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  #196  
Alt 18.12.2006, 17:35
Netterchathh Netterchathh ist offline
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Hallo alle zusammen, ich wollte mich auch mal vorstellen. Im realen Leben heiße ich Karin bin verheiratet und habe 2 Töchter im Alter von 19 und 21 Jahren. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und fühlte mich gleich angesprochen. Zu meiner Person ich bin 52 Jahre alt und bei mir wurde letztes Jahr im August Brustkrebs festgestellt. Die Behandlung war wie folgt: 2 OP,s rechte Seite, 8 Chemos bis März 07, 33 Bestrahlungen und anschließender Reha in Bad Gandersheim. Ich habe das ganze bis jetzt mehr oder weniger gut überstanden. Aber wie ich aus Euren Berichten entnehmen kann fährt auch bei mir die Angst immer mit. Ich selbst habe eigentlich eine ganz positive Lebenseinstellung was man wohl auch daraus ersehen kann das ich einen Tag nach der OP bereits wieder auf den Beinen war sodaß meine Stieftochter meinte typisch Karin. Warum ich auf dieses Forum gestoßen bin liegt daran das ich Informationen über Speiseröhrenkrebs gesucht habe habe nämlich im August dieses Jahr erfahren das mein Bruder daran erkrankt ist.
Bis jetzt hat er jede Woche 1 Chemo erhalten in Kombination mit 33 Bestrahlungen. Der Krebs scheint nicht operabel zu sein. Das macht mich alles sehr fertig und zieht mich auch sehr runter. Zumal es ihm nach der Chemo und Bestrahlung schlechter geht wie vorher.Ich hoffe, nur das es ihm bald besser gehen wird hat auch ziemlich abgenommen zur Zeit 13 Kg.
Ich hoffe, das ich Euch nicht zu sehr genervt habe aber ich mußte das einfach einmal loswerden. Ich hoffe, dass ich über das Forum auch nette Kontakte schließen kann denn wer die selbe Last zu tragen hat versteht einen meist am besten.

Bis dann für heute

Karin
Netterchathh
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  #197  
Alt 24.12.2006, 14:45
Ananas Ananas ist offline
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ich möchte euch auch hallo sagen

nenne mich Ananas :-) ( weiss nicht wieso, nicknamen ist was schwrieges)

bin 41,geschieden, komm aus der CH, hab 4 Kinder, zw. Teenie und 2 sind Erwachsen.(Teenies leben beim Ex-Mann, Krankheitbedingt, bin ich *ausserstande* zu ihnen zu schauen.. (dies seit diesem Sommer)

hatte vor einem Jahr ne Gebärmutter OP, wo allarmierende Testergebnisse ergaben des Gewebes.

Haben mehrfach, komplizierte Krankheits und Behinderungsfälle in unserer Verwandtschaft und ich suchte immer nach etwaigen Zusammenhängen.

Vorgestern, kam nun das ERNèCHTERNDE Telefon meiner Mutter, welche sich bereits einen Brustknoten herausnehmen liess und Multiple Krankheits bilder aufweist.

Ich auch, wurde aber seit ich 17 jährig bin, nur auf die Psychoschiene...abgeschoben.

Das NEUSTE Laborergebnis meiner Mutter ergab die Woche, dass eine Mutation vorliege bei ihr. Heterozygote Anlagefaktor 5, und dass sich ALLE Kinder und Kindes-Kinder, dringendst einer Blutuntersuchung zu unterziehen häten. etc.

Werde das Arzt Schreiben morgen erhalten. Mir ist klar, dass sich DIESE Offenbarung(mal so nenne) deckt mit meinen Laborergebnissen, die genau 1 Jahr zurückliegen.

Damit ich "nicht ganz allein" bin, denn ich werde dies NICHT allein verkraften können. dies ist mir klar.

grüsse euch.. Anans (danke, darf ich hier ankommen)
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  #198  
Alt 25.12.2006, 21:44
lili0104 lili0104 ist offline
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So, ich stelle mich vor


ich heisse Friederike

bin 37 Jahre alt, und ich habe die tollsten kids der Welt...


Ich weiss seit dem 13. 12. das ich Brustkrebs habe,

neoadjuvante Chemo, danach ablation


ich habe schon viel hier gelesen, und mich heute zum ersten Mal in den chat getraut....

Danke Euch für Eure Offenheit und Eure Ehrlichkeit........und ganz besonders dafür, daß Ihr mich so freundlich aufgenommen habt.


Friederike
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  #199  
Alt 28.12.2006, 13:53
Ele50 Ele50 ist offline
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Hallo,
auch ich möchte mich vorstellen. Mein richtiger Name ist Gabriele, genannt Gaby, bin 51 Jahre alt, geschieden und habe einen 14jährigen Sohn.
Am 12.12.06 habe ich meine Diagnose bekommen:
Invasiv duktales Mammakarzinom, G3,
Am 08.01.06 wird wahrscheinlich brusterhaltend operiert ggf. über BSW-Technik und eine SNB links.
Eigentlich weiß ich im Moment noch gar nicht, was das eigentlich richtig heißt.
Würde mich über ein paar aufmunternde Einträge sehr freuen.
Ele
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  #200  
Alt 04.01.2007, 17:21
Marlit Marlit ist offline
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Hallo,
auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder von 9 und 16 Jahren und eine Katze. Und in diesem Forum war ich bisher nur als Leserin unterwegs

BK habe ich selber nicht, aber eine 72-jährige Schwiegermutter die betroffen ist, und die ich seit knapp 3 Monaten bei ihrer Op und der jetzt laufenden Chemo begleite und pflege.
Hier in den Foren habe ich mir viele Informationen holen können, die ich zu dem Thema dringend brauchte und das obwohl ich von Beruf Krankenschwester bin.(Allerdings in einem völlig anderen Fachgebiet)


Ich wünsche allen die meine kleine Vorstellung lesen viel Kraft, Wille zum Kämpfen, starke Nerven und viel Glück. Egal ob als Betroffene oder Angehörige.

Alles Liebe Marlit
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  #201  
Alt 09.01.2007, 17:54
dreamgirl64 dreamgirl64 ist offline
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Hallo an alle Mädels,
möchte mich heute auch endlich mal vorstellen - denn als Leserin bin ich hier im KK schon seit Sommer 2006...
Als erstes möchte ich mal loswerden, dass es guttut, dass es so ein ehrliches Forum gibt ! Danke dafür.

Also : ich heiße Uschi ( eigentlich Ursula ) und bin 42 Jahre jung. BK wurde bei mir letztes Jahr im Juli entdeckt, auch gleich erhaltend operiert mit 18 LK, die zum Glück nix hatten Danach 6 Blöcke Chemo nach
" SUCCESS " - Studie, die ich am 19.12.06 beenden konnte. Ab nächste Woche dann Bestrahlungen - und alles nur prophylaktisch, weil ja auch ich noch so jung bin Aber da ich selbst Kinderkrankenschwester bin und 12 Jahre auf einer Kinderkrebsstation gearbeitet habe, stand es für mich nie zur Diskussion, ob ich Chemo mache oder nicht. Denn wenn irgendwann mal was wiederkäme ( man weiß ja nie... ), hat man sicher genug damit zu tun, die erneute Diagnose zu verkraften, dann aber bitte nicht noch Selbstvorwürfe von wegen " hätte ich damals vielleicht... " usw. !
Wahrscheinlich war meine Berufserfahrung bei meiner eigenen Erkrankung der Grund dafür, dass ich psychisch und somit auch zum Glück körperlich mit allem bisher gut klarkam ( außer den üblichen Nebenwirkungen, die sich aber in Grenzen hielten ). Außerdem half und hilft mir natürlich mein " Männerteam"
- Ehemann ( 53 ) und Sohnemann ( 18 ), die immer hinter mir standen und stehen, wofür ich ihnen auch sehr dankbar bin
Familiär gab es bei mir zwar schon versch. Krebsarten, aber noch keinen Brustkrebs. Hatte halt in den letzten 14 Jahren ziemlich viel zu verkraften und vermute, dass dies ein Grund für meine Erkrankung sein könnte.
Darum werde ich ihr jetzt massiv die Stirn zeigen, alles machen, was nötig, gut und teuer ist damit sie nicht mehr wieder kommt.

Wünsche Euch allen, dass Ihr ebenso weiter die Kraft behaltet, um alles Nötige tun zu können, damit Ihr noch viel er-leben könnt !!!

Alles Gute

Uschi ( mein Nickname klingt hoffentlich nicht arrogant - mir fiel nur nix G'scheites ein ... )
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  #202  
Alt 09.01.2007, 21:00
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jazzdiva jazzdiva ist offline
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Hi, alle meine Lieben!

Manche kennen mich ein bisschen seit letzte Woche durch den Chat. Heisse Jill, bin amerikanerin und Jahrgang 1955. Wohne in der Nähe von Wiesbaden.

Habe am 14.11.2006 etwas komisches ertastet und bin gleich am nächsten Tag zur Frauenärztin. Sie machte eine Ultraschalluntersuchung und gleich am Ort und Stelle gesagt...Au weia, dass ist sicherlich was böses. Zwei Tage später war ich beim Mammo für die Bestätigung. Stanzbiopsie hat alles nochmals bestätigt, also OP Termin für den 20.12.2006.

Eine Woche vor der OP ertastete ich (diesmal auf der andere Seite) etwas neues. Einen Tag vor der OP musste ich unterm Kerspin. Da fanden sie leider auch was, aber so klein (4mm), dass sie es nicht geschafft haben noch vor der OP zu markieren. Also T2, rechts, brusterhaltend (schön gemacht!) und 18 LK entnommen (2 befallen) Her-2-neu:Neg / Er-pos/ PR-pos. Habe jetzt Probleme mit Arm/Brust-ödeme. Hoffentlich hilft der Lymphdrainage.

Habe heute mein Termin für die nächste OP-22.1.2007 bekommen. Chemo (6x TAC-Ara-Plus Studie) beginnt vermutlich am 29.1.2007. Habe heute ganz lieb gefragt, und wegen Stimmbänderschonung machen sie eine grosse Ausnahme Sie legen in der Brust OP gleich mein Chemo-Port, obwohl es eine andere Chirugin und OP Team ist! Ich liebe meine Frau Doktor!

Schreibe fleissig an Liedern für unserm Treff im FFm in Mai. Mice und ich werden für Euch Mitkämpfer unser Bestes geben-Ihr verdient es. Heute habe ich das Lied "Warum ich?" komponiert...bleibt aber bis Mai geheim (ausser für Mice). Ihr inspiriert uns (seht Mice´s Hairless Song an)

Habe 3 Kinder-Noah (25) studiert Filmregie in Wien. Jessica (23) hat gerade ihr Schauspielstudium bendet und ist dieser Woche nach New York gezogen, um ihr Glück zu probieren. Meine "kleine" Courtney (19) ist im 3. Lehrjahr am Staatstheater in Wiesbaden und lernt Schneiderin/Costümbildnerin. Alle Kids sind schon ausgeflogen. Der Mann und meine 16-jährige Siamesin Carina bleiben noch als Platzhalter.

Hobbys: Absolute Leseratte (vertilge mindestens 1 Buch pro Woche, dafür hasse ich TV) und den Garten...habe seit einem Jahr ausser mehrere Bäume/Sträucher über 1200 Blumenzwiebel gesetzt! (600 seitdem ich weiss, dass ich Krebs habe...ich wills im Frühling BUNT haben).

Wer mehr über mich und meine Musik lesen will, schaut bitte bei www.jillgaylord.com nach. Dann könnt ihr demnächst die haarigen Fotos mit meine Glatzenbilder, ich schätze so mitte Feb werde ich auch dazugehören, vergleichen

Wünsche Euch allen sehr viel Kraft und Segen auf eure Krankheitswegen. Gemeinsam sind wir stark! eure Jill

"Alles Vergangene ist Prolog" Shakespeare, Der Sturm
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  #203  
Alt 10.01.2007, 15:23
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ElkeJ ElkeJ ist offline
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Hallo ihr lieben,
möchte mich auch kurz vorstellen. Bin 44 Jahre jung, verheiratet, 3 Jungs (die Zwillinge sind 23, der Kleine 14). Ich wohne in der Nähe von Pirmasens.
Hab das Forum leider erst gefunden, als ich das Gröbste schon um hatte. Trotzdem schau ich gerne rein, denn etwas Hilfe und Trost kann jeder gebrauchen.

Meine Diagnose war Mitte März 2006, OP Ende März pT1c,pN0,R0,G2. PR positiv, Her-2 negativ. Dann folgten 4 FEC Chemos (sollten 6 sein, hab aber wegen einem Paravasat abgebrochen), 30 Bestrahlungen, AHT mit Tam und Zoladex, Misteltherapie fang ich jetzt an. In der Reha war ich auch schon - Bad K*********.
Nächsten Monat will ich wieder anfangen zu arbeiten. Erstmal ein paar Stunden. Mal schaun wie ich das schaff, mit meinen Knochenschmerzen. Eigentlich bin ich nicht arbeitsfähig, aber ich will am "normalen" Leben teilhaben.
Lasst auch alle Elke

Geändert von gitti2002 (03.04.2012 um 20:02 Uhr) Grund: ********
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  #204  
Alt 12.01.2007, 11:23
Sabine39 Sabine39 ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

dann will ich mich auch mal vorstellen:

Ich heiße Sabine, bin 40 Jahre alt, komme aus Kassel, bin seit 15 Jahren verheiratet und habe drei Töchter im Alter von 13, 11 und 11.
Die Diagnose Mammakarzinom rechts erhielt ich im Mai 2006. Ich wurde dann im Juni 06 brusterhaltend operiert, nach zwei Wochen dann nochmal OP zur Entfernung der Brustwarze. Dann 3 x FEC und 3 x Taxotere Chemo. Seit November 2006 33 Bestrahlungen. Im Rahmen der Success Studie erhalte ich noch vierteljährlich Zometa und für 1 Jahr Herceptin.

Im Brustkrebsforum lese ich seit dem ersten Verdacht auf BK Anfang Mai. Hier wurden mir viele Fragen beantwortet und es tut mir auch sehr gut, hier zu sein.

Herzliche Grüße
Sabine
__________________
G2, pT1b(m), pN1a ( 2/20) pMO, RO, ER und PR negativ, Her2/neu:positiv
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  #205  
Alt 13.01.2007, 18:27
Birgit D-K Birgit D-K ist offline
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Hallo,
ich stöbere gerade im Forum und suche Infos zur S-GAP-Flap Methode. Bei mir (41) wurde vor wenigen Tagen ein Ma-Ca Rezidiv li festgestellt: 11.2004 Ma-Ca links G3N0Mx, Östrogen-positiv, FEC Chemo, Radiatio, Tamox+ Zoladex, nun 01.2006 Nach Biopsie Rezidiv mit schon geplanter Aplatio links und gleichzeitigem Wiederaufbau mit Eigengewebe. Die Uniklinik, die auch die Biopsie machte wollte noch diese Woche die Aplatio machen und eine Expanderversorgung einsetzen. Da ich mit meinen 55kg nicht gerade die ideale Patientin für Entnahme von Rücken-oder Bauchgewebe bin. Nach hektischen Recherchen und Referenzen habe ich nun Kontakt zu einem namhaften plastischen Chirurgen in München. Nach einem langen Gespräch vor Ort möchte ich mich nun von ihm operieren lassen, mit dieser S-GAP-Flap-Methode. Die Aplatio mit gleichzeitiger Rekonstruktion steht zum 29.01. an (zuvor ist er leider noch in USA auf einem Kongress).
Ich las, das einige ebenfalls bei ihm waren und jetzt drängt sich mir die Frage auf welche Erfahrungen ihr gemacht hattet. Klar liegt jeder Fall anders und alles ist individuell zu betrachten, da sich diese Woche die Ereignisse hier überschlugen und ich die geplante OP in der Uni abgeblasen hatte, mich in München vorstellte, alles dann wieder mit Gynäkologen und Psychoonkologen... besprach, muss ich gestehen das mir so langsam die Luft ausgeht. Trotzdem habe ich nach München das größtmögliche Vertrauen und bete (habe auch eine 4jährige Tochter) das die Entscheidung richtig ist!
Sorry, wenn ich Euch zutexte, ich wäre einfach nur dankbar zu diesem Thema rasch ein paar Erfahrungsberichte zu bekommen.
Beste Grüsse an alle,
Birgit
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  #206  
Alt 13.01.2007, 23:07
Liesa Liesa ist offline
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Hallo liebe Mitstreiterinnen!

Heute ( nachdem ich schon seit vielen Wochen nur mitlese) möchte ich mich vortellen. Ich bin 57, also nicht mehr soo jung, und
meine Diagnose lautete im Oktober 06 : DCIS.
Bin inzwischen brustherhaltend operiert, habe 33 Bestrahlungen hinter mir, und nachdem ich Tamixofen abgelehnt habe, möchte ich das Kapitel " Brustkrebs" eigentlich für mich abschließen. Meine Frauenärztin hat übrigens volles Verständnis für die diese Ablehnung.
Ich habe Hepatitis C ( Herkunft unbekannt ), und ich möchte jede unnötige medikamentöse Belastung der Leber vermeiden.
Es gibt ja keine Garantie dafür, daß hormonpositive Krebszellen ( wie bei mir),
durch Tamoxifen für immer bekämpft werden können.
Ich habe große Hochachtung vor Euch Frauen, die viel schlechter dran sind, als ich. Und so viel jünger!!
Kämpft weiter, es lohnt sich!!

Alles Liebe und ganz viel Kraft

wünscht Euch

Liesa
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  #207  
Alt 17.01.2007, 13:54
Benutzerbild von Amba
Amba Amba ist offline
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Nun bin ich schon so lange hier unterwegs, ohne mich vorzustellen! Verzeiht die mangelnden Manieren, aber dieser Thread ist mir nie so aufgefallen.....

Also, Amba ist mein spiritueller Name, verliehen von meinem Lehrer; ich gehe den buddhistischen Yoga-Weg. "Bürgerlich" heiße ich Birgit, bin geboren im Dezember 1955; verheiratet mit einem Schatz von Mann; zwei Töchter, 21 Jahre und 13 Jahre alt. Meine Große beendet gerade ihre Ausbildung als Fachkosmetikerin und ist mitten in ihrer Ausbildung zur Tätowiererin (die wohl nie endet, habe ich mir sagen lassen) und zieht im Frühjahr nach Antwerpen zu ihrem Liebsten...zum Glück bleibt dann noch unsere "Kleine" für ein Weilchen...

Ich habe eine Praxis für CranioSacrale Osteopathie (Körpertherapie) in Aachen, in der ich z.Zt. leider nicht so häufig bin, wie ich möchte, da meine Chemo-Schäden noch den vollen Einsatz verhindern!

Meinen Brustkrebs entdeckte ich im Frühjahr 2005, während der Lektüre von "Mut und Gnade", von Ken Wilbur; ein Buch über das Brustkrebsleiden seiner Frau.....

Zuerst neoadjuvante Chemo: 4 x Epirubicin, 4 x Taxotere - mit den ekelhaftesten Nebenwirkungen! Das meiste kennen die meisten von euch.....tapfere Kriegerinnen! Eine Gürtelrose kriegte ich noch als Sahnehäubchen obenauf! Dann war der Tumor weg, nicht mehr zu sehen bei sämtlichen bildgebenden Verfahren, inkl. MRT. Da wollte ich dann auch keine OP, "wenn da nix is" - der Arzt hat zugestimmt, wollte aber wenigstens eine "Scheibe" entnehmen und den Sentinel. War dann alles ok. - Mir ging es dann immer schlechter von der Chemo - 2 Monate nach der letzten schlimmer als während! Da hatte ich keinen Bock auf Bestrahlung - immer nochmal was obendrauf! Ich hatte einfach die Nase voll! Körperlich! Seelisch hab ich den Hype sehr genossen! Hab unendlich viele intensive Erkenntnisse gewonnen!! Möchte diese Zeit auf keinen Fall missen!! Zwei ganz wichtige Sprüche formten sich da in dieser Zeit, die mich seitdem begleiten: "das Leben im Angesicht des Todes ist das EIGENTLICHE Leben!" - - - aber auch: "die Uhr tickt seit unserer Geburt; wenn wir krank sind, tickt sie nicht schneller, sondern nur lauter!"

Im November hatte ich dann eine OP an einem Lokal-Rezidiv, immernoch brusterhaltend, mit einem netten Abnäher, der meine (nicht mehr so taufrische) Brust sogar schöner macht! Und jetzt mache ich die Bestrahlung, die mir ja als Option geblieben ist - wat en Glück, sonst könnt ich ja kaum was machen, habe keine Hormonrezeptoren. Und bin - wieder mal - guten Mutes, daß alles so ausgehen wird, wie es soll! Ach ja, da war doch noch ein Spruch, den ich immer draufhatte: "ich laß mir doch von Krebs nicht auch noch die Laune verderben!"

Ist jetzt alles ein bißchen länger geworden; frage mich, ob bis hierher überhaupt noch einer liest!

Ich fühle mich sehr wohl hier bei euch!! Hatte zeitgleich mit meiner Diagnose in Aachen mit lokalen alternativen Therapeuten, Heilern, Lehrern etc. ein Netzwerk gegründet; Name: Kompass-Netzwerk! Welch ein "Zufall"... ich liebe es, vernetzt zu sein! Eben auch hier mit euch!

Amba

Geändert von Amba (17.01.2007 um 15:11 Uhr)
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  #208  
Alt 23.01.2007, 14:57
Gaby Pilgram Gaby Pilgram ist offline
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Hallo Zusammen!

Leider bin ich erst kürzlich durch Zufall auf diese Info-Seite gestoßen.
Was ich während der letzten zwei Jahre erlebt habe ist schon so Einiges, ich glaube
schlimmer kann es kaum kommen.
Es interessiert mich, es einer von Euch ähnlich erging.
Ich heiße Gaby, bin 47 Jahre alt, seit fast 25 Jahren verheiratet mit dem tollsten Mann der Welt und habe einen 12-jährigen Sohn,
nein richtig muss es lauten: einen 12jährigen, lang ersehnten Prinzen!

Im Februar 2005 hatte ich eine Brusterhaltende Tumor-Entfernung, linke Brust.
Nach den ersten Untersuchungen war eine Größe von 1,5 bis 1,8 cm festgestellt worden, letztendlich hatte Krebs 4,5 cm.
Nach dem dringenden Verdacht auf Brustkrebs hatte ich mich sofort zur Tumorentfernung
entschieden, nicht erst zur Stanze.
Das Aufklärungsgespräch war o.k., alles was in diesem Krankenhaus folgte aber nicht.
Ich kam morgens an, bekam meine „Kleidung“ für die OP und dann war Ruhe!
Auf meine Frage nach dem Zeitpunkt der OP erhielt ich keine Antwort, man wisse es nicht
und ich solle mich bereithalten. Mittags dann die OP, vorher keine Beruhigungstablette,
eine leichte Narkose und ich dürfe aufstehen, so die Aussage der Schwester.
Habe ich auch getan und bin prompt umgekippt.
Man legte mich ins Bett und nichts weiter. Es kam niemand mehr, auch nicht in der Nacht.
Am anderen Morgen Visite bei meinen Zimmernachbarinnen, bei mir nicht! Später kam eine
Ärztin, entfernte (ohne den Druck herunterzulassen) die Drainage, was sehr schmerzte und sagte: „Sie können nach Hause, wenn Ihnen irgendwas merkwürdig vorkommt gehen Sie zu Ihrer Ärztin. Ansonsten werden Sie in ca. 10 Tagen Bescheid bekommen.“

Zur Lymphknoten-OP und den weiteren Untersuchungen ging ich in ein anderes Krankenhaus. Dort bekam ich später auch 6 x Chemo und die Bestrahlungen.
Es war ganz anders. Vor und nach der OP und jeder Untersuchung hatte ich ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin. Sie erläuterte genau was anstand und erklärte die Diagnosen.
Ich hatte großes Glück, keine Metastasen in den Lymphknoten oder sonst im Körper nachweisbar!! Bei der Chemo und den Bestrahlungen waren die Ärzte und Schwestern auch
sehr bemüht, freundlich es war eine entspannte Atmosphäre.

Es folgte Tamoxifen, mit dem Ergebnis einer Netzhautablösung nach 3,5 Monaten Einnahme.
Aber die Ärzte meinten, das läge nicht am Tamoxifen, das solle ich weiter einnehmen.
Obwohl Sie sich nicht darüber im Klaren waren, warum Auge und Netzhaut „nicht zur Ruhe kamen“ wie sie während der vielen Nachuntersuchungen immer wieder sagten.
1,5 Monate später wieder Netzhautablösung, wieder OP, anschließend Linsentrübung.
Ich weigerte mich nun, weiterhin Tamoxifen einzunehmen.
Die Linsentrübung ging nicht weg und ich bekam 6,5 Monate später eine künstliche Linse eingesetzt. Aber die Netzhaut hält!!!
Ich habe immer ein „Strahlensehen“ bei Lichteinfall und morgens sehe ich immer einen „Wassertropfen“, aber was soll vielleicht bekommen sie das mit der 4. OP in den Griff.

Übrigens nehme ich nun Arimidex und wollte wie empfohlen vor Beginn der Einnahmen die Knochendichte messen lassen. Das wäre nicht erforderlich, hörte ich vor ärztlicher Seite.
Eine „Großpackung“ dieses teuren Medikamentes aufzuschreiben sprenge das Budget.
Es kam sogar dazu, dass ein Rezept für 2 Lymphdrainagen verschrieben wurde, wenn
es Ende des Quartals war. Habe ich „Schaf“ alles hingenommen, obwohl das mir vermeidbare Kosten verursachte.
Nebenher bekam ich noch starke Schmerzen und massive Versteifungen beider Schultern, wobei es die rechte, nicht operierte Schulter, schlimmer traf.
Ich konnte nur noch im Sitzen schlafen, mir nichts mehr über Kopf an- und ausziehen,
mir die Haare nicht mehr kämmen.
Das haben die Leute in der Reha aber wieder einigermaßen hinbekommen.
Heute bin ich zwar immer noch nicht schmerzfrei, kann mich kaum Bücken und auch die
Arme nicht im optimalen Radius bewegen, aber es geht.

Eine Mammographie hatte ich erst jetzt, nach 2 Jahren. Meine Ärztin meinte, es müsse
bei der Krankenkasse ein Antrag für eine Kernspinuntersuchung gestellt werden. Eine
Mammographie wäre in meinem Fall nicht möglich (strahlengeschädigte Brust mit
Ödem). Diesen Antrag wird seit Frühjahr 2006 gestellt, habe heute Mitte Januar 2007 noch immer keinen Bescheid.

Nun hatte ich endlich den Mut einen neuen Arzt zu suchen.
Die 1. Praxis, die ich anrief teilte mir mit, dass man Kassenpatientin nicht mehr annehmen
könne (!Budget!), die nächste Praxis nahm nur Privat-Patienten. Aber meine Zahnärztin
vermittelte den Kontakt zu einem netten Arzt. Der hat sofort einen Mammographie-Termin
vereinbart, einen Termin im nächsten Brustzentrum wegen Beurteilung der Einnahme von Arimidex (sollte ich wohl doch nicht nehmen, da das Medikament nicht bei prämenopausaler Patientin eingesetzt wird).

Mammographie hatte ich, alles o. k.! Termin im Brustzentrum ist nächste Woche.
Ich bin zuversichtlich, dass sich vielleicht doch noch einiges anders machen lässt und es
mir bald wieder „richtig gut geht“.

Aber ich bin auch unsicher ob es richtig war einen anderen Arzt aufzusuchen.
http://krebs-kompass.org/Forum/images/smilies/frown.gif
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  #209  
Alt 25.01.2007, 18:03
JBB JBB ist offline
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Hallo ich bin 41 jahre alt, heiße Tina und habe 2005 BK diagnostiziert bekommen .Mittlerweile Arbeite ich seit Juni 2006 wieder. Nach der Wiedereingliederung habe ich meine Stunden auf 30 /Woche reduziert. Körperlich , d.h. sportlich bin ich noch nicht wieder so belastbat wie zuvor. Auch von der Konzentration und der Belastbarkeit (seelisch / geistig und körperlich) bin ich auch von meinem früheren Leistungsvermögen noch weit entfernt.
Die Erschöpfung kommt manchmal ganz plötzlich und dann gehrt nichts mehr. Komisch. Gibt es jemand der da auch Erfahrung hat und mir Raten kann was zu tun ist?.

D.h. aber nicht dass ich micht hängen lasse!!!!!
Packen wirs an. Vielleicht können die mir ja in der Kur, ab 17. April 2007 weiterhelfen- oder einer von Euch? Wäre super. Habt euch wohl, Tina!

Geändert von JBB (04.04.2007 um 20:10 Uhr)
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  #210  
Alt 25.01.2007, 19:39
Benutzerbild von Maxi54
Maxi54 Maxi54 ist offline
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Ein liebes Hallo an alle,

bin auch neu hier und im wirklichen Leben heisse ich Ingrid und bin 52 Jahre alt. Seit 1976 bin ich kinderlos verheiratet und habe 3 Hunde, 2 Papageien und einige andere Vögel.
Mein Mann ist seit August 2002 an Haarzell-Leukämie erkrankt und durch die Interferon Behandlung in Kombination mit Antibiotika an einem Guillain-Barree-Syndrom erkrankt.
Nach 3 monatigem Krankenhausaufenthalt und Rehaklinik kann er aber wieder selbstständig laufen und mit einige Dinge abnehmen.
Am 21.12.06 war ich beim Frauenarzt wegen einer Veränderung in der rechten Brust. Meiner Meinung nach konnte es sich nur um einen verhärteten alten Bluterguss handeln da ich im Feb./März 06 einen Unfall hatte und mit der Brust auf eine Bahnschwelle geschlagen war.
Nun ging alles sehr schnell, am 21.12. noch eine Mammographie, am 22.12.ein MRT und eine Stanze.
Am 27.12. dann die Gewissheit das ich an Brustkrebs erkrankt bin und am 4.1.07 wurde ich brusterhaltend operiert.
Außerdem wurden mir 21 Lymphknoten entfernt die alle frei von Krebszellen waren.
Ich kenne mich noch nicht so aus mit Euren Abkürzungen. Also, CT-Lunge o.k.,Knochenscan.k., Sonographie des oberen Bauchraumes.k., der Krebsknoten ein G1- ser und hormonbedingt gewachsen.
Ich bekomme nun Tamoxifen, ggf. Zoladex und Bestrahlungen.
Aber das entscheidet sich alles am 29.1. bei der Tumorkonferenz an der alle Onkologen und die Krankenhausärzte teilnehmen.
Gestern hatte ich die 1. KG und Lymphdrainage.
Seit gesterm abend habe ich seitdem Schmerzen in der Brust beim tiefen Einatmen und Schulterschmerzen.
Kann das von der LD und KG kommen?
Bin froh Euch gefunden zu haben und hier meine Fragen los zu werden.

Viele Grüße und alles Gute
Maxi
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