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  #46  
Alt 04.07.2006, 12:48
caropepita caropepita ist offline
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Hallo und einen wunderschönen Tag an alle!

Schon wieder ich !

Muß ich aber unbedingt los werden!
Mein Süßer ist schwer beleidigt und verzieht sich!

Yeah! So richtig Fahrt hat er noch nicht drauf, aber er ist schon mal vom Harten zum zarten Weichei gewandelt (so würde ich ihn bei keiner Selbstuntersuchung mehr entdecken)!
Geschrumpelt ist er auch: glatte 4 mm! Nicht viel? Immerhin 30%, er war ja nur 1,3 cm, jetzt ist er 0,9 - aber für 4 mm Wachstum brauchte er nur 2 Wochen (Meßergebnisse zwischen Erstuntersuchung und Biopsie), ich brauchte gute 8 Wochen und 2 EC-Chemos, um diese 4 mm platt zu machen!

Tja, dafür tut sich Merkwürdiges bei meinem befallenen Riesen-Lymphknoten: entweder er teilt sich (jetzt 2,3 cm + 1 cm verbundener Wurmfortsatz) oder es sind 2 untereinander liegende, im Sono aber wegen der mangelnden Dreidimensionalität nicht zu unterscheidende (ärztliches Abwiegeln?) oder 2 verbackene oder er schrumpelt auch.
Aber so recht freudig bin ich da nicht, denn es tut sich eindeutig etwas im Lymphsystem: fast überall ziept und sticht es, in der linken Axilla sowieso (da sitzt e r ja), darüber im Brustbogen auch, die linke Axilla meldet sich fast genauso heftig und die rechte Leiste muckt auch munter rum! Aber im Sono ist nix zu erkennen, kein Lymphknoten auf der anderen Seite auffällig geschwollen - bin aber nicht wirklich beruhigt. Woher die anhaltenden Schmerzen ?

Werde das mulmige Gefühl verdrängen, das Beste annehmen und weiter mit der Chemo machen! Mangels Alternativen ist die Entscheidung ja leicht!
Knotenfrau im Krebsgang!
Aber immerhin! Dafür "schwindel" ich nicht mehr so viel rum und bin wieder "läufig" , will heißen, ich klapp beim Walking nicht mehr wie vorm halben Jahr zusammen. Juchhu, der Wald hat mich wieder!

Und morgen Chemo Nr. 3 - her damit! Kann es kaum erwarten!

Eigentlich wäre ja heute mein turnusmäßiger Chemotag, aber kein Arzt im Haus - gucken wohl alle Halbfinale !

Liebe Grüße und allen daumendrückenden Fußballenthusiasten deutscher und italienischer Bauart ein Jubelfeeling ,

Caropepita
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  #47  
Alt 10.07.2006, 19:28
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katermunkel katermunkel ist offline
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hallo caropepita,

du liest dich bei allem übel so herzerfrischend positiv...möchte dir an dieser stelle mal ein ganz ganz dickes kompliment machen....du schaffst das!!!!!

Auch ich bin eine "kämpfernatur" und habe den kampf aufgenommen....ED:18.5.06

ich bin -wie du - in der gepar quattro studie, am 20.7. die dritte chemo+
herzeptin. bisher geht´s mir gut...bis auf dicke pickel, die mich als 45 jährige
in die zeit der pupertät versetzen...naja, wenn das alles ist...

deinen hinweis auf lapatinib habe ich verschlungen, fragt sich nur, wie man an das wundermittel rankommt...zur zeit wohl in deutschland noch gar nicht

wenn du lust hast, laß mal von dir hören, auch gerne unter tinaadlhoch@hotmail.com... ist vielleicht einfacher....


bis dahin wünsche ich dir von herzen alles erdenklich gute

Tina
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  #48  
Alt 13.07.2006, 19:54
caropepita caropepita ist offline
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Hallo Tina mit Kater Munkel ?

wenn schon kämpfen müssen, dann will ich wenigstens meinen Spaß dabei haben ! Ich sehe das schon ganz realistisch, meine Prognose ist nicht gar so berauschend, aber ich ändere auch nichts daran, wenn ich mich davon ängstigen und nieder machen lasse. Jedes Ding hat zwei Seiten. Und wenn ich nur die eine sehe, dann lebe ich halb.

Und ich lebe auch nicht für die Zeiten n a c h Krebs, sondern m i t Krebs, jetzt! Egal wie mies es mitunter geht, es vergeht auch wieder! Heulen, jammern, Zähneklappern - alles erlaubt. Wer will es mir verbieten? Alles zu seiner Zeit. Aber das Lachen, die oft unfreiwillige Situationskomik, der satirische Blick auf die Umwelt, die unverhofften Geschenke von Verständnis und Anteilnahme, - ach, es gibt auch so vieles neu zu entdecken unter dem Damoklesschwert!

Wir haben außer der Kämpfernatur dann noch eine Gemeinsamkeit:
fast zeitgleiche Diagnose und Startbeginn in der Studie. O.k., ich bin einen Tick früher dran und habe am 26.07. meinen 4. und letzten EC-Cocktail - danach ??? und hoffentlich Arme ohne A, aber wer weiß?
Und auf den Unterschied lege ich wert - keine Pickel, gottseidank !
Bist du auch hormonnegativ? Oder spielt dein Östrogen ein bißchen Roulette?
Aber ansonsten verträgst du die Chemo so einigermaßen gut? Hat auch angeschlagen? Oder weiß er noch nicht so recht den Weg outside?

Würde mich freuen von dir weiter zu hören - wenn du magst auch ganz öffentlich. Finde es wichtig und tröstlich als Neuling oder "unter Verdacht" Stehende, einfach von anderen zu lesen, was da vielleicht auf mich zu kommt. Oder fragen zu können. Ging mir so. Hat mir geholfen. Deshalb finde ich solche Foren mittlerweile auch gut.

Alles Liebe, caropepita

P.S.:
Mein allertreuester Kater Fidelio - er lebt immer noch - trotz FIP und dickem Gewebewasserbauch! Er springt zwar nicht rum wie ein Füllen auf der Wiese, aber das Fell glänzt wieder, er ist voll da, frißt mir die paar noch gebliebenen Härchen vom Kopp - ach, einfach schön, dank einer kleinen Gabe Cortisol täglich. Habe den Eindruck, er kostet es voll aus, von vorne bis hinten verwöhnt zu werden. So schnell wirft der nicht das Handtuch! Wie der Herr so s Gescherr, sagt man doch o.ä.?
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  #49  
Alt 15.07.2006, 21:02
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katermunkel katermunkel ist offline
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hallo caropepita,


schön, dass du so umgehend geantwortet hast. ich bin nicht jeden tag in diesem forum...kann also mal bisschen dauern, bis ich antworte.

nein, tina ohne kater....katermunkel ist ein joke aus meiner kindheit

ja, du bist mir einen tick voraus, habe am 20.7. die dritte ec-chemo, und somit erst dann eine info, was der tumor so macht. ich hoffe sehr, dass er etwas kleiner geworden ist. laut MR 2x1,5x2cm, lt. ultraschall bis zu 2,7cm...was denn nun???? auch was meine lymphknoten angeht, will sich niemand so richtig festlegen...ist wohl erst bei op histologisch eindeutig zu beurteilen....auf die radomisierung bin ich - wie du - auch sehr gespannt.irgendwie weiß man gar nicht so richtig, was man sich wünschen soll... optimistisch wie ich bin, glaube ich fest daran, dass ich auch diese mittel so gut wegstecke wie bisher.

habe hormonpositive rezeptoren, sogar ziemlich hohe (9), das bedeutet, nach der op auch noch 5 jahre anti-hormontherapie...wenn´s denn hilft...
bin jetzt 45, wäre vermutlich sowieso irgendwann in den genuß gekommen


wünsche dir ein schönes wochenende und alles gute für deinen kater.
würde mich freuen , wieder von dir zu hören.


liebe grüße aus koblenz
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  #50  
Alt 16.07.2006, 12:27
susaloh susaloh ist offline
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Hallo Katermunkel-Tina und Caropepita!!

Wie schön, dass sich eine weitere Gepar-Quattro-Mitstreiterin gefunden hat! Vor der Randomisierung ging es mir wie euch, ich wusste auch nicht so recht, welchen "Arm" ich mir eigentlich wünschen sollte.....alle scheinen Vor- und Nachteile zu haben. Arm A, mit nur Taxotere, ist letzten Endes auch nicht schlecht, da man ja dann mehr Taxotere (100% statt 75%) bekommt als in den anderen Armen, und das ist wirklich ein Teufelszeug!!

Ich bin dann ja in Arm B gelandet und nehme also zusätzlich zur Tax-Infusion (alle drei Wochen) die Xeloda Tabletten zwei Wochen lang. Ich bilde mir ein, beides wirkt. Ein paar Tage nach der Infusion kommt immer so ein Schrumpfungs-Schub, wo ich dann immer ganz begeistert bin. Aber in der dritten Woche, nach Absetzen des Xelodas, verändert sich auch immer wieder was, wird der Tumor weicher und dadurch auch irgendwie weniger. Man weiß ja nicht, wie das alles funktioniert: Kann ja sein, dass der Effekt nach der Infusion umso größer ist, weil das Xeloda im letzten Zyklus schon ganz viel "vorgearbeitet" hat?! Wann wird Tumorgewebe abgebaut, wann vernarbt es? Da müssen wir wohl erst auf die Ergebnisse der Studie warten.

Aber ebenso wichtig für uns sind ja die Nebenwirkungen! Ich hatte die EC-Chemos ja auch super weggesteckt, besonders die letzten beiden, das war schon wie Urlaub (mein Tumor ist in der Zeit aber trotzdem fleißig geschrumpft). Dieser zweite Teil der Chemo ist viel anstrengender für mich. Zum einen hat mir das Xeloda Probleme bereitet. Es war wohl etwas zu hoch dosiert für meinen Körper, obwohl bei der Berechnung schon abgerundet worden war. Zum einen bekam ich dies bekannte Hand-Fuß-Syndrom (siehe auch Extra-Thread zum Thema), zum anderen wurde ich immer müder, fühlte mich immer gedopter, bis ich zum Ende der ersten 14 Tage schon nur noch im Bett bleiben konnte.

Die Dosis wurde dann um 20% gesenkt (vier statt fünf Tabletten) und jetzt geht es, obwohl ich immer noch viel schlafe gegen Ende.
Die Entzündungen an Händen und Füßen sind inzwischen auch weg, aber was da wirklich fantastisch geholfen hat, ist das hochdosierte Vitamin B6(Hexobion 100 mg). Als konventionelle Ärztin glaubte auch meine Studienärztin nicht an "Vitamine" und hat es wohl nur verschrieben, weil es vielleicht über GeparQuattro empfohlen wurde. Nachdem sie es jetzt mehreren verschrieben hat, meinte sie neulich aber ganz erstaunt "Ich glaub´, das hilft wirklich!". Bei mir war es ja jetzt komplett abgeheilt, daher habe ich in der chemofreien Wochen jetzt mal einen Tag testweise keine Hexobion-Pille genommen. Und glaubt es oder nicht, nach 24 Stunden waren die ersten, typischen Anzeichen des Syndroms wieder da: Fingerspitzen und Rillen schmerzten und wurden wieder rot! Also, solltet ihr in einem Xeloda-Arm landen, lasst euch das am Besten gleich verschreiben (überzeugt eure konventionell denkenden Studienärzte!) und nehmt es bei den ersten Anzeichen! Man kann auch nach Bedarf mal zwei oder drei am Tag nehmen, so habe ich z.B. meine vor sich hin dümpelnden kleinen Entzündungsherde in diesem Zyklus zum Erlöschen gebracht (3 Tage lang zwei genommen).

Das Zeug hilft übrigens gleich auch noch gegen die mögliche Nebenwirkung des Taxoteres, das Kribbeln in den Fingern und, wie man durch Zufall entdeckt hat, scheinbar auch gegen Hitzewallungen!!! Zusätzlich braucht man für Hand-und Fuß unbedingt Linola Salbe (Urea-salbe), der Harnstoff ist sozusagen ein Gegengift gegen die lokalen Xeloda-Schäden, bringt es zwar nicht weg, aber wirkt sehr lindernd!

Das Taxotere wirft mich immer für ein paar Tage total um (4.-6. Tag nach Infusion), da liege ich flach, meine Fingernägel an den Händen werden langsam braun und haben komische Stellen, die letzten Haare (Augenbrauen) mussten auch noch dran glauben. Aber mit jedem Zyklus schlimmer werden bei mir die Schleimhautprobleme. Da addieren sich die Effekte von Taxotere und Xeloda wohl zusammen (als ich im 2. Zyklus mit dem Xeloda aussetzen musste, hatte ich kaum Probleme). Jedenfalls ist die zweite Woche diesmal, im dritten Zyklus, wirklich fürchterlich gewesen. Sowohl im Mund (der war tagelang stocktrocken und wie geschält von innen) und Rachen (Schluckbeschwerden) als auch im Darm (grummelte mit Tendenz zu Durchfall, mochte gar nix essen). Zeitweise konnte ich überhaupt nur noch unter Schmerzen sprechen!! Sehr belastend sind auch die Geschmacksprobleme, auch die leckersten Sachen schmecken entweder nach nichts, falsch (z.B. Apfel salzig) oder eklig (alles Süße). Heute, zwei Tage vor der nächsten Chemo, ist der Geschmack traurigerweise nur zu 50% wieder da.

In der dritten Woche sind dann schließlich die Augen dran, tränen wie verrückt und entzünden sich. War diesmal auch besonders schlimm, kann aber auch daran gelegen haben, dass ich im Segelurlaub war (sicher nicht sehr schlau, war aber wunderschön). Zum Schluss hatte ich in jeder Hosentasche ein Knäuel durchnässten Küchenpapiers vom dauernden Abwischen der Tränen.

Also, ich muss zugeben, vor der nächsten Chemo graut es mir wirklich, eigentlich zum ersten Mal. Ein Glück, welch Zufall auch, dass es die letzte ist, sonst hätte ich, glaube ich, wirklich ein Problem, mich dazu zu überwinden....Jetzt habe ich doch noch Respekt vor der Chemo bekommen, nachdem ich sie über lange Zeit "weggelacht" habe....

Ein Trost ist mir, dass ich während dieses einwöchigen Segelurlaubs in Dänemark doch gemerkt habe, dass bei mir die allgemeine Fitness, die ich jetzt gegen Ende schon ganz verloren glaubte, doch sehr schnell zurückkommt. Während der ersten beiden Tage musste ich nach jedem kleineren Landgang erstmal ne Runde schlafen, gegen Ende bin ich aber durchaus schon wieder 6 km am Stück gelaufen und habe sogar eine Fahrradtour (mit steilen Hügeln!) überlebt. Man sieht danach zwar schon seine Grenzen (Arme und Beine schwer wie Blei). Ich wollte das unbedingt und habe es vielleicht ein bischen erzwungen, aber es fühlte sich gut und richtig an!! Hier zu Hause ist es, glaube ich, oft auch der Kreislauf, der einen so schlapp macht, da muss man sich vielleicht einfach ab und zu ein bischen überwinden zu irgendwelchen Aktivitäten an der frischen Luft (z.B. Garten gießen, danach fühle ich mich immer super!).

So, das war jetzt wieder sehr ausführlich, aber vielleicht ist es ja auch nützlich, "zum Nachschlagen" für euch und andere. Bei mir funktioniert das jedenfalls so: Möglichst viel Wissen ist die beste Medizin gegen die Ängste, die während der Chemo so in einem hochkommen (z.B. die Hand-Fuß-Geschichte hat mir echt Angst gemacht, aber jetzt hat sie für mich ihren Schrecken total verloren).

Jetzt raff ich mich mal auf und fahr mit dem Rad zum Einkaufen! Draußen ist traumhaftes Wetter - das Leben ruft!

Tschüss
Eure Susanne

Geändert von susaloh (16.07.2006 um 12:36 Uhr)
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  #51  
Alt 16.07.2006, 20:50
caropepita caropepita ist offline
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Hallo Susanne,

menschfrau, die letzte, die allerletzte Chemo !!!

Es ist so gut wie geschafft, ich wünsch dir, daß du dieses letzte Mal von den fiesesten Sachen verschont wirst und endlich ein bißchen Regen, da ist es mit dem einfach besser!
Finde die Wärme persönlich nämlich strafverschärfend!
Aber du warst ja schlau und hast bei deinem Segeltörn schon mal "getankt" für die letzte Runde .

Und ich habe die Berichte über deine "Schrumpfung" verfolgt, schon fantastisch, was sich da anscheinend getan hat. Könnte man doch rein gucken. (Zwischendrin habe ich immer mal leise Zweifel, ob eine neoadjuvante Therapie das richtige ist. ) Bin so gespannt. Vorher - nachher. Gibt es noch eine Abschluß-Sonographie vor der OP?

Wünsche mir zwar auch, daß ich in Arm B lande, aber egal welcher es letztlich wird, ich werde mir jeden schönreden !

Das ist aber mal ein prächtiges Nachschlagwerk. Werde ich wahrscheinlich im Laufe der nächsten Wochen noch öfter lesen. Es schreckt mich ein bißchen, aber auch wieder nicht! Deine Schilderung ist ziemlich sachlich, offen, realistisch - kein Zuckerschlecken (habe jetzt schon mit EC Ekelgefühle gegenüber süß ) - aber mit ein paar Tricks machbar und zu überstehen. Wie ja auch dein festlicher Abend mit Bild zeigt: prächtig sahns aus, Frau!

Wünsche dir, Susanne für Dienstag die entspannteste Chemo, die du je hattest!

Und du bist am Donnerstag ja auch dran, Tina! Nr. 3 - und ich hoffe du hast eine nette Plauderrunde bei der Chemo - in meinem KH werden dann auch immer kräftig Tipps getauscht.

Euch beiden ! Haltet die Ohren steif und die Adern weit!

Bis denn, caropepita
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  #52  
Alt 16.07.2006, 21:12
susaloh susaloh ist offline
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Danke Caropepita, für die netten Komplimente und so, kommt immer gut an, sowas....

Hab heute nachmittag eine Gummibärchenorgie gefeiert und die schmeckten wieder normal, hurra!! Ne ganze Tüte musste dran glauben!

Das Schrumpfen ist schon eine komische Sache. Ich hab darüber gar nicht mehr geschrieben in dem "Hurra - er schrumpft!" thread, weil es irgendwie so anders ist, als ich erwartet habe. Ich war doch sehr geschockt, als ich in der Halbzeituntersuchung Sachen hörte wie "die gesamte Brustdrüse ist weiterhin vom Tumor durchsetzt" oder so. Was bis dahin so toll geschrumpft war, waren plötzlich nur irgendwelche Ödeme....Aber langsam verstehe ich, was die damit meinten. Bei mir ist da nicht einfach ein ordentlicher harter Knubbel, der größer wird und das umliegende Gewebe verdrängt, sondern der Tumor hat das ganze Drüsengewebe irgendwie durchdrungen, gleichmäßig umwachsen, was weiß ich. Jetzt, wo es immer weicher wird, fühlt es sich immer mehr an wie normales Drüsengewebe, verschieblicher, nicht mehr wie eine Masse - nur wenn man es dann mit der linken Seite vergleicht, ist es immer noch ungleich härter, (denn da sind durch die Chemo alle Hubbel und so restlos verschwunden - "noch nie war sie so weich wie heute!"). Und man sieht tatsächlich auch immer noch von außen, dass die Linie, die Form, nicht ganz stimmt. Letztendlich geht es so weg wie es gekommen ist, sich eingeschlichen hat - die Tumorseite fühlt sich jetzt an, wie sich meine Brust unter Hormoneinfluss und Mastopathie öfter mal angefühlt hat - nur so kann ich auch wieder verstehen, wie der Tumor so riesig werden konnte, ohne dass ich Verdacht geschöpft habe!! "Auf einmal war da ein 9 cm großer tumor....." - hört sich doch schwachsinnig an. Aber das sagt einem ja auch keiner, dass sich ein Tumor auch so anfühlen kann, da ist immer die Rede von "einem tastbaren Knoten"....

Und es sagt einem auch keiner, dass man riesige Knoten in der Achselhöhle kriegen kann. Bei dir läuft ja auch einiges seltsam ab. Aber hoffentlich weiterhin nur Positives. Letztlich scheint ja alles mögliche bei dir auf die Chemo zu reagieren! Ich finde übrigens deine Damoklesschwert-Vergleiche toll, das kann man sich so gut vorstellen. Damit werde ich mir bei passender Gelegenheit die Zeit vertreiben. Bis dahin tanzen wir weiter unterm Damoklesschwert - ich seh das genauso, ich lebe jetzt, auch während der Chemo. und es ist ein tolles Leben, trotz allem!!!

Liebe Grüße
Susanne
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  #53  
Alt 17.07.2006, 23:01
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katermunkel katermunkel ist offline
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hallo susanne, hallo caropepita,


es tut doch immer wieder gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

danke liebe susanne, für den ausführlichen bericht. ich kann mich nur caropepita anschließen...werde mir deinen bericht die nächsten wochen bestimmt noch oft zu gemüte führen. ich beneide dich um deinen vorsprung und drücke dir ganz feste die daumen dass du wieder ganz gesund wirst.

liebe caropepita, auch ich habe in stillen stunden manchmal zweifel, ob das dir richtige entscheidung mit der neoadjuvanten therapie ist...hinterher ist man immer schlauer. aber ich denke, es gibt mehr argumente die dafür als dagegen sprechen.

was da nach ec auf uns zukommt hört sich zwar nicht so berauschend an, aber auch das werden wir überstehen....da bin ich ganz sicher.


ich wünsche noch einen schönen abend, haltet durch mädels!!
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  #54  
Alt 10.08.2006, 19:59
caropepita caropepita ist offline
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Hallo Mädels,

war schon lange nicht mehr so richtig auf diesen Seiten, hie und da mal rein gelesen ... aber ich habe mir Urlaub vom Krebs genommen, weil mir die schlechten Nachrichten und die Auseinandersetzung mit schneller Metastasierung doch mehr zugesetzt haben als ich zur Zeit verdrängen konnte .

Habe still und leise vor mich hingebrütet: Vorteile und Nachteile einer neoadjuvanten Chemo.
War es für mich die richtige Entscheidung? Soll ich weiter machen? Wäre nicht eine sofortige OP bei meinem 1 cm kleinen klar begrenzten, aber hoch aggressivem Primärtumor die bessere Lösung gewesen? Die Axilla wird ja so oder so ausgeräumt. Muß nicht, wenn sich durch Chemo alles auflöst und die Tumorzellen im Brustgewebe gestreut werden, dann eher eine Ablatio gemacht werden?
Ich gewinne also OPmäßig eigentlich nichts. Oder doch? Oder das Gegenteil? Dafür laufe ich Gefahr, daß der magische Kreis, den ich mit der Chemo um mich ziehe, vielleicht doch nicht so schützend und magisch ist.

Mir macht es nämlich etwas aus: dieses Hängen zwischen Himmel und Hölle im vollen Bewußtsein, daß der Krebs in voller Größe da ist und emsig, phantsievoll, aggressivst weiter zu Werke gehen kann - einzig im Zaum gehalten von einer Chemo, bei der ich lange nicht weiß, ob sie anschlägt oder nicht! Exakt 2 Monate (1. Tendenz anhand Sono) bzw. 3,5 Monate (Zwischenbiopsie) lang nicht. Aber das Bibbern hat sich gelohnt!

Kopmplette Remission nach 4 EC-Zyklen!
Ergebnis MRT -nix mehr sichtbar!
Ergebnis Sonographie - Augen ausgucken - wo saß er denn eigentlich?
Ergebnis Jetbiopsie: 0 Tumorzellen!

Der Primärtumor in der Brust hat sich also schon gut verabschiedet. Natürlich werden da noch einzelne Tumorzellen rumflattern, die jetzt mit der Biopsienadel nicht aufgespießt wurden, aber einfach nur schöööön: er spricht bestens an! Mein Axillaknoten hat sich von 3,3 auf 1,5 cm verkleinert. Wenn das so weiter geht, dann habe ich meine Lymphknotenmetastasen auch bald "frei" !
Und Taxotere und evtl. Xeloda kommen ja noch!
Kein Spaziergang, knacke noch an der letzten Chemo + Neulasta-NW-Überreaktion, aber jetzt wieder frohgemut hinein mit dem Gift!

Habe mir zur Feier des Tages heute ein feines neues Teilchen gegönnt, in das ich mich problemlos hinein quetschen kann und dabei auch noch gut aussehe. Ich glaub, ich kann das jetzt doch noch ein bißchen länger tragen! Überhaupt: es lohnt sich jetzt wieder in was Neues zu investieren ! Vor 2 Tagen noch war ich der Meinung, daß das, was ich habe für den Rest meines Lebens reicht !

Tja, fand ich früher einen blöden Spruch, heute gilt er: man muß die Tage feiern, wie sie fallen! Meine Leber ist zwar chemisch beleidigt, aber mit 1 Glas Rotwein werde ich sie heute trotzdem begießen!

Und ich wünsche katermunkel (auch lang nichts mehr von gehört, wie geht es dir?) und vor allem Susanne, die wegen dem blöden neutropenischen Fieber (?) auf ihren "Heimaturlaub" verzichten mußte und allen anderen nur
TOI, TOI, TOI für die anstehenden operativen und chemischen Hürden .

Alles Liebe, caropepita
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  #55  
Alt 11.08.2006, 23:30
susaloh susaloh ist offline
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Hallo Caropepita,

das ist ja eine freudige Überraschung!! Super!!!!! Ich freu mich ganz doll mit dir über diesen Erfolg! Du hast ja die letzten Monate wirklich genug durchmachen müssen, hatte ich den Eindruck, obwohl du ja alles immer mit so viel (Galgen-)Humor geschildert hast......Also wirklich, nach vier EC so ein toller Effekt - den Rest (den Lymphknotenteufel und eventuell herumvagabundierende Zellen) wird das Taxotere erledigen - und eventuell ja auch noch das Xeloda. Jetzt wirst du ja sicher bald randomisiert, oder? Welcher Arm es auch immer wird - es kann ja nur noch besser werden!!!

Dein Bericht hat mich vorübergehend ein wenig aus meiner trüb-lethargischen Stimmung gerissen - ich habe meinen Humor im Moment wohl etwas verloren, doof eigentlich, denn SOOOO schlecht geht´s mir nun auch wieder nicht. Aber meine Geduld wird auf eine harte Probe gestellt, denn es tut sich einfach gar nichts. Ich bin praktisch noch genauso schlapp wie vor 8 Tagen, als ich aus der Klinik entlassen wurde. Bin vielleicht 2 Stunden am Tag halbwegs aktionsfähig, ansonsten wird abgehangen und die Augen tränen vor sich hin. Wahrscheinlich ist das die Talsohle und die Änderungen sind unendlich klein. Ist doch auch bei Ebbe und Flut so, und rund um die Mitsommerwende mit der Helligkeit, oder? Heute in einer Woche geht´s ab ins Krankenhaus, dann sehen wir weiter.......

Liebe Grüße und feier schön!!!!

Susanne
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  #56  
Alt 16.08.2006, 17:07
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katermunkel katermunkel ist offline
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hallo caropepita,

ich habe mich ganz doll mit dir gefreut...SUPER!!!!!

auch ich war lange nicht mehr hier, denn es ging mir wie dir...genau die gleichen sorgen, fragen, ängste......

habe die 4. ec chemo jetzt auch überstanden, und am 29.08.06 folgt mrt, mammographie und sono...hoffe, ich bekomme dann auch ähnlich gute nachrichten wie du...

bin gespannt, in welchem arm ich lande, hätte ich einen wunsch frei...??? ...keine ahnung...naja..helfen soll das ganze gift, that´s all...

Auch dir susanne drücke ich weiterhin alle daumen, die op bringst du auch noch hinter dich...wünsche dir ganz viel kraft.


Paulo Coelho hat so ein schönes buch geschrieben: der alchimist, darin heißt es:

WENN DU ETWAS WIRKLICH WILLST, WIRD DAS GESAMTE UNIVERSUM DIR DABEI HELFEN ES ZU ERREICHEN

Also werden wir gesund!!!!


liebe grüße

tina
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  #57  
Alt 16.08.2006, 23:29
caropepita caropepita ist offline
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Hallo Susanne, Hallo Tina und alle anderen,

mein Hochgefühl über das gute Zwischenergebnis hat mich nicht lange getragen, meine fiesen Knochenschmerzen holen mich bei jedem Schritt und Tritt schwer auf den Boden der Tatsachen zurück. Bin 52, fühle mich im Kopf wie 25, aber körperlich bin ich tattrig wie 80. Hoffentlich krieg ich da irgenwann mal Linie rein !

Liebe Susanne,

Freitag ist ja dein großer OP-Besprechungstag!
Wie ich dich einschätze bist du schon jetzt bestens vorbereitet und wirst mit deinen Fragen jedem Chirurgen und Senologen das Schwitzwasser auf die Stirn treiben . Ich denke an dich Freitag und hoffe, daß alle deine Fragen richtig und offen beantwortet werden und du dann genau weißt, was am Montag (?) alles gemacht wird.
Irgendwie wollte ich, ich wäre schon so weit wie du, aber so ein bißchen mulmig und muffensausig wäre mir schon vor der OP. Aber wat mutt, dat mutt!
Ich hoffe, du hast dich auch daheim in den letzten Tagen noch besser körperlich erholen können. Alles für den großen Tag, an dem du "Gevatter Krebs" ne Nase drehst und dich endgültig von ihm verabschiedest.
Wird Zeit. Keine Partnerschaft hält ewig. Zumindest keine, wo der eine den anderen dominieren will !
Ich und meine Katzen drücken dir für deine OP auf jeden Fall sämtliche Daumen und Pfoten, damit alles bildschön abläuft und verheilt !

Liebe Tina,

schön von dir zu hören. Du hast die 4. ja jetzt auch schon hinter dir und bist gespannt wie Flitzebogen auf die Zwischenuntersuchung? Wünsche dir, daß du ein ähnlich gutes Zwischenergebnis hast wie ich! Ist doch erstaunlich, was sich so kumulativ zwischen der 2. und 4. Chemo tun kann. Warte ab, bin da auch für dich ganz optimistisch.

Ich erfahre am Freitag, in welchem Arm ich lande und bekomme dann sofort die erste "neue" Chemo. Hoffe, es wird nicht Arm C - wäre noch sooo lang -und ich nehme blöderweise fast alle Nebenwirkungen mit, die auf dem Beipackzettel stehen!

Auch wenn ich im Augenblick nicht so vor Optimismus und guter Laune sprühe .... mein Kater bleckt immer so die Zähne, wenn er von was die Nase voll hat - mache ich jetzt auch öfter ...
ES WIRKT und ES WIRD!

Alles Liebe, caropepita
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  #58  
Alt 17.08.2006, 19:45
susaloh susaloh ist offline
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Hallo Caropepita und Katermunkel!

Ja, morgen ist schon Freitag, und mir ist auch schon ganz schön mulmig und muffensausig, obwohl die OP erst Montag ist! Musste lachen bei deinem Beitrag, Caropepita, ich verspreche hiermit, dass ich mir alle Mühe geben werde, dem Chirurgen den Schweiss auf die Stirn zu treiben!! Ich bin inzwischen sehr zuversichtlich, dass es mir gelingen wird, alle offenen Probleme/Fragen anzusprechen, da ich für mich selber das Thema zu Ende gedacht habe.

Ich hatte heute Nachmittag Besuch von einer Bekannten, die letztes Jahr das Ganze durchlaufen hat, und ihre Berichte über die Zeit nach der OP machten mich doch sehr zuversichtlich. Sie hat wenige Wochen später schon den Umbau ihres Hauses mitgemacht.....sie wusste gar nicht so recht, ob sie nun von den Bestrahlungen müde war oder doch eher vom Kisten packen und Zimmer ausräumen.... na, wenn das so ist.....Sie hat gelegentlich Probleme mit dem Arm, wenn sie lange unbeweglich sein muss (Zugfahrt), aber das bringen ein paar Lymphdrainage-Termine wieder in Ordnung. Das finde ich auch beruhigend, da ich immer dachte, wenn man sich das Lymphödem erstmal eingebrockt hat, wird man es nie wieder los.

Diese Woche war ich tatsächlich bedeutend weniger schlapp, auch meine Augen werden jeden Tag besser. Nun sind aber seit Dienstag meine Teenager wieder da und ich merke doch, dass ich von einem normalen Leben noch weit entfernt bin. Einfach noch kaum beanspruchbar. An einem Stück für alle einzukaufen und Mittagessen zu kochen ist schon schwer grenzwertig. Und Erziehungsfragen (=Streit) erschöpfen mich ungemein. Und davon gibt es natürlich gleich reichlich: Meine Tochter hat ständig mehrere Freundinnen da und bearbeitet uns, dass die irgendwie alle bei uns übernachten sollen (... und essen - zu jeder Tageszeit, und duschen - zu jeder Tageszeit und stundenlang natürlich, nachts DVDs gucken, und dann bis Mittags pennen, etc) . Sie versteht überhaupt nicht, dass die Situation irgendwie besonders ist im Moment und war stinksauer, dass sie am Freitagabend keinen DVD-Abend mit noch mehr Freunden hier veranstalten darf ("wieso, wir gehen doch alle in mein Zimmer, da habt ihr doch gar nix mit zu tun!"). Prompt gibt es auch noch Ärger angesichts durchwühlter Kellerräume (sie kommt hoch in einem alten Lieblingsoutfits von mir: "Bist du damit etwa in die Öffentlichkeit gegangen, Mama?") und wegen einer weit offen gelassenen Gefrierschranktür.... und Geschrei abends um 11 Uhr, weil der Sohn schon drei Stunden telefoniert... . Das Aufregen übernimmt mein Mann, aber ich kann es trotzdem schlecht haben im Moment. Wie habe ich das überhaupt je ertragen? Ich freue mich schon beinah auf die Woche Krankenhaus.....

Liebe Grüße an euch alle und lieb, dass ihr an mich denkt, kann ich wohl gebrauchen!!

Susanne

Geändert von susaloh (17.08.2006 um 19:48 Uhr)
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  #59  
Alt 17.08.2006, 21:53
caropepita caropepita ist offline
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Hallo Susanne,

schwer grenzwertig ist aber auch eine nette Umschreibung für deine Quirlies, die ihr Zuhause natürlich so selbstverständlich und urlaubsausgeruht wieder in Beschlag nehmen wie ehedem.
Seufz, sie bleiben leider nicht so süß, aber so richtig grösser werden sie auch nicht!
Aber doch schön, daß alle wieder da sind, nicht wahr?
Freut mich zu hören, daß es dir rundum wieder besser geht -die letzten Wochen waren, glaube ich, keine so einfache Zeit für dich. Jedenfalls wenn ich mich an deine Stelle versetze. Erst die Phase mit den schlechten Nachrichten hier im Forum (Gigi u.a.), das lang herbei gesehnte Ende der Chemo, aber körperlich "aus der Puste sein", dann das blöde Fieber, der Urlaubsausfall, die OP-Auseinandersetzung und ne Menge Zeit, vorausschauend schon einige Fragen zu wälzen ... . Es bricht eine neue Phase an! Die wichtigste überhaupt. Das Danach!
Aber erstmal ist es noch ein Davor! Es gilt das I-Pünktchen auf die Chemo zu setzen! Die 2-3 Stunden OP, die 10 Tage Krankenhaus wirst du auch schaffen! (Hoffe, du erinnerst mich an meine Worte, wenn ich vor der OP bibbere ) Aber ich war jedes Mal bei den stationären Untersuchungen bass erstaunt, wie schnell die Frauen nach der OP schon putzmunter in der Gegend rum sprangen. Dennoch finde ich das, was deine Bekannte von Strahlentherapie und parallelem Hausumbau kurz nach OP berichtet, ziemlich heftig. Finde, sooo stark muß frau auch nicht sein.
Den Ansatz, sich auf die positiven Aspekte vom Krankenhausaufenthalt zu besinnen (Ruhe, umsorgt werden, zur Abwechslung mal empathische Teenager ... ), finde ich gar nicht so verkehrt.
Alles Gute, caropepita
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  #60  
Alt 18.08.2006, 22:02
susaloh susaloh ist offline
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Hallo Caropepita u.a.

Meine OP-Vorbereitung ist genau so gelaufen, wie ich befürchtet habe: In der Klinik schien alles klar, aber jetzt bin ich voller Zweifel und zwar durchaus konkreter Art. Die werde ich aber jetzt, in der Hoffnung auf viele Antworten, als eigenen Thread posten....

LG Susanne
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