Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Hirntumor

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
  #16  
Alt 02.02.2003, 18:03
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT DER TOCHTER EINER BETROFFENEN
***********************************************

Titel: Wie viel wert ist das Leben?
Untertitel: Chronik eines Hirntumors
Autorin: Sabine Klaus
Verlag: Frieling, 2002
ISBN 3-8280-1832-7, Paperback, 141 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3828018327
Preis ca. 8.80 €D,SFr. 16.80, 9.10 €A

Verlagstext:
Mit dem Thema Pflege kann jeder konfrontiert werden. Die aufopferungsvolle Betreuung und Versorgung eines Kranken lassen eigene Vorhaben und Pläne in den Hintergrund geraten. Doch wie unterstützt und berät medizinisches Fachpersonal die Angehörigen?
Während auf der einen Seite Einsatzbereitschaft und Engagement vorherrschen, erschrecken auf der andern Seite Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit. Sabine Klaus berichtet von den unterschiedlichen Erfahrungen bei der Pflege ihrer tumorkranken Mutter. Informationsdefizite, Desinteresse und Inkompetenz im Behandlungsstil einiger Mediziner standen uneigennütziger menschlicher wie fachlicher Zuwendung gegenüber. Dieses Buch liefert Denkanstösse für Angehörige im medizinischen und familiären Bereich.

Anmerkung von Ladina:
Wüsste ich nicht selbst von ähnlichen Beispielen aus dem Erlebnisbereich mir nahestehender Hirntumor-Patienten und Angehörigen, ich hätte den Bericht von Sabine Klaus als übertrieben befunden.
Es gilt bei diesem Buch zwar zu bedenken, dass es um die individuellen Erfahrungen der Autorin geht, doch sie ist leider nicht die einzige, die gerade im Zusammenhang mit der Hirntumorerkrankung einer Angehörigen sehr darunter leidet, dass ihre Mutter oft so respektlos behandelt wird von fachlichem Spitalpersonal oder der Hausärztin, die schlicht keinen blassen Schimmer zu haben schien und sich in keiner Weise darum bemühte, etwas mehr als das gerade übliche für die kranke Frau zu tun.
So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die kranke Mutter während ihres Spitalaufenthaltes zunehmend apathischer wurde ob der mangelnden Zuwendung.
Nachdem die 66jährige Frau schliesslich in die häusliche Pflege zurückkehren konnte und von einem externen Pflegedienst von freundlichen Schwestern betreut wurde, blühte sie nochmals regelrecht auf, bevor die Krankheit schliesslich fortschritt.

Mich erschüttert in diesem Bericht die Ignoranz gewisser Ärzte und vor allem das Verhalten der beschriebenen Hausärztin. Ich an der Stelle von Sabine Klaus hätte diese Ärztin spätestens nach dem dritten Patzer gewechselt.
So hoffe ich, dass Sabine Klaus' Bericht nicht nur von Angehörigen gelesen wird, sondern gerade auch vom Stand der gewöhnlichen Hausärzte und von Personal in den Spitälern.

Zu wünschen wäre ausserdem, dass sich endlich eine Gruppierung bildet, die sich für die besonderen Belange und Bedürfnisse von gehirntumor-erkrankten Menschen einsetzt.

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 12:57 Uhr)
  #17  
Alt 02.02.2003, 19:09
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

Diagnose: Glioblastoma multiforme IV

ERFAHRUNGSBERICHT DES FREUNDES EINES BETROFFENEN
***********************************************

Titel: Ich habe Freude
Untertitel: Krankheit und Sterben von Joe Smalley
Autor: Wolfgang Koch
Verlag: Hänssler, 2000
ISBN 3-7751-3607-X, Paperback, 168 Seiten, ill. mit einigen s/w-Fotos
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/377513607X
Preis ca. 8.95 €D, SFr. 16.95, 9.30 €A

Verlagstext:
>>Papi, du liest falsch!<< Bei dieser Feststellung seines 8 Jahre alten Sohnes wird Joe Smalley stutzig. Welche Ursachen haben die Sehstörungen, die ihn plötzlich überfallen haben?
Die Diagnose ist niederschmetternd: Gehirntumor. Heilungsaussichten: gleich null.
Sollte das Leben des begeisterten,damals 42 Jahre alten Sportlers Joe Smalley, der in vielen Staaten eine christliche Sportlerarbeit aufgebaut hat, wirklich so früh zu Ende gehen?
Die Krankheit stellt nicht nur Joe's Glauben, sondern auch den seiner Familie und Freunde auf eine harte Probe.
Diesen Weg erlebt der Leser anhand der Tagebuch-Notizen des Freundes Wolfgang Koch.
Entstanden ist ein tief bewegendes Buch, das zu Recht den Titel trägt: >> Ich habe Freude<<...

Anmerkung von Ladina:
Dies ist die Schilderung des letzten Lebensabschnittes eines gläubigen Gehirntumor-Patienten. Das Buch ist zum einen Tagebuch des Freundes, beinhaltet aber auch Schilderungen von Joe Smalley selber, von seiner Frau und seinem ältesten Buben, es erzählt, wie die Angehörigen damit umgegangen sind, dass der Freund, der Mann und der Papa bald sterben würde, bzw. wie Joe Smalley selber mit dem Gedanken zurecht kommt, bald zu sterben.
Joe Smalley schöpfte eine tiefe Gelassenheit aus seinem Glauben, fand Trost und Hilfe im Gebet, aber er verherrlicht die Krankheit nicht, lässt auch Zweifel deutlich werden und auch bei Wolfgang Koch tritt zeitweise Wut durch auf Gott und die Frage WARUM?
So ist ein sehr ehrlicher Bericht entstanden, der zeigt, wie die junge Familie und der beste Freund Joe Smalley begleitet haben auf seinem schweren Weg, sodass er immer wieder betonen konnte, wieviel Freude er spürt.
Joe Smalley wusste von den Plänen Wolfgang Koch's, über ihn ein Buch zu schreiben und das hat ihm viel bedeutet.


Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 12:58 Uhr)
  #18  
Alt 02.02.2003, 19:53
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT DER EHEFRAU EINES BETROFFENEN
************************************************

Titel: Der stumme Schrei
Untertitel: Leben mit einem Sterbenden
Autorin: Margit Weidenhöfer-Klingan
Verlag: Josef Knecht, 1998
ISBN 3-7820-0790-5, Kartoniert, 111 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3782007905
Preis ca. 11.00 €D, SFr. 19.50, 11.40 €A

Verlagstext:
Die bewegende Geschichte dieses Buches:
Seit einem Jahr lebt das Unausweichliche mit der Autorin unter einem Dach.
Sie weiss, dass ihr Mann, 39 Jahre alt, der Vater ihrer Kinder, in wenigen Monaten sterben wird.
Als Mutter muss sie dieses bitterste Wissen erst noch wie ein Geheimnis hüten, das eigentlich den Schrei der Trauer und Verzweiflung sucht.
Fünf Jahre später liess Margit Weidenhöfer diese Zeit noch einmal aufleben, um Menschen, über deren Schwelle der gleiche Schatten fällt, ein wehig Wegbegleitung anzubieten.
Ihre eigene Erfahrung ist zu einem Glaubenszeugnis geworden, wie das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen weitergehen kann.

Margit Weidenhöfer-Klingan, Mutter von 3 Kindern, lebt in Österreich.

Anmerkung von Ladina:
Auch dieses Buch wurde im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben geschrieben und setzt sich mit der Frage auseinander, wie man angesichts des Leids dennoch glauben kann.
Zugleich ist es aber auch ein unsentimentaler Bericht einer Frau über die letzte Lebensphase ihres Mannes und darüber, welche Auswirkungen das Verschweigen der Unheilbarkeit auf sie und ihren kranken Mann hatte. So blühte ihr Mann nach der Operation zusehends auf, da er Hoffnung auf eine Besserung in sich trug. Der Arzt selbst hatte Frau Weidenhöfer geraten, ihrem Mann nicht sofort zu sagen, dass keine Hoffnung bestand, um ihm noch ein Stück unbeschwertes Leben zu ermöglichen, ehe der Verfall einsetzte. Und so schwieg sie, ging innerlich fast zugrunde an dem Wissen und freute sich zugleich daran zu sehen, wie positiv sich ihr Schweigen auf das Wohlbefinden ihres geliebten Mannes auswirkte.

Es stellt sich unweigerlich die Frage ein, was ist hier richtig: Schweigen oder Reden?
Sicher ist aber, dass der Mann der Autorin so wirklich noch lebenswerte Tage verbringen konnte, sogar noch Reisen zu machen imstande war. Unternehmungen, für die ihm die volle Wahrheit höchstwahrscheinlich die Kraft geraubt hätte.

Aus dem Erleben der Autorin sind zwei Fernsehfilme realisiert worden, die inhaltlich mit den Themen Tod und Glaube zu tun haben:

1. Titel des Filmes: Beten kann man überall
realisiert von: Günter Höver
Dauer: 30 Minuten
gesendet am: 10. August 1981, ZDF
Vertrieb: Katholisches Filmwerk, Frankfurt

2. Titel des Filmes: Auf eine offene Tür zu
Dauer: 45 Minuten
gesendet am: 18. Januar 1981, ZDF
Vertrieb: Katholisches Filmwerk, Frankfurt
www.filmwerk.de


Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 12:59 Uhr)
  #19  
Alt 02.02.2003, 21:14
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT EINES BETROFFENEN PATIENTEN
**********************************************

Titel: Schatten
Untertitel: Tagebuch einer Krankheit
Autor: Walter Matthias Diggelmann
Verlag: diverse /z.B.: Benziger 1984 ISBN 3-545-36314-7, 122 Seiten
oder Fischer TB, 1979, ISBN 3-596-25147-8, 96 Seiten

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3545363147

Verlagstext:
Der Schweizer Schriftsteller gibt in seinem Tagebuch >Schatten< Persönliches preis. Er schreibt die Geschichte einer Auseinandersetzung mit dem, was nur ihn berührt: Krankheit und Tod.
Diggelmann erfuhr, dass er einen Tumor im Kopf und einen weiteren in der Lunge hat. Zwei Operationen folgten. Der Betroffene, der sich auf einmal mit der furchtbaren Wahrheit seines Leidens konfrontiert sieht, ist unterschiedlichen Stimmungen, verschiedenartigen Gefühlen ausgesetzt. Um sich gegen seine Angst und die aufkommende Verzweiflung zu wehren, lässt er sich von seiner Frau ein Diktaphon bringen und spricht Tag für Tag seine Gedanken, so logisch oder wirr sie sich einstellen mögen, in das Gerät. So entsteht das Protokoll seiner Krankheit, das einem Spiegelbild von Diggelmanns Seelenleben gleichkommt.
Was in einem Menschen vorgeht, der damit rechnen muss, in absehbarer Zeit zu sterben und alles, was er liebte, die Frau und den Rotwein, das Schreiben und den gewohnten Alltag zurückzulassen - das lässt sich anhand der vorliegenden Aufzeichnungen realitätsnah nachvollziehen.
Das menschliche Gewicht dieses Tagebuchs liegt darin, dass hier jemand nicht meditativ ergeben, sondern energisch reagierend nach einer Form des Redens sucht, die dem Anspruch der Grenzerfahrung Tod genügen könnte.

W.M. Diggelmann wurde 1927 in Zürich geboren und starb am 29. November 1979 an den Folgen seiner Krebserkrankung.

Anmerkung von Ladina:
Einer der wenigen Berichte, die von einem Patienten selbst vorliegen und Gefühle nachvollziehbar machen.

Geändert von gitti2002 (30.10.2016 um 20:56 Uhr)
  #20  
Alt 02.02.2003, 21:44
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

Kinder- und Jugendbücher zum Thema: Wenn ein Elternteil an einem Gehirntumor leidet und stirbt
*************************************************
*******************************

KINDERBUCH / für Kinder ab 6 Jahren
***********
Autorin: Alma Post
Titel: Auf Wiedersehen, Papa
Verlag: Patmos, 2000
ISBN 3-491-37416-2,Pappband, 96 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3491374162
Preis ca. 9.90 Euro-D,sFr.17.40, 10.20 Euro-A

Verlagstext:
Simons und Toms Papa ist krank. Er hat keine Grippe, sondern etwas viel Schlimmeres. Er kann nicht mehr rennen und seine Kinder nicht mehr auf den Arm nehmen.Dann geht es ihm immer schlechter und plötzlich atmet er gar nicht mehr.Er ist gestorben.
Ohne Papa zu leben,ist nicht leicht.Simon,Tom und Mama müssen es erst lernen.Und das braucht Zeit.

Ein sehr feinfühliges Buch.




KINDERBILDERBUCH
*****************
Text und Illustrationen: Marie Herbold
Titel: Papi, wir vergessen dich nicht
Untertitel: Das Tagebuch der 13jährigen Marie Herbold während Krankheit und Tod von ihrem Papi.
Verlag: Nord-Süd-Verlag,2002
ISBN 3-314-01097-4,Laminierter Pappband,32 Seiten, durchgehend farbig illustriert
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3314010974
Preis ca. 12.80 Euro-D, sfr.22.80, 13.10 Euro-A

Verlagstext:
Die 13jährige Marie hat ihren Vater durch einen Gehirntumor verloren.
Ihre Gedanken und Gefühle vor seinem Krebstod hat sie aufgeschrieben und daraus zusammen mit ihren Geschwistern ein Buch gemacht.
Die einfache, unmittelbare Sprache und die kindlich-aufrichtigen Illustrationen machen betroffen und bringen doch auch Trost für alle, die sich mit diesem schwierigen Thema auseinandersetzen müssen.

Aus der Rezension von Renate Pfeifer;Dt.Kinderkrebsstiftung:
Die kurzen Texte sprechen die Lebensbereiche eines Kindes an und lassen Raum für eigene Schilderungen. Anhand des Buches kann man mit Kindern gut über Krankheit und Tod ins Gespräch kommen.


*********************************************


JUGENDBUCH / ab 14 Jahren
************
Autorin: Joan Abelove
Titel: Sag es, sag es laut
Verlag: C.Bertelsmann,2002
ISBN 3-570-12534-3,Gebunden, 155 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570125343
Preis ca. 12 Euro-D,sFr.21.10, 12.40 Euro-A

Verlagstext:
"Als ich klein war, glaubte ich, dass man stirbt, wenn man seine Wörter alle verbraucht hat.Ich glaubte, dass alle Menschen zur Geburt eine gewisse Anzahl Wörter bekamen und wenn sie diese verbraucht hatten,mussten sich sterben..."

Die 16jährige Mindy hofft inständig, dass ihre Mutter die ihr zugedachte Anzahl Wörter noch nicht verbraucht hat. Denn diese liegt im Krankenhaus,operiert an einem bösartigen Gehirntumor von der Grösse einer Grapefruit. Als Mindy bewusst wird, dass ihre Mutter wirklich sterben wird, ist es zu spät.
Zu spät, um der Mutter die vielen Fragen zu stellen, die Mindy noch gehabt hätte. Zu spät,um all das zu sagen, was sie ihr noch hatte sagen wollen. Zu spät, um sich für die vielen Male zu entschuldigen, in denen sie ungerecht ^gegen ihre Mutter war.

In den Wochen vor dem Tod ihrer Mutter sucht Mindy einen Weg, mit dem drohenden Verlust und ihren Schuldgefühlen umzugehen.
Dabei helfen ihr ihre Freundin Gail - und Bobby, der Neue in ihrer Klasse.


çççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç



Nachfolgendes Buch ist zwar kein Kinderbuch, gehört aber doch unbedingt auch hierher, da es seinen Lesern hilft, betroffenen Kindern besser zu helfen:

ELTERN-RATGEBER
****************

Soeben neu erschienen und sehr empfehlenswert ist dieses Buch:

Autorin: Sylvia Broeckmann
Titel: Plötzlich ist alles anders- wenn Eltern an Krebs erkranken
Verlag: Klett-Cotta, 2002
185 Seiten
ISBN 3-608-94324-2
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608943242
Preis ca. 13 EURO, sFr. 22.90

Auszug aus dem Klappentext:
Wenn Menschen die Diagnose Krebs erhalten, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie müssen Entscheidungen treffen in einer Situation, in der sie vor Angst und Unsicherheit kaum klar denken können. Kinder spüren diese Sorgen der Eltern sehr genau und müssen von nun an mit neuen, starken Emotionen zurechtkommen.Ihre Befürchtungen und Phantasien über Entstehung und Verlauf der Erkrankung sind häufig noch schlimmer als die Realität.

Deshalb ist es ganz wichtig,die Kinder "richtig" zu informieren und ihnen zu helfen, mit den neuen Belastungen umzugehen.
Aber wie sagt man einem Kind oder einem Jugendlichen, dass Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist? Und wann ist der geeignete Zeitpunkt? Wie können Erwachsene helfen bei der Verarbeitung, gerade auch dann, wenn sie selber betroffen sind? Wie erklärt man Kindern, dass die Krankheit fortschreitet, dass der kranke Elternteil nicht mehr gesund werden wird? Was brauchen Kinder in verschiedenen Altersstufen, um aus dieser schweren Situation möglichst unbeschadet hervorzugehen?
Welche besonderen Probleme haben Alleinerziehende und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es für sie?
Wie können Menschen ausserhalb der Familie, also z.B. Lehrerinnen und Lehrer, Nachbarn und Freunde helfen?

Das Buch enthält eine Vielzahl weiterführender Adressen von Organisationen, die helfen können.

Über die Autorin:
Sylvia Broeckmann ist Psychologische Psychotherapeutin und arbeitete in der Inneren Medizin vor allem mit an Krebs erkrankten Menschen.Seit 1997 betreut sie als Mitarbeiterin der Abteilung für Psychosomatische Medizin im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart die Patienten mit onkologischen Erkrankungen und ihre Angehörigen.

Anmerkung von Ladina: Das Buch hat rundum nur gute Kritik bekommen, sodass ich es allen Betroffenen sehr empfehlen kann.



°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

KINDERSACHBUCH
***************

Autor: Gerhard Trabert
Titel: Als der Mond vor die Sonne trat
Verlag: Editions Mathieu, 2001
ISBN 3-9805815-8-6
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3980581586
Preis ca. 10.20 EURO,( sFr. mir leider nicht bekannt im Moment, doch es ist sicher erhältlich)

Aus dem Verlagstext:
Wie rede ich mit Kindern über Krebs? Kein einfaches Thema.
Ist die Diagnose Krebs gestellt, ist nichts mehr wie es war, alles erscheint in einem andern Licht, und dennoch kann es wieder hell werden.
Gerhard Trabert,Sozialpädagoge und Professor der Medizin und Sozialmedizin widmet sich in dem erzählenden Kindersachbuch diesem Thema.

Anmerkung von Ladina:
Obwohl das Büchlein als Kindersachbuch gedacht ist, ist es sehr wichtig, dass das Kind in der Lektüre begleitet wird von einer Person seines Vertrauens, damit aufkommende Fragen sogleich behandelt werden können und es sich nicht noch hilfloser fühlt.
Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie, in welcher die Mutter an Brustkrebs erkrankte und beide Eltern sich sehr unsicher fühlen, den beiden Kindern die Krankheit zu erklären. Der Opa der Kinder nimmt sich dieser Aufgabe dann mit sehr viel Einfühlungsvermögen an.

Ein ganz wichtiges, sehr schönes Buch, illustriert mit zarten Aquarellen, das ich allen Kindern zw. 4 und 10 Jahren und ihren Eltern wünsche, welche sich mit dem Thema konfrontiert sehen.


çççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç

Gast KINDERBUCH ab 10 Jahren
************

Titel: Tina und der Teddybär
Autorin: Birgitta Hogger
Verlag: Books on Demand, 2000
ISBN 3-8311-0153-1, 176 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3831101531
Preis ca. 8.08 €(D), 8.40 €(A)

Verlagstext:
Tinas Mutter erkrankt an einem Gehirntumor und stirbt. Dies ist ein dramatischer Einschnitt in das beschauliche Leben der Familie Meier.
Ein alter Teddybär, der Tina schon durch viele gemeinsame Erlebnisse ans Herz gewachsen ist, bleibt dem neunjährigen, hörgeschädigten Mädchen auch in der schweren Zeit um Mutters Tod ein treuer Gefährte.
Neben der Auseinandersetzung mit dem Tod und der Trauer, gibt es aber auch immer wieder heitere Begebenheiten.
Trotz aller Trauer und Verzweiflung finden Tina und ihr Vater nach und nach einen Weg, ihr Leben neu zu gestalten.
Daneben gibt die Geschichte auch Einblick in das Leben eines schwerhörigen Kindes.


Geändert von gitti2002 (30.10.2016 um 20:58 Uhr)
  #21  
Alt 03.02.2003, 22:53
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

AUTOBIOGRAPHIE EINER BETROFFENEN
***********************************

Titel: Wenn der Vorhang fällt
Autorin: Sabine Sinjen / Mitautorin: Christiane Landgrebe
Verlag: Bastei Lübbe, 1998
ISBN 3-404-61411-9, Kartoniert, 319 Seiten, s/w Fotos
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3404614119
Preis ca. 7.45 €D, SFr. 11.60, 7.70 €A im Buchhandel
oder gebraucht bei www.zvab.com

Verlagstext:
Sabine Sinjen spielte sich als Fernseh - und Theaterschauspielerin in die Herzen ihrer Fans. Nichts scheint ihr Glück aufzuhalten, bis plötzlich ein Tumor hinter ihrem rechten Auge entdeckt wird.Binnen kurzem ändert sich ihr Leben und das ihrer Familie dramatisch. Alles spricht gegen sie, aber Sabine Sinjen trotzt dem Schicksal, sie zeigt Mut und Lebenswillen, arbeitet auch weiterhin am Theater. Sie kämpft bis zum letzten Augenblick gegen die Krankheit ûnd erlebt mit ihrem letzten Bühnenstück einen sensationellen Erfolg. Bis der Vorhang fällt...

Dieses Buch ist ihr Vermächtnis - ein Dokument erfüllten Lebens, das durch seine Ehrlichkeit, Spontanität und Radikalität anrührt.


Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:07 Uhr)
  #22  
Alt 03.02.2003, 23:19
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERZÄHLUNG DER FREUNDIN EINES BETROFFENEN
****************************************

Titel: Tanz auf dünnem Eis
Autorin: Pernilla Glaser
Verlag: Carlsen, 1999
ISBN 3-551-58042-1, Gebunden, 143 Seiten
Preis ca. 12.00 €D, SFr. 21.70
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3551580421



oder Verlag: Piper, 2001
ISBN 3-492-23419-4, Paperback, 143 Seiten
Preis ca. 7.90 €D, SFr. 14.60
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492234194



Klappentext:
Sie ist sehr jung, sehr talentiert, man sagt ihr eine grosse Karriere als Theater-Regisseurin voraus. Sie veliebt sich in Robson. Zuerst ganz leise, weil er Mitglied der Compagnie ist, mit der sie ein neues Stück probt. Doch schnell wird aus dem zarten Gefühl Liebe, für beide, die sie mit Haut und Haaren packt.Taumelig vor Glück sind sie und voller Pläne.Und als wäre das, was ihnen widerfährt, zu gross, zu schön, kommt das Unglück.
Robsons altes, besiegt geglaubtes Krebsleiden, wegen der er vor einigen Jahren am Kopf operiert wurde und eine Strahlentherapie machen musste, bricht erneut aus.
Sie nehmen den Kampf auf, zuerst zuversichtlich, dann hoffnungsvoll, schliesslich nur noch das Ende herbeisehnend, einen Kampf beider für ihre Liebe und für das kurze Stück Leben, das sie noch miteinander haben. Zugleich fragt sie sich, was sie für ihn tun kann, was sie aber auch für sich tun muss, um nicht nur zu überleben, sondern auch weiterzuleben. Was wird sie sein, wenn er nicht mehr da ist?

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:08 Uhr)
  #23  
Alt 03.02.2003, 23:57
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

KINDHEITSERINNERUNGEN UND ERZÄHLUNG DES BRUDERS EINES BETROFFENEN
************************************************

Titel: Der zuerst schläft, weckt den andern
Autor: Jean-Edern Hallier
Verlag: Suhrkamp, 1980
ISBN 3-518-03019-1, Gebunden, 146 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518030191
Vergriffen. Evtl. gebraucht bei einem der diversen Anbieter

Klappentext:
>>Der zuerst schläft, weckt den andern<<, befiehlt Aubert, elfjährig und an den ersten Begleiterscheinungen eines unheilbaren Gehirntumors leidend, dem Erzähler, seinem jüngeren Bruder und treuen Gefolgsmann. Wie sehr es ihm im Leben und im Sterben gelingt, den andern zu wecken, beweist dieses Buch.
Die Gemeinschaft der Brüder, eine die Eltern von jeher ausschliessende Interessengemeinschaft, eine Spiel-, Vertrauens- und Liebesgemeinschaft, ist Auberts Schöpfung. In seinem letzten Sommer muss sie Schwindelanfälle, Sehstörungen, den Druck im Hirn, die wachsende Todesangst durch Erfindungen von immer grösserer Intensität überwinden.
Es sind Eisenbahnspiele im Garten, neue 1001 Nächte, die alle Kriege, vor allem den der Jahre 39 - 45 einbeziehen, den Vater in der Rolle eines Neu-Hitler. Bisweilen sind es Doktorspiele, wenn die Gemeinschaft die kleine Veronique teilnehmen lässt. Beide Brüder lieben sie, doch natürlich steht sie dem älteren, dem Ranghöheren zu. Es sind grausame Spiele, denn die Angst vor Erblindung bestimmt Aubert, einen jungen Kater zu blenden. Und die Angst vor der Schwärze ist am Anfang des Spiels vom schwarzen und vom rosa Tod, aus dem der Überlebende nach festgelegtem Ritual erwecken darf und erwecken soll. Der schwarze Vogel Rock, der sich, wie das kranke Kind dem Bruder erzählt, in seinem Kleinhirn einnistet, trägt beide nachts durch die Galaxien. Am Schlafzimmerfenster stehend kommentieren sie ihre herrlichen Reisen; sie geben einander Stichworte; fast schon sind sie kongeniale Mimen. >>Nachts erfinden wir, am Tag spielen wir, was wir erfunden haben<<, befiehlt Aubert. Doch die Krankheit lässt sich nicht mehr verleugnen...

Anmerkung von Ladina:
Dieses Buch wird in einigen Literaturlisten unter dem Stichwort: Bücher für Jugendliche u.ä. aufgeführt. Für mich persönlich ein Zeichen dafür, dass die Verfasser das Buch nicht wirklich kennen, sondern lediglich den ersten Abschnitt des Klappentextes oder aber, dass sie sich überhaupt nicht vorstellen können, wie das Buch auf Jugendliche wirkt.
Mir selber wurde das Buch geschenkt zu dem Zeitpunkt, als ich mit 12 Jahren an einem Gehirntumor erkrankt war und so gern wissen wollte, wie andere Kinder mit dem allem umgehen können. Das meiste konnte ich nicht verstehen, anderes traf mich schwer im Innersten um es mal milde auszudrücken.
Nun, über 20 Jahre später habe ich es nochmals gelesen. Jetzt wirkt es anders auf mich, wahrscheinlich auch deswegen, weil mein Tumor ( fibrilläres Astrozytom) besiegt ist.

Jetzt hat es mich beeindruckt, wie weise der kranke Junge doch war, und zugleich erschüttert, wie schwer er gelitten haben muss zu jener Zeit, als es so gar nichts gab um ihm zu helfen.

Mit Absicht habe ich den ganzen langen Klappentext dazu geschrieben. Das Buch ist für all jene geeignet, die sich jetzt angesprochen fühlen oder die jetzt neugierig auf diese wahre Erzählung geworden sind.

Aber bitte, egal in welchem schlauen Buch auch heute evtl. noch geschrieben steht, dies Buch sei ein Buch für Jugendliche, glaubt mir, es ist KEINES.

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:09 Uhr)
  #24  
Alt 04.02.2003, 00:28
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN KINDES
***********************************************

Titel: Komm gib mir deine Hand
Untertitel: Briefe an mein sterbendes Kind
Autorin: Marie-Luise Wölfing
Verlag: Knaur, 1985
ISBN 3-426-03857-9, Kartoniert, 123 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426038579
Vergriffen. Siehe Gebrauchtbücher-Anbieter

Verlagstext:
>>Sterben ist wie Erwachsenwerden - glaube ich.<<
In diesen Briefen einer Mutter an ihr sterbendes Kind wird auf erschütternde, aber auch tröstende Weise die Auseinandersetzung mit der Todeserfahrung deutlich.
Es sind nicht nur Dokumente eines Leidensweges, sondern auch Zeugnis der Erkenntnis:
>>Lieben heisst freilassen, auch zum Sterben.<<

Anmerkung von Ladina:
Dieses Buch hat eine traurige Vorgeschichte. Als der 10 Jahre alte Sohn der Autorin plötzlich Verhaltensänderungen zeigt, spürt die Mutter bald, dass mit ihrem Kind etwas nicht in Ordnung ist. Sie konsultiert den Hausarzt, der nichts festellen konnte, und geht in der Folge noch zu mehreren Ärzten, um die immer zahlreicheren Auffälligkeiten ihres Kindes abklären zu lassen.
Doch keiner nimmt ihre Gefühle ernst. 6 Monate lang wird ihr Sohn als Simulant verkannt und ihre eigenen Ängste werden arrogant als Hysterie abgetan.
Erst nachdem der Bub eines Tages mit einer Lähmung zusammenbricht, wird in der Folge eine seriöse Untersuchung eingeleitet und daraufhin ein bösartiger Kleinhirntumor entdeckt.
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits keine Hoffnung auf Heilung mehr und die Autorin fing in Briefen an, von ihrem Sohn Abschied zu nehmen, welche in diesem Buch veröffentlicht worden sind.
Inhalt der Briefe ist aber auch das momentane Befinden ihres Jungen, was ihm Freude bereitete, wie er lebte.

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:09 Uhr)
  #25  
Alt 04.02.2003, 00:53
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER BETROFFENEN KINDES
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Titel: Jonas
Untertitel: Über das Leben, die Krankheit und den Tod meines Kindes
Autorin: Sabine Krüger
Verlag: Kreuz, 2001
ISBN 3-7831-1849-2, Paperback, 120 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3783118492
Preis ca. 9.95 Euro-D, sfr.18.50

Verlagstext:
Erfahrungen einer trauernden Mutter zwischen Angst, Hoffnung und Verzweiflung.

Jonas ist ein leises Buch, das realistisch und unaufdringlich zugleich vom Verlauf einer Krebserkrankung im Kleinkindalter(Medulloblastom) erzählt.
Es klagt nicht an, sondern macht anhand eines Einzelschicksals aufmerksam auf die Situation betroffener Menschen, Kranker wie Angehöriger.
Zugleich macht es Mut, zwischen Angst, Hoffnung und Verzweiflung auch glückliche Momente zuzulassen und zu geniessen. Und es zeigt, wie wichtig es ist, einem Sterbenden die Zeit zu lassen, die er braucht, um gehen zu können, und ihn dabei zu begleiten.



çççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç çççççççççççççççççççççççççççççççççççççççççç

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:10 Uhr)
  #26  
Alt 04.02.2003, 01:13
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN KINDES
************************************************

Titel: Das lange kurze Leben von Melanie
Autoren: Marianne Schweitzer & Heinz Becker
Verlag: Scalo, 1993
ISBN 3-905080-45-1, Gebunden, 111 Seiten, ill. mit farbigen Fotos von Melanie
Vergriffen. Evtl gebraucht erhältlich oder in Bibliotheken
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3905080451

Zum Inhalt:
Im Alter von knapp einem Jahr erkrankte Melanie an einem bösartigen Hirntumor, der keiner Therapie zugänglich war. Höchstens 9 Monate gaben die Ärzte dem Kind noch, es wurden fast 9 Jahre daraus.
Die Mutter und der Grossvater des Kindes berichten in diesem Buch von ihren Erfahrungen im Leben mit der schwerkranken Melanie und über den Kampf, den sie mit der Schweiz. Invalidenversicherung ( IV ) führten, welche nichts an die häusliche Pflege des Kindes bezahlen wollte, hingegen anstandslos die Spitalpflege übernommen hätte, welche ca. 12'000 SFr. monatlich verschlungen hätte. Die Eltern gingen an die Öffentlichkeit und Melanie wurde über Nacht "berühmt". Mehr noch, der Film über sie bewegte die Schweizer Gemüter, und er trug dazu bei, dass die IV mittlerweile auch Beiträge für die häusliche Pflege sterbender Kinder zahlt.
Das Buch über Melanie ist beeindruckend in vielerlei Hinsicht und ein Zeugnis von Liebe, Lebenswille und Kraft.

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:11 Uhr)
  #27  
Alt 13.02.2003, 21:30
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

KINDERBUCH
**********
ab 10 Jahren

Titel: Ein Meer voller Sterne
Autorin: Sigrid Zeevaert
Verlag: Dressler, 1998
ISBN 3-791-52568-9, Gebunden, 139 Seiten
Vergriffen. Gebraucht vorbestellen bei www.amazon.de
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3791525689

Klappentext:
Ohne Nele und ihre Briefe würde Katharina sicher alles noch viel schwerer ertragen!
Die beiden 10jährigen Mädchen haben sich zwar noch nie gesehen, aber als Katharina an einem bösartigen Hirntumor erkrankt, sind Neles Briefe oft der einzige Lichtblick.
Temperamentvoll und lebensbejahend bringen sie Katharina immer wieder zum Lachen. oder sie trösten und lenken ab.
Und Nele ist auch bereit, mit Katharina über das grosse Warum zu diskutieren.

Sigrid Zeevaerts Briefroman ist ein Trostbuch für Betroffene und noch viel mehr eine Hilfe für die, die dabeistehen müssen und nicht helfen können.

Auch Erwachsene Menschen können dieses besondere Buch mit Gewinn lesen.


Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:12 Uhr)
  #28  
Alt 13.02.2003, 21:45
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

KINDERBUCH
***********
ab 10 Jahren

Titel: Mittwoch war der schönste Tag
Untertitel: 13 Geschichten über die Freundschaft
Hrsg: Jessica Schmitz
Verlag: Ellermann, 1982
ISBN 3-770-76212-6, Gebunden, 134 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770762126
Vergriffen: Gebraucht z.B. bei: www.zvab.com

Zum Inhalt:
In diesem Buch schreiben 13 Kinderbuchautoren Geschichten über die Freundschaft.
In der Erzählung: "Besuch bei Maria" schildert ein Mädchen, den Besuch bei seiner langjährigen Brieffreundin, bei der kurz zuvor ein bösartiger Hirntumor festgestellt worden war. Das Mädchen erzählt von der eigenen Unsicherheit, wie sie mit Maria nun umgehen sollte und von den Plänen, die durch diese Diagnose alle über den Haufen geworfen wurden. Sie erzählt aber auch, wie sie allmählich merkt, wie sie Maria helfen kann, und wie doch noch ein paar Ausflüge zustande kommen.
Und sie erzählt vom Abschied von Maria, der sie durch den Besuch noch näher gekommen ist, und die sie doch nicht mehr wiedersehen kann. Sie erzählt vom Schmerz darüber, aber auch von dem Trost und der Freude, die gerade dank des Besuches bei Maria für immer in ihrem Herzen sein werden.

Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:14 Uhr)
  #29  
Alt 06.04.2003, 16:45
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

Diagnose: Oligodendrogliom

ERFAHRUNGSBERICHT DER SCHWESTER EINER BETROFFENEN
**************************************************

Titel: Abschied von der Schwester
Autorin: Gabriele Wohmann
Verlag: Pendo, 2001
ISBN 3-85842-396-3, Gebunden mit Schutzumschlag, 217 Seiten
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3858423963
Preis ca. 19.90 €D, SFr. 34.-

Klappentext:
Eine aussergewöhnlich grosse Vertrautheit und Zuneigung verbindet die beiden Schwestern seit der Kindheit. Als bei der älteren ein inoperabler Gehirntumor diagnostiziert wird, beginnt eine Zeit der Angst, des Hoffens und des Abschiednehmens.
Wie vielschichtig und wechselhaft die Gefühle sind, die bei der Kranken, den Angehörigen und Freunden aufbrechen, bringt Gabriele Wohmann in verschiedenen Texten eindrucksvoll zum Ausdruck.
Schonung oder Konfrontation, was ist der Kranken, was einem selbst zuzumuten? Kann man Schmerz und Angst überhaupt teilen? Was bleibt, wenn nicht nur der körperliche Verfall fortschreitet, sondern sogar das Sprechen, Schreiben, Lesen unmöglich wird?
Einfühlsam beschreibt Gabriele Wohmann aber auch die vielen Momente, in denen die Schwestern wie früher völlig unerwartet gemeinsam in Lachen ausbrechen und die Erinnerungen an die Kindheit zu Inseln der Unbeschwertheit werden.


Geändert von gitti2002 (30.10.2016 um 21:03 Uhr)
  #30  
Alt 06.04.2003, 20:11
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Bücher: Wenn ein Hirntumor unheilbar ist

Neuerscheinung vom März 2003

KINDERBUCH
***********
Titel: Mama ist gegangen
Autor: Christoph Hein
Verlag: Beltz & Gelberg, 2003
ISBN 3-407-79853-9, Gebunden, 146 Seiten, s/w illustriert
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3407798539
Preisinfo: 12.90 €D, SFr.22.80; 13.30 €A

Verlagstext:
Christoph Hein erzählt in seinem neuen
Kinderbuch von Ulla, ihren Brüdern und
dem Vater, für die nach dem Tod der Mutter ein neues Leben beginnt. Eine traurigschöne Geschichte voller Trost.

Ulla, zehn Jahre alt, bewundert ihre beiden großen Brüder: Karel weiß wirklich alles, für ihn ist Blödquatsch, was unbewiesen und unbeweisbar ist. Paul weiß nicht alles so genau, aber er hat zu allem eine feste und unumstößliche Meinung. Der Vater ist Bildhauer und Ulla findet, er kommt gleich nach dem berühmten Michael Angelo, womit sie Michelangelo meint.
Ulla ist Vaters Liebling. Trotzdem liebt sie ihre Mama, eine Regisseurin, ungefähr einen Zentimeter mehr als Papa. Ohne all das könnte Ulla nicht leben. Niemals. Doch dann wird ihre schöne Mama, die so gerne lacht, krank. Kurz darauf stirbt sie.
Für alle beginnt eine schwere Zeit. Erzählt wird, wie Ulla, die Brüder und ihr Vater ein neues Leben, ohne Mama, beginnen müssen. Erzählt wird auch von ihrem ersten Urlaub ohne Mama, auf Hiddensee, wo Karel sich verliebt. Und von einer Statue, die zusehends zu einer vollendeten Pietà wird.
Eine Geschichte, die voller Sehnsucht ist, nach Mama, nach dem Leben. Die versucht, Antworten zu finden auf Fragen, die Kinder, und nicht nur Kinder, in solchen Momenten stellen.

Mama ist gegangen, und wir haben das Gefühl, der Himmel stürzte über uns ein... Das sind Dummheiten. Mama ist nur vorausgegangen und wir werden, ob du willst oder nicht, ihr hinterhergehen, sagte Paul zu Ulla.

Anmerkung von Ladina: Der Verlagstext sagt alles. Ein ungemein wichtiges, sehr einfühlsames Buch!


Geändert von Krebs-Kompass-Buchtipps (10.12.2006 um 13:17 Uhr)
Thema geschlossen

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Buchtipps zum Thema AHB / Nachsorgekur Nachsorge und Rehabilitation 1 06.10.2002 17:28


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:04 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD