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  #61  
Alt 03.11.2007, 13:08
Clivia Clivia ist offline
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Lächeln AW: Lebenserwartung?

Hallo - bei meinem Lebensgefährten (53) wurde Ende Januar dieses Jahres ein Klatskintumor im höchstem Stadium festgestellt. Meine Hausärztin gab ihm keine Überlebenschance,und gab mir den Rat schon mal alles notariell festlegen zu lassen. Meinem Partner ging es sehr schlecht. Er hatte einen Billirubinwert von 35,also das 35fache vom Normalwert.Nachdem die Ärzte ihm eine Drainage außerhalb des Körpers gelegt hatten,daß die Gallenflüssigkeit abfließen kann,ging sein Billiwert nach ein paar Wochen langsam zurück. Nach knapp 2 Monaten konnten sie ihn sogar operieren,und er hat die 12stündige OP überlebt. Sein Arzt teilte ihm mit,daß er wahnsinniges Glück hatte,diese Sache zu überstehen. Mein Partner wird nie wieder in dem Maße arbeiten können,wie er es all die Jahre gewohnt war. Vor ein paar Tagen hat er seinen Schwerbehindertenausweis bekommen - aber er lebt! Ich möchte hiermit allen Mut machen,die mit dieser schrecklichen Diagnose leben müssen. Man muß immer mit dem Schlimmsten rechnen,aber umso erfreulicher ist es dann,wenn es sich trotzdem zum Guten wendet.
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  #62  
Alt 07.12.2007, 13:01
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Daumen hoch AW: Lebenserwartung?

Hallo allerseits,
möchte heute kurz einen - na ja - positiven Rapport erstatten.
Meine Reha endete am 20.11.2007 und ich wurde arbeitsunfähig entlassen.
Meine behandelnde Ärztin (sowie der Oberarzt und die Sozialstation der Klinik) haben mir folgende Empfehlung mitgegeben:
Das Beste für mich sei eine EM-Rente. Das würde auch im endgültigen Arztbericht so formuliert.
Nach heutigem Telefonat mit der Klinik wurde ich informiert, daß dieses Schreiben seit gestern versandt sei - an DRV, Krankenkasse, Hausarzt, Onkologe.
Werde jetzt einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen.
Ich war auch kurz nach Ende der Reha bei der Onkologin.
Fazit: Meine Chemotherapie wird ausgesetzt, da erfolgreich die Tumormarker unter den Referenzwert gesenkt werden konnten.
Letzter Wert: 14, bei einem Referenzwert von 32.
O-Ton meiner Onkologin: Jetzt feiern Sie mal ein schönes Weihnachtsfest und den Jahresübergang und im Neuen Jahr schauen Sie wieder vorbei.
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Uwe, Klaus
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  #63  
Alt 12.12.2007, 20:02
Männlein Männlein ist offline
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Lächeln AW: Lebenserwartung?

Hallo Uwe-Klaus,

schön wieder von Dir zu hören,noch dazu so eine positive Nachricht!Da müsste man eigentlich zehn Ausrufezeichen dahinter machen,weil es immer so erfreulich ist,wenn Chemo,Reha und dieser ganze Behandlungsstress einen Erfolg bringt.Ich freue mich wirklich aufrichtig für Dich.
Jetzt kannst Du dem Weihnachtsfest erst mal ganz entspannt entgegen sehen.
Ich habe meine nächste NU am 4.01.08 und ich hoffe auch,das der Befund wieder zufriedenstellend ist.Bis dahin werde ich den Weihnachtsstress auf Arbeit über mich ergehen lassen,weil er mich dieses Jahr überhaupt nicht stört.Hatte ja nach der Erkrankung im Leben nicht daran gedacht,das ich zu Weihnachten wieder an der Kasse sitzen kann.


Männlein
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  #64  
Alt 25.01.2008, 23:52
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

gelöscht, da versehentlich doppelt reingestellt.
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Uwe, Klaus

Geändert von Uwe-Klaus (25.01.2008 um 23:58 Uhr)
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  #65  
Alt 25.01.2008, 23:52
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Allerseits,
war seit langer Zeit nicht mehr im Forum, hatte mit mir zu kämpfen,
dies aber mehr psychischer Natur.
Anbei meine neuesten Untersuchungsergebnisse. Heute Blutwerte abgeholt. Tumormarker sind wieder über dem Referenzwert, (Soll:<32; Ist: 56).
Letzte Blutuntersuchung war am 23.11.2007; Wert damals: 14.
So schnell kann's gehen.
Nächste Woche geht's 2-mal zum MRT ( Abdomen) und zum Röntgen (Thorax).
Bin ja voller Hoffnung, daß keine Metas entdeckt werden, trotz erhöhter Tumorwerte!! Dann voraussichtlich wieder Chemo. Schlägt ja an.
Es ist nicht gerade toll, was ich hier 'reinstelle.
Grüsse
P.S. @Mannlein: Was hat dein Termin am 04.01.2008 gebracht?
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Uwe, Klaus
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  #66  
Alt 26.01.2008, 19:31
Männlein Männlein ist offline
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Daumen hoch AW: Lebenserwartung?

Hallo Uwe-Klaus,
habe mich schon gewundert,das ich so lange nichts gehört habe von Dir.Ist natürlich wirklich nicht so toll,was ich da lese.Nach deiner letzten Chemo hatte ich schon gehofft,das Dein Tumormarker sich am Boden hält.Da Du aber eine Kämpfernatur bist,wird Dich die nächste Chemo garantiert weiterbringen.
Bei mir sieht es eigentlich ganz gut aus.Meine Untersuchung am 4.1. war sehr positiv.Blutwerte und Ultraschall waren ok. Außerdem hatte ich darauf bestanden,das der Tumormarker mal bestimmt wird und der war auch ganz niedrig.Also bin ich im Moment vollauf zufrieden mit mir.
Verstehe immer nicht,warum die Ärzte sich so anstellen,wenn Du danach fragst,ob der Tumormarker mal mit bestimmt wird.Dachte immer das dies das selbstverständlichste ist nach einer Krebserkrankung,aber irgendwie täusche ich mich da.Mein Arzt hat mich jedenfalls angeschaut wie das 7.Weltwunder,als wenn ich sonstwas verlangen würde.
Ich muß sagen,das ich zur Zeit viele Dinge privat mache.D.H.,ich gehe zu einem Onkologen in die Privatpraxis und habe mich dort so richtig auf den Kopf stellen lassen.Der hat dann noch einen Brief geschrieben für meinen behandelnden Hausarzt,welche Therapiemöglichkeiten er vorschlägt.Bei ihm in der Privatpraxis werde ich noch eine Fiebertherapie machen .Die ist allerdings vorbeugend.Schau mer mal,ob das alles was bringt.Ich muß das zwar alles selbst bezahlen,aber meine Gesundheit ist mir das wert.Als Kassenpatient merkt man leider viel zu oft,das man nur 2.Wahl ist,jedenfalls ist es hier so.
Ich drücke Dir auf jeden Fall beide Daumen,das Dein MRT nächste Woche soweit in Ordnung ist.
Ganz liebe Grüsse
Männlein
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  #67  
Alt 27.01.2008, 01:06
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Männlein, Danke für die schnelle, vor allem aber für die positive Antwort; ich freu' mich für Dich von ganzem Herzen!
( Fussnote: + für solche Positivas ist dieser Thread ja da, oder?!! )
Ich versteh' Deinen Arzt auch nicht! Er müsste doch bei Deiner Erkrankung froh sein, einen Facharzt ( Onkologe ) mit zu Rate ziehen zu können - ist das wieder ein deutsch, ich schäme mich
Also ich bin damals nach dem ersten Anstieg meiner Tumormarker über den Refenzwert von meinem Hausarzt zu einem Onkologen überwiesen worden. Er - na ja - empfahl mir diesen sogar. Dazu muss man wissen, daß ich einen pT3, G2, pN1 Tumor hatte, mit insgesamt 8 Lymphknotenmetastasen ( von 14 ) im angrenzenden Fettgewebe und 1 ( von 6 ) in der Aorta. Auch ist bisher alles was vom Onkologen kam, als Kassenleistung anerkannt worden - natürlich abzüglich der zu leistenden Zuzahlung von 10.-- €uro pro Zytostatikainfusion - bei einem Preis von annähernd 1000.-- €uro pro Infusion ein "lächerlich" geringer Betrag.
Ich denke, bei Deinem bisherigen Werdegang, sieht Dein Hausarzt "keinen dringenden Bedarf" bzgl. Tumormarker; ist gut, daß Du ihn d'rauf angesprochen hast. Wie ich schon einige Male im Forum geschrieben habe, man muss als Patient manchmal - nein, eigentlich immer, nicht nur manchmal! - penetrant hinterfragen, bzw. sein Recht einfordern. Um sein Recht zu kennen, gibt's ja u.a. dieses Forum mit "seinen Helfern" - jeder so gut wie er/sie kann.

Nun zu mir; Warten wir 'mal 'sMRT ab, wie schon geschildert, ich bin frohen Mutes. Bei allen bisherigen MRT wurden "immer nur" vergrösserte Lymphdrüsen festgestellt, jedoch keinen Hinweis auf Metastasen, wie auch immer ( meine Onkologin spricht zwar immer von LK-Metastasen, .....)
Latürnich sind auch meine Tumormarker mit 56 nicht in einem sehr hohen Bereich + das scheint immer gut zu sein.
Was mir halt zu schaffen macht, daß meine "Leistungsfähigkeit" rapide abnahm, nachdem ich anfing mit der Chemo.
Na ja, ich denke, ich krieg' alles wieder in den Griff; happ gestern mal den Blutbefund genauer untersucht und meine Werte sind bis auf's HKT im grünen Bereich, wenn ich da an die Blutwerte nach der letzten Chemo ( 23.11.07 ) denke; Hb, Ery, HKT alles zu tief, Thrombozyten zu hoch. Heute bis auf HKT, ok.
Ich bin frohen Mutes.
Grüsse an alle hier im Forum.
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Uwe, Klaus
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  #68  
Alt 15.02.2008, 23:29
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo alle im Forum, hier die neuesten, positiven Meldungen meinerseits:

Wie schon gemailt, meine Tumormarker sind erhöht ( 52 Ist bei 32 Soll ),

MRT Ober- und Unterbauch, sowie Röntgen des Brustkorbes: ohne lange drumrumzureden:
kein Nachweis eines Rezidives ( soweit beurteilbar laut Bericht der klinik )

gestern bei der Onkologin + folgendes Statement:
Da Tumormarker doch "etwas unspezifisch" im nächsten Vierteljahr keine weitere Chemo , bedingt durch den negativen ( oder positiven ) Befund beim MRT / Röntgen.

Wo wir jetzt rangehen sind meine Schmerzen im Brustbereich vorne / hinten immer an den Rippen ( kann manchmal nachts nicht einschlafen = draufliegen ) in der Hoffnung dieses in den Griff zu kriegen. Diese Schmerzen sind manchmal sehr unangenehm und springen von einem Punkt zum anderen.
Also ich bin da guten Mutes!
Wichtig ist doch vorerst mal, daß z.Zt. nix - aber auch gar nix - festgestellt wurde bei der Bildgebung.

Grüsse und die besten Wünsche an alle im Forum.
__________________
Uwe, Klaus
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  #69  
Alt 21.02.2008, 11:01
Clivia Clivia ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Uwe Klaus
Mein Lebensgefährte wurde gestern wieder ins Klinikum gebracht. Seit Wochen hat er diese starken Schmerzen im Bauch-Rücken u.Brustbereich,und sie wandern,genau wie Du sie beschrieben hast.Es wurde erst vor ein paar Tagen eine CT gemacht,aber ohne Ergebnis. Die OP war im April letzten Jahres. Jetzt wird er die nächsten Tage so richtig durchgecheckt. Aber endlich haben sie ihm gegen diese wahnsinnigen Schmerzen ein Morphiumpflaster angeklebt.Ich weiß.man muß immer mit dem Schlimmsten rechnen,aber ein Fünkchen Hoffnung bleibt immer.
Liebe Grüße uns alles Gute!
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  #70  
Alt 07.03.2008, 20:19
astrid a. astrid a. ist offline
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Blinzeln AW: Lebenserwartung?

hallo,
ich möchte mich hiermit bei diesem tollen Forum bedanken, es hat mir in den letzten drei Monaten sehr geholfen. Meine Mutter ist am 23. November die Diagnose Gallenkrebs mit Metastasen mitgeteilt worden. Sie hatten das Glück, das sie diesen tollen Krebs hatte, den nur 4500 Menschen in Deutschland bekommen, also entdeckt man diesen, ist es zu "spät" zum Behandeln. Sie ist am 04.03.08 glücklich und entspannt eingeschlafen. Heute war die Beerdigung (Freitag). Meine Erfahrung war, das meine Mutter durch die Behandlung von Chemo sehr viel Hoffnung hatte, obwoh es so aussichtslos war. In dieser Zeit hatte sie wöchentlich einen Chemotermin, die Nacht daraufhin ging es es Ihr sehr schlecht, sie hatte sich nur übergeben, hatte sehr viele Schmerzen, konnte nichts essen, hat nur geschlafen, hatte wohl mal einnen Tag noch, wo es ihr gut ging, hatte auch inzwischen Bluttransfusionen. Zum Schluß waren Ihre roten Blutkörperchen von der Chemo zerstört , so war kein Sauerstoff mehr im Blut und ihr Herz hat es nicht mehr mitgemacht. Aber es war so besser, jetzt leidet sie nicht mehr, obwohl sie so gerne gelebt hat und sie hat sich so durch gekämpft.
Ich habe auch gedacht, hätte ich sie doch noch ins Krankenhaus zur weiteren Bluttransfusion gebracht, aber dann wäre sie nicht zu Hause in den Armen meines Vaters gestorben. (Sie wollte nicht im Krankenhaus sterben).
Klar ich vermisse sie jetzt schon, Krebs kann man nie verstehen, aber man kann immer KÄMPFEN und HOFFNUNG haben, man verliert nicht, man gewinnt dazu, auch wenn man den lieben Menschen verliert, er geht uns voraus. Ich hoffe, das meine Mutter dazu beitragen konnte, das die nächsten Patienten es schaffen können, die Daten werde ja festgehalten und zur Forschung freigegeben.
viel Glück an alle Patienten und Angehörige
liebe grüße von Astrid a.

Geändert von astrid a. (07.03.2008 um 20:44 Uhr) Grund: satzkorrektur
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  #71  
Alt 07.03.2008, 20:46
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petra48 petra48 ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Astrid,

sende dir einen stillen Gruß.
Du bist sehr tapfer.

Liebe Grüße
Petra
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  #72  
Alt 09.03.2008, 17:27
astrid a. astrid a. ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

hallo petra,
vielen lieben Dank! Ich wünsche allen lieben Krebspatienten sehr wenig Schmerzen und viel viel Hoffnung

Liebe Grüße
astrid
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  #73  
Alt 12.03.2008, 17:06
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Astrid,
auch von mir einen stillen Gruß zum Heimgang Deiner Mutter.
Es ist immer schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren.
Behalte Sie in guter Erinnerung.
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Uwe, Klaus
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  #74  
Alt 12.03.2008, 17:28
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Uwe-Klaus Uwe-Klaus ist offline
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Hallo Clivia,
ich kämpfe jetzt mit meinen Schmerzen seit Oktober/November 2007 ( Fußnote hierzu: irgendwie haben die Schmerzen so richtig angefangen, nachdem ich mit der Chemotherapie begann ).
Die Dosis an Schmerzmitteln wurde ständig in kleinen Schritten erhöht, aber eine Besserung war bisher immer nur recht kurz erfolgreich. Zur Zeit liege ( nein: sitze!! ) ich nachts auf dem Sofa und schlafe immer wieder 1 bis 2 Stunden, also nicht durchgehend ( man gewöhnt sich an alles )! Am kommenden Montag happ ich in Speyer einen Termin in der Schmerzklinik und dann sehen wir weiter.
Ich sag's mal so: Die Schmerzen sind ( mit den Schmerzmitteln!! ) eigentlich zum Aushalten, sie drücken halt bei mir u.a. stark auf die Psyche. Wenn ich "richtig eingestellt" bin, könnte ich damit die nächsten 10 - 20 Jahre leben.
Viele liebe Grüsse, vor allem Erfolg.

Zitat:
Zitat von Clivia Beitrag anzeigen
Hallo Uwe Klaus
Mein Lebensgefährte wurde gestern wieder ins Klinikum gebracht. Seit Wochen hat er diese starken Schmerzen im Bauch-Rücken u.Brustbereich,und sie wandern,genau wie Du sie beschrieben hast. .... Aber endlich haben sie ihm gegen diese wahnsinnigen Schmerzen ein Morphiumpflaster angeklebt...... ein Fünkchen Hoffnung bleibt immer.
Liebe Grüße uns alles Gute!
__________________
Uwe, Klaus
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  #75  
Alt 15.03.2008, 14:42
Clivia Clivia ist offline
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Standard AW: Lebenserwartung?

Hallo Uwe-Klaus
Zunächst mal vielen Dank für Deine Antwort. Bei meinem Lebensgefährten wurde wieder ein Tumor an seiner Leber entdeckt,er hat schon einen Durchmesser von 5cm. Seine Schmerzen(besonders nach dem Essen) machen ihn oft wahnsinnig. Mittlerweile trägt er 2 Fentanylpflaster,eines mit 25 und das andere mit 12 Mirogramm.Außerdem nimmt er noch 4x täglich Novalgintropfen. Nächste Woche soll nun endlich die Chemo starten. Es ist für einen nahen Angehörigen schwer,jemanden so leiden zu sehen.Aber ich bin froh,daß es dieses Forum gibt,und man weiß,daß man damit nicht alleine ist.
Alles Liebe und Gute für Euch alle,und Dich Uwe-Klaus!
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