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  #1  
Alt 13.12.2004, 16:12
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Standard Impfung

Hallo Claudia,

ich hab hier einfach mal nen neuen thread angefangen zum Thema Impfung. Dann haben wir und vor allem neue Leute es nicht so schwer und müssen uns durch 141 MM-Seiten wühlen. Vielleicht können Babs, Reinhard, Chris, Ophelia u. a. mit eventuellen Antworten hier was dazu schreiben. Dann haben wir alles konzentriert zum späteren Nachlesen beisammen.

Es gibt allein in Deutschland bestimmt an die 20 verschiedene Impfstudien. Wir Laien denken immer nur an die 2 Kategorien: mit oder ohne eigene Tumorzellen. Aber die Immunologie ist ein hoch kompliziertes Gebiet. Wenn mich irgendwann kein Interferon mehr an der Konzentration hindert, werde ich mich da genauer einarbeiten.
Unter studien.de und unter kimt.de findet man eine Auflistung der wichtigsten Impf-Studien. Dort wird einem schlagwortmäßig die Zusammensetzung von Peptid-Cocktails um die Ohren gehauen: MAGE, LAGE, MART, MelanA, Gnt-V, Tyrosinase usw. Weiterhin gibt es die stimulierende Faktoren wie GM-CSF oder CD40-Ligand. RNA spielt eine Rolle genauso wie die dendritischen Zellen als "Taxi" zum Abschleppen von Melanomzellen in die Lymphknoten. Wenn man sich die Kombinationsmöglichkeiten aus diesen vielen Faktoren des Immunsystems ausrechnet, käme man locker auf Hunderte von verschiedenen Impfstudien.
So viel "Probierei" kommt auch aus meiner Sicht derzeit weltweit zusammen. Wenn Babs also gehört hat, dass es etwas Neues gibt und anderes veraltet ist, dann resultiert das einfach aus der Vielzahl von Möglichkeiten. Das heißt in meinen Augen noch nicht, dass die jüngsten Ideen für Studien besser sein müssen als die, die schon länger im Gange sind.

Zum Thema "dendritische Zellen" gibt es einen Zwischenbericht, aber nur zur Impfung mit allogenen (also nicht körpereigenen) Zellen. Unter "http://www.asco.org/ac/1,1003,_12-002643-00_18-0026-00_19-001479,00.asp" ist die magere Ansprechrate von 5,5% genannt. Es war immerhin eine multizentrische Studie von 6 Unis, also wird das Ergebnis einigermaßen verlässlich sein. Zur autologen Impfung mit dendritischen Zellen, also das was Christian macht, habe ich noch keinen Zwischenbericht gefunden.

Bei der Interpretation von Studienergebnissen muss man sehr genau darauf achten, was angegeben wird. Es nutzt nichts, wenn eine Studie 30% Ansprechrate verspricht. Das ist ja nur der Anteil der vorübergehend schrumpfenden Metastasen. Wichtig ist die "overall survival"-Rate (OS). Und die ist leider bei Impfungen bisher fast genauso mickrig wie bei Chemo. Es gibt eine Menge neuer Chemo-Medikamente, die auch Ansprechraten von ca. 30% haben. Aber leider ist die Überlebensrate bei Chemo – wie wir alle wissen – nicht in dieser Größenordnung.

Die erste Zulassung als Impfmedikament wird voraussichtlich in 2 Jahren die Fa. Cancervax bekommen. Sie preist eine Überlebensrate von 20-40% für Stadium IV an. Ob dahinter aber nicht verkaufstaktische Gründe stecken, weiß niemand.

Mit anderen Worten. Ein Durchbruch in der Melanom-Behandlung ist immer noch nicht in Sicht. Also ist meine Devise weiterhin: Zeit und Prozente schinden! Hier ein paar Prozente durchs Interferon mitnehmen, da notfalls auf eigene Kosten eine Impfung mitmachen, dort allerlei durch gesunde Lebensweise und psychische Ausgeglichenheit gewinnen, ab und an mal ein paar Sondermaßnahmen (HT + Co.), die auf alle Fälle nicht schaden usw. usw. …
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  #2  
Alt 14.12.2004, 19:17
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Standard Impfung

Hallo Reinhard44,

du schreibst "18 Seiten mit über 350 Themen - wenn man nur darin wie bei google gezielt suchen könnte". Das ist wirklich für alle ein Problem. Wenn man die Suchfunktion des Forums nutzt, landet man meist auf S. 1 der Rubrik "Malignes Melanom" und kann dann die 141 Seiten von Hand durchblättern.
Ein Ausweg, den wir alle gemeinsam angehen könnten, ist öfter mal nen neuen thread anzufangen. Die werden einem ja beim Suchen angezeigt und man wird schnell fündig (außer man kriegt den Riesenbandwurm "Malignes Melanom" angezeigt).
Deshalb hatte ich für das so immens wichtige Thema "Impfung" diese neue Rubrik angefangen. Du gestattest, dass ich deine interessanten Angaben zu mRNA mal hier reinkopiere:

"In einem Bericht fand ich genauer, dass ich mit 'Protamin-stabilisierter mRNA (0,64 mg)' geimpft werde. Diese mRNA ist scheint's nicht so einfach herzustellen, sagte mir jemand, der den Chef einer Herstellungsfirma (CureVac?? siehe unten) kennt.

Bei google gibt's über 33400 deutsche Fundstellen 'mRNA'!
Aus
http://www.calsky.com/lexikon/de/txt/m/mr/mrna.php :
"Die mRNA (Boten-RNA, vom englischen messenger-RNA) ist eine direkte RNA- Kopie eines zu einem Gen gehörigen Teilabschnitts der DNA. .... "

oder
http://www.vs-c.de/vsengine/vlu/vsc/...rna.vscml.html
"Die messenger RNA (mRNA) ist wörtlich übersetzt ein Bote, der eine „Nachricht“ vom „Kontrollraum“ DNA zur Proteinfabrik Ribosom bringt. ...."

Hoffentlich kommt der Bote richtig an!

oder
http://www.leonardo-venture.de/betei.../portfolio.php
"CureVac GmbH

Die Wissenschaftler des Tübinger Unternehmens CureVac GmbH verfolgen das Ziel, mittels RNA-Technologie eine genetische Impfung gegen HIV, Hepatitis B und Tumoren zu entwickeln. Die Arbeiten der Forscher können Therapien von Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs- oder Viruserkrankungen grundlegend verändern. Die klinischen Versuche werden bereits durchgeführt.

In der menschlichen Zelle existieren verschiedene RNA-Moleküle, die jeweils unterschiedliche Aufgaben bei der Proteinherstellung haben und die genetische Information der DNA übersetzen. Der Forschungsansatz con CureVac geht zurück auf eine Entdeckung, die der Unternehmensgründer Dr. Hoerr während seiner Promotion machte. Er fand in Laborversuchen mit Mäusen heraus, dass die mit Protamin stabilisierte mRNA eines Antigens zu einer spezifischen Immunantwort führen kann. In der Zelle wird RNA später abgebaut und verbleibt nicht im menschlichen Körper, wie dies bei der Gentherapie mit DNA-Impfstoffen der Fall ist. Die Innovation von CureVac besteht in der Entwicklung eines neuen leistungsfähigen Impfkonzeptes mit allen Vorteilen der DNA-Immunisierung, aber ohne deren riskanten Nachteile. Die RNA-Technologie ermöglicht individuelle Therapien mit hoher Wirksamkeit und Sicherheit. Langfristig soll der Markt der genetischen Immunisierung fast vollständig von ihr abgedeckt werden.

Derartige Produkte, wie sie das Team der Wissenschaftler entwickeln, können Märkte in Milliardenhöhe erschließen.
CureVac unterhält zahlreiche wissenschaftliche und industrienahe Kontakte innerhalb von Europa sowie nach Asien. Seine an der Praxis orientierte Forschung wird das Unternehmen zu einer aufstrebenden Firma im Bereich der Biomedizin machen. Bereits wenige Wochen nach seiner Gründung konnte das süddeutsche Biotechnologie-Unternehmen einige Wettbewerbe gewinnen. Unter anderem erhielt es eine Prämierung für die beste Geschäftsidee im Wettbewerb Baden Württemberg “Business Chance 2000” und gewann den Förderwettbeweb des Landesprogramms “Junge Innovatoren”.

http://www.curevac.de ...."
--------------
Uferloses Suchen ist möglich - was hilft es mir? Schließlich muss ich doch den Spezialisten trauen und hoffen, dass die Entwicklungsfirmen aus Zeitdruck, Geldnot, ... keinen Fehler machen und den Menschen nicht vergessen.

Gut, dass das Impfen mit dendritischen Zellen doch Erfolge hat!
Kampf den MM und Metas!!!"




Christian und Ophelia, vielleicht kopiert ihr die Angaben über eure Impfungen auch mal hier rein. Es ist für Leute, die hier ins Forum kommen und gezielt nach Impfungen suchen, immens wichtig.
Als ich letztes Jahr mein Rezidiv bekam, wollte ich hier im Forum auch gezielt nach Informationen suchen - ist aber so gut wie unmöglich. Das hat mich monatelang abgeschreckt, hier mitzumachen und ich hab mich anderweitig schlau gemacht.
Lasst uns den MM-thread zum Plaudern nehmen und für die wichtigen Einzelthemen die gesonderten threads. Chris, was sagst du als Moderator dazu?
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  #3  
Alt 17.12.2004, 18:51
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Hallo Monika,
das ist eine gute Idee!! Find ich prima! Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich nach den Auskünften die ich schon mal im Forum geschrieben habe, hier raussuchen und rein kopieren.
Liebe Grüße,
Chris

PS: War gestern in Berlin und es sieht sehr gut aus!
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  #4  
Alt 17.12.2004, 20:25
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Neuigkeiten zur ersten Impfmedikament-Zulassung (Hinweis aus dem US-Forum):

Cancervax, die ja im Augenblick weltweit die Impfstudien für Stadium III/IV-Patienten durchführen, binden sich für Europa mit Serono (Schweizer Firma?) und rechnen mit einer Zulassung für Stadium III in 2007!

http://www.reuters.co.uk/newsArticle...toryID=7113111

Auf der Cancervax-Homepage http://www.cancervax.com/vaccine/immune_data.htm findet man die Zwischenergebnisse der jetzt laufenden Studien: Erhöhung der 5-Jahres-Überlebensrate für Stadium III von 36,8% auf 48,8%. Also in der gleichen Größenordnung wie Interferon, nur weniger Nebenwirkungen.

Yippie! Endlich eine Zulassung für eine Interferon-Alternative in Sicht!

Es handelt sich übrigens um eine allogene Impfung, also ohne eigenes Tumormaterial.
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  #5  
Alt 17.12.2004, 21:02
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Hallo Monika,

habe hier eine Studie gefunden, die sich ähnlich vielversprechend anhört.

http://www.hautnah-dermatologie.de/p...hd0303_163.pdf
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  #6  
Alt 18.12.2004, 21:48
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Hallo Monika,

den neuen thread "Impfung" finde ich sehr gut.
Ausser seinen eigenen Erfahrungen kann man natrlich auch fremde Hinweise angeben.
Wenn man z.B.zu einem link (URL, Webseite) noch das Wichtigste daraus kopiert, hat der Leser schneller den Überblick, und man kann auch besser suchen.

Zum Suchen gibt's ja hier auf der Hauptseite http://www.krebs-kompass.de/ sehr viele Infos; leider hab ich noch nichts ausprobiert.

Liebe Grüße,
Reinhard44

PS. Bei der Firma, mit deren mRNA ich wahrscheinlich geimpft werde, fand ich diesen Artikel.
---URL Tumor-mRNA Tübingen Impfen
http://www.curevac.de/index.php?menu...=news&layout=2
Im Impfung-Forum zusätzlich daraus den Auszug - gute? wissenschaftliche hoffnungsvolle Werbung:
"
Neue Hoffnung auf Krebsheilung durch therapeutische Impfung

(Tübingen) – ... Insbesondere bei Tumorerkrankungen mit Metastasenbildung kann von einer zufrieden stellenden Heilungschance nicht die Rede sein. Die immuntherapeutischen Verfahren, an denen derzeit intensiv gearbeitet wird, sind zum größten Teil mit beträchtlichen Risiken für die Patienten verbunden. Nun präsentiert die Tübinger CureVac GmbH einen weltweit neuartigen, sichereren Ansatz auf der Basis von stabilisierter Ribonukleinsäure (RNA). Er wird derzeit bereits in klinischen Studien an der Universitätsklinik Tübingen erprobt. CureVac arbeitet an der Entwicklung eines therapeutischen Impfverfahrens gegen Krebs ...
RNA galt wegen ihrer chemischen Instabilität und schwierigen Handhabung für die Immuntherapie bisher als ungeeignet. Deshalb setzen herkömmliche Verfahren die sehr stabile DNA (Desoxyribonukleinsäure) ein, um Erbinformation in Empfängerzellen zu übertragen. Allerdings mit großen Risiken, denn die Wirkdauer des DNA-Therapeutikums lässt sich nicht kontrollieren. Außerdem kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen mit dem Erbgut der Patienten kommen. Diese Gefahren bestehen bei RNA nicht, da sie nicht in den Zellkern und somit in das patienteneigene Genom gelangen kann und darüber hinaus durch im Zellplasma allgegenwärtige Enzyme schnell zerstört wird. Diesen wesentlichen Vorteil macht sich RNActiveTM, eine in der Molekülstruktur stabilisierte „Genfähre“, die stabil bleibt, bis sie ihre Aufgabe erfüllt hat und dann vom menschlichen Organismus restlos abgebaut werden kann, zu Nutze.
Zusammensetzung und Länge des RNA-Strangs, also die Art und Menge der genetischen Information, können in den auf diese Technologie spezialisierten Rein-raumlaboren von CureVac variiert werden. Das Tübinger Unternehmen ist weltweit der einzige Anbieter, der in kürzester Zeit auch im Grammmaßstab exakt definierte RNA-Moleküle mit Längen von bis zu 10.000 Nukleotiden – das sind die Grundbau-steine der Erbsubstanz –, nach dem so genannten „Good Manufacturing Practice“-Standard (GMP) liefern kann. Die Qualität nach GMP ist die Voraussetzung für den Einsatz der RNA in klinischen Studien und die Entwicklung gentherapeutischer Ver-fahren.
CureVac arbeitet selbst an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Krebs: Der Strang aus RNActiveTM enthält Teile der Erbinformation von Tumorzellen, dessen Proteinprodukte von menschlichen Abwehrzellen als fremd erkannt werden. Nach Verabreichung von RNActiveTM in die Haut des Patienten nehmen spezielle Zellen des Immunsystems aktiv RNActiveTM auf, entschlüsseln die Erbinformationen des Tumors und präsentieren die Proteinprodukte. Auf diese Weise wird die Immunabwehr aktiviert, die nun speziell nach Krebszellen sucht und sie bekämpft. So wird die Bildung von Metastasen (Tochtertumoren), die den Erfolg konventioneller Behandlungsmethoden häufig zunichte macht, verhindert. Bei diesem Verfahren wird das menschliche Erbgut nicht verändert. Ebenso wenig gelangen Erbinformationen von Viren oder Bakterien in den Organismus, wie es bei vielen anderen gentherapeutischen Ansätzen notwendig ist, dabei aber gleichzeitig ein zusätzliches Risiko für den Patienten darstellt. Über die Verwendung in der Krebstherapie hinaus verspre-chen Impfstoffe auf der Basis von RNActiveTM gute Aussichten bei der Heilung schwer zu kurierender Virusinfektionen von Menschen und Tieren. ...
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  #7  
Alt 01.01.2005, 15:56
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Ich wünsche euch allen ein gesundes 2005, dieser Bericht erschien mit sehr interessant.

LG
babs_Tirol

08.04.2004 - Impfung gegen schwarzen Hautkrebs

Immunsystem durch Impfung sensibilisieren - seit 30 Jahren die selbe Therapie beim Melanom

Schwarzer Hautkrebs ist besonders aggressiv. Seit längerem ist die Impfung gegen diesen heimtückischen Krebs im Gepräch. Dabei soll das körpereigene Immunsystem gezielt trainiert werden, um den Tumor erfolgreich zu bekämpfen. In der Vergangenheit gab es aber Aufregung um eine geschönte Studie, bei der Patienten überhöht abgerechnet worden waren. Die Deutsche Krebshilfe hatte daraufhin ihre Finanzierung gestoppt. Impfung gegen Hautkrebs - funktioniert das, oder ist das alles Betrug? William Vorsatz ist ihr Ende März auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie in Halle nachgegangen. Dort war die Spritze gegen den Krebs wieder Thema: Wenn der schwarze Hautkrebs erst einmal Metastasen bildet, haben die Patienten meist nur noch wenige Monate zu leben, Auch Skalpell, Strahlen und Chemobehandlungen helfen dann kaum. Seit 30 Jahren ist bei der Therapie eigentlich nichts mehr passiert, klagt Thomas Berger, dermatologischer Forscher vom Universitätsklinikum Erlangen.

"Der Wunsch ist, dass man eine Therapie entwickelt, die besser ist, als die Standardtherapie", erklärt Berger. Dies sei auch nicht so schwierig, denn die "Standardtherapie" wäre lausig, beim Melanom. Die Ansprechrate läge bei 15%: soviele Prozent der Patienten zeigen überhaupt ein Ansprechen auf den Tumor, dies hätte noch keinen Einfluss auf das Gesamtüberleben. Doch schon seit einigen Jahren verfolgen verschiedene Wissenschaftler in aller Welt einen neuen, vielversprechenden Ansatz: Das eigene Immunsystem gegen den Tumor zu aktivieren. Es funktioniert jedoch nicht so einfach: Weil der Krebs kein Fremdkörper ist wie etwa Viren und Bakterien. Also muss das Immunsystem gegen die heimlichen Feinde aufrüsten. Vielversprechend scheint es, körpereigene Ordnungshüter zu aktivieren, auf ganz bestimmte Eigenschaften zu achten, wie sie einzig und allein bei Krebszellen zu finden sind. Etwa Proteine oder Eiweiße an der Oberfläche der Tumorzellen, die so bei gesunden Zellen nicht vorkommen. So genannte dentritische Zellen sind genau darauf spezialisiert. Sie patrouillieren durch den Körper und fressen alle möglichen körperfremden Stoffe. Dann wandern sie in die Lymphknoten und präsentieren dort ihre Beute. So stimulieren sie das Immunsystems zur Verteidigung. Allerdings: bei Tumoren ist dieser Effekt wegen der Tarnung nur sehr schwach. Deshalb muss den "Patrouillen" geholfen werden.

"Ein ganz wesentlicher Ansatz ist eben, dentritische Zellen im Grunde genommen aus dem menschlichen Körper zu isolieren, in verschiedenen Verfahren aufzubereiten und anschließend wieder dem Patienten zurückzugeben, damit der Körper letztendlich mit der Beherrschung dieses Tumors fertig wird und eine Metastasierung, einen Streuung dieses Tumors auf andere Organe ausbleibt", erläutert Joachim Kresken, Vorsitzender der Gesellschaft für Dermopharmazie.Beim schwarzen Hautkrebs gelänge dies noch am besten, weil die dentritischen Zellen ihre Feinde wenigstens schwach erkennen wüden. Andere Krebsarten hätten dafür generell zu wenig Unterscheidungsmerkmale. Im Sommer letzten Jahres allerdings war eine gemeinsame Studie verschiedener Forschungszentren zur Krebsbehandlung mit dentritischen Zellen in die Kritik geraten. Schweizer Forscher haben ihre Ergebnisse hochgelobt und Patienten für die kostspielige Therapie abkassiert, obwohl die Resultate tatsächlich äußerst wage waren. Die Deutsche Krebshilfe hatte daraufhin ihre finanzielle Unterstützung eingestellt. Und auch Berger grenzt sich heute ab: " In einer Multicenter-Studie muss man den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Und dieser kleinste Nenner beruht natürlich darauf, wie qualifiziert sind die Leute, die diese Zellen herstellen, wie gut sind die Labors ausgestattet, was ist möglich überhaupt." Er spricht von Qualitästverlust. Die dentritischen Zellen, die in einem solchen Verbund verwendet würden, hätten nicht die gleiche Qualität.Außerdem sei es für Studien zur Wirksamkeit sowieso noch zu zeitig. Momentan gehe es erst mal um Frühphasen, wo die generelle Verträglichkeit und Dosis der Impfung geprüft werden muss. Die Spritzen kosten momentan immerhin um die 10.000 Euro - pro Impfung, und sie müssen wiederholt werden. In der ersten Phase wird alle 2 Wochen geimpft, später sind längere Abstände möglich, mit bis zu zwei Impfungen im Jahr.

Berger plädiert für eine lebenslange Impftherapie, weil niemand weiß, wann sie wirklich überflüssig ist. Selbst nach 15 oder 20 Jahren kann es beim schwarzen Hautkrebs noch zu Metastasen kommen. Gern würden die Forscher ihre dentritischen Zellen allerdings schon in früheren Krebsstadien testen. Dann sind die Tumorzellen genetisch noch nicht so ausdifferenziert und damit leichter zu bekämpfen. Bei anderen Erkrankungen macht es übrigens Sinn, die Aktivität der dentritischen Zellen zu dämpfen. Etwa bei den Autoimmunkrankheiten wie Diabetes, Schuppenflechte und rheumatischen Erkrankungen. Die auch als Dirigenten des Immunsystems bezeichneten Zellen sind offenbar ein wichtiger Schlüssel für viele Therapien... (William Vorsatz, Medizinjournalist, medizin.de; Abbildungen: Dr. Kirsten Kramer, Nürnberg) © mediXtra 2004
http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/370.htm

http://www.gd-online.de/german/veran...rger2004_d.htm
Dr. Thomas Berger

Generierung von dendritischen Zellen für die Immuntherapie des malignen Melanoms
Dermatologische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen
Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, wurden dendritische Zellen (DC) in den letzten Jahren intensiv in klinischen Studien untersucht. Diese zeigten, dass nach DC-Vakzinierung selbst bei Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, insbesondere beim malignen Melanom, ein immunologisches, zum Teil sogar klinisches Ansprechen erreicht werden konnte. Trotz aller bisherigen Erkenntnisse sind viele Fragen noch offen geblieben, zum Beispiel nach dem DC-Subtyp, dem optimalen Reifungsgrad oder der Antigenbeladung. Für die praktische Anwendung ist ein noch immer ungelöstes Problem, wie die Vakzinierung einer Vielzahl von Patienten unter den entsprechenden behördlichen Richtlinien (GMP) logistisch zu bewerkstelligen ist. Sollte sich die Vakzinierung mit DC in Zukunft als Therapieoption in der Krebstherapie etablieren, sind mittelfristig kommerzielle geschlossene Systeme notwendig, um DC in der benötigten Menge herzustellen. In der folgenden Präsentation werden daher unsere Erfahrungen mit verschiedenen Methoden und Protokollen zur Generierung von DC für die klinische Anwendung diskutiert.

Prinzipiell kommen verschiedene DC-Subtypen für immuntherapeutische Ansätze in Frage: 1. zirkulierende Blut-DC, 2. DC aus proliferierenden CD34+ Vorläufern oder 3. DC aus Monozyten. Mit letzteren gibt es die fundiertesten klinischen Erfahrungen, da diese relativ einfach in großer Zahl aus Monozyten unter Verwendung von GM-CSF und IL-4 gezüchtet werden können. Wir isolieren Monozyten mittels Plastikadhärenz in sogenannten "Cell factories" und generieren daraus DC. Diese werden mit einem Cocktail aus verschiedenen Zytokinen gereift und schließlich, bereits Antigen beladen, bis zur Injektion kryokonserviert, was wiederum die klinische Anwendung vereinfacht. Alternative Protokolle zur Generierung von DC, zum Beispiel nach Isolierung von Monozyten mittels magnetischen Beads oder Elutriation, werden ebenso vorgestellt. Schließlich werden noch Methoden der Antigenbeladung (zum Beispiel mit definierten Peptiden oder mittels RNA-Transfektion) vorgestellt. Die Beladung von DC mit RNA ist dabei besonders attraktiv, da transfizierte DC prinzipiell alle vorkommenden T-Zell- Epitope unabhängig vom HLA-Typ des Patienten exprimieren können. Diese Methode wird voraussichtlich schon sehr bald Eingang in klinische Studien finden.
Dr.Thomas Berger
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  #8  
Alt 17.01.2005, 18:34
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Forschung arbeitet an neuen Therapien gegen Hautkrebs - II. „Melanom-Impfung“

In der klinischen Erprobung befindet sich derzeit eine Art Impfung gegen Melanomzellen. An einem malignen Melanom - dem bösartigen schwarzen Hautkrebs - erkranken jedes Jahr etwa 11.400 Menschen in Deutschland. Seit den 70er Jahren haben sich die Erkrankungsraten annährend versechsfacht. Dieser Tumor ist besonders gefährlich und beim Vorliegen von Metastasen nur selten heilbar. Melanome sprechen auf eine Chemotherapie schlecht an. Neue Therapien sind also dringend erforderlich.


Einen Impfstoff gegen das Melanom testen zurzeit Forscher in Großbritannien und Australien in einer Studie. Zwar werden Melanome nicht durch eine Infektion verursacht, doch eine Art Impfung erscheint den Wissenschaftlern dennoch möglich. Der Hintergrund ist ein charakteristisches Eiweiß namens NY-ESO-1, das die Melanomzellen produzieren. Zwar erkennt und attackiert das menschliche Immunsystem dieses Protein, doch ist es in den meisten Fällen dann schon zu spät. Ziel der Forscher in Oxford und Melbourne ist es nun, das Immunsystem früher auf das Protein und damit die Hautkrebszellen „aufmerksam zu machen“. Dazu wird es Patienten mit einem nachgewiesenen Melanom injiziert.
Im australischen Melbourne haben die Ergebnisse einer Vorstudie die Wissenschaftler zum Weiterforschen ermutigt. Eine Gruppe von Hautkrebspatienten erhielt nach der operativen Entfernung des Tumors eine Injektion des neuen Impfstoffs. Eine Vergleichsgruppe blieb nach der OP ohne Impfung. Das Ergebnis: Patienten der Impf-Gruppe blieben häufiger krebsfrei als Patienten der Vergleichsgruppe. Eine weitere, umfangreichere Studie soll sich anschließen. Beteiligt sein werden Zentren in Australien und Großbritannien. Erste Ergebnisse sollen Ende 2005 vorliegen.

Quelle:
Redaktion hautstadt; Deutsches Ärzteblatt, 23. Juli 2004;
Lit.: Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) 2004, 101: 10697-10702
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  #9  
Alt 19.01.2005, 09:22
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Hallo an alle,
stelle hier noch mal die Impftherapie rein, die bei mir gemacht wird, denke das sie besser in diesen Thread paßt.

Immuntherapie von Tumoren am UKBF
UKBF-Mediendienst Nr. 96 b vom 13.12.00
(handout zur Wissenschaftswoche 2000 am Fachbereich Humanemedizin der FU)

Die Immuntherapie von Krebserkrankungen verfolgt das Ziel, Tumorzellen durch das körpereigene Immunsystem abzutöten. Sie ist seit Jahrzehnten eine der größten Hoffnungen der Tumormedizin. Durch grundlegende immunologische und molekulargenetische Arbeiten der letzten Jahre ist es gelungen, eine Reihe von Zielstrukturen auf Tumorzellen zu identifizieren, über welche das Immunsystem eigentlich in der Lage sein sollte, die Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Allerdings liegt bei Tumorpatienten eine "Anergie" vor, eine Schwäche des Immunsystems gegenüber den Tumorzellen.

Weltweit werden zur Immuntherapie von Malignomen drei Wege verfolgt:
° die Antikörpertherapie mit monoklonalen Antikörpern, welche bei malignen Lymphomen und bei Brustkrebserkrankungen in der Klinik bereits etabliert ist
° die Immuntherapie durch Zugabe von Immunzellen (zelluläre Immuntherapie), wie sie sich schon bei der Behandlung von Leukämien in erfahrenen Zentren bewährt hat
° die Impfung gegen Tumorantigene, welche ganz ähnlichen Prinzipien wie bei der Impfung gegen Infektionskrankheiten unterliegt.

An der Medizinischen Klinik III des UKBF (Direktor: Prof. Dr.med. Eckhard Thiel) beschäftigen sich Arbeitsgruppen von Ärzten und Forschern seit mehreren Jahren mit allen drei Schienen dieser Immuntherapieformen.
Durch die neu geschaffene C3-Professur für Tumorimmunologie und Onkologie sowie die Einrichtung modernster Laboratorien als Voraussetzung für die Durchführung zellulärer Immuntherapien (etwa mit dendritischen Zellen) ist jetzt die Infrastruktur deutlich verbessert worden. Eine Grundvoraussetzung, um unterschiedliche immunologische Therapien zu vergleichen und weiter entwickeln zu können, sind Laboratorien, die mittels modernster Techniken umfangreiche immunologische Analysen auch für klinische Ansprüche vornehmen können, zum Beispiel den Nachweis einer Immunantwort beim Patienten auf die jeweilige Immuntherapieform.

Neben den Erfahrungen bei der Behandlung von Patienten mit malignen Lymphomen liegt ein Schwerpunkt insbesondere auf der Entwicklung von neuen Impfstoffen (Tumorvakzinen), welche insbesondere zur Behandlung von Krebserkrankungen der Haut (malignes Melanom) bereits erfolgreich eingesetzt worden sind.
Dabei spricht vieles dafür, dass dieser Therapieansatz besonders bei Patienten mit einem hohen Risiko für das Wiederauftreten einer Tumorerkrankung nach erfolgreicher Operation oder bei verbliebenen Tumorresten nach Chemotherapie erfolgreich ist.
Konkrete Ergebnisse aus kontrollierter klinischen Studien liegen bei Patienten mit malignem Melanom vor, bei welchem durch eine Vakzinierung mit so genannten Tumorpeptiden bei Patienten mit bereits erfolgtem Rezidiv das Wiederauftreten der Erkrankung verhindert werden konnte. Sogar bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumormanifestationen konnte in Einzelfällen durch eine Impfung eine Rückbildung erreicht werden.
Durch Optimierungen insbesondere der Vakzine-Beistoffe ist es zwischenzeitlich gelungen, durch Immunisierung mit Peptiden bei fast allen Patienten eine Tumor-gerichtete Immunantwort aufzubauen.
Derzeit werden Tumorimpfungen bei Melanomerkrankungen der Haut und am Auge sowie bei Patienten mit Lungenkrebs durchgeführt. Des weiteren ist eine Therapiestudie bei Patienten mit Dickdarmkrebs so weit vorbereitet, dass sie im Frühjahr beginnen kann.

Ganz wesentlich für eine rasche und konsequente Weiterentwicklung immunologischer Therapien ist es, Patienten an spezialisierten Zentren und im Rahmen von klinischen Therapiestudien zu behandeln. So werden an der Medizinischen Klinik III des UKBF derzeit mehrere Multizenter-Studien durchgeführt, wobei auch im europäischen Rahmen innerhalb der EORTC-Melanomgruppe unter der Leitung von Oberarzt Prof. Dr.med. Ulrich Keilholz eine europaweite Studie durchgeführt wird, an welcher bereits viele hundert Patienten teilnehmen. Dies hat für die Patienten den großen Vorteil, dass sie neben der hoch qualifizierten Betreuung und Nachsorge neueste Therapieformen erhalten.

Ansprechpartner:
° Prof. Dr.med. Eckhard Thiel
UKBF, Medizinische Klinik III, Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin
Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin
Tel.: (030)8445-2337, Fax: -4468
E-Mail: ethiel@zedat.fu-berlin.de
° Prof. Dr.med. Ulrich Keilholz
Tel.: (030)8445-3906
E-Mail: Keilholz@flintstone.ukbf.fu-berlin.de

Viele Grüße von Christian
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  #10  
Alt 20.01.2005, 17:56
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Hallo Melanie,
meinst du mit deiner Impfung in Würzburg die Cancervax-Studie? Sie wird in Deutschland an 7 Hautkliniken durchgeführt und hat laut Cancervax-Homepage gute Ergebnisse. Die Nebenwirkungen sind gering. Der Vorsitzende des US-Melanomforums ist ein MM-betroffener Arzt, der selbst die Cancervax-Impfung mitgemacht hat. Canvaxin wird wohl das erste zugelassene Impfmedikament sein.
Ich hoffe, dass du dich hier in dieser Rubrik mit weiteren Geimpften austauschen kannst. Bist du eigentlich Stadium III oder Stadium IV? Hast du ein Gefühl dafür, ob du im Placebo-Arm gelandet bist?
Liebe Grüße von Monika
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  #11  
Alt 20.01.2005, 20:51
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Hallo Monika,

vielen Dank für Deine Mühe und den Hinweis auf die Informationen. Ich bin noch ganz am Anfang. Habe heute erst die Histologie mitgeteilt bekommen von der Op am 9.12.: O,3/ II. Da ist schon etwas schief gelaufen!! Jetzt soll ich mich nachschneiden lassen. Ich bin im Zweifel, ob das noch etwas bringt. Da wird von Eile geschrieben und dann passiert in einer Fachklinik diese Nachlässigkeit. Eine Entschuldigung bringt die verschlafene Zeit auch nicht zurück!! Ich bin sauer und unsicher was nun besser für mich ist. Liebe Grüße Melanie
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  #12  
Alt 20.01.2005, 23:13
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Hallo Melanie,
ich kann dich beruhigen - da ist nichts schiefgelaufen! Es ist normal, dass man nachgeschnitten wird. Das war bei fast allen von uns so. Und für den Nachschnitt sind bis ca. 6 Wochen Zeit ausreichend.
Je tiefer ein Melanom war, umso mehr Sicherheitsrand drumherum soll weggeschnitten werden. Da der Arzt beim Rausschneiden die Tiefe noch nicht kennt, kann er die Vorschriften für den Sicherheitsabstand natürlich nicht einhalten. Er ist also mehr oder weniger auf Schätzen angewiesen und will natürlich auch nicht zu viel rausschneiden, falls es gar kein Melanom wäre. Deshalb muss halt häufig nachgeschnitten werden.
Deine 0,3 mm sind ja relativ harmlos. Da kann man davon ausgehen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder was kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie bei dieser Dicke noch nicht einmal den Wächterlymphknoten (Sentinel) untersuchen. Das wird in jeder Klinik etwas anders gehandhabt.
Ich nehme an, dass du wegen der Impfung erst mal nur aus Neugier nachgefragt hast. Du bist ja nach jetzigem Stand Stadium I (< 1 mm) und dafür werden keine Impf-Studien gemacht.
Ich kann mir vorstellen, dass du heute erst mal nur Panik, Ärger und Angst über die Diagnose hattest. Trotzdem kannst du erst mal ganz gelassen den Nachschnitt angehen. Der wird bestimmt komplett ohne Krebszellen sein!
Liebe Grüße von Monika
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  #13  
Alt 21.01.2005, 21:18
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Hallo Monika,
am Anfang versucht man alle Informationen zu verschlingen. Mit der Zeit fängt man dann das Sortieren an.
Die 6 Wo seit dem Erstschnitt sind leider schon um. Der Nachbefund kam verspätet, weil die Klinik meine Unterlagen verlegt hatte. Ich kann es nicht mehr ändern und muß das beste aus meiner Lage machen.
Vielen Dank für Deine Mühe.
Liebe Grüße Melanie
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  #14  
Alt 31.01.2005, 10:23
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Hallo Monika,
die Impfung die Liliane und ich machen haben nichts mit dentritischen Zellen zu tun. Dentritische Zellen sind aus dem Körper entnommene Krebszellen die beladen werden.
Unsere Impfung ist nur Synthetisch: also mit Melan A Peptiden, GM-CSF=Interleukin! Interleukin ist der Stimulant. Wie Du schon richtig schreibst. Man kann dabei viel durcheinander bringen. Ist wirklich nicht einfach mit diesen verschiedenen Impfungen.
Die in der UKBF halten nicht viel von der Impfung mit Dentritischen Zellen. Kann mal wohl nicht so gut nachweisen.
Viele Grüße,
Christian
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  #15  
Alt 03.02.2005, 15:38
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26.01.2005, 15:47

Hallo Christian!

Bin auch in Berlin in der Studie mit Tyrosinase. Habe hier gelesen, daß Du jetzt damit fertig seien müßtest. Schreib mal, wie es Dir dabei erging und vor allem ob es bis jetzt was gebracht hat.
Währe Dir sehr dankbar.

Viele Grüße
Liliane
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