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  #31  
Alt 08.06.2002, 22:09
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Rene,

bin gerade auf Deinen Beitrag gestoßen. Mein Vater hat auch Leberkrebs und Metastasen in der Lunge, lt. Ärzte im Endstadium. Habe vor ca. einer Woche von den Naturprodukten von Dr. Rath erfahren, sind uns aber nicht so ganz schlüssig, diese zu bestellen. Kannst Du mir zu diesen Produkten etwas sagen. Bin für jeden Tip dankbar. Außerdem sind seine Blutwerte sehr schlecht, Er hat einen total hohen Bilirubin-Wert, der einen ganz gemeinen Juckreiz auslöst. Tabletten wie Tavegil helfen auch nur bedingt. Wenn da noch jemanden Rat weiß, bitte ich um Rückmeldungen.

Lieben Gruß
Birgit H.


[email]Birgit.Hildebrand@freenet.de
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  #32  
Alt 11.08.2002, 20:24
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

meiner Mutter (54) wurde am Montag, 5.8.02 Darmkrebs diagnostiziert. 3 Tage danach wurde der Tumor am Darm entfernt. Bei der OP sowie Ultraschall wurden Metastasen (zerstreut) in der Leber entdeckt (angeblich nicht operabel).
Welche Behandlungsmöglichkeiten/Chancen gibt es? Ist eine Chemo sinnvoll? Hilft Bestrahlung - obwohl Metastasen zerstreut? Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten? Wer hat Erfahrung/wer kann weiterhelfen?
Vielen Dank schon im voraus !!
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  #33  
Alt 01.09.2002, 01:03
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Meine Schwester ist 28 Jahre alt, hat nach einem Brustkrebs-Rezidiv nun Metastasen in der Lunge, Knochen und Leber. Eine Chemotherapie ist aufgrund der Lebermetastasen nicht möglich.Kann uns jemand etwas über Alternativen sagen?
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  #34  
Alt 06.10.2002, 20:09
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Standard Lebermetastasen nach Darmkrebs

Hallo! Mein Vater wurde Anfang des Jahres wg. Darmkrebs operiert, dabei wurde auch 1 Niere und Stück Leber entfernt. Nach ca. 6 Monaten Chemo fand man nun erneut 1 Metastase ca. 1 cm in der Leber, Problem: direkt an der Pfortader so dann man in seiner Klinik meint man müsse rechten Leberlapen sofort entfernen oder erstmal stillegen. Wg. berechtigter Angst dass dann kurzfristig neue Metastasen in dem verbleibenden Leberlappen auftreten können will mein Vater die rechte Seite nicht entfernen lassen. Wer hat Erfahrung oder Fachwissen bzgl weiterer Methoden wie Chemoembolisation, LITT, Hyperthermie bzw. evtl. Kombinationen? Was ist mit Hormontherapien oder (zusätzlich!) weiteren alternativen Methoden um zusätzlich zur Schulmedizin das Immunsystem zu stärken, für die Zeit nach irgendeiner OP? DANKE!!
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  #35  
Alt 08.10.2002, 22:53
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Kerstin,

unter der E-Mail-Adresse

litt@medizin.fu-berlin.de

kann man anfragen (Franklin-Klinik in Berlin), ob LITT (Laserbehandlung) in dem Fall in Frage kommt. Meines Wissens nach gibt es eine Möglichkeit bei reinen Lebermetastasen.
Ein weiteres Stichwort wäre evtl. PDT (Photodynamische Therapie). Außerdem würde ich mich unbedingt nebenbei nach einer Mistel-Therapie erkundigen.
Positiv ist, wenn das Geschwür noch so klein ist, man sollte aber keine Zeit verlieren. Ich würde unbedingt an einer Uni-Klinik nachfragen, WELCHE Methoden in Betracht kommen.
Ich habe Einiges im Gallengangsforum zu Klatskin geschrieben (ziemlich weit hinten). Auch wenn es im Falle Deines Vaters ja kein primärer Gallengangstumor ist, findest Du dort vielleicht einige Hinweise.
Uns wurde gesagt, dass all diese Methoden experimentellen Charakter haben, das nur mal so am Rande. Ich habe immer wieder gehört, dass eine OP meist die einzige Aussicht auf Heilung sei.

Lieben Gruß und alles Gute für Deinen Vater
Tina
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  #36  
Alt 08.10.2002, 23:01
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Ich meinte, uns wurde gesagt, speziell bei Gallengangstumoren haben alternative Methoden zur OP experimentellen Charakter. Das heißt ja nicht, dass sie nicht helfen können, nur scheint es bei der OP mehr Erfahrungen zu geben und es scheint eine sichere Methode zu sein, wenn sie in Betracht kommt.
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  #37  
Alt 14.10.2002, 02:37
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo,

gerne möchte ich meine Erfahrungen hier weitergeben zu folgendem Sachverhalt.
Bei meiner Mutter wurde Ende Juli 2002 eine Kolonresektion nach (per Darmspiegelung in der Vorsoge) diagnostiziertem Kolonkarzinom in einem regionalen Krankenhaus vorgenommen.
4 Wochen nach der erfolgreichen OP wurden bei einer Kontroll-CT 3-4 Metastasen in der Leber festgestellt. Allesamt auf der hinteren rechten Leberseite. Bis 3-4cm in der Größe.
Das war natürlich ein Schock. Ging man nach der erfolgten Darmkrebsoperation doch davon aus, das damit alles geschafft sei.

Im Krankenhaus sagte man, dass es sehr kompliziert sei, die Leber zu operieren, da eine Läsion direkt an der Pfortader sitzen würde. -> Das war's dann.

Daraufhin gingen wir an eine Uni-Klinik mit Tumor-Zentrum. Dort machte man uns viele Vorschläge, an Studien teilnehmen zu können, konnte uns aber aufgrund des CT-Befundes keine konkrete Empfehlung zu einer Entscheidung geben. Man sagte uns noch, dass, wenn während der OP sich weitere Befunde an der Leber zeigen würden, man man die OP abbrechen würde um dann zu überlegen, wie es weiter gehen soll. Wenn überhaupt. -> wenig Hoffnung.

Nun machte ich mich ans Werk und recherierte viele Tage und Nächte intensivst zu dem Thema Leberkrebs-Therapie. Natürlich stieß ich auf diverse Chemos mit 5FU/Fa, Oxaliplatin, etc..., Kryochirugie , Hyperthermie, aber auch exotische Therapien, wie die BNCT (Bohr-Neutron-Capture-Therapy) liefen mir über den Weg.

Um es kurz zu machen: gegen Ende meiner Recherche deutete alles darauf hin, dass die wichtigste Entscheidung die nach einem geeigneten Operateur für die Leber ist. Denn zum einen wird die Frage, ob die Metastasen operabel sind von Klinik zu Klinik anders beantwortet und zum anderen der Ausgang der Leber-OP __DER__ Scheideweg für weitere kombinatorische Therapien ("adjuvante" Therapien).
Meine Nachforschungen führten mich nach Berlin in die ehemalige Virchow-Klinik, die nun Charitee Campus Virchow-Klinikum (Charitee CVK) heißt, zum dortigen Direktor der Klinik für Allgemein, Viszeral und Transplantationschirurgie (http://www.charite.de/avt/), Prof. Neuhaus. Dieser und sein Team gehört in Europa zu den besten und erfahrensten Leberoperateuren. Jede/r in der "Bundesliga" spielende Fachmann/frau - selbst aus dem europäischen Ausland - bestätigte dies.

Nach 2 Tagen des Telefonierens und diversen Briefen und Faxen hatte Prof. Neuhaus sich meiner Mutter angenommen. 3 Tage später war der OP-Termin und der Chef selbst am Messer. Jeder seiner Team-Mitglieder wäre uns auch recht gewesen.
Am Tage vor der OP (Sonntag!) war die Aufnahme und CT mit MRT ("Kernspin"). Dort stellte man 6 Metastasen fest. 5 auf dem rechten und eine auf der dem linken Leberlappen.
Die rechte Leberhälfte wurde komplett entfernt (Hemihepektomie) und die Metastase auf der linken Seite herausgeschnitten.
Die Operation verlief äußerst zufriedenstellend.
Tage nach der OP hatte man den histologischen Befund. Danach wurde von weiteren Therapien - insbesondere Chemo - abgeraten. Diese solle man sich besser "aufsparen", bis man sie wirklich benötige und nicht einfach um Dunklen herumstochern.

Mein Eindruck ist nach dem Erlebten nun folgender:
Zunächst ist jeder Krebsfall verschieden und man kann nicht von einem Fall auf den anderen zwangsweise schließen.
Es war ein Fehler, in einem Regionalkrankenhaus direkt eine Darm-OP durchführen zu lassen, ohne vorher auf Metastasen in Leber (70-75% Wahrscheinlichkeit), Lunge (15% Wahrscheinlichkeit) und Zwerchfell/Eingeweide per CT *UND* MRT zu untersuchen. Aber das ist wohl bei einem Kassenpatienten von machen niedergelassenen Internisten oder einem Kreiskrankenhaus zuviel verlangt .
Die Lebermetastasen waeren zeitgleich mit dem Primärtumor im Darm operabel gewesen - jedoch nur von einem erfahrenen Top-Operateur. Nicht in einem Kreiskrankenhaus.
Man hätte so wertvolle Zeit gewonnen, um etwaige Streuung des Krebses zu reduzieren.

Deshalb mein dringender Rat an alle:
Wenn es sich um essentielle Erkrankungen handelt (und Leberkrebs ist eine solche), dann sollte man sich nicht mit der Kreisklasse begnügen, sondern sich um die Champions-League bemühen. Die Mühe des Suchens und Recherchierens zahlt sich aus.
Das ist natürlich nicht sehr einfach, wenn man die ganze (ländliche) Familie davon überzeugen muss, in eine gut 500km entfernte Metropole für einige Wochen (2 Woche können es schon werden) zu gehen, denn man hört dann immer wieder: "Ei die in ... können doch auch operieren" oder "Die kochen doch alle nur mit Wasser". Können und tun sie zweifellos, so wie ich mich auch bei der Fußball-WM beim Endspiel in das Tor hätte stellen können. Und darumm geht es hier. Wenn es eine 08/15-OP gewesen wäre, dann hätte ich mir auch nicht viele Gedanken darum gemacht. Aber hier konnte intra-operativ einfach zuviel passieren und wichtige Entscheidungen vom Operateur verlangt werden. Ob ich im Tor der National-Elf in einer Grenzsituation die richtige Entscheidung oder Reaktion hervorgebracht hätte, ist ja wohl auch zu bezweifeln. Volker.Tries@web.de
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  #38  
Alt 02.12.2002, 22:17
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Im Oktober 2002 wurde meiner Frau durch eine Operation ein Krebstumor im Dickdarm entfernt.Nach einer CT wurden in der Leber 2 Metastasen(2.5 3.0 cm )entdeckt.
Meine Frau macht jetzt eine Chemotherapie in Tablettenform (Xeloda )
Wer kann mir bitte Tipps geben,die meiner Frau helfen. Tipps in Form von Kliniken oder Ärzte die sich auf Lebermetastasen spezialisiert haben.
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  #39  
Alt 03.12.2002, 04:45
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Rolf,

sind die Leber-Metastasen momentan nicht operabel oder warum macht Deine Frau eine Chemo?
Hatte sie im Lymphgewebe um das reserzierte Darmsegment bereits Metastasen? (Histo-Befund der Darm-OP)

Nach meinen Recherchen sollte ein solcher (Leber-)Befund nochmals per MRT (Magnet Resonanz Tomographie) differenziert/spezifiziert werden. Oftmals sieht man auf den "einfachen" CTs nicht alles oder nicht alles klar genug.
Vor allem solltet Ihr auch die Lunge und den ganzen Oberbauch mit untersuchen lassen.

Bei primärem Sigma-Karzinom hat man zu 75% Metastasen in der Leber (traf bei Deiner Frau zu), zu 15% Metastasen in der Lunge und zu 5% im Bauchfell/Zwechfell.

2 Lebermetastasen und 2.5 und 3cm als Metastasengröße sind noch mit sehr guten Prognosen gesegnet.

Bei meiner Mutter waren es nach Darm-OP 6 Mestastasen, 5 davon auf dem rechten, eine auf dem linken Leberlappen. Die einzelnen Metastasen waren bis zu 5cm im Durchmesser. Eine von den fünfen Metastasen lag sehr nahe an der Pfort-Ader, die die Verbindung zum Dickdarm (hier kommt das Blut vom Dickdarm an. Daher der Zusammenhang Darm-Karzinom/Lebermetsastasen) herstellt und sehr schwierig zu operieren war.

Chemo macht man, wenn
a) zu viele Mestastasen vorhaden sind,
b) die Metastasen zu groß zum operieren sind
c) die Metastasen an operativ schwer zugänglichen Stellen auf/in der Leber liegen.
d) der Verdacht vorliegt, dass noch verstreut Metastasen im Körper vorliegen.

Chemo ist meiner Erfahrung nach immer das letzte Mittel, das angewendet werden sollte, da mit zu geringen Erfolgsquoten und zu hohen Gefahren/Nebenwirkungen behaftet.
Ausserdem ist eine Wiederholung der Chemo mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffen wegen Resistenzbildung weitaus weniger wirksam als die erste Chemo.

Adresse No. 1 in Deutschland in Sachen Leber-OP, ist die Abteilung von Prof. Neuhaus, Charitee Campus Virchow Klinikum, Berlin. An denen geht kein Weg dran vorbei. Alle anderen haben es auch nur von Ihm gelernt oder abgeschaut. Der Mann und sein ganzes Team sind Spitzenprofis in Europa. ein Glück, dass wir die hier in Deutschland haben.

Lies evtl. mal meinen Beitrag, der genau vor Deinem Beitrag steht (Verfasser: Dr. Volker Tries)

Alles Gute für Dich und Deine Frau!
Ihr schafft das! Es höhrt sich doof an, aber das wichtigste ist wirklich, dass Ihr beide es zusammen schaffen wollt!

Euer Volker

P.S.: wenn Du Direkt mit mir in Kontakt treten möchtest, dann schreib einfach an volker.tries@web.de
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  #40  
Alt 03.12.2002, 12:03
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Rolf,

mein Vater war kürzlich in der Medizinischen Hochschule Hannover und ist dort an der Leber operiert worden (findest Du auch im Internet) die haben auch eine sehr renommierte Leberabteilung, Leitung Prof. Klempnauer.

Alles Gute
Kerstin63
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  #41  
Alt 03.12.2002, 12:43
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Rolf, hallo Kerstin63,

ja, die Leberchirurgie der MHH ist auch recht renomiert.
Prof. Neuhaus war dort lange Jahre und hatte diese neu aufgebaut.
Anschliessend ist er einem Ruf zum Virchow-Klinikum gefolgt und hat fast das ganze Team mit nach Berlin genommen.

Les' mal folgeden Artikel:
http://www.berlinonline.de/wissen/be...21/serie/0001/

Lieben Gruss

Volker
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  #42  
Alt 12.12.2002, 15:51
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo zusammen,
bei meiner Mutter wurde 2000 Brustkrebs festgestellt. Die linke Brust wurde - mit einigen Lymphen entfernt. Vor 4 Tagen sind in der Leber 15 Metastasen entdeckt worden. Der Rest vom Körper ist krebsfrei. Operieren wollen die Ärzte nicht. Die neue Technik mit dem Verkochen klappt auch nicht, daß es zu viele Metastasen sind. Wer kann mir Tips geben, was wir tun können ??
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  #43  
Alt 22.12.2002, 14:27
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo,

bei meinem Schwiegervater wurde vor einen halben Jahr ein Tumor im Mundraum entfernt, der sich als eine Metastase aus dem Darmraum herausstellte. Bei der operativen Entfernung eines Darmtumors wurde eine etwa kindsfaustgroße Metastase auf der Leber und ein Anorisma der Bauchschlagader festgestellt.
Wegen eines schweren Herzinfarkst vor acht Jahren und infolge der aktuellen Behandlungen ist mein Schwiegervater sehr geschwächt.
Folgeuntersuchungen haben eine weitere kleinere Metastase auf der Rückseite der Leber ergeben.
Der betreuende Hausarzt ist sehr einfühlsam und bemüht, aber doch scheinbar überfordert.
Weitere Untersuchungen in der Uni-Klinik Essen waren äußerst frustrierend, weil die kühle und emotionslose Fließbandabfertigung sowohl Schwiegermutter als auch Schwiegervater ratlos, desinformiert und verängstig zurückließen.
Ich habe hier erste und wie ich finde sehr hilfreiche Informationen gefunden und per Ausdruck für meinen Schwiegervater zusammengestellt.
Ein junger Oberarzt hat dem Patienten in der letzten Woche eine Chemotherapie nahegelegt, weil er "bei der Operation wohl sterben würde".
Ich suche nun nach einer Klinik, an die man sich vertrauensvoll wenden kann, in der meinem Schwiegervater eine menschliche, kompetente und transparente Behandlung zukommt, man seine Chancen ausleuchtet und ihm offen erklärt, ob und wenn ja welche Therapie sinnvoll erscheint.
Da meine Schwiegereltern in Dorsten wohnen, wäre Nähe zum Ort wünschenswert, jede andere Klinik, die wirklich empfehlenswert aber weiter entfernt ist, wäre aber letztendlich erreichbar.
Danke für Tips und Hilfe
peteroff@gmx.de
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  #44  
Alt 23.12.2002, 00:43
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Volker
was Deine Information bezüglich Prof.Neuhaus in Berlin anbetrifft, kann ich Dir nur Recht geben. Bei meinem Sohn (damals 19 J.) wurde im März 2001 ein Lebertumor von 16cm und noch einige weitere in fast der gesamten Leber festgestellt. Eine OP im Tübingen wurde daraufhin abgebrochen und er wurde zum Sterben nach Hause geschrickt. Auch in anderen Unikliniken wurde eine OP abgelehnt. Erst im Juli 2001 riskierte Prof. Neuhaus eine OP, in deren Verlauf 6 Lebersegmente entfernt wurden. Mein Sohn lebt noch heute, auch wenn sich mitlerweile neue Lebermetastasen gebildet haben. Für die geschenkte Zeit sind wir unendlich dankbar.
Einen lieben Gruß an Deine Mutter. Sie soll die Hoffnung auf Heilung niemals aufgeben.
Eva
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  #45  
Alt 23.12.2002, 03:13
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Standard Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Eva,

vielen Dank für Deine lieben und aufmunterenden Worte.
Ich bin froh, dass Du und Dein Sohn noch die Zeit geschenkt bekommen habt. Nutzet sie - carpe diem.

Meine Mutter hat zwischenzeitlich (Ende September war die Leber-OP) wieder Metastasen am übrigen Segment der Leber bekommen.
Es sieht nicht gut aus.
Berlin empfiehlt, zunächst eine Chemo zu machen und anschliessend noch einmal zu operieren.
Seit Donnerstag bekommt meine Mutter nun 5FU/Fa mit Oxaliplatin.

Wir hoffen das Beste.
Allerdings weiss ich recht genau ueber ihre Prognose bescheid.

Ich wünsche Euch allen ein paar schöne Feiertage. Nutzet sie!

Lieben Gruess und "Kopf hoch!"

Volker
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