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  #1  
Alt 17.03.2005, 20:16
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Standard Urothel-Ca bei Nierenbeckenkrebs

Gibt es hier einen "Fachmann/frau" dafür)? Meine Stiefmutter hat Nierenbeckenkrebs (T3N0MO), Urothel-Ca 3cm, ins Nierengewebe eingewachsen. Die Niere wurde entfernt. Sie macht grad eine Anschlußheilbehandlung. Außer einer Nachsorge sei keine Therapie nötig und sinnvoll. Ist diese Aussage so richtig? Wenn nein wäre ich für weitere Tipps dankbar.

Der Urologe sagt, dass eine engmaschige Kontrolle wichtig ist. Mein Vater hat darauf hin gefragt, was man bei Metastasen tuen würde. Chemotherapie würde dann gut anschlagen. Er und ich fragen uns jetzt, warum diese nur bei Metastasen sinnvoll ist. Wißt ihr da mehr?

Gruß und Dank Dorothee vom Brustkrebs-Forum
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  #2  
Alt 19.03.2005, 15:27
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Urothel-Ca bei Nierenbeckenkrebs

Hallo Dorothee,
ja ein wenig. Chemotherapie istein zweischneidiges SChwert. Aufder einen Seite kann es Krebszellen töten, auf der anderen Seite werden auch gesunde Zellen angegriffen, auf jedenfall werden dadurch die Abwehrkräfte geschwächt. Eine chemotherapie ist auch sehr belastend. Eine stärkung der Abwehrkräfte ist in jedem Fall wichtig, denn normalerweise hat der Körper soviel Kraft, daß er sich gegen Krenszellen wehren kann. Ob man den Weg der Tötung (Chemotherapie tötet die Krebszellen ab) oder den Weg der Kräftigung (Immunsystem wird gestärkt und kämpft selbst gegen störende Krebszellen) ist Ansichtssache.

Leider werdet ihr keine große Wahl haben, da der Arzt schon entschieden hat.

Unter der Rubrik andere Therapien http://www.krebs-kompass.org/Forum/showboard.php3?id=30 findest du viele Beispiele dazu, wenn auch das meiste SChwachsinn ist, so gibt es doch auch viele gute Hilfen.

Liebe Grüße
Hemi2
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  #3  
Alt 22.03.2005, 12:18
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Urothel-Ca bei Nierenbeckenkrebs

Was eine Chemotherapie bedeutet, weiß ich nur zu gut. Ich habe Brustkrebs und habe 6 Zyklen EC hinter mir. Bei jeder Krebsart muß man genau wissen, ob eine Chemo sinnvoll ist oder nicht.

Über Nierenbeckenkrebs findet man nur wenige Informationen im Internet und in den ärztlichen Fachzeitschriften. Vielleicht findet sich doch noch eine Fachfrau/mann hier.

Ganz sicher entscheidet nicht der Arzt über die Therapien. Ihm/ihr kommt "nur" die Rolle eines Beraters zu. Die Entscheidung trifft immer der Patient und dazu bedarf es gute Informationen.

Gruß Dorothee
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