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  #1  
Alt 08.09.2002, 22:27
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Standard Rückfall nach 2 Jahren

Ich wurde im Aug. 2000 aufgrund eines Adenokarzinoms der Cervix uteri nach der Wertheim-Methode operiert. Anschließend bekam ich eine Chemotherapie mit Carboplat nach AUC 4 und Ifosphamid 1600 mg/m² - 4 Zyklen und eine Strahlentherapie. Im März 2001 fuhr ich zur Kur und war guter Hoffnung alles gut überstanden zu haben. Mir ging es von Tag zu Tag immer besser und ich war wieder in der Lage mich intensiver um meine Familie zu kümmern. Nun nach 23 Monaten bekam ich wieder eine erschreckende Diagnose: "Sie haben einen Rückfall" - es war ein Schock! Ich ging wieder ins Krankenhaus und wurde wieder operiert. Nach der OP habe ich mich recht gut erholt, aber nun soll ich wieder eine Strahlentherapie über mich ergehen lassen. Morgen muss ich zum Aufklärungsgespräch und ich habe Angst. Ich weiß nicht ob ich zustimmen soll oder nicht. Von Freunden und Bekannten habe ich auch schon von anderen Behandlungen (z.B. Elektrotherapie) gehört, nur leider weiß ich nicht ob diese Behandlung auch in meinem Fall möglich wäre. Die Schulmediziner wollen davon nichts wissen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen! Wäre über jede Antwort dankbar.
Katrin
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  #2  
Alt 16.09.2002, 17:59
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Standard Rückfall nach 2 Jahren

Liebe Katrin,

ich hatte kein Adeno- sondern ein Plattenephitelcarzinom der Cervix uteri. 99 wurde bei mir die Wertheim-OP durchgeführt, alles sah recht gut aus. Jetzt, vor einer Woche ist mir eine Metastase entfernt worden. Wie die Behandlung weitergeht habe ich noch keine Ahnung. Bin auch ziemlich durcheinander. Wo hattest Du Deinen Rückfall und konnte alles operativ entfernt werden? Bei mir soll erstmal nach weiteren Metastasen gesucht werden. Ich hoffe, Du kannst eine Entscheidung für Dich finden und wünsche Dir alles Gute. S.
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  #3  
Alt 16.09.2002, 21:42
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Standard Rückfall nach 2 Jahren

Hallo, liebe S.,
vielen Dank für deine Antwort. Bei der OP vor zwei Jahren hat man mir die Gebärmutter und ein Stück vom Scheidenkanal entfernt und genau an der Schnittstelle des Scheidenkanals hatte sich was neues gebildet. Es wurde wieder operiert und noch ein Stück vom Scheidenkanal weggenommen. Außerdem wurden noch Zellen von der Bauchdecke und im Beckenbereich entnommen und untersucht. Die OP habe ich ganz gut überstanden und psychisch das ganze zu verarbeiten fällt mir sehr schwer. Am Montag den 23.09.02 fange ich mit meiner Strahlentherapie an. Es ist eine Punktbestrahlung, die nennt man After-Loading-Methode. Als man mir erklärte wie das gemacht wird, wurde mir ganz schlecht. Aber das beste ist man denkt nicht weiter drüber nach sondern läßt es über sich ergehen in der Hoffnung es hilft. Was hatte man bei dir '99 operativ gemacht und was wollen die Ärzte jetzt mit dir anstellen? Meine Kinder haben immer zu mir gesagt: "Mama du mußt immer an was schönes denken, dann wirst du schnell wieder gesund." Meine Kinder und auch mein Mann haben mir immer wieder neuen Mut gemacht und ich denke ich werde es wieder schaffen.
Du mußt immer positiv denken, dann wirst du es auch wieder schaffen.
Vielleicht höre ich ja nochmal was von Dir. Ich wünsche Dir alles gute. Katrin
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  #4  
Alt 19.09.2002, 10:39
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Beiträge: n/a
Standard Rückfall nach 2 Jahren

Liebe Katrin,

danke für deine liebe Antwort. Der Mut fehlt mir eigentlich nicht, aber die angst es eben doch nicht zu schaffen ist momentan riesig. Bei mir wurde 99 die Wertheim mit allem drum und dran gemacht, nur ein eierstock ist geblieben. Ich hatte jetzt die Metastase im Netz. Sie war völlig verkapselt, was mich hoffen läßt. Ansonsten konnte während der OP nichts gesehen werden. Es wurde eine s. g. zytologische Spülung gemacht, da waren keine Krebszellen nachweisbar. Nun soll eine PET-Untersuchung gemacht werden, um noch evtl. Metastasen zu finden. Meine Untersuchung vom Scheidenstumpf(MRT und histologischer Befund)waren ohne Anzeichen von Krebszellen. Für Deine Bestrahlung wünsche ich Dir viel Glück. Melde Dich doch mal wieder. S.
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  #5  
Alt 23.09.2002, 13:54
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Beiträge: n/a
Standard Rückfall nach 2 Jahren

liebe katrin, liebe s.,

eure fragen kann ich euch leider nicht beantworten, aber da ich ebenfalls (ganz aktuell) betroffene bin, würde ich mich gerne mit euch austauschen!

kurz meine vorgeschichte:

1998 malignes melanom (schwarzer hautkrebs, frühstadium, nur op)

2001 mammacarzinom (brusterhaltende op, 3 zyklen cmf-chemo, bestrahlung)

seit anfang september weiß ich, dass ich nun auch noch gebärmutterkrebs habe.
wurde am 10.09. operiert, es wurden die gebärmutter, beide eierstöcke, eine scheidenmanschette und matastasen am bauchfell entfernt.

da lymphknotenbefall im beckenraum und die metas vorliegen, muss ich demnächst eine perkutane bestrahlung des gesamten beckenraumes beginnen.

der schock sitzt tief, aber ich versuche dennoch positiv nach vorne zu schauen.

ich würde mich freuen, von euch zu hören!
viele liebe grüße von lika [lika-art@gmx.de]
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  #6  
Alt 24.09.2002, 12:24
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Standard Rückfall nach 2 Jahren

Hallo liebe Lika,

was für eine Form hattest Du, Plattenephitel- oder Adenoca.? Ich hab immer vergessen zu fragen, was der Unterschied zwischen Bauchfell, Rippenfell und Netz im Bauch ist. Hast Du vielleicht Ahnung. Dass bei Dir ist ja schon der Hammer. Hängen die Erkrankungen zusammen? Mir wurde mal gesagt, daß es lediglich eine Vermutung gibt auf einen Zusammenhang zwischen Mammaca. und Cervixca., deshalb ist meine Brust auch immer wieder genau untersucht worden. Allerdings wäre wohl eine Netzmetastase eher was Seltenes. Na ja, hab jetzt auch noch nicht so viele Infos darüber, da ich mich erstmal sammeln muß und die PET-Untersuchung abwarten will. Leider wußte ich von Anfang an, daß meine Chancen für einen Rückfall recht groß sind, da ich so ziemlich alle Risikofaktoren erfüllt habe. Aber gehofft habe ich schon, zumal es lange gedauert hat bis der Rückfall kam. Vielleicht sagst Du uns noch, wie alt Du bist. Ich hoffe wir können uns gegenseitig aufbauen und helfen. Dir schon mal alles Gute, wann soll denn die Bestrahlung beginnen? S.
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