst, wie fragil mein Gesundheitszustand ist, aber ich hoffe, dass Dir mein bisher so positiv verlaufener Fall Mut und Zuversicht gibt, denn davon brauchen wir Betroffenen doch alle reichlich. Mit den besten Wünschen für Dich

Druna
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