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  #1  
Alt 20.01.2005, 13:39
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Standard erfahrungsaustausch mit betroffenen frauen

im dezember 04 habe ich (30jährige Schweizerin, Raum Zürich) die diagnose eierstockkrebs erhalten. ich suche erfahrungsaustausch mit betroffenen bezüglich alternativmedizin, chemotherapie, haarersatz etc.
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  #2  
Alt 20.01.2005, 14:31
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Hallo Yvonne,

ich bin 40 und bekam mit 31 Jahren die selbe Diagnose wie du.
was wurde bisher gemacht? welche untersuchungen fanden statt?
ich würde mich gern mit dir austauschen. schreibe mir bitte auf die e-mailadresse: kohn-berlin@t-online.de

Liebe Grüße
Sim
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  #3  
Alt 20.01.2005, 14:57
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hallo yvonne,
habe seit letzten august die diagnose eierstockkrebs und gerade zum glück meine letzte chemo der geplanten 6 zyklen hinter mir
Lg clara
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  #4  
Alt 22.01.2005, 10:09
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liebe clara,

schön, dass du die schwierige zeit der chemo hinter dir hast. war es eine sehr schwierige zeit? was war für dich hilfreich?

dem namen nach denke ich dass wohl nicht in der schweiz lebst?

ich wünsche dir gut genesung :-)

und dass du bald wieder arbeiten und das leben geniessen kannst.

bis bald
yvonne
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  #5  
Alt 22.01.2005, 10:50
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Liebe Yvonne,
leider war die zeit während der Chemo nicht sehr gut für mich. Wie belastend sie war merke ich aber erst jetzt so richtig. Allerdings heißt das nicht, dass es für dich genauso wird, da jeder die Chemo anders verträgt. Außerdem kam für mich dazu, dass ich den ersten Zyklus gleich noch im Sommer im Krankenhaus, direkt nach meiner Riesenop bekam und mich so überhaupt nicht richtig erholen konnte. Zusätzlich hatte ich unter einigen Komplikationen nach der OP zu leiden...
Hlifreich war für mich so wenig wie möglich zu planen und jeden Tag so zu nehmen wie er ist. D. h. die "guten" Tage in vollen Zügen zu genießen.
Weißt du denn schon welches Mittel du bekommen wirst? Ich hatte Carboplatin in Kombination mit Taxotel.
LG clara
P.S. nein ich lebe nicht in der Schweiz sondern in Deutschland
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  #6  
Alt 23.01.2005, 10:22
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Liebe Clara,

es tut mir leid, dass du eine so schwierige Zeit hinter dir hast. Ich hoffe, du erholst dich schnell und kannst das Leben bald in vollen Zügen geniessen. Da hatte ich ja noch Glück mit meiner OP. Ich bin jetzt 2 Wochen zuhause, kann schon wieder ein bisschen was unternehmen, werde aber schnell müde. Hatte grossen Blutverlust bei der OP. Nächste Woche fängt die Chemo an. Glaube, Taxotel habe ich auch, das 2. weiss ich leider nicht. Werde ev. zusätzlich eine begleitende, Immunsystem stärkende Mysteltherapie durchführen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und schnelle Erholung.

Machst du irgendwo eine Kur, resp. gehst bald in die Ferien?

ganz liebe Grüsse und Toitoitoi!
yvonne

PS weisst du etwas über die möglichen Ursachen von Eierstockkrebs?
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  #7  
Alt 24.01.2005, 20:17
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Liebe Yvonne,
was wurde denn bei dir operiert?
Schön, dass du halbwegs fit bist.
Ja ich geh nächste Woche zur Kur. Obwohl mir das im Moment gar nicht so recht ist. Weil ich seit August letzten Jahres zum ersten Mal seit 1 Woche daheim bin und keine Probleme habe. D. h. ich hätt eigentlich Lust noch ein bißchen zu Hause zu sein. Aber andererseits lehne ich den Termin natürlich nicht ab. Außerdem können die mir dort sicher noch einige Tipps zur Ernährung und überhaupt zum Umgang mit meinem operierten Bauch und vor allem zum Darm geben.
Lg clara
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  #8  
Alt 22.03.2005, 20:59
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Möchte fragen wer nach Chemo noch ein Kind bekommen hat.
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  #9  
Alt 29.03.2005, 17:29
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Hallo !!
Ich ( 35 J. ) bin letztes Jahr an Eierstockkrebs erkrankt. Habe alle Chemos schon hinter mir. Mir geht´s auch soweit wieder gut.
Durch die Total OP bin ich in den Wechseljahren und habe einige Schwierigkeiten damit. Die Hitzewallungen sind manchmal unerträglich. Leider darf ich aufgrund einer bestehenden Pfortaderthrombose keine Hormone nehmen. Weiss jemand andere Alternativen ??
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  #10  
Alt 30.03.2005, 09:29
Ute_G Ute_G ist offline
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Hallo,
ich habe mit "Cimisan" (Traubensilberkerze) gute Erfahrungen gemacht. Frag mal Deinen Arzt danach.
Er müßte doch auch andere Alternativen haben.
Evt. hilft auch Homöopathie.
Gruß
Ute
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  #11  
Alt 30.03.2005, 15:52
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Hallo Ute !!

Danke für Deinen Tip.
Ich werde mal mit meinem Arzt darüber reden.
Gruß
Gundi
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  #12  
Alt 01.05.2005, 19:35
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Hallo zusammen,
meine Exfrau hat mich zwei OP's und zwei Chemos überrascht.Sie befindet sich zur Zeit in der Reha. Ich habe nun keinerlei Ahnung, wie ich ihr helfen soll oder kann. Wir haben 3 Töchter im Alter von 4, 6 und 7, die ich seit der Therapie in immer kürzer werdenden Abständen bei mir habe.
Ich habe mich über den medizinischen Teil soweit informiert und sie ist im Iv Stadium. Ich befürchte, dass sie es nicht schaffen wird. Meine Frage nun an Euch: Kann sie Teilrente und SchwerbehindertenAusweis beantragen. Gibt es dazu irgendwelche Infos? Wie kann ich die Kinder mit der Krankheit konfrontieren, denn sie stellen dauernd Fragen? Gibt es da Fachliteratur.
Für die Beantwortung wäre ich danbar unter e-mail: burnett.kniel@freenet.de
Vielen Dank
Burnett Kniell
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  #13  
Alt 02.05.2005, 07:42
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Hallo Tina,
erst mal vielen lieben Dank für die rasche Beantwortung meiner Fragen.
Natürlich versuche ich nicht, schwarz zu sehen. Ich habe mich mit einigen Leuten aus der Medizin unterhalten, bezüglich der Chancen meiner Ex-Frau. Im IV Stadium ist nicht alles verloren, aber ein 10 cm großer Tumor, mit Metastasen in Bauchfell, Lymphen und Darm, das großflächig entnommen werden musste, läßt einen nicht gerade in Hochstimmung jubeln.
Da ich mich gerade selbstständig gemacht habe, mich aus Kostengründen in eine kleinere Wohnung verändert habe, versuche ich nun mal die Dinge realistisch zu sehen.
Immer wieder habe ich seit Jahren versucht, meine Ex dazu aufzufordern, in die Vorsorge zu gehen, zumal ich selber schon Hautkrebs hinter mir habe (Stadium I). Auch bekommt die Situation einen bitteren Beigeschmack, wenn man seit Jahren aufs Gericht rennen muss, weil einem die Kinder vorenthalten werden, was mit Stress und Kosten verbunden war. Das Jugendamt hat dabei kräftig die Mutter unterstützt, der Vater konnte sehen, wie er die Kinder mal sehen durfte.Jetzt ruft mich das gleiche Jugendamt an, und sagt, ich solle die Kinder bei mir aufnehmen, 14 Tage nachdem ich in eine kleinere Wohnung gezogen bin.
Mich hat der Beitrag von Günther und seine Homepage mit "Gabis Vermächtnis" sehr beeindruckt. Es zeugt von viel Liebe und Kraft.
Sie sind sich sehr nahe gewesen. Das kann ich in meiner Situation nicht behaupten. Ich für mich habe das Kriegsbeil begraben und getan, was in meiner Macht stand. Ich habe versucht, den Kindern ihre Fragen zu beantworten, die die Mutter nicht beantwortete, ich habe versucht, ihnen Kraft und Halt zu geben. Ich konnte dazu immer sagen, schaut, bei mir hat Krebs auch nicht zum Tod geführt.
Es scheint leider so, dass meine Ex niemanden ausser mir und meiner jetzigen Lebenspartnerin mehr hat, die sie unterstützen. Ihre Familie und Geschwister sind entweder in Canada, tot oder mit sich selbst beschäftigt. Freunde scheinen auch keine da zu sein, sie lebte in den letzten Jahren sehr isoliert.
Wir hatten den Eindruck, dass ihr nicht bewusst ist, wie es um sie steht. Als wir sie in der Reha besuchten, meinte sie, da sie jetzt operiert ist, sei sie geheilt. Auch wußte sie sehr wenig über die Krankheit. Ihr ginge es ja gut, da es in keine anderen Organe gestreut habe. Ist der Darm kein Organ?
Ich weiss nicht so recht, ob ich ihr das Wissen mitteilen soll, das ich mittlerweile über die kRankheit habe. Ich warte jetzt erst mal ab und lasse den alltag einkehren. Ich habe ihr Hilfe angeboten, mal sehen ob sie es zulässt und annimmt.
Vielen Dank nochmal, für eure Unterstützung.
Lieben Gruß
Burnett
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  #14  
Alt 08.05.2005, 14:27
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HALLO Gundy von meinem gyn habe ich die REMIFEMIN PLUS DRAGEES VERSCHRIEBEN BEKOMMEN HEUTE MUSS ICH SIE LEIDER SELBST BEZAHLEN!! es ist besser mit den wallungen! GRUSS BIENE
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  #15  
Alt 09.05.2005, 21:30
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Hallo Burnett,

ich hatte auch eine schlechte Diagnose. Wenn Du magst kannst Du meinen Bericht ja mal lesen.

http://www.rubys-website.de/html/almuth.html

Kannst mir gerne mailen, wenn ich Dir helfen kann.
Liebe Grüße
Almuth
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