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  #1  
Alt 12.10.2018, 06:00
Regenbogenkater Regenbogenkater ist offline
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Beiträge: 2
Standard Mediastinales Bronchialkarzinom

Hallo liebe Gemeinde,

Nach dem ersten mehrtägigen Schockzustand, in dem die Zeit stillgestanden hat, ich zu nicht mehr fähig war möchte ich nun doch darüber reden.

Seid 2015 hatte ich immer mal unspezifische Problem Herzrasen, Luftnot, Druck hinterm Brustbein, mehrfach habe ich die Notaufnahme deshalb aufgesucht. Da Kardio alle i.o war wurde ich immer wieder weggeschickt. Ende 2016 habe ich bei meiner Hausärtzin auf eine Lungenaufnahme bestanden. Angeblich sein die weitgehend i.o. gewesen.
Nun zunehmend Belastungsluftnot und erneutes Röntgen und auf einmal Alarmstufe Rot!
Da Anschließende CT ergab ein für mich aussehender Horrorbefund der eigentlich wie ein Todesurteil gleicht.

Zusammenfassend ist es oder soll es ein mediastinal wachsendes und metasierendes Bronchialkarziom der Einteilung T4N3M1 sein
Das Ding befindet sich im rechten Hauptbronus ersteckt sich mit 9,5 cm über alle 3 Lungenlappen. Die Lympfknoten sind bis auf 4,5 cm angeschwollen.

Für mich sieht es derzeit aus wie nix mehr machen können. Die KH Aufnahme findet am 15.10.2018 statt.

Hat jemand mit einem ähnlichen weit fortgeschrittenen Befund erfahrung. Und vielleicht etwas positive berichten.
Ich bin hier am durchdrehen.

Geändert von Regenbogenkater (13.10.2018 um 08:21 Uhr)
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  #2  
Alt 12.10.2018, 08:59
Pet 1968 Pet 1968 ist offline
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Standard AW: Mediastinales Bronchialkarzinom

Hello!!

Ja das haut einen erst mal um!! Und man hat einfach Angst und ist wie gelaehmt!!
Du sagst Du gehst ins KH, fuer was?
Ich hatte auch alle oberen Lympfknoten bis zu 3-4 cm gross und mein Tumor Nichtkleinzeller hat auf die ersten 2 Chemos ueber fast ein Jahr gar nicht reagiert und die Lk sind fleissig weiter gewachsen...dann habe ich Immuntherapie angefangen und nach nur 4 Wochen waren alle LK fast wieder normal und der Tumor ist geschrumpft..das war vor nunmehr 2 Jahren und es geht mir gut.
Klar der Krebs ist noch da aber ich habe keine Beschwerden nur meine Schilddruese spinnt als Nebenwirkung.
Also versuche bitte stark zu bleiben , nicht aufgeben es gibt immer bessere Meds fuer uns!!!
Liebe Gruesse Petra
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  #3  
Alt 12.10.2018, 10:25
Regenbogenkater Regenbogenkater ist offline
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Standard AW: Mediastinales Bronchialkarzinom

Hallo Petra,

Genau weiß ich nicht was im Krankenhaus gemacht werden soll, ich vermute eine Bronchoskopie, eventuelle werden die engstellen mit einem Stent versehen um sie offen zu halten.
So zumindest meine Vorstellungskraft. Vermutlich wird noch nach Methastasen in Leber, Kopf und Knochen gesucht.

Immuntherapie habe ich schon was von gelesen. Keine Ahnung was nun folgt ob ne Chemo möglich ist oder überhaupt was bringt.
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  #4  
Alt 12.10.2018, 11:23
Lexi2110 Lexi2110 ist offline
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Standard AW: Mediastinales Bronchialkarzinom

Hallo,

Ich weiß es ist leicht gesagt, versuch dich nicht so verrückt zu machen, denn wir alle haben das durch, die Erstdiagnose und das die komplette Welt erst mal zusammenbricht.

Ich selber bin Stadium IV inoperabel, werde nur Palliativ behandelt, und als ich das am Anfang gelesen habe ohne das es mir einer richtig erklärt hat, dachte ich auch das meine letzten Wochen/Monate wohl angebrochen seien.

Heute, etwas mehr als ein Jahr nach meiner Erstdiagnose lebe ich immer noch und auch wenn es mir zwischenzeitlich sehr schlecht ging bin ich zur Zeit dank einer Kombitherapie aus Chemo und Immuntherapie wieder viel viel besser dran und hab jede Menge Lebensqualität gewonnen.

Was ich damit sagen will, so schlimm sich die Diagnose im ersten Moment auch anhört, es gibt heutzutage viele Möglichkeiten. Warte erst mal die genauen Auswerungen und die Mutationsanalye ab. Es kann dann unter Umständen, je nach Ergebnis gute zielgerichtete Therapien für dich geben.

Es werden sicher noch viele Informationen auf dich einprasseln, die du vermutlich auch nicht alle gleich verstehst, aber du wirst sehen mit der Zeit wird es etwas „einfacher“ und man lernt mit der Diagnose zu leben.

Und wenn du Fragen hast, immer raus damit, am besten direkt beim Arzt, oder aber auch hier. Wir sind zwar keine Ärzte aber die ein oder andere Erfahring hat man dann doch schon gemacht und kann vielleicht ein wenig helfen.

In diesem Sinne viel Glück für,dich!!!!
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  #5  
Alt 12.10.2018, 21:22
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Beiträge: 101
Daumen hoch AW: Mediastinales Bronchialkarzinom

Hallo,
ich kann deine Panik soooo gut nachvollziehen. Mir sagte man am 21. Okt. 2011:
Sie haben Lungenkrebs, zu meinem Mann: Ihre Frau wird sterben! Ich war damals auch im Schockzustand, mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Meine damalige Diagnose lautete: cT4G3cN3M1b (HEP,OSS,PUL), extensive desease. Ich hatte damals ein Bronchialkarzinom mit Metastasen auf Leber und in der Wirbelsäule, und zwar hatte ich den äußerst aggressiven Kleinzeller, der weder operabel noch heilbar ist. Jetzt -2018- sind 7 Jahre vergangen und ich lebe immer noch. Meine Geschichte kannst du hier im Forum unter "Elisabeth15 - Neue Benutzerin-Kleinzelliges Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom.

Ich kann dir nur sagen, kämpfe gegen den Krebs, gib nicht auf, egal, was die Ärzte sagen. Der Überlebenswille treibt die Selbstheilungskräfte dermaßen in die Höhe. Hast du Unterstützung von Parterin, Freunden, Verwandten? Das ist nach meiner Erfahrung auch sehr wichtig - neben einer gesunden Ernährung. Und natürlich nicht mehr Rauchen!!! Ich meide heute noch alle Räume, in denen geraucht wird.

Du siehst an meinem Beispiel, man kann -entgegen sämtlicher negativer Prognosen- den Krebs überwinden. Die Angst vor der Kontrolluntersuchung wird aber wohl immer bleiben - ich bin am 7. November (das ist mein 7. Geburtstag in meinem zweiten Leben) wieder dran, bin aber guter Dinge, dass der Krebs nicht mehr in meinem Körper ist.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Hoffnung machen. Bloß nicht verzweifeln und aufgeben, das ist keine Option!
Man ist ja inzwischen in der Krebsforschung ein großes Stück weitergekommen, vielleicht wirst du schon nach den neuen Forschungsmethoden therapiert. Ich hatte Chemo und Strahlentherapie - eine harte Zeit, aber ich habe sie überwunden.
Und genau das wünsche ich dir von ganzem Herzen!!!!!!
Vielleicht bekommt man deinen Krebs auch in den Griff, so dass du als Langzeitüberlebender giltst. Toi toi toi, hoffentlich hast du gute Onkologen!
Vielleicht berichtetst du mal, wenn du genaueres weißt und dir danach ist. Wenn du Fragen an mich hast, kannst du dich jederzeit gerne melden.

Alles alles Gute,
Elisabeth
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