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  #1  
Alt 01.03.2019, 17:53
jimbolaya jimbolaya ist offline
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Beiträge: 27
Frage GKV bezahlt Hyperthermie, Vitamin-C - aber hilft es?!

Hallo Zusammen,

bisher hatte ich immer gedacht, dass Komplementärmedizin und Naturheilverfahren nicht von der GKV bezahlt wird. Nun wurde ich eines besseren belehrt.

Als Krebskranker kann man mit einer einfachen Einweisung vom Hausarzt in einer onkologische Fachklinik mit Naturheilverfahren (!) behandelt werden. Dazu zählt z.B. Hyperthermie, Misteltherapie, Homöopathie, Akupunktur, TCM, Enzyme, Orthomolekulare Medizin, Sauerstofftherapie, Vitamin-C-Invusionen u.v.m. Die GKV zahlt das Ganze.

Selbst in meinem Fall (aktuell Watch & Wait, siehe Signatur) haben mir bereits mehrere solcher Kliniken bestätigt, dass sie mich aufnehmen würden.

Nach Auskunft einer dieser Kliniken läge der Schwerpunkt der Anwendungen definitiv im Bereich der Aktivierung von sog. Selbstheilungskräften gemäß der Erkenntnisse der modernen aktuellen Neurowissenschaften und Psycho-Onkologie sowie bei körperlich (re-)mobilisierenden und sog. immunmodulierenden Therapiemaßnahmen. Diese Therapieschritte sollten dazu beitragen, mich in der laufenden Strategie des watchful-waiting zu unterstützen und zu stärken
Ich war ziemlich baff, dass ich mich auf Kosten der GKV einfach für ein bis zwei Wochen in so eine Klinik begeben könnte.

Meine Frage an Euch: Hat jemand von Euch schon positive Erfahrungen mit Hyperthermie und Vitamin-C-Infusionen o.ä. gemacht?

Bin mir nicht sicher, ob ich das einfach mal für eine Woche machen sollte...

Viele Grüße
Jan
__________________
10-2010 Zufallsdiagnose Lymphom
11-2010 – 04-2011 Staging, Diagnose: FL (Gr I, Stadium 3A), Abdomen u. Hals
05-2011 – 08-2011 W&W
09-2011 – 11-2011 Rituximab mono 4x
12-2011 CR :-)

06-2017 Rezidiv. LK 2cm. W&W.
07-2017 Empfehlung bei Behandlungsindikation: Rituximab mono 4x + ggf. Rituximab-Erhaltung (4x alle 2 Monate, SAKK-Schema)
09-2017 LK weiterhin ca. 2cm
11-2017 LK-Progression 3cm
12-2017 Ernährungsumstellung
03-2018 LK weiterhin ca. 3cm
03-2019 LK weiterhin ca. 3cm

Geändert von gitti2002 (02.03.2019 um 21:12 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 10.05.2019, 13:06
Hahnenfuss Hahnenfuss ist offline
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Registriert seit: 03.05.2019
Beiträge: 3
Standard AW: GKV bezahlt Hyperthermie, Vitamin-C - aber hilft es?!

Lieber Jan, das ist ja total super, dass die GKV die Kosten für Hyperthermie übernimmt! Nichts wie hin!!

Es gibt einige Dinge die ein Krebs nicht mag:
Zum Beispiel Chemie - also macht man Chemotherapie
radioaktive Strahlung - also macht man Strahlentherapie
und Wärme. Ein Tumor hasst Wärme, deswegen kann Hyperthermie helfen. Mit der Betonung auf kann, eh klar. Ich kann hier keine Heilsversprechungen machen, dasselbe gilt natürlich auch für Chemotherapie und Bestrahlung.


Ich lasse mir Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie geben, in Kombination sind diese Verfahren für den Tumor am schlimmsten.

Mit Orthomolekularer Medizin, da kann ich nicht viel dazu sagen, ich will mich nicht anmassen über ein Gebiet zu urteilen, von dem ich nicht so viel verstehe, aber ich persönlich wäre da sehr vorsichtig. Zum Beispiel Eisen. Der Krebs liebt Eisen, deswegen sollte man, wenn man vitamine und Mineralstoffe zusätzlich einnimmt, auf jeden Fall Eisen aussparen! Es sei denn man hat einen eklataten Mangel an Ferritin und der Arzt verschreibt Eisen. Andereseits soll , was ich gehört habe Magnesium und Kalium die Nebenwirkungen einer Chemo lindern.

ich finde es super, dass die Kasse das alles zahlt. Ich würde das auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Nicht vergessen, alles was der Psyche gut tut, sei es Entspannungsverfahren, Psychotherapie, Akkupunktur,und einfach alles wo man sich wohlfühlt, was einem gut tut, das kann kein Fehler sein. Falls es direkt nicht hilft, sozusagen, stärkt alles was einem gut tut auch das Immunsystem und das soll ja gegen diesen bösen Krebs vorgehen. Natürlich nicht als alleinige Massnahme.
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