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  #1276  
Alt 25.12.2017, 18:13
Letti Letti ist offline
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Registriert seit: 22.11.2017
Beiträge: 6
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Ich stelle mich auch mal vor. Ich bin die Arlett bin 39 und mein Freund (48) hat am 19.10. die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommen. Am 14.11. war die Whipple. Er erholt sich davon irgendwie nicht, lag jetzt 4 Wochen auf Intensiv wegen schlechtem Allgemeinzustand. Am Donnerstag ist er auf Normalstation gekommen und nach einem Zusammenbruch Freitagabend wieder auf Intensiv. Es wurde festgestellt, dass er zu wenig Leukozyten hat von einer Medikamentenunverträglichkeit. Niemand darf zur Zeit zu ihm wegen der Infektionsgefahr. Wir machen einen Schritt nach vorne und zwei wieder zurück. Essen geht gut, er isst alles was er kriegen kann und verträgt es auch.

Ich suche hier Austausch. Wenn er die Chemo beginnt werde ich wohl noch ganz viele Fragen und Nöte haben. Er hat endlich dem Krebs den Kampf angesagt. Ich hatte eine zeitlang den Eindruck, er hat sich aufgegeben.
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  #1277  
Alt 04.01.2018, 23:52
Sumsum3110 Sumsum3110 ist offline
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Registriert seit: 04.01.2018
Beiträge: 3
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo....
Ich bin Bine, 43 Jahre und Neuling.
Mein Vater hat am 17.11.17 die Diagnose Lungenkrebs mit Metastase im Gehirn erhalten und heute ist er ins Koma gefallen.
Chemotherapie und Bestrahlung hat er direkt abgelehnt wobei auch der Arzt gesagt hat das er die Chemotherapie nicht überleben würde da er schon zu geschwächt war.
Denoch bin ich geschockt wie schnell die Metastase im Kopf wächst und seinen Körper außer Gefecht setzt.
Mein Vater wird sterben und das hat mich bei der Diagnose am meisten geschockt. Keine Heilung... Keine Chance... Nichts....Von heute auf morgen ist nichts mehr wie es war.
Allen wünsche ich die Kraft das durchzustehen

Grüße aus der Eifel

Geändert von Sumsum3110 (05.01.2018 um 21:22 Uhr)
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  #1278  
Alt 05.01.2018, 09:37
Küstenperle Küstenperle ist offline
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Registriert seit: 26.12.2017
Beiträge: 16
Standard Angehörige stellen sich vor...

Hallo liebes Forum,

dann möchte ich mich doch auch einmal vorstellen.
Ich bin Anna, 31 und komme aus Norddeutschland. Mein Papa (63) hat am 11.01.16 die Diagnose Lungenkrebs (kleinzellig, bösartig) erhalten. Er war lange im KH, hat unzählige, starke Chemos sowie 28 Tage Bestrahlung am Stück erhalten. Die Chemos haben anfangs gut angeschlagen, der Tumor hat sich fast halbiert. Dann gab es erstmal eine Therapiepause, Papa hat sich langsam von den Behandlungen erholt. Im Mai 2017 nach dem letzten MRT der Schock, der Tumor ist wieder gewachsen. Höhere Chemos können sie nicht geben, wollte Papa auch nicht mehr. Fazit: austherapiert, Lungenkrebs im Endstadium.

Papa kam dann ins Palliativprogramm, hat täglich hochdosiertes Morphium in Tablettenform genommen. Er hat zuletzt viel geschlafen, konnte nicht mehr laufen, hatte starke Schmerzen. Ende Dezember ging es rapide mit ihm bergab. Er konnte sich nicht mehr orientieren, konnte nichts mehr halten, hat wirr gesprochen, konnte nichts mehr sehen.
Nach einem nächtlichen Vorfall hat meine Mama den Krankenwagen gerufen. Das war am 27.12.17, seit dem liegt er auf der Palliativstation. Dort haben sie direkt ein CT gemacht und festgestellt das er eine Metastase im Hirn hat. Sie ist schon 4,5 x 5 cm groß. Er bekommt nun erhöhtes Morphium als Tabletten und 4x am Tag als Spritze und Cortison um den Druck im Kopf zu nehmen.

Heute nach über einer Woche ist er wieder recht stabil, die Medikation scheint ihm gut zu tun. Eine Bestrahlung des Kopfes lehnt er aber ab. Die Ärzte sagen, dass sie ihn nicht heilen können, aber seine Lebensqualität durch die Medikation verbessern wollen.

Liebe Grüße
Anna
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  #1279  
Alt 05.01.2018, 13:28
Däumling Däumling ist offline
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Registriert seit: 02.01.2018
Beiträge: 38
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo miteinander.
Ich bin Chrissi, 34 Jahre alt und mein Papa hat im September 17 die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen.
Aufgrund einer früheren Bestrahlung und Chemo (morbus Hodgkin) haben sie im Oktober 17 direkt operiert.
Er bekam eine Lungenentzündung und hat sich bis heute davon nicht erholt.
Aktuell ist er im Krankenhaus zur Bestrahlung.
Aufgrund der blutwerte können sie die chemo leider nicht starten, da der Port nicht gesetzt werden kann.
Einen Erreger können sie leider nicht finden.
Und so weiss man erstmal nicht wie es weitergeht....

Ich bin so oft wie möglich bei ihm und hoffe er kann dann nach der Bestrahlung nach hause.

Liebe Grüße an euch
Däumling
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Stichworte
brustkrebs, brustkrebs der mutter, magenkrebs, metastasen


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