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  #1  
Alt 18.10.2014, 03:24
m0rph3x m0rph3x ist offline
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Registriert seit: 18.10.2014
Beiträge: 1
Standard Neu an Bord

Hallo Leute,

mein Name ist Roman und bin 23 Jahre alt. Habe meinen Hodentumor zufällig vor rund 4 Wochen beim Duschen ertastet. Daraufhin bin ich dann direkt zum Urologen welcher mich nach der Ultraschall Untersuchung dann direkt ins Krankenhaus schickte. An diesem Tag war es für mich fast nicht zu glauben, das mir so etwas passieren muss. Es wurde direkt für die folgende Woche eine Hodenfreilegung eingeplant und so wurde ich vor 2 Wochen operiert. Die Histologie ergab einen Tumor mit Teratomen und seminomen Anteilen. Keine Gefäßinvasionen und keine Verwachsungen. Blutwerte und Tumormarker keines wegs auffällig. CT und Ultraschall ergaben keine Metastasen. Habe mich auf anraten meines Urologen für die See&Wait Methode entschieden, da 80% aller Hodenkrebs Patienten übertherapiert sind und da sich die Cisplatin Therapie auch im schwärzesten aller Fälle nur um einen Zyklus verlängern würde. Worauf er mich auch hinwies, ist dass durch Verabreichung von Cisplatin über einen langfristigen Zeitraum(20-25 Jahre) Darmkrebs und Leukämie entshtehen können und dass diese Risiko wohl nicht im geringfügigen prozentbereich liegt. Fühle mich Momentan echt wohl, kann mich schon wieder bestens und frei bewegen und sogar schon wieder ein wenig Sport treiben.

Also mich macht die Warterei jetzt nicht verrückt. Ich seh das ganze so, wenns einen erwischen soll, dann wird es das sowieso. Egal wie Gering der Prozentsatz ist. Ich werde es nicht zulassen, dass eine Krankheit mein Leben bestimmt. Mich würde es interessieren, wie ihr so mit der Krankheit umgeht.


Lieben Gruß

Roman
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  #2  
Alt 22.10.2014, 03:41
TeeGee TeeGee ist offline
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Standard AW: Neu an Bord

Hey Roman,

ist bei mir genauso. Man darf sich nicht verrückt machen lassen und dem ganzen mehr Raum geben als es eh schon von ganz allein bekommt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Krebserkrankungen haben wir den Vorteil, das die allermeisten wieder ganz gesund werden können.

Vor den Nachsorgeterminen flattern dem einen oder anderen schon mal die Nerven aber das ist wohl ganz normal

Ansonsten ist es wie du es sagst: Bloss nicht unterkriegen lassen

PS: Von der präventiven Chemo halte ich auch nichts. Dann lieber nachher einmal richtig durch die "Hölle" - oder eben überhaupt nicht
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  #3  
Alt 06.11.2014, 13:04
Dogg Dogg ist offline
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Beiträge: 59
Standard AW: Neu an Bord

ich kann alles unterschreiben, aber das hier macht keinen Sinn:

Zitat:
Zitat von TeeGee Beitrag anzeigen
präventiven Chemo
oder stehst Du morgens auf und sagst: ich mach heute mal präventiv eine Chemo gegen Prostata-Krebs?

Im Ernst:
Die Ärzte waren sich nicht sicher, ob ich Metastasen habe. Ich konnte wählen zwischen rausschneiden oder Chemo. Wenn sie rausschneiden und was finden, dann hätte es sowieso Chemo gegeben.
Dieses Wait&See hat mich fertig gemacht. Rein statistisch sieht man mit Chemo besser aus (weniger rezi).
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  #4  
Alt 06.11.2014, 14:16
TeeGee TeeGee ist offline
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Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Neu an Bord

Hallo Dogg,

hast du richtig gelesen? Ich schrieb doch, das ich von Präventiv-Chemo (Singleshot Carbo) NICHTS halte Die meisten sind dann übertherapiert und kommen dennoch in den "Genuss" eventueller Nebenwirkungen der Chemo.

Dennoch muss das jeder selber für sich entscheiden, ich verstehe auch wenn man die Nerven für jahrelanges "Wait-and-See" nicht hat und lieber den Singleshot wählt.
Seien wir doch froh, das es verschiedene Möglichkeiten gibt
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