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  #31  
Alt 12.03.2009, 17:30
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

09.03.2009


Lynch-Syndrom:
Apoptose-Vermittlung beim erblichen Kolonkarzinom



Am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main beschäftigen sich Dr. Angela Brieger, Dr. Guido Plotz und Prof. Jörg Trojan mit der Erforschung der häufigsten Form des erblichen Dickdarmkrebses, dem Lynch-Syndrom. Bedingt wird diese Erkrankung durch Defekte in Proteinen, deren Funktion es ist, die Erbinformation einer Zelle fehlerfrei zu halten und den programmierten Zelltod einzuleiten. Wie bei diesen Tumoren jedoch der programmierte Zelltod eingeleitet wird ist noch unklar.

Im Rahmen eines durch die Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projektes will die Frankfurter Arbeitsgruppe genau dies herausfinden. "Die Ergebnisse dieser Untersuchung könnten letztlich in der Entwicklung spezifischer Therapieansätze resultieren", betonten Dr. Brieger und Prof. Trojan.

Seit einigen Jahren können erbliche und sporadische Dickdarmkrebserkrankungen durch eine verfeinerte Diagnostik voneinander unterschieden werden. Dies ist ein großer Schritt nach vorne, denn Darmkrebs ist nicht gleich Darmkrebs. Patienten mit Lynch-Syndrom scheinen von einer Chemotherapiebehandlung weniger zu profitieren, als Patienten ohne erbliche Disposition. Warum das so ist, können sich die Wissenschaftler mittlerweile erklären. Ursache für die Entstehung des Lynch-Syndroms ist das Fehlen oder die eingeschränkte Funktion eines Proteins, das Kopierfehler, die bei der Weitergabe der Erbinformation von Mutterzelle zu Tochterzelle entstehen, korrigiert. Der Proteindefekt führt zur Ansammlung von Fehlern im Erbgut und letztlich zum Tumor. Auch bei der Krebsbehandlung durch ein Chemotherapeutikum entstehen zahlreiche Erbgutschäden. Dies ist aber gewollt und leitet bei Patienten mit sporadischem Dickdarmkrebs den programmierten Zelltod der Tumorzellen ein. Bei Patienten mit Lynch-Syndrom, deren Tumoren kein intaktes Korrekturprotein aufweisen, ist jedoch die Einleitung des programmierten Zelltodes durch manche Chemotherapeutika nicht möglich.

Auf der Suche nach den Vermittlern zwischen Erbinformationsschäden und Zelltod ist die Gruppe aus Frankfurt auf einige interessante Kandidatenproteine gestoßen. Mit Hilfe des von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projektes wollen sie nun diese Vermittler des programmierten Zelltodes weiter charakterisieren. So erhofft sich die Arbeitsgruppe, genaue Kenntnisse der molekularen Mechanismen des Ablaufes der Informationsweiterleitung zu erhalten, um eine weitere Individualisierung der Therapie zu ermöglichen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3154


Das hereditäre non-polypöse Kolonkarzinom (HNPCC) oder Lynch-Syndrom ist:
Quelle zur Erklärung: http://de.wikipedia.org/wiki/Heredit...tales_Karzinom
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  #32  
Alt 18.03.2009, 20:12
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Standard ASCO GI 2009: Neue Aspekte zur Therapie des kolorektalen Karzinoms

18.03.2009

ASCO GI 2009:
Neue Aspekte zur Therapie des kolorektalen Karzinoms


Interview mit Dr. med. Dirk Arnold, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale):Herr Dr. Arnold, welche Daten zum Einsatz von Bevacizumab bei verschiedenen Patientengruppen wurden in San Francisco auf dem diesjährigen Symposium über Gastrointestinale Karzinome (ASCO GI) gezeigt, die die konsistente Wirksamkeit dieses Angiogenese-Hemmers bestätigen?

Auf dem ASCO GI wurden zwei neue Studien vorgestellt, die die zuverlässige Auswirkung des Angiogenese-Hemmers auf das Gesamtüberleben bestätigen. Bei der einen handelt es sich um eine Nachbeobachtung von 125 Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom, die im Jahr 2006 an sämtlichen 45 privaten und öffentlichen Kliniken Westfrankreichs in der First-Line das Chemotherapieregime FOLFIRI + Bevacizumab erhalten hatten. Etwa 20% dieser Patienten waren über 70 Jahre alt. Auch diese Patienten haben die Bevacizumab-haltige Therapie gut vertragen. Insgesamt wurde ein medianes progressionsfreies Überleben von 15,4 Monaten und ein medianes Gesamtüberleben von sogar 29 Monaten erreicht.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3170
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  #33  
Alt 09.04.2009, 13:12
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Standard Darmkrebs: Präzisere Prognose mit Immunzellen?

03.04.2009

Darmkrebs: Präzisere Prognose mit Immunzellen?

Darmkrebs-Patienten, bei denen der Tumor bereits Lebermetastasen gebildet hat, profitieren eher von einer Chemotherapie, wenn im Krebsgewebe eine erhöhte Anzahl von bestimmten Immunzellen vorhanden ist. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) im Rahmen einer ersten Analyse bei einer kleinen Anzahl von Patienten beobachtet. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass das körpereigene Abwehrsystem sowohl die Entwicklung des Tumors als auch den Erfolg einer chemotherapeutischen Behandlung beeinflusst.

Die Arbeit könnte dazu beitragen, Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg bei Darmkrebs-Patienten zukünftig besser vorherzusagen sowie für den Patienten die optimale Therapieform zu wählen. Die Ergebnisse des Teams um Professor Dr. Dirk Jäger, Leiter des Bereichs Medizinische Onkologie im NCT Heidelberg, in Kooperation mit dem Institut für Pathologie am Universitätsklinikum und dem High-Tech-Imaging-Center TIGA der Universität Heidelberg sind jetzt in der amerikanischen Fachzeitschrift "Cancer Immunity" erschienen.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Deutschland rund 73.000 Menschen an Darmkrebs und ca. 27.000 Menschen sterben daran. Neben den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten tragen insbesondere genetische Faktoren zur Entstehung dieser Krebsart bei.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3215
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  #34  
Alt 04.06.2009, 09:05
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Standard Darmkrebs: Filmprojekt will Wirklichkeit abbilden/ Vom ersten Schock zur Bewältigung

29.05.2009

Darmkrebs:
Filmprojekt will Wirklichkeit abbilden/ Vom ersten Schock zur Bewältigung



Therapieprotokolle und Überlebenswahrscheinlichkeitsdiagramme sind die eine Seite, Chatforen mit medizinischem Halbwissen die andere: zur Bewältigung einer Krebserkrankung hilft dem Betroffenen weder nur die medizinische noch nur die emotionale Betrachtungsweise; beides zu verbinden und dem Patienten Verständnis entgegenbringen, so Psychoonkologin Dr. med. Andrea Petermann-Meyer, Aachen, ist am erfolgversprechendsten, um eine Bewältigung der Krankheit zu ermöglichen. Eine echte Hilfestellung, so PD Dr. Jens Ulrich Rüffer, möchte ein Filmprojekt leisten, das ein Jahr lang das Leben eines Patienten mit Darmkrebs begleitet und die einzelnen Episoden im Internet veröffentlicht.

Dr. Ullrich Graven, Mönchengladbach, betonte, dass die Therapieplanung bei einem Kolonkarzinom heute wesentlich komplexer ist als vor 10 Jahren: „Damals gab es sozusagen ein Medikament für jeden Patienten, heute wird individuell behandelt und sehr viel stärker auf Komorbiditäten geachtet, denn selbst ein fortgeschrittener Darmkrebs muss kein Todesurteil mehr sein.“ Und die Moderatorin Ramona Leiß, München, deren Mutter vor 10 Jahren an Darmkrebs verstarb, konnte sich nur zu gut an die eigene Hilflosigkeit als Angehörige erinnern: "Ich wäre sehr froh gewesen, wenn wir gewusst hätten, was im einzelnen auf uns zukommt. Für mich ist es heute selbstverständlich, in regelmäßigen Abständen zur Darmspiegelung zu gehen."
Die erste und künftige Episoden unter http://www.darmkrebszentrale.de/episoden.html


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3330
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  #35  
Alt 02.07.2009, 15:04
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Standard Dickdarmkrebs: Genetischer Fingerabdruck für Metastasierung identifiziert

Ärzte Zeitung online, 01.07.2009

Dickdarmkrebs:
Genetischer Fingerabdruck für Metastasierung identifiziert


BERLIN (eb). Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité haben 115 Gene identifiziert, die bei Dickdarmkrebs sowohl im Ursprungstumor als auch in dessen Metastasen verändert sind. Ihre Ergebnisse könnten in Zukunft helfen, Patienten mit aggressiven Tumoren früher zu erkennen.

Um zu untersuchen, welche genetischen Veränderungen die Bildung von Metastasen bei Dickdarmkrebs begünstigen, analysierten die Forscher 150 Gewebeproben von Darmkrebs-Patienten mit und ohne Metastasen (Gastroenterology 137:1, 2009, 165). Die Forscher identifizieren 115 Gene, die sowohl in den Ursprungstumoren als auch in ihren Metastasen falsch reguliert sind. Damit ist es gelungen, eine genetische Signatur zu ermitteln, die Tumore mit Metastasenbildung von den Tumoren unterscheidet, die nicht streuen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...spx?sid=555805
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  #36  
Alt 03.09.2009, 18:58
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Standard Pro und Contra Lymphadenektomie bei Patienten mit Krebs im Bauchraum

28.08.2009

Pro und Contra Lymphadenektomie bei Patienten mit Krebs im Bauchraum


Bei einer Krebsoperation entnehmen Chirurgen möglichst den gesamten Tumor, um sicherzugehen, dass sich der Krebs nicht erneut ausbreitet. Dazu gehören auch Teile von befallenen Organen, umliegendes Fettgewebe und befallene oder naheliegende Lymphknoten. Ob die Entfernung von Lymphknoten, die sogenannte Lymphadenektomie, vorteilhaft für Patienten ist, ist zurzeit in der wissenschaftlichen Diskussion. Welche Operationsmethoden das Überleben von Patienten mit Krebserkrankungen im Bauchraum und Verdauungstrakt verlängern, ist ein Thema der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie (DGAV) auf der Fachtagung Viszeralmedizin 2009. Diese findet vom 30. September bis 3. Oktober 2009 im CCH Hamburg statt.

Beispielsweise empfiehlt die DGAV seit einigen Jahren, bei Tumoren im Enddarm das umliegende gesunde Fettgewebe mit zu entfernen. Dadurch wurde das Rückfallrisiko für Patienten von 30 auf fünf Prozent gesenkt. Lymphknoten entfernen Chirurgen bei vielen Operationen ebenfalls. Denn die systematische Entfernung und Untersuchung von befallenen und nicht befallenen Lymphknoten liefert wichtige Hinweise auf das Erkrankungsstadium. Insbesondere die Lymphknoten in der Nähe des Tumors spielen dabei eine Rolle. Die Vermutung ist, dass über das Lymphsystem aus diesen Lymphknoten auch Metastasen vom Tumor in andere Bereiche des Körpers gelangen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3545
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  #37  
Alt 17.09.2009, 17:57
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Standard Immunantwort entscheidend für Prognose bei Darmkrebs

16.09.2009

Immunantwort entscheidend für Prognose bei Darmkrebs



Der Krankheitsverlauf bei Patienten mit Darmkrebs wird maßgeblich von der lokalen Aktivität der Körperabwehr im Tumor und in seiner unmittelbaren Umgebung bestimmt. Dies gilt unabhängig von der lokalen Ausbreitung und Metastasierung, wie Dr. Jérôme Galon, INSERM Forschungsdirektor, Paris, und sein Team herausgefunden haben. Die Analyse der lokalen Immunantwort sollte daher unbedingt in den Prozess des Stagings und der Therapieentscheidung einbezogen werden, betont Galon beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009.

Tumoren des Dickdarms und Enddarms gehören mit etwa einer Million Neuerkrankungen pro Jahr weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Die Prognose ist mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 55% unbefriedigend. Bei lokal begrenzten Tumoren ohne Metastasen ist die chirurgische Entfernung zwar prinzipiell in der Lage, eine Heilung herbeizuführen. Eine zusätzliche Chemotherapie erhalten nur Patienten, die bereits Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen aufweisen. Doch auch von den Patienten mit lokal begrenztem Tumor (UICC-Stadium I/II) erleiden viele einen Rückfall oder sterben an ihrer Erkrankung. "Daher brauchen wir dringend neue Instrumente, mit denen wir Patienten mit hohem Risiko für ein Fortschreiten der Erkrankung identifizieren können", betont Galon.

Bisher wird die Prognose der Patienten - und damit die Entscheidung über die Aggressivität der Therapie - am Tumorstadium festgemacht. Dieses "Staging" orientiert sich vor allem an der lokalen Ausbreitung des Tumors und am Ausmaß der Fernmetastasierung. Galon und Mitarbeiter konnten zeigen, dass die detaillierte Analyse der lokalen Immunantwort ein viel besserer Prädiktor wäre, der auch bei kleinen Tumoren die besonders gefährdeten Patienten zuverlässig identifiziert.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3580
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  #38  
Alt 17.12.2009, 18:26
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Standard Lynch-Syndrom: Neuer Mutationstyp beim erblichen Dickdarmkrebs entdeckt

14.12.2009

Lynch-Syndrom:

Neuer Mutationstyp beim erblichen Dickdarmkrebs entdeckt


Etwa fünf Prozent aller Darmkrebsfälle beruhen auf erblichen Gendefekten, die unter dem Namen Lynch-Syndrom zusammengefasst werden. Ursache ist das Fehlen oder die eingeschränkte Funktion eines Proteins. Es korrigiert Kopierfehler, die unweigerlich bei der Weitergabe der Erbinformation von Mutterzelle zu Tochterzelle entstehen. Auf diese Weise sammeln sich im Erbgut Defekte, die bei bis zu 80 Prozent der Betroffenen zur Entwicklung von Karzinomen des Dickdarms führen. Ein interdisziplinäres Forscherteam am Klinikum der Goethe-Universität hat nun einen neuen Typ von Keimbahnmutationen beim Lynch-Syndrom entdeckt. Die herausragende wissenschaftliche Arbeit wurde mit dem diesjährigen Preis der Rhein-Main-Arbeitsgemeinschaft für Gastroenterologie ausgezeichnet.

Die Wissenschaftler identifizierten bei allen betroffenen Familienmitgliedern ein mutiertes Chromosom 3, dem ein bislang nicht beschriebener, großer Abschnitt fehlte. Das hat zur Folge, dass fünf wichtige Proteine in den Tumoren nicht mehr funktionsfähig sind. Brieger und Meyer konnten bei den Mutationsträgern dieser Familie sogar ein völlig neues Genprodukt nachweisen, das nur durch den Wegfall des Chromosomenabschnitts entstehen kann. Wie die beiden Forscher vermuten, könnte dieses Protein die Entstehung der Tumoren zusätzlich begünstigen. Dies gilt es in weiteren Untersuchungen zu klären. Brieger und Meyer gehen davon aus, dass dieser neue Typ einer Keimbahnmutation kein Einzelfall beim Lynch-Syndrom ist. Durch ihre neue Methodik der Analyse des Erbgutes sind die Wissenschaftler sich sicher, künftig noch weitere ungeklärte Lynch-Syndrom Veränderungen detektieren zu können.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3774
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  #39  
Alt 24.01.2010, 06:38
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Standard Weitere Fortschritte beim Darmkrebs

Weitere Fortschritte beim Darmkrebs

Folgende Neuerungen sind in den verschiedenen Bereichen der Darmkrebsbehandlung und -diagnostik hervorzuheben:

Die Vorsorgekoloskopie wird seit einigen Jahren als kostenlose Leistung der gesetzlichen Krankenkasse angeboten. 17,2 der berechtigten weiblichen und 15,5 Prozent der männlichen Bevölkerung zwischen 55 und 74 Jahren haben diese seit 2003 in Anspruch genommen. Dabei wurde bei 23 Prozent ein Adenom und bei 6,9 Prozent ein fortgeschrittenes Adenom mit erhöhtem Entartungsrisiko diagnostiziert. Karzinome wurden bei einem Prozent der Untersuchten festgestellt – in fast siebzig Prozent der Fälle in einem frühen Stadium mit sehr guter Prognose.

Die Nachsorge nach Entfernung von kolorektalen Adenomen (so genannte Polypennachsorge) wird jetzt individueller gestaltet. Werden ein oder zwei kleine Adenome entfernt, so sollte die nächste Dickdarmspiegelung erst nach fünf Jahren und nicht bereits nach drei Jahren durchgeführt werden.

Bei der Kolonkarzinogenese wird immer deutlicher, dass sich der Dickdarmkrebs nicht nur über den klassischen Krebsentstehungsweg (kleines Adenom > großes Adenom > Karzinom) entwickelt: Bei 15 Prozent der Tumoren ist eine alternative Krebsentstehung über so genannte serratierte Adenome zu verzeichnen. Dies hat Auswirkung auf die Vorsorge und Früherkennung von Karzinomen, da diese serratierten Läsionen vor allem im rechten Dickdarmanteil vorkommen und bereits bei kleiner Größe bösartig sein können. Serratierte Polypen ähneln zum Teil den bislang als ungefährlich erachteten hyperplastischen Polypen, was sowohl Gastroenterologen als auch Pathologen beachten müssen.

Mittlerweile sind in Deutschland etwa 140 Darmkrebszentren von der DKG zertifiziert worden. Etwa jeder fünfte Patient mit Darmkrebs wird bereits in einem Darmkrebszentrum behandelt. Durch die klar vorgegebenen Anforderungen, die jährlich extern überprüft werden, wird sich die Behandlungsqualität zweifelsohne verbessern.

Die Grundlage für die Qualitätsindikatoren der Darmkrebszentren ist die S3-Leitlinie kolorektales Karzinom*. Sie wurde 2008 aktualisiert, um die Neuerungen der letzten Jahre im Polypenmanagement sowie in der systemischen Therapie des Dickdarmkrebses flächendeckend in die Behandlung zu implementieren.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3835
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  #40  
Alt 04.02.2010, 17:55
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Standard Ultraschall beim Rektumkarzinom: Radikale OP oder lokales Herauslösen des Tumors?

29.01.2010


Ultraschall beim Rektumkarzinom:
Radikale OP oder lokales Herauslösen des Tumors?


Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Früh erkannt, ist er jedoch gut behandel- und heilbar. Mittels der Endosonografie, einer Kombination aus Ultraschall und Spiegelung, lassen sich beim Rektumkarzinom frühe Tumorformen von späten unterscheiden. Vorteil für den Patienten: Der Arzt kann so entscheiden, ob er den Tumor lokal herauslösen und dadurch unter Umständen eine Operation mit Legung eines künstlichen Darmausgangs vermeiden kann.

Angaben des Robert Koch-Instituts zufolge erkranken in Deutschland jährlich jeweils rund 37.200 Männer und 36.000 Frauen an Darmkrebs. Bei einem "Rektumkarzinom", einem bösartigen Tumor des Enddarms, entscheidet das Stadium der Erkrankung über die Therapiewahl. Tumoren in frühen Stadien können schonend und ohne großen Verlust von Darmgewebe entfernt werden. "Bisher gelingt es ausschließlich der Endosonografie, sehr frühe Tumorstadien von bereits fortgeschrittenen abzugrenzen", erläutert Dr. med. Eike Burmester, Oberarzt der Medizinischen Klinik der Sana Kliniken in Lübeck.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3856
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  #41  
Alt 04.03.2010, 13:21
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

Kolonkarzinom:

Klinische Einteilung

Die Einteilung des Kolonkarzinoms erfolgt primär nach seiner Lokalisation.
Von allen kolorektalen Karzinomen finden sich 50 % im Rektum, 30 % der restlichen im Kolon aszendens, 15 % im Kolon transversum und 45 % im Sigma. Morphologisch handelt es sich überwiegend um Adenokarzinome.
Die folgenden Typen werden unterschieden:
Adenokarzinom
Adenokarzinom mit Schleimbildung
muzinöses Adenokarzinom (> 50% Schleimbildung)
Siegelringzellkarzinom
undifferenziertes Karzinom
adenosquamöses Karzinom
kleinzelliges Karzinom
Hereditäre nicht-polypoide Kolonkarziniome (HNPCC)
Bei ca. 10 % der Karzinompatienten besteht ein sog. HNPCC, d.h. eine genetische Disposition zur Entwicklung eines Kolonkarzinomes. Ursächlich sind Mikrosatelliteninstabilitäten als Ausdruck von nicht funktiontüchtigen Reparaturgenen für die Prädisposition verantwortlich.
Charakteristisch sind:
frühes Alter (Median 40 Jahre) bei Karzinomentstehung
Lokalisation (70 % der Karzinome befinden sich proximal der linken Flexur)
Multiplizität der Karzinome (in > 50 % synchrone und metachrone Kolonkarzinome, oder Karzinome des Endometrium, Ovar, Magen, Dünndarm, Nieren)
HNPCC-Genträger entwickeln in > 80 % im Laufe des Lebens einen Tumor. Es besteht ggf. die Indikation für die prophylaktische Chirurgie i.S. einer subtotalen Kolonresektion.

Pathogenese, Ätiologie

Epidemiologie

Therapievorgehen [Chirurgie]

Therapievorgehen (Onkologie)
Quelle: http://81.169.129.72:8080/Klinikmanual/content/boesartig/kolonkarzinom/index_ger.html



Rektumkarzinom:


Klinische Einteilung

Das Rektum beginnt oberhalb der Linea dentata und reicht bis 18 cm. Da die Höhenangaben in der Regel aber rektoskopisch erfolgen, wird als Punkt 0 die Anokutan-Grenze angesehen. Unterschieden werden unteres (4-8 cm), mittleres (8-12cm ) und oberes (12-16 cm) Rektum-Drittel.
Die pathologische Einteilung der Rektumkarzinome entspricht im wesentlichen der des Kolonkarzinoms. Im Rektum trifft man zusätzlich adenosquamöse, kloakogene und andere seltene Tumoren an, die aber streng genommen zu den Analkanaltumoren gehören.

Siehe: Pathogenese, Ätiologie - Kolonkarzinom

Epidemiologie

Therapievorgehen (Chirurgie)

Therapievorgehen (Onkologie)

Quelle:
http://81.169.129.72:8080/Klinikmanu...index_ger.html



Analkarzinom
:

Klinische Einteilung

Der Analkanal beginnt 2 cm oberhalb der Linea dentata bis zur perianalen Haut am Übergang zur behaarten Haut. Der Analkanal ist im unteren Teil von unverhorntem Plattenepithel ausgekleidet, über dem M. sphincter ani internus findet sich Übergangsepithel, darüber Zylinderepithel. Die histopathologische Einteilung erfolgt entspechend dem Vorschlag der WHO.

Klinische Einteilung, Pathogenese

Therapie [Chirurgie]

Therapievorgehen (Onkologie)

Therapievorgehen (Chirurgie)


Quelle: http://81.169.129.72:8080/Klinikmanual/content/boesartig/analkarzinom/index_ger.html


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  #42  
Alt 25.03.2010, 17:30
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Ärzte Zeitung, 25.03.2010

High Tech demaskiert sogar flache Adenome

Die meisten Adenome ragen gut sichtbar hervor, doch manche Formen liegen verborgen in der Schleimhaut. Mit modernen Techniken lassen sie sich trotzdem aufspüren. DÜSSELDORF. Gerade bei flachen Adenomen ist Früherkennung wichtig, weil sie mit einem erhöhten Entartungsrisiko einhergehen. Doch ausgerechnet diese Neoplasien werden bei einer Darmspiegelung leicht übersehen. Chromoendoskopie und Narrow Band Imaging erhöhen die Genauigkeit der Diagnose. Aus Adenomen können Kolonkarzinome entstehen - daher sollen sie bei einer Koloskopie möglichst vollständig entfernt werden. Handelt es sich um Polypen, sind sie meist gut zu erkennen: Sie sitzen entweder mit einem Stiel auf der Darmwand ähnlich wie Pilze. Oder sie haben eine breite Basis und erinnern in ihrer Form eher an ein Polster.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...spx?sid=594732


Chromoendoskopie
Die Chromoendoskopie ist eine Variante der Endoskopie, bei der verdächtige Gewebeareale mit Hilfe von bioverträglichen Farbstoffen angefärbt werden.
Wird der gesamte untersuchte Organabschnitt eingefärbt, spricht man von einer Panchromoendoskopie.
Bei der Chromoendoskopie werden über das Endoskop Farbstoffe wie Indigokarmin oder Methylenblau direkt auf den suspekten Gewebebezirk gesprüht. Durch den Farbstoff lassen sich Veränderungen auf der Schleimhaut kontrastreicher darstellen und so vor allem flache und eingesunkene Veränderungen besser erkennen.

Narrow Band Imaging
NBI ist eine neue Methode zur Verbesserung der Entdeckungsrate von frühen Tumorvorstufen im Magen-Darm Trakt und dient der besseren Differenzierung zwischen den neoplastischen (gefährlichen und zu entfernenden) und den nicht-neoplastischen (ungefährlichen, welche in aller Regel belassen werden können) Polypen.
Dabei handelt es sich um eine Technologie zur Visualisierung der oberflächlichen Gefässzeichnung der Schleimhaut (auf Knopfdruck während der normalen Weisslichtendoskopie).
Normalerweise wird das Licht beim Treffen auf das Gewebe reflektiert, absorbiert und gestreut. Der NBI-Filter lässt nur die Spektralanteile des sichtbaren Lichtes passieren, die durch Blutgefäße der Schleimhaut maximal absorbiert werden.

Dadurch ergibt sich ein maximaler Kontrast mit dem umliegenden Gewebe, das verhältnismäßig große Anteile dieses Lichtes nicht absorbiert, sondern reflektiert.
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  #43  
Alt 08.07.2010, 09:01
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Standard Aszites

Aufgrund der zahlreichen Anfragen bezgl. einer Aszites, hier einige Info's:

Aszites bei Darmkrebs
Eine Folgeerkrankung von Krebs im fortgeschrittenen Stadium ist maligner Aszites, die Ansammlung großer Flüssigkeitsmengen in der Bauchhöhle. Die »Bauchwassersucht« kann von unterschiedlichen Tumoren verursacht werden, wobei der Ursprungstumor selbst selten im Bauchfell zu finden ist. Vielmehr sind dessen metastasierte Tochterzellen verantwortlich.

Patienten mit malignem Aszites haben in der Regel eine äußerst ungünstige Prognose. Die häufigsten Behandlungsmethoden sind die Punktion der Bauchhöhle sowie eine systemische oder intraperitoneale (Infusion in die Bauchhöhle) Chemotherapie. Beide erwirken jedoch lediglich eine vorübergehende Linderung der Symptome. Verbesserungen erhofft man sich vom Einsatz neuer Behandlungsoptionen wie der intraperitonealen Immuntherapie mit trifunktionalen Antikörpern.



Aszites behandeln: Entlasten und vorbeugen

Oberstes Ziel in der Behandlung eines malignen Aszites ist es, die belastenden Symptome zu lindern, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Allerdings existieren hierfür bislang keine einheitlichen, qualitätsgeprüften Leitlinien. Bei der Therapiewahl spielen daher ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle. An erster Stelle stehen Krankheitsprognose und Lebensqualität. Aber auch Art, Aggressivität und Ausmaß der zu Grunde liegenden Tumorerkrankung werden bei der Behandlungsplanung mitberücksichtigt: Geht die Aszitesbildung von einem Eierstocktumor aus, so muss anders behandelt werden als bei einer zu Grunde liegenden Darmkrebserkrankung.

Im Folgenden hat der Krebsinformationsdienst mögliche Behandlungsstrategien zusammen gestellt, die zur Therapie eines malignen Aszites in Frage kommen. Welche Behandlungen im Einzelfall tatsächlich sinnvoll sind, können Patienten aber letztendlich nur gemeinsam mit den behandelnden Ärzten entscheiden.
Parazentese

Die Punktion der Bauchhöhle zu therapeutischen Zwecken nennen Fachleute Parazentese oder auch Aszitesdrainage. Sie ist bisher die gebräuchlichste und wichtigste Methode, um größere und belastende Flüssigkeitsmengen (bis zu mehreren Litern) aus der Bauchhöhle möglichst vollständig zu entleeren. Die Parazentese kann, abhängig vom Zustand des Patienten und der Erfahrung des Arztes, ambulant gemacht werden. Ist die Flüssigkeitsmenge sehr groß oder sind von vornherein Komplikationen absehbar, ist eventuell ein kurzer Krankenhausaufenthalt nötig, auch weil die Flüssigkeitsableitung über mehrere Stunden dauern kann.


Wie bei der
diagnostischen Punktion führt der Arzt meist unter Ultraschallkontrolle und nach örtlicher Betäubung der Einstichstelle eine Hohlnadel in den Bauch ein. Damit die Flüssigkeit ablaufen kann, wird ein dünner Schlauch an ein Röhrchen angeschlossen, das mit der Punktionskanüle verbunden ist. Nachdem genügend Flüssigkeit entfernt wurde, zieht der Arzt die Nadel aus dem Bauch heraus und deckt die Punktionsstelle steril ab.

Die Parazentese dient dazu, Patienten mit ausgeprägtem Aszites mechanisch zu entlasten und Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit und Erbrechen zu lindern.

Welche Nachteile birgt die Parazentese?

Der Effekt der Parazentese ist bei einer fortgeschrittenen Erkrankungssituation oft nur von kurzer Dauer, da sich die Aszitesflüssigkeit innerhalb von Tagen bis Wochen nachbilden kann. Die Punktion muss daher regelmäßig wiederholt werden.

Auch wenn dieses Verfahren bei korrekter Handhabung sehr sicher ist und belastende Symptome vergleichsweise schnell reduziert werden können, sind Komplikationen niemals gänzlich auszuschließen. So kann es theoretisch zu Verletzungen des Darms oder Infektionen des Bauchfells kommen. Bei wiederholter Punktion größerer Flüssigkeitsmengen und gleichzeitiger Leberfunktionsstörung besteht die Gefahr von Eiweißverlusten (Hypoalbuminämie) und Austrocknung (Deydratation). Um diese auszugleichen und so Störungen des Kreislaufs und weiterer Funktionen sowie körperlichen Abbau zu verhindern, wird bei Vorliegen einer Leberfunktionsstörung oft eine Infusion gegeben, meist zusammen mit einer konzentrierten Eiweißlösung. Zu hohe oder zu schnelle Flüssigkeitsreduktion belastet zudem die Nieren, es kann zu einer Nierenfunktionsstörung kommen.

Müssen Parazentesen sehr häufig, oft mehrmals pro Monat, durchgeführt werden, beeinträchtigt dies die Lebensqualität von Patienten erheblich und erfordert bei vielen Patienten auch wiederholte Krankenhausaufenthalte. Darüber hinaus besteht bei der Entnahme größerer Flüssigkeitsvolumina immer auch das Risiko, dass aufgrund von Eiweiß- und Flüssigkeitsverlusten der Blutdruck zu schnell und zu stark abfällt.
In dieser Situation kann Patienten unter Umständen auch ein dauerhafter Katheter als so genannter Port unter die Haut eingepflanzt werden. Dazu ist keine größere Operation notwendig, ein kleiner Hautschnitt unter örtlicher Betäubung reicht meist aus.

Der künstliche Abfluss ermöglicht es, in kürzeren Zeitabständen kleinere Aszitesmengen aus dem Körper zu leiten, ohne den Flüssigkeitshaushalt drastisch zu verändern. Betroffene bleiben zudem von wiederholten Punktionen mit langen Kanülen verschont und können die Handhabung des Katheters sogar selbst erlernen; der Aszites ist dann für Patienten und/oder ihre Angehörigen zu Hause weitestgehend selbstständig regulierbar. Wie alle Katheter ist aber auch dieses Verfahren mit einem Infektionsrisiko verbunden.

Weitere dauerhafte Katheterverbindungen, die aber nur bei gutem Allgemeinzustand des Patienten in der Therapie eines Aszites zum Einsatz kommen können, sind so genannte Shunts, siehe folgende Kapitel.


Quelle: http://www.krebsinformationsdienst.d...behandlung.php
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  #44  
Alt 24.08.2010, 04:50
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Ärzte Zeitung für Onkologen/Hämatologen, 23.08.2010


Mit dem CyberKnife gegen Lebermetastasen

Die CyberKnife-Technik hält auch bei der Therapie von Patienten mit Lebermetastasen Einzug. Der "Trick" ist ein Verfahren, das die atmungsabhängigen Bewegungen der Leber nivelliert.
Von Philipp Grätzel von Grätz


BERLIN
. Bei der weltweit seit 2001 und in Deutschland seit 2005 verfügbaren CyberKnife-Technik kann eine sehr hohe Strahlendosis sehr gezielt auf das Tumorgewebe gerichtet werden. Bisherige Indikationen waren vor allem Tumoren im Gehirn und an der Wirbelsäule. "Durch eine innovative Robotersteuerung ist es jetzt gelungen, auch die Leber als mögliches Zielorgan zu erreichen", erläuterte Dr. Alexander Muacevic vom European CyberKnife Center in München im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...spx?sid=601481
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  #45  
Alt 08.09.2010, 09:01
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Das Darmzentrum München hat auf dieser HP sehr übersichtlich und gut erklärt alles zur Darm-OP aufgeführt.
So mancher „chinesiches Fachbegriff“ wird verständlicher gemacht. Die gesamte Seite ist hinsichtlich aller Darmoperationen/Erkrankungen gut aufgemacht.

http://www.darmzentrum-muenchen.com/operation
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