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  #16  
Alt 07.10.2006, 23:41
pfinzi
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Liebe Martina,

danke für Deine lieben Worte.

@Carola, 100 Punkte für Deinen Beitrag.

Ich kann auch Inez nur beipflilchten, Martina, schreib Dir von der Seele, was Dich bedrückt, was Dich bewegt, Du kannst hier wirklich eine Unterstützung (und Hilfe) erfahren (aber hast Du ja wahrscheinlich schon selbst erkannt).

Zu Dir, wie von Carola und Inez bereits ausführlichst dargestellt, dennoch auch "mein Senf" dazu, DU BIST DER BOSS, DU ENTSCHEIDEST!

Ich wünsche Dir eine so angenehme Zeit wie möglich, ich melde mich wieder sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe (ab nä. Woche).

MAchs gut, schönen Sonntag.
Viele liebe Grüsse
Frank
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  #17  
Alt 08.10.2006, 01:16
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elanamarie elanamarie ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo ihr lieben,
habe gerade eure Worte gelesen und jetzt sitzt ich hier und heule.
Danke euch allen. Ihr habt keine Ahnung wie gut ihr mir tut.
Melde mich morgen wieder.
Ich schick euch allen eine große Portion positive Energie.
Martina
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  #18  
Alt 08.10.2006, 11:17
ciangi ciangi ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

liebe martina,

wenn dir nach heulen zumute ist, dann tu es. heul dir alles von der seele, dann ist dir nachher bestimmt alles ein bisschen leichter. weißt du, mein papa ist ein mann, der nie in seinem leben geheult hat, wenigstens habe ich ihn niemals dabei gesehen, obwohl es weiß gott manchmal grund dazu gegeben hätte. aber "ein mann heult nicht". jetzt, wo er so krank ist, hat er sehr oft schon geweint und am anfang hat er sich immer dafür entschuldugt, dass er seine gefühle nicht mehr unter kontrolle hat. aber ich sagte ihm dann:" wenn du keinen grund zum weinen hast, wer dann?" und dann hat er seinen tränen ihren lauf gelassen und er gab zu, dass es ihm unendlich gut tut. wenn einem zum weinen ist, dann sollte man es auch tun.es reinigt die seele, hilft einem, die dinge in einem anderen licht zu sehen. also: weine. und rede!!! es hilft! nie hätte ich gedacht, dass reden so gut tun kann. hier in diesem forum sind so viele liebe menschen, denen du das jederzeit"antun" kannst, die dich verstehen, so, wie du bist und die dir aus tiefster seele gerne trost spenden. jeder einzene von ihnen versteht dich und wird versuchen, dir mut zu machen. also, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann sind wir alle hier für dich da. und zwar aus vollen herzen . mach gebrauch davon. wir stehen dir gerne bei.
so, jetzt habe auch ich eine ganze menge geschrieben, aber ich finde, das mußte einfach sein. ich wünsche dir von ganzem herzen ein wunderschönes und vor allen dingen ein schmerzfreies wochenenende. bis hoffentlich bald wieder.
alles liebe: monika
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  #19  
Alt 08.10.2006, 11:47
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Fides Fides ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Liebe Martina,

ich schließe mich monika an. Schon bei Deinem ersten Beitrag fiel mir folgendes auf:
Zitat:
ich muss jetzt weinen, aber ich will auch tapfer sein.
Weinen und Tapfersein schliessen einander nicht aus. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass es wichtig ist, weinen zu können, gerade wenn jmd. - wie Du - soviel zu tragen hat. Tränen können den Kopf klarer machen.

Liebe Grüße
Carola
__________________
Nicht dem Leben mehr Tage,
sondern den Tagen
mehr Leben geben.

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  #20  
Alt 08.10.2006, 17:17
Minimaus Minimaus ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo liebe Martina, Hallo alle anderen,

deine Art zu schreiben, hat mich sehr beruehrt, auf meinem Schreibtisch unter mir hat sich schon ein kleiner See gebildet. Du bist so tapfer.

Meine Mama hat die Diagnose BSDK vor ca. einem Jahr bekommen. Es konnte operiert werden, allerdings war der Tumor bereits fortgeschritten. Es wurde der Bauchspeicheldruesenschwanz entfernt und die komplette Milz. Einige umliegende Lymphknoten waren ebenfalls betroffen. Es folgte eine Chemotherapie mit 18 Sitzungen. Dann Kur. Ab ca. April fingen bei meiner Mama die Schmerzen wieder an. Dazu muss man uebrigens auch sagen, dass sie bereits seit 2 1/2 Jahren vor der Entdeckung des Tumors unerklaerliche Schmerzen im Bauch und Ruecken hatte und eine sagenhafte Aerzteodysee hinter sich gebracht hatte, die natuerlich nichts gebracht hat. Letztendlich hat sie schon aufgegeben und sich damit abgefunden, dass es irgendwie eine Kopfsache sein muss (, was die Aerzte ihr auch mehr oder weniger "einreden" wollten). Der Tumor wurde letztendlich nur zufaellig entdeckt. Zumindest hat sie wie gesagt seit April wieder Schmerzen und nimmt Morphinpflaster. Damit geht es ihr eigentlich ziemlich gut, d.h. sie kann alles machen, was sie will und ist auch ziemlich fit (neulich sind wir so einen kleinen Berg hochgekraxelt, wo sie noch mehr Luft hatte als ich ). Deine Beschreibung der Schmerzen erinnert mich so sehr an das, was meine Ma sagt: Sie beschreibt es als ein Gefuehl, als ob jemand seine Faust genau in ihren Ruecken reinbohren wuerde. Schrecklich. Sie hatte allerdings noch Anfang Juni und Ende August jeweils eine Kernspintomographie, bei der nichts weiteres festgestellt werden konnte. Wir fragen uns immer: wie kann etwas so kleines, was man noch nicht einmal durch eine so gute CT sehen kann, so starke Schmerzen ausloesen? Der Arzt sagt, es sei moeglich.

Noch eine andere Sache, die mich sehr gewundert hat, genrell beim Lesen dieses Forums: du bist ja auch noch so jung. Auch meine Mama ist erst Mitte 50. Aber bei allen Recherchen, die ich ueber diese Krankheit gemacht habe, steht, das Durchschnittsalter ber Betroffenen liegt bei Mitte 60 bis 70. Macht wohl einfach vor niemandem halt.....

Ich drueck' dich und werde deine weitere Geschichte verfolgen.


Ganz liebe Gruesse,

Daniela
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  #21  
Alt 08.10.2006, 19:25
Benutzerbild von elanamarie
elanamarie elanamarie ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo ihr lieben,
ach wie froh bin ich, dass ich euch zuerst begegnet bin.
Bevor ich auf eure lieben Worte antworte, muss ich erstmal meinen Frust und meine Enttäuschung in Worte fassen. Ich bin vorgestern zum ersten mal in den Chat gekommen. Der Chat war sehr voll und für einen neuling ist alles erst mal sehr durcheinander. Die Stimmung dortvwar sehr gut und ich wurde von allen begrüßt, aber letztendlich hatte ich doch das Gefühl, jetzt da mit meiner Geschichte nicht wirklich zu passen. Das ist ja weiter auch nicht schlimm also hab ich es gestern noch mal versucht. Diemal waren nur2 im Chat und eine davon Moderatorin. Prima dachte ich, vieleicht klappt das mit weniger Teilnehmern ja besser. Pustekuchen. Ich las Sätze wie: " Dann gibst du also auf", " Hier im Chat sind kranke und schwerskranke Menschen, die sich hier Mut und Hoffnung holen". Ich hab versucht meine innere Zerrissenheit zu beschreiben, erwähnte auch kurz, das unschöne Sterben meiner Freundin. Hab leider den Begriff " elendig krepiert" noch mal rein gebracht. Als Antwort erhielt ich: " ja glaubst du denn, der Krebs würde dich ohne Chemo nicht auch elendig krepieren lassen?" Da mußte ich schwer schlucken. Kurz danach habe ich mich aus dem Chat zurückgezogen. Heute Mittag dann, hab ich der Moderatorin in einer privaten Nachricht, geschrieben wie ich mich gestern gefühlt habe und das ich eigentlich von den "alten Hasen" etwas mehr emphatievermögen erwartet hätte. Und dass das, wäre mir das vor drei Wochen passiert, ein Grund gewesen wäre, mich aus dem Forum zurückzuziehen. Ich dachte so ne Rückmeldung wär ganz gut.
Die Antwort die ich darauf erhalten hab, verschlägt mir fast die Sprache.
Tenor der Antwort war. " Im Chat gäbe es Menschen die ihre Hoffnung und alles auf Chemo haben, ich hätte dafür keine Aktzeptanz und Verständniss. Ich würde das ja verteufeln. Und ich solle mal daran denken das jeder ein Recht auf eine Meinung habe, nicht nur ich ! "
Bitte, mach ich wirklich den Eindruck ich würde alles verteufeln und nur meine Meinung gelten lassen. Vieleicht bin ich ja im Moment auch nur hyper Sensibel und kriege da was in den falschen Hals ?
So jetzt bin ich erstmal froh, mein Unverständnis hier losgeworen zu sein. Jetzt mus ich es nicht mehr mit mir rumtragen. Und jetzt kann ich euch Lieben in Ruhe antworten. Bis gleich
Martina
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  #22  
Alt 08.10.2006, 19:48
ruthra ruthra ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Liebe MArtina,

jatzt muß ich aber mal eine Lanze für den Chat und vor allem auch für Gitti die Moderatorin dort brechen...Du hast sicherlich Recht am Anfang ist es für einen Neuling dort wirklich nicht leicht..als ich das erste Mal dort war, haben die sich gerade makabre Witze dort erzählt....der Ton dort ist immer ein wenig flapsig, was nicht bedeutet, dass dort nicht auch über ernste Themen wie in der Tat Tod und Trauer etc. geradet wird...manchmal auch dermaßen unverblümt, dass ich mich zumindest auch erst gewöhnen mußte..es kommt bestimmt aber auch darauf an wer dort gerade unterwegs ist..auch ich war gestern im Chat, ziemlich down, weil es meiner MA gerade so schlecht ging, aber man hat sich liebevoll um mich gekümmert......was dort wirklich einfach fehlt ist der Ton, Sätze und Worte können sich ganz anders anhören bei unterschiedlicher Betonung..außerdem reagiert man dort eben viel spontanter nicht wie hier wo man ja einen geschreibenen Text enventuell nochmal korriegiert bevor man ihn abschickt.....Gitti habe ich bisher als sehr empathisch aber auch sehr realistisch und aber auch lustig kennen gelernt und wenn sie mal austeilt kann sie auch einstecken und wie ich finde immer auf eine sympathische Art....sie ist seit vielen Jahren täglich mit unseren Geschichten und unserem Leid konfrontiert und hat schon sehr viel gehört und gelesen und ihre Aufgabe ist es immer aufzupassen dass alles im Rahmen bleibt, es kommen leider auch immer wieder Spinner, Hetzer, Verkäufer von Geistheilerkursen etc. in den Chat, deswegen muß sie auch immer auf der Hut sein.......naja das soll hier nicht in Schwärmen über den Chat ausarten, wollte nur sagen....versuch es nochmal....können uns ja auch vielleicht verabreden zusammen dort rein zu gehen.......und auch die Mods. sind nur Menschen und selber auch betroffene udn haben bestimmt auch schlechtere und bessere Tage......( ih bin heute bestimmt so um ca. 22.15 dort, nach Tatort und den Nachrichten

Dir alles Liebe

Inez
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  #23  
Alt 08.10.2006, 19:49
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elanamarie elanamarie ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Liebe Carola
du arme, deine Mutter ist selber krank, du bräuchtest selber großen Trost. . . und trotzdem machst du dir Mühe, nimmst Anteil an mir und spendest Trost. Gerne würde ich auch für dich da sein, wenn du jemanden brauchst oder einfach nur reden möchtest.
Klar wollte ich von euch keine Ferndiagnose, doch diese Rückenschmerzen sind neu für mich, werden fast täglich stärker und verunsichern mich. Weißt du, ich will immer alles genau wissen und etwas nicht zu wissen macht mir Probleme.Ganz besonders Danke ich dir, für deine bestätigenden Worte und der Geschichte deiner Freundinn.
Das tut wirklich gut.
Ich freue mich wieder von dir zu hören
drück dich ganz lieb
Martina
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  #24  
Alt 08.10.2006, 20:10
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo Ines,
habe gerade deine Antwort gelesen und möchte dir sofort antworten.Ich danke dir für deine offenen Worte.
Ich weiß ja selber nicht, vieleicht bin ich wirklich zur Zeit einfach nur Hyperempfindlich.
Deine Idee, sich zum chatten zu verabreden, finde ich lieb und ich möchte dies auch annehem. Heute aber noch nicht. Ich werde mich auf jedenfall, nächste Woche bei dir melden. Ich knuddel dich bis bald
Martina
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  #25  
Alt 08.10.2006, 20:37
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elanamarie elanamarie ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Frank und Monika, und auch nochmal alle anderen,
eigentlich kann ich mich immer nur wiederholen. Danke, eure Worte zu lesen, euren Trost zu spüren, bedeutet mir ungeheuer viel. Ich bin eigentlich ein Mensch gewesen, der sich immer nur stark gezeigt hat. Schwäche,Tränen nach außen zeigen, gab es bei mir nicht. Ich war die, von der man immer sagte, die schafft das schon. Und dabei habt ihr so recht, wenn ihr sagt, dass ich ruhig, weinen darf, egal was es ist, mir alles von der Seele reden kann. Wahnsinn. Die Tränen schmerzen manchmal, aber es tut so gut. Ich hatte es fast vergessen.
" Tränen sind das Wasser des Lebens ! "

Meine Hochachtung vor euch.
Martina
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  #26  
Alt 08.10.2006, 20:56
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elanamarie elanamarie ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

So und auch an dich Daniela,
ein herzliches Danke für deine Worte. Hoffendlich ist dein Teppich wieder trocken.
Das deine Mutter so große Schmerzen hat aushalten müssen und noch muß, ist wirklich schlimm.
Einer der Ärtze damals hat mal zu mir gesagt, das der Bauchspeicheldrüsenschmerz von den Ärtzten auch Vernichtungsschmerz genannt wird. Weil der Schmerz so groß ist, das er einen Menschen vernichten kann. Das ist genau der richtige Namen für diesen verd....... Schmerz. Ich weiß das ganz genau. Ich wünsche dir noch viel Kraft, für dich und deine Mama.
Ich hab das auch gelesen, das der Altersdurchschnitt bei Bauchspeicheldrüsenkrebs bei 60 - 70 Jahren liegt. Warum jetzt so viele "junge" Menschen davon betroffen sind, weiß ich auch nicht. Es wäre aber schön, wenn die Ärzte dies auch mal in ihre Überlegungen einbeziehen würden. Dann würde diese Krankheit bei manch einem "jüngeren" Menschen, vieleicht schneller erkannt und somit die Heilungschancen erheblich verbessert.
Ich würde dir gerne auch mal ein Ohr schenken, bzw. ein Auge.
Auch dir schicke ich, viel positive energie
Martina
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  #27  
Alt 08.10.2006, 21:09
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berndanett berndanett ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo Martina,
habe deine Geschichte gelesen und muss sagen Deine Entscheidung ist vollkommen richtig wenn du keine chemo mehr machen willst ist das voll o.k.
Ich bin auch "nur" Angehöriger habe am 19.09.06 meine geliebte Frau an den Krebs verloren wir bekamen die Diagnose am 03.06.06 BSDK nicht zu Operieren.
Wenn wir gewusst hätten das es so schnell geht hätte ich meiner Frau gesagt vergess die chemo las uns lieber nochmal in Urlaub fahren. Ich finde es toll das Du so kämfst und wünsche Dir von ganzem Herzen das du es schaffst.
Will hier nicht die Geschichte erzählen wie es bei meiner Frau war du hast sicher genug mit Deinen Sorgen Ängsten und Nöten zu tun. Glaube mir du alleine bestimmst was du noch machen möchtest und kein andere, den auch kein andere muss die Schmerzen aushalten, aber die Hoffnung nicht aufgeben auch wenn es oft sehr schwer ist ich wünsche Dir alle Kraft des Universums sei fest gedrückt von mir.
Gruß Bernd
__________________
es gibt nicht nur ansteckende Krankheit sondern auch ansteckende Gesundheit.
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  #28  
Alt 08.10.2006, 22:21
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Liebe Martina,

es tut mir leid, dass Deine Chaterfahrungen so blöd waren.

War gestern übrigens auch mal kurz da, wollte aber "nur" mal schauen und mich ein bißchen ablenken. Ich bin zwar kein Chatneuling, außer hier, aber das war mir auch ein wenig zu schnell. Nichtsdestotrotz habe ich in der kurzen Zeit nette Menschen getroffen. Vielleicht ist es besonders schwierig, wenn man gerade dringend ein Ohr braucht und etwas Wichtiges (mit)teilen will. Mein spontanes Gefühl ist, daß das hier im Forum besser aufgehoben hat. Chat scheint mir dafür zu schnell zu sein.

Naja, und das mit der Chemo ... Ich denke, dass dies ein heikles Thema ist, wenn jmd. andere als die üblichen Wege geht/gehen will. Sowas gerät schnell in den falschen Hals. Das habe ich schon oft selbst erleben dürfen. Und Chemo (inkl. Schulmedizin) wird überall als das Allheilmittel hingestellt und von vielen Ärzten als solches angepriesen. Mit Deiner Ansicht bist Du dann natürlich (ungewollt) wie ein Affront. ABER - ich wiederhole mich gerne - es ist Dein Leben. Nur Du weißt, was Dir gut tut, was Du verkraften kannst und willst. So wie ich es sehe, läufst Du ja auch nicht durch die Botanik und versuchst Anderen Dein Lebenskonzept zu verkaufen. Von daher: Alles im grünen Bereich.

Mach Dir bitte keinen Kopf wegen meiner Mutter und so. Ich freue mich, wenn ich Menschen treffe, die so offen wie Du mit dem Leben, dem Sterben und ihrer Erkrankung umgehen. Ich bin ein Mensch, der Klarheit mag und es gibt mir sehr viel, wenn ich das teilen kann. Darum auch ein Danke an Dich!

Meine Mutter ist übrigens auch erst 57 Jahre und die Bekannte, die im Frühjahr an BSDK starb, war auch noch unter 60. Vielleicht liegt diese augenscheinliche Altersverschiebung nach unten eher an der besseren Diagnostik. Ich vermute, das BSDK einfach eher festgestellt werden kann als früher.

Liebe Grüße
Carola
__________________
Nicht dem Leben mehr Tage,
sondern den Tagen
mehr Leben geben.

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  #29  
Alt 08.10.2006, 22:42
maus maus ist offline
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Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo Martina,
zuersteinmal bedauere ich es Dich hier zu begrüssen zu müssen.
Lieber wäre es in einen netten Chat.

Dein Thema finde ich super!!!!!

Ich wünsche Dir viel Kraft Dich daran zu halten.

Hast Du noch kein Knochenz. gemacht bekommen.

Wir waren ein paar Tage in München,wenn die schlimmen Rückenschmerzen nicht gewesen wären,wäre es meinem Mann ganz gut gegangen.

Versuche es mal mit manueller Therapie,diese hilft meinem Mann immer gut.
Die Organe sind von der Chemo sehr in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt. Diese hängen an der Wirbelsäule und erzeugen auch Schmerzen im Rücken.
Die Therapeutin entspannt offt mit Übungen(sind im moment sehr schmerzhaft) dann kommt aber die Erlösung und es wird besser.

Ist vieleicht eine Anregung und hilft vieleicht.

Ich schreibe auch als Angehörige für meinen Mann und kann mitfühlen mit den Schmerzen die ersten Monate.
Bei meinem Mann hat man auch Lungenmetas festgestellt im mm Bereich.

Schreibe im Thread Hoffnung Neue-Studie

Bleibe weiterhin so,
bedenke es gibt immer Hoffnung

Petra Loos und etliche Andere sind der Statistik entkommen
das soll einem Mut machen

Liebe Grüsse an Aufgeben gibts nicht

Maus(Anita)
__________________


Ich kann nicht!
Wer das sagt,setzt sich selbst Grenzen.
Denkt an die Hummel.

Die Hummel hat 0,7qcm Flügelfläche
bei 1,2 Gramm Gewicht.
Nach dem bekannten Gesetz der Aerodynamik
ist es unmöglich,bei diesem Verhältnis
zu fliegen.
Die Hummel weiss das aber nicht
und fliegt einfach!
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  #30  
Alt 09.10.2006, 08:18
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Fides Fides ist offline
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Registriert seit: 12.09.2006
Beiträge: 25
Standard AW: Aufgeben gibts nicht . . . . . . Oder ?

Hallo maus,

Zitat:
Die Therapeutin entspannt offt mit Übungen(sind im moment sehr schmerzhaft) dann kommt aber die Erlösung und es wird besser.
Was meinst Du denn für Übungen? Physiotherapie?

Viele Grüße
Carola
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