Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Eierstockkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #61  
Alt 11.12.2001, 12:48
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Liebe Helene,

danke für die aufmunteren Worte. Nach der Chemo mit Carboplatin/Taxol sting mein Tumormaker weiter an. Dann ein halbes Jahr pause. Jetzt immoment die 5 Topotecan und der Tumormaker steigt weiter. Auch der Nimphknoten im Rücken ist größer geworden. In der Leber und Milz sollen die Metastasen doch gleich groß geblieben sein. Was ist Staging? Eine Pause?
Jetzt wird erstmal die Weihnachtzeit genossen, und aufgeben tu ich ja auch nicht. Nur jeder Tag ist bei mir anders, leider. Mal geh ich locker damit um und dann geht es mir garnicht gut damit. Aber die Schwankungen haben wir wohl alle.

Liebe Nicole,

der Tumormaker zeigt an, ob Tomorzellen wachsen. Aber alleine ist er nicht immer aussagekräftig. Es soll Menschen geben mit Krebs wo kaum Werte erhöht sind und dann haben einige erhöhte Werte (bis zu 30 ist normal, denn jeder hat Tumorzellen. Nur bei einigen kommt es dann vor, daß das Imunsystem sie nicht mehr bekämpfenkann. Es kann Stress, ein Verlust und Seeliche UrsachenSachen dahinterstehen).

Für heute genug, eine schöne Vorweihnachtszeit allen.

Ganz liebe Grüße Michaele
Mit Zitat antworten
  #62  
Alt 12.12.2001, 17:51
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Liebe Sabine,

ich konnte leider kein Nux Vomica für meine Mutter besorgen, da mir die Apothekerin sagte, ich müsse genauere Angaben machen bez. der Konzentration oder so.

Kannst Du mir bitte Näheres dazu sagen? Was für eine "Potenz" muss das Nux Vomica haben?

Meiner Mutter geht es indes immer schlechter. Die Ärzte haben sie nun komplett aufgegeben. Sie soll jetzt nur noch bewegungsunfähig im Krankenhaus liegenbleiben, bis sie stirbt. Ausgerechnet meine Mutter, die immer für alle da war und sich immer um andere gesorgt hat! Angeblich soll sie ganz plötzlich im ganzen Körper Metastasen haben. Ich kann das gar nicht glauben. Solche Fälle von explosionsartiger Vermehrung der Metastasen soll es wohl schon mal geben. Dabei habe ich gehört, dass Metastasen in Lunge und Knochenmark bei Ovarial-CA nicht üblich sind.

Wer kann mir helfen? Ich weiss nicht mehr, was ich tun soll!!! Ich kann doch meine Mutter nicht einfach so dahinvegetieren lassen.

Bitte helft mir! Wer kennt einen Arzt, der mir hier beistehen kann?

Viele Grüße und allen, wie immer, alles Gute!
Karin
Mit Zitat antworten
  #63  
Alt 12.12.2001, 20:26
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo Karin !

Ich kann Dir näheres zur Potenz etc. sagen. Das ist aber etwas umfangreicher und ich muß gleich noch mal weg.

Deshalb Vorschlag:
Ich komme gegen 21.30 in den hiesigen Chat (ich bin dort Sabine2) und warte dort einen Augenblick auf Dich.

Ansonsten - falls Du nicht kannst oder dies zu spät liest, mail mich direkt an unter keepsmiling_behappy@hotmail.com.

Also, bis denn,
Sabine
Mit Zitat antworten
  #64  
Alt 28.12.2001, 14:46
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Liebe Petra,

ich war über Weihnachten bei meinen Eltern in Neubrandenburg. Meiner Mutter geht es leider nicht so gut. Durch die Chemo erbricht sie alles was sie isst und das ist ohnehin nicht viel - ich mache mir Sorgen, dass sie (auch wegen dem künstlichen Darmausgang) noch weiter abnimmt. Sie war seit der OP im Oktober nur 3x draußen spazieren, weil ihr die Kraft fehlt.
Was kann man nur tun, damit die Übelkeit weggeht und sie wieder isst und zu Kräften kommt? Es gibt doch bestimmt Appetitanreger oder so etwas?
Die Chemo scheint zumindest ganz gut anzuschlagen, sie bekommt auch Spritzen fürs Immunsystem, Enzyme, Thymuspräparate und Sauerstoff.
Hat jemand eine Idee, wie ich meine Muttter mal auf andere Gedanken bringen kann? Leider kann man zur Zeit Ausflüge schlecht planen, weil sich der Zustand jeden Tag ändert.
Hat schon mal jemand von euch ein Konzert oder eine Ausstellung in einem Krankenhaus organisiert - erlebt? Ich würde gern mal wieder Klavier für meine Mutter spielen, nur meine Eltern haben leider keins zu Hause und im Krankenhaus gibt es auch kein Klavier.
Wie seht ihr das - helfen euch Musik und Kunst um wirlich mal auf andere Gedanken zu kommen?

Ich wünsche euch allen ein schönes glückliches neues Jahr mit vielen Sonnentagen!
Mit Zitat antworten
  #65  
Alt 28.12.2001, 15:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

hm ja, daß mit den nicht nach draußen gehen kenn ich gut. meine mutter ist über die weihnachtsfeiertage aus dem krankenhaus entlassen worden, aber mit der luft geht es ihr noch immer nicht besonders. sobald sie sich anstrengend, bekommt sie keine luft mehr. wir haben auch sauerstoff für zu hause bekommen, soll sie aber nur im notfall verwenden und solange sie ruhig sitzt, bekommt sie ja luft. auf's wc, oder dergleichen darf sie nicht gehen....dann ist's aus mit der luft. ist immer recht anstrengend, nicht nur für sie.....
am 2.1. müßte sie wieder ins krankenhaus, zur kontrolle, bin mir aber sicher, daß wieder drinnen bleiben muß, denn das wasser im bauchfell nimmt stetig zu. daß merke ich vor allemd aran, daß es ihr mit dem atmen immer schwerer fällt. hoffentlich sind nach der zweiten chemo die zellen soweit unten, daß sich das wasser nicht mehr, oder nur sehr langsam bildet.
am schlimmsten ist, daß man daneben steht und nicht viel tun kann, im gegenteil, ich leide dann immer mit. das schlägt sich dann auch auf meine gefühlswelt nieder. schon öfter bin ich, nervlich bedingt, auch krank geworden deswegen. sie hat zwar noch 3 weitere söhne, aber die kümmern sich so gut wie gar nicht um sie und da ich noch zu hause wohne, darf ich alles machen, einkaufen, hauslhalt, zwischen durch auch mal arbeiten gehen....stressig. ich hoffe sehr, daß die zellen bald wieder unten sind, zumindest bei 100, dann kann sie wenigstens wieder raus gehen...aber so lange die zellen oben sind, wird das wasser in der lunge auch immer mehr und das atmen von tag zu tag schwerer...
Mit Zitat antworten
  #66  
Alt 03.01.2002, 14:56
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo René,

wirklich alle Achtung, dass du dich so um deine Mutter kümmerst - ich wohne fast 800 km von meinen Eltern entfernt, deshalb bin ich sehr froh, dass mein Vater
24 h am Tag für meine Mutter da ist. Eigentlich sollte es Krankenschwester-Kurse + Pflege-Geld für Familienangehörige von Krebspatienten geben.
Ich besuche meine Mutter oft und schicke regelmäßig Briefe ins Krankenhaus - mit bunten Karten, vielen Fotos, Zeitungsartikeln und Infos aus dem Internet. Ich stelle es mir ziemlich langweilig vor, Tage oder Wochen im Bett und in der Wohnung gefangen zu sein. Auch wenn eine Heilung sehr unrealistisch ist, hoffe ich, dass meine Mutter nach der Chemo wieder fit genug für einen kleinen Erholungstrip ans Meer ist. Dann schicke ich sie und meinen Vater in ein ruhiges gemütliches Haus mit Garten, direkt hinterm Ostseestrand, mit allem was man zum Wohlfühlen braucht.
Kann jemand homöopathische Mittel gegen Übelkeit empfehlen?

Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr!
Andrea
Mit Zitat antworten
  #67  
Alt 04.01.2002, 01:03
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo Andrea!!!
vielen dank für deine netten worte. ja, es ist ganz und gar nicht einfach. vor allen jetzt an den feiertagen dachte ich bald, daß ich's nicht mehr schaffe. sie bekam, obwohl sie kurz bevor sie am heilig abend aus dem krankenhaus durfte, eine punktierung (wasser wurde aus der lunge herausgeholt). dieses waser füllt sich imemr wieder, wahrscheinlich weil die tumarkerzellen von 100 (hatte sie kaum wasser in der lunge) auf 600 gestiegen sind. jetzt tut sie sich beim atmen sehr schwer, vor allem dann, wenn sie sich anstrengd (weg auf's klo, zum waschen usw.) ich mußte immer mit der sauerstoff-flasche hinterherlaufen, denn ohne bekam sie eben keine luft. leider haben wir noch kein gestell für diese flasche, denn die muß man ja extra besorgen bzw. verordnen lassen. morgen kommt dann aber jemand, der uns eine bringt. wenigstens eine kleine erleichterung.
heute habe ich mich aber sehr geärgert: am 2.1. mußte meine mutter wieder ins krankenhaus, großes blutbild usw. wurden kontrolliert. soweit so gut. da sie aber kaum luft bekam in den letzten tagen,w aren wir uns sicher, daß die lunge sich wieder mit wasser gefüllt hätte. wir stellten uns darauf ein, daß sie im krnakenhaus bleiben müsse. ich packte dann ihre tasche mit ihren sachen und sie wurde vom krankentransport abgeholt. am nachmittag war sie wieder daheim, sie wurde nicht im krankenhaus behalten und mit der begründung nach hause geschickt, daß ihr blutbild total im eimer sei und dafür würde sie am nächsten tag eine blutkonserve bekommen, damit das blutbild wieder besser wird. wasser, so der oberarzt, hätte sie keines bzw. nicht mehr in der lunge, als sie entlassen wurde an heilig abend. das war nur recht wenig wasser, nur in den spitzen und mit dieser menge müßte man normal atmen können, auch wenn man sich ein bißchen anstrengd. na gut, klingt irgendwo realistisch, denn im blut ist auch sauerstoff und ich dachte mir, könnte stimmen. andererseits dachte ich mir, wenn am blut etwas nicht stimmt, hat man meist schwindel, man muß brechen oder so in dieser art und weise. daß man davon keine luft bekommen kann, war mir sehr neu, aber bitte.
noch dazu meinte der oberarzt, daß er sie nicht aufnhemen könnte, da sie voll belegt seien usw. also mit einem wort, er wollte sie nicht aufnehmen, denn wenn es ein notfall ist, muß eben platz gemacht werden. dachte mir zu hause, als sie mir das erzählte, war ja nicht mit im krnakenhaus, wenn es wirklich nur am blut liegt, würde sich das mit der konsere schon bessern.
heute war sie wieder im krankenhaus, wegen der konserve. wir dachten nicht, daß sie im krankenhaus bleiben müßte und siehe da, auf einmal hieß es, sie müsse doch drinnen bleiben. na toll, am vortag hatte sie ihre tasche und alles dabei um im krankenhaus zu bleiben und als sie nichts mit hat, muß sie drinnen bleiben. na gut, ist nicht das schlimmste.
als im krankenhaus schicht-wechsel war, kam eine recht nette ärztin, die meine mutter von ihren vielen aufenthalten schon kennt. sie sprach mit ihr und hat sie gebeten, sich ihre unterlagen nochmal an zu sehen. tat sie auch und siehe da, sie hat DOCH wasser in der lunge. klar liegt es auch am blutbild, daß ihr das atmen schwerer fiel, aber hauptgrund bleibt dennoch das wasser. mit anderen worten, hat sie der oberarzt angelogen und wollte sie nur loswerden. dabei quälte sie sich schon sehr und tat sich beim atmen schwer. und er wollte ihr so gesehen nicht helfen, also das ist fahrlässig. könnte ja wer weiß was passieren und nur deswegen, weil er wahrscheinlich keinen papierkramm erledigen wollte. wird der einzige grund sein, denn heute hat sie die andere ärztin doch aufgenommen und es fand sich auch ein platz für sie. also kann es nicht stimmen, daß sie überbelegt sind. also wenn sie diese ärztin nicht getroffen und mit ihr gesprochen hätte, hätten sie mir meine mutter wieder nach hause geschicktund sie hätte sich weiter quälen müssen. ist eine frechheit sondersgleichen und nebenbei eben noch fahrlässig und das von einem oberarzt. ich bin echt sehr enttäuscht und wütend. zu meiner mutter sagte ich, daß wir nun ein anderes krankenhaus suchen werden, denn so kann's ja nicht sein. wo kommen wir da hin...die oberärzte denken auch, daß sie gott spielen können...
dabei ist nicht viel notwendig um sie zu befreien von ihrer luftlot und zwar muß sie punktiert werden, dauert in der regel nicht länger als max. 10 minuten. danach bekommt sie normal luft. so simpel. in der zwischenzeit muß die chemo die tumarkerzellen bekämpfen damit sich das wasser nicht mehr so schnell bildet. die erste chemo der neuen serie bekam sie schon, die nächste steht am 11. diesen monats an. hoffen wir, daß sie hilft. ich hoffe, daß sie morgen den momentanen tumarker wert erfahren wird, zuletzt war er bei 600 oben.
jedenfalls ist es eine frechheit, was sich manche ärzte erlauben!
viele grüße und alles gute!
René
Mit Zitat antworten
  #68  
Alt 05.01.2002, 18:16
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo René!

Ich kann Deine Wut gut verstehen. Auch wir verbrauchen unsere meiste Energie im Kampf gegen die Ärzte. Das sollte man wirklich nicht glauben! Nach einer Fehldiagnose der Ärzte ist meine Mutter nun Querschnittsgelähmt und kann gerade noch ihren Kopf selbst bewegen. Das ist die Folge einer Sepsis, die nicht erkannt wurde, weil die Ärzte bei der Diagnose "Krebs" immer nur an Metastasen denken können. Dass ihr Port entzündet war und erst nach über 4 Wochen entfernt wurde, wo er schon im Eiter "schwamm", haben sie nicht gemerkt, obwohl wir es immer und immer wieder betont haben! Das grenzt doch auch schon an unterlassener Hilfeleistung, oder?! Allerdings wird meine Mutter auch nicht dadurch gesund, wenn wir die Ärzte verklagen. Im Moment brauchen wir unsere ganze Kraft für meine Mutter. Ärzte verklagen können wir später immer noch, das behalten wir uns auch vor. Der Tumormarker meiner Mutter interessiert schon lange keinen Arzt mehr. Dafür haben sie uns angeboten, uns bei der Suche nach einem Hospiz behilflich zu sein! Dabei geht es meiner Mutter so gut, wie schon seit langem nicht mehr (ausser, dass sie sich nicht bewegen kann). Wir versuchen jetzt, sie in eine ganzheitliche Klinik überweisen zu lassen. Hat jemand Erfahrung mit der Veramed-Klinik in Meschede (Sauerland)oder mir der Drachenfelsklinik in Bad Honnef?
Ich würde mich über jeden Hinweis freuen!
Liebe Grüße und lasst Euch nicht unterkriegen!!!
Karin
Mit Zitat antworten
  #69  
Alt 05.01.2002, 23:50
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo Karin!!!
oh doch, das glaube ich dir gerne, daß ihr viel energie für den "kampf" gegen die ärzte aufbringen mußtet. es liegt wohl daran, daß viele ärzte denken, daß sie gott spielen können. natürlich sind nicht alle so, daß muß man ja auch sagen, aber sicher gibt es viele, die so sind. bei manchen hängt das sicher auch mit dem streß zusammen, wenn ich daran denke, wieviele patienten täglich in der ambulanz in der onkologie sitzen...wahnsinn. da kann ich es gut verstehen, daß man mal als arzt etwas nicht genau erklären mag oder kann. dennoch, auch wenn man kassen-patient ist, sollte und muß sich der arzt die zeit nehmen. dafür ist er ja schließlich auch da, zu erklären, was, wie und warum gemacht wird. da nehmen sich viele ärzte zuviel raus, wenn man mich fragt.
das mit deiner mutter tut mir leid. ich kenne aber auch so einen ähnlichen fall, allerdings ging dieser tödlich aus. meine großmutter kam damals mit rückenbeschwerden ins krankenhaus. sie lag hier zu hause im bett und konnte sich kaum bewegen, das klo-gehen usw. fiel ihr recht schwer. deswegen dachten wir, sie sollte ins krankenhaus, denn es hätte ja wer weiß was sein können, mit 86 ist man ja auch nicht mehr die jüngste. na gut, nach 14 tagen hätte sie dann schon fast heim gedurft, es waren wirklich nur rückenschmerzen, die wurden mit 3 oder 4 injektionen behandelt. doch sie klagte immer über magenschmerzen. das lag an ihrer mastritis (richtig geschrieben?!). im krnakenhaus wollten die ärzte ihr aber unbedingt und um jeden preis eine gastroskopie machen (schlauch in den rachen bis in den magen runter). sie mußte soetwas schon mal mitmachen und meinte, daß würde sie sich nicht machen lassen, das würde nicht gut ausgehen. wir redeten ihr aber dann dennoch gut zu, da wir dachten, es wäre halt doch gut, man weiß ja nie...na gut, nach dem wochenende, am montag, sollte es soweit sein. meine mutter beuschte sie am nachmittag und da hieß es, man müßte es nochmal machen, da man nicht viel sehen konnte, es war voller blut.
am dienstag vormittag wurde dann vom krankenhaus angerufen, meine großmutter mußte notoperiert werden, da sie ebend as viele blut im magen hatte und angeblich hätte sie nun ein loch im magen! tja, diese operation hat sie natürlich nicht überlebt, über 14 tgae mußte sich die arme frau noch quälen bis sie endlich "erlöst" wurde. gut, mit 86 ist eine operation ja wirklich keine kleinigkeit mehr. tja, aber dieses loch im magen hatte sie bestimmt durch diese gastroskopie bekommen. mit 86 ist der magen sicher nicht mehr im tadellosen zustand, kann sein, daß er etwas porös war und wer weiß wie die mit diesem schlach umgegangen sind. gut möglich, daß die ihr ein loch damit "gestochen" haben und deswegen ist das dann so passiert. wir sind uns da eigentlich sehr sicher, denn sonst hatte sie nie große probleme mit dem magen, außer eben ihre gastritis, aber mit 86 hat die sicher jeder. im gegenteil, die haben oft schon 20 jährige....aber beweise das mal den ärzten. die reden sich da irgendwie raus, halten hinten rum zusammen und du hast null chancen denen irgendetwas in dieser richtung zu beweisen. und genau das ist es, was sie so frei im denken und handeln macht.
leider kann ich dir keinen hinweis geben in bezug auf eine ganztagesklinik, da ich aus österreich bin.
ich war jedenfalls heute bei meiner mutter, da sie nicht heim kam, fuhr ich hin. na ja, soweit geht es ihr ganz gut. sie hat kein bzw. ganz wenig wasser in der lunge, so wenig, daß es nichts bringen würde, wenn man sie punktiert. im gegenteil sogar, da könnte es passieren, daß man die lunge sogar verletzt, deswegen wird und kann sie nicht punktiert werden. na gut, wenn nur recht wenig wasser da ist, ist das ja auch nicht wirklich nötig. soweit die guten(?) nachrichten. nun die schlimmen, luft bekommt sie aber dennoch nicht. sie hat nun 2 blutkonserven bekommen, aufgrund dessen geht es ihr schon besser, sie sieht im gesicht viel rosiger aus und auch wohler fühlt sie sich. wenn sie sich aber "anstrengd", also gang zum WC oder der gleichen, bekomtm sie noch imemr keine luft, grund hierfür sollen die tumormarker sein, die sich in der lunge befinden. im wasser, daß sich immer gebildet hat und immer in der lunge war, mal mehr, mal weniger, war mit diesen tumormarker versehen. allerdings wurde uns gesagt, wären das nicht so besonders viele. na gut, so lange sie aber im wasser "schwammen" konnten sie sich nirgends ansetzen, jetzt, wo kaum wasser da ist, könnte das aber durchaus passieren. und angeblich bekommt sie eben dadurch schwer luft bei anstrengungen. jetzt frage ich mich, ist es positiv, daß sich das wasser nicht mehr bildet, oder ist es sogar schlechter?! das konnte mir natürlich niemand sagen, denn heute samstags sind ja keine ärzte zu erreichen. und sie selbst konnte dazu auch nicht viel sagen. zudem bekommt sie nun auch etwas anti-depressiva verabreicht, die bekommen dort aber recht viele leute. na gut, kein wunder....
die nächste chemo, die zweite in dieser neuen serie, wäre für den 11. nun angesetzt. jetzt bleibt die frage, ob sie bis dahin im krankenhaus bleiben muß, oder ob sie für ein paar tage wieder heim darf. konnte mir ebenso niemand sagen. da sie aber bei der chemo auch 5 tage im krankenhaus bleiben muß, wird sie wahrscheinlich drinnen bleiben müssen. jetzt kann man nur hoffen, daß die chemo die zellen in der lunge zerstören und die tumarker wieder nach unten bringen. ich habe aber auch gehört, daß, wenn die chemo wirkt und anschlägt, sich der gesundheitszustand für einige zeit sogar verschlechtert und sich dann bessert. ist da was wahres dran, hat da jemand erfahrungen gemacht?

viele grüße
René
Mit Zitat antworten
  #70  
Alt 06.01.2002, 14:39
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo René!

Es tut mir leid, dass es Deiner Mutter immer noch nicht besser geht. Aber, um Deine Frage gleich zu beantworten, es kann durchaus sein, dass es Deiner Mutter nach der Chemo erst mal schlechter geht und dass das ein Zeichen dafür ist, dass die Chemo anschlägt. Bei mir war das jedenfalls oft so gewesen (ich hatte vor 10 Jahren selbst Krebs), es kommt halt auf die Chemo an. Im übrigen habe ich im Internet einen interessanten Artikel über "Wirksamkeitstest für Chemotherapie" gefunden (zu lesen unter: http://www.datadiwan.de/gfbk/bio_20.htm ). Demnach werden Krebszellen auf ihre Reaktion auf die verschiedenen Chemotherapien untersucht, BEVOR die Chemo gemacht wird. Dadurch wird dann weniger "rumexperimentiert", sondern man weiss von vornherein, dass die Chemo auch wirklich wirken wird. Ich weiss nur nicht, ob das bei allen Krebsarten gemacht werden kann, aber frage doch einfach mal einen der netteren Ärzte.

Ich war heute auch bei meiner Mutter im Krankenhaus. Sie setzt große Hoffnungen in die ganzheitliche Klinik, ich hoffe, dass ihre Erwartungen nicht enttäuscht werden und das die Klinik sie überhaupt aufnimmt. Am Dienstag habe ich einen Termin bei einem anderen Neurochirurgen (wegen ihrer Querschnittslähmung), um mir eine 2. Meinung einzuholen. Leider war ja jetzt über die Feiertage niemand zu erreichen. Ich weiss gar nicht, worauf ich hoffen soll, dass er sagt, er kann operieren oder dass sie ihre Beweglichkeit durch die Antibiotika wiederbekommt. Ich erwarte ja keine Wunder, aber vorgestern war es schon so vielversprechend, dass sie ihr Bein wieder ein wenig bewegen konnte, was vorher nicht ging.

Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute!

Bis bald,
Karin
Mit Zitat antworten
  #71  
Alt 06.01.2002, 18:21
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo Karin,
viele lieben dank für deinen beitrag. ich kam eben von dem kranken-besuch zurück. seit gestern hat sich nichts verändert. wenn sie sitzt, bekommt sie problemlos luft und alles ist ok., nur anstrengen darf sie sich nicht. seit hätte morgen auch schon nach hause gekonnt, aber da sie am freitag mit der zweiten chemo dieser neuen serie anfängt, bleibt sie bisdahin im krankenhaus. dann muß sie noch 5 tage dort bleiben, da es eine 5-tageschemo ist und erst dann, sofern es keine nebenwirkungen geben sollte, bekomme ich sie wieder heim. soweit so gut.
ich habe aber auch mit der ärztin gesprochen, mit der netten. tja, die machte mir aber keine großen hoffnungen um ehrlich zu sein. sie meinte, daß das wasser im ganzen körper war und dementsprechend auch der ganze körper von den tumormarkern voll ist. na gut, daß war ja keine wirkliche neuigkeit, denn das konnte man sich ja eh ausrechnen. weitere organe seien auch nicht befallen (noch nicht), aber halt die lunge. sie sagte zwar nicht, daß sich dort wieder was angesetzt hat, aber na ja...so dumm ist man ja auch nicht, als das man sich das ausrechnen könnte. sie meinte halt, daß es eng wird. mit anderen worten, es ist nur eine frage der zeit, bis sich irgendwo wirklich was ansetzt und dort weitermacht, wenn es nicht schon der fall ist. unterm strich gesehen, überleben wird sie's wohl nicht. die ärztin sagte das zwar nicht, aber, na ja, die zeichen stehen irgendwie dafür. auch wenn es ihr im moment besser geht. dabei ging es ihr vor 3 monaten noch so gut, sie lief draußen herum, ging kaffee trinken, einkaufen und alles andere auch udn hatte kaum probleme und nun das. da meinte sie eben, daß dies das heimtückische sei, dieses auf und ab. davon darf man sich nicht irritieren lassen. und wir beide dachte, daß es nun besser bzw. bald überstanden sei, aber weit gefehlt. ich fürchte mich schon sehr, was da noch alles auf mich zukommen wird. und jetzt noch die sache mit dem zivildienst. ach ja, das leben ist schon eines der schwersten....so richtig verstanden habe ich das ganze noch gar nicht. im moment bin ich erstmal froh, daß es ihr so halbwegs wieder geht. am dienstag muß ich sowieso zu meiner hausärztin, da werde ich ihr gleich ein atemgerät verschrieben lassen, eines, daß sie mitnhemen kann, nicht so eine riesen falsche, die sowas von unhandlich ist. damit sie wenigstens ein bißchen bewegungsfreiraum hat. denn, die sauerstoffflasche wird sie so schnell nicht mehr ablegen können bzw. vielleicht gar nicht mehr. die ärztin denkt nicht, daß die tumormarker nach unten gegangen sind, im gegenteil sogar. hoffen läßt das ja sicher nicht....aber erst nach der zweiten chemo kann man mit sicherheit sagen, ob die chemo in dieser form anschlägt oder nicht. wenn nicht, muß man sich eine andere zusammensetzung einfallen lassen, meinte sie. ich wünsche mir im augenblick, daß sie wenigstens wieder kaffee trinken gehen kann und das es ihr wieder so geht, wie in dieser zeit. das wünsche ich und vor allem ihr, damit sie noch viel zeit genießen kann. den weiteren krankheitsverlauf muß man nun abwarten. die nächsten 14 tage ist sie aber sicher noch im krankenhaus und danach wird man sehen, wie es wietergehen wird, hier zu hause und mit ihrer krankheit.
viele grüße
René
Mit Zitat antworten
  #72  
Alt 07.01.2002, 16:53
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Hallo ihr Lieben da draußen!
ich verfolge schon seit längerem mit großem Interesse die Beiträge dieses Forums. Meine Mutter, 63 J, kämpft nun schon seit fast 5 Jahren gegen ihren Eierstockkrebs an. Wenn ich die Beiträge hier lese, so scheint es in etwa immer der ein und selbe Verlauf zu sein. So auch bei ihr. Bisher hat sie ihre Krankheit wirklich mit großer Tapferkeit ertragen, hat alles gemacht, was die Ärzte von ihr verlangt haben und gekäpft. Seit mitte Dez. hatte sie Wasser in der Lunge. Dieses wurde punktiert und anschließend wurde verklebt. Nach einer Woche hat man sie entlassen, mit der Aussage, dass die Ärzte in Sachen "Wasser auf der Lunge" nun erst mal alles getan hätten, was notwendig war. Genau 1 Woche hat es gedauert, bis die Lunge wieder voll war. Genau die gleichen Probleme (Atmung, schlapp, etc.), wie Rene sie beschrieben hat. An hl. Abend mussten wir sie ins Krankenhaus einliefern, wo noch am selben Tag wieder punktiert wurde. Dort liegt sie bis zum heutigen Tag. Ich muss dazu sagen, dass sie nicht mehr in die Uniklinik (wo sie bisher immer war) wollte, sondern ins Krankenhaus bei uns um die Ecke. Die haben sich jetzt natürlich ausschließlich auf das Wasser in der Lunge fixiert, was ja auch gerade Vorrang hat. Eigentlich hätte schon vor 4 Wochen wieder eine Chemo im Abstand alle 4 Wochen/1Tag beginnen sollen. Das Wasser in der Lunge ist rückläufig und sie atmet auch schon deutlich besser. Insgesamt ist sie aber schon sehr geschwächt. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn ich sie jetzt sehe und bevor sie Wasser hatte. Das erste Mal ist sie so weit, dass sie sich total durchhängen lässt und ich habe Angst, dass sie ihren Kampfgeist nicht wieder mobilisiert. Heute morgen hatte sie einen Termin in der Uniklinik. Es ging darum, wie es nun Chemo-mäßig weitergehen soll. Ich habe sie aus der jetzigen Klinik geholt, in die Uniklinik gebracht und anschließen wieder zurück ins Krankenhaus. Hatte danach ein sehr unfreudliches Gespräch mit dem dortigen Oberarzt. Soviel Arroganz, Unfreundlichkeit und mangelndes Einmfühlungsvermögen habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Er hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass meine Mutter sowieso an dieser Krankheit irgendwann sterben wird, also wozu sich noch viel Mühe machen. Nicht einmal die kleinsten Dinge war er bereit einzugehen, geschweigedenn zu unternehmen. Ich war so geschockt (einschließlich meinem Vater, der den Tränen nahe daneben stand), dass ich sie am liebsten sofort mit nach Hause genommen hätte. Danach bin ich zur dortigen Sozialarbeiterin gegangen. Diese hat uns erst einmal wieder etwas Mut gemacht und wird uns behilflich sein, meine Mutter in eine andere Klinik zu überweisen. Wir wollen sie, sobald es ihr wieder etwas besser geht, in eine Klinik für ganzheitliche Krebstherapie überweisen lassen. Genau gesagt vorraussichtlich nach Bad Bergzabern. Vielleicht kennt ja jemand die Klinik dort oder war sogar schon da. Wäre nett, hier vielleicht von jemandem Info zu bekommen. Ob es was bringen wird, ich weiß es nicht. Aber es ist einen Versuch wert. Ich musste dem Arzt heute morgen sagen "noch lebt sie" und solange werden wir nichts unversucht lassen, immer natürlich vorausgesetzt sie möchte das auch. Ich möchte allen Betroffenen Frauen hier meine Bewunderung aussprechen und wünsche Euch allen ganz ganz viel Kraft für Euren Weg.

Maria
Mit Zitat antworten
  #73  
Alt 09.01.2002, 01:39
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

hallo maria!!!
danke für deinen ausführlichen bericht. wie es aussieht, haben unsere beiden mütter, mit der gleichen sache zu kämpfen. leider schreibst du nicht, wie lange deine mutter schon daran leidet. bei meiner mutter waren es jetzt im november genau ein jahr. seither machte sie schon einiges mit und wie du geschrieben hast, zu beginn ging es auch meiner mutter gut, aber das wasser, nachdem sie operiert und das wasser aus dem bauchraum weg war, kam wieder zurück. nicht in den bauchraum, aber dafür in der lunge bzw. im bauchfell und von dort geht es eben in die lunge. wenn deine mutter erst einmal punktiert ist, so ist das ja noch erträglich, meine mutter wurde jetzt schon 5 oder sogar 6 mal punktiert (habe nich mitgezählt). dabei ist es halt so, daß dieses punktieren auch nicht so gut für den körper ist, aber etwas anderes hilft in dieser situation eben nicht. wir haben es auch schon mit entwässerungs-medikamenten probiert, aber am ende halfen die nicht, im gegenteil, sie hatte nebenwirkungen, aber das was sie bewirken sollten, passierte nicht.
am sonntag sprach ich mit der ärztin, die sie unter anderem auch behandelt. die machte mir aber wenige aussichten, so ähnlich wie bei dir. sie war zwar relativ nett, aber am ende hieß es auch mehr oder weniger, daß sie daran sterben würde. liegt halt daran, daß die zellen im ganzen körper sind. positiv ist halt nur, daß keine wichtigen organe befallen sind, zumindest vorerst noch. "nur" die lunge, aber das reicht ja auch schon. sie bekommt im sitzen ohne probleme luft, nur wenn sie sich bewegt, dann ist es aus. dann braucht sie den sauerstoff. wie steht es denn da bei deiner mutter, maria? meine hat kein wasser, oder nur sehr wenig in der lunge, nicht mehr so viel, wie zu beginn und im moment füllt es sich auch nicht. warum sie dann noch keine luft bekommt, so wurde mir erklärt, daß es die bösartigen zellen sind, die an der lunge "kleben" und die verursachen die probleme beim atmen. was ich halt nicht verstehe ist, daß sie bei bewegung keine luft bekommt, im sitzen, liegen, stehen aber schon. in diesen situationen arbeiten die zellen ja auch...das verwirrt mich ein wenig, aber andererseits bin ich froh, daß sie wenigstens im ruhigen zustand luft bekommt.
du hast im übrigen auch völlig recht, noch lebt sie und so lange sie lebt, solltet ihr auch kämpfen und alles erdenkliche probieren. ich sage mir das auch tag täglich, auch wenn's nicht einfach ist, aber sie lebt und das ist das wichtigste. schon komisch, früher machte ich mir über solche sachen keinen kopf und jetzt....dabei sollte ich mit gerade mal 25 jahren andere dinge im kopf haben, aber das geht im moment nicht.
morgen werde ich meine mutter wieder besuchen fahren, gestern und heute ging's leider nicht, mußte selbst ärzte kontaktieren. bin ja schon gespannt, wie es ihr wohl gehen wird, aber ehrlich gesagt habe ich auch große angst. ich weiß nie, was mich erwarten wird. wenn ich dann sehe, daß es ihr so halbwegs geht, dann gehts auch bei mir wieder, aber trotzdem, jedesmal habe ich,w enn ich das krankenhaus betreten, ein sehr mulmiges gefühl. so wird es euch wohl allen gehen, hm?!
na, jedenfalls hätte sie am montag jetzt entlassen werden können, aber da ich selbst zu ärzten mußte (war gestern beim hno und lungenarzt und verbrachte insgesamt 4 stunden mit warten!) und sie nicht alleine sein will, dachte wir, wäre es besser, wenn sie noch im krankenhaus bleibt. noch dazu beginnt am freitag ihre 2. chemo dieser neuen serie. die läuft dann sowieso wieder 5 tage und da müßte sie sowieso im krankenhaus sein, von daher. hoffentlich wirkt sie und bekommt auch bei kleinen anstrengungen wieder luft. dennoch, ich werde jetzt beantragen, daß wir einen tragbaren sauerstoff bekommen, damit sie auch etwas raus an die luft gehen kann. mit der falsche, die wir zu hause haben, ist das ja nicht möglich...
wäre schön, wenn du dich wieder melden würdest, maria. wenn du magst, kannst du mich auch hier erreichen: hasi@kabelnet.at
viele grüße
René
Mit Zitat antworten
  #74  
Alt 09.01.2002, 11:40
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

hallo leute!
in 3 oder 4 stunden ist es soweit, ich fahre meine mutter besuchen. habe schon ein ganz komisches gefühl. leider rief sie mich in den letzten beiden tagen nicht an. entweder es geht ihr schlechter, oder gleichbleibend. da sie nicht anrief, heißt das für mich,d aß sie die treppe nicht hinuntersteigen konnte. zur erklärung, daß öffentliche telefon ist einen stock tiefer und dazu müßte sie über die treppe hinunter und natürlich wieder hoch. da sie aber schwer luft bekommt und mit der sauerstoff-falsche ein ding der unmöglichkeit. sprich, wenn sie nicht anruft, dann weiß ich, daß sie die treppe nicht schafft und es sicher nicht besser wurde mit der luft.
ich habe gestern bei meiner hausärztin einen verordnungsschein für tragbaren sauerstoff geholt. mal sehen, ob das bewilligt wird. desweitren gibt es, eine "verlängerung" für die sauerstoff-flasche. vielleicht für eine recht interessant. standart ist ja entweder die sauerstoff-maske, oder der schlauch mit den 2 nasenöffnungen. meine mutter hat letzteren und dafür gibt es auch eine verlängerung, damit man mehr bewegungsfreiheit hat. den habe ich ihr nun bestellt, damit sie zu hause ein bißchen rumlaufen kann. mit sauerstoff geht's ja.
außerdem werde ich ihr nun ein handy besorgen,d amit sie mich, oder ich sie anrufen kann, unabhängig von öffentlichen telefonen. bisher, waren wir handy-frei *g* aber nun gehts halt nicht mehr.
maria, wie geht es deiner mutter?
viele grüße!
René
Mit Zitat antworten
  #75  
Alt 09.01.2002, 11:59
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Erfahrungsaustausch

Liebe Forumsteilnehmer und Mitleser,

die Therapie, die ich vor ½ Jahr bei meinem jetzigen Onkologen begonnen habe, gestaltet sich weiterhin erfolgreich. Mein Tumormarker CA125 befindet sich jetzt mit einem Wert von 32 eindeutig im Normalbereich (im Juni lag er noch bei 400). Auf den neuesten CT-Aufnahmen sind nur noch wenige Anzeichen für Tumore zu erkennen. Somit befinde ich mich nun ungefähr im gleichen Zustand wie vor drei Jahren. Damals hatte ich meine erste Chemotherapie mit 6 Zyklen Taxol/Carboplatin hinter mir. Auch damals waren die Tumormarker im Normalbereich, und der Ultraschall war ohne Befund. Eine CT-Aufnahme hielt man bei der Abschlußuntersuchung für unnötig! Mit diesem Befund wurde ich als „geheilt“ in die Nachsorge entlassen. Ein halbes Jahr später hatte ich dann ein Rezidiv mit erschreckender Prognose. Seitdem hangele ich mich von einer Chemotherapie zur nächsten mit zwischendurch niederschmetternden Befunden. Vor einem ½ Jahr wurde ich dann als „austherapiert“ abgestempelt. Dies war für mich der Anlaß mal einen anderen Arzt zu konsultieren. Diesen Schritt habe ich bisher in keinster Weise bereut. Zwar machte mir die Wiederholung der Taxol-Therapie körperlich enorm zu schaffen, aber das war mir die Sache wert. Ich bin auch jetzt nicht vom Krebs geheilt, obwohl die Befunde so toll aussehen. Würde man die Chemo einstellen, würden sich auch die bösartigen Zellen wieder erholen. Ich bekomme vorerst weiterhin Taxol/Cisplatin, aber in geringerer Dosis. Nach jeweils 2 Wochen wird der Tumormarker CA125 bestimmt, da dieser bei mir zuverlässig anzeigt. Wie gesagt, geheilt bin ich nicht, und die Chemo wird mich wohl bis zum St.-Nimmerleins-Tag begleiten. Aber ich mache weiter, denn ich will leben! Im Mai werde ich mit meinem Mann eine 2-wöchige Schiffsreise die norwegische Küste entlang antreten. Das hatte ich immer schon mal vor. Und jetzt mache ich’s – jetzt erst recht!!!

Liebe Grüße an Euch alle von Helene
uschi.bobby@freenet.de
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Erfahrungsaustausch katchen Forum für Hinterbliebene 86 08.05.2008 17:54
erfahrungsaustausch mit betroffenen frauen Eierstockkrebs 16 28.07.2007 11:26
Kontakt / Erfahrungsaustausch im Raum Ludwigshafen / Rhein Regina3 Brustkrebs 0 29.09.2005 20:51
analcarzinom - wer auch? - erfahrungsaustausch Darmkrebs 2 26.01.2005 21:13


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:13 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD