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  #1  
Alt 18.12.2006, 22:41
Kathrine Kathrine ist offline
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Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 6
Standard ...und doch kam alles anders...

Liebe Leute,
ich muß mir dringend was von der Seele schreiben. Vor ca. 2 Monaten war ich das letzte Mal im Forum um über die Fortschritte meines Vaters nach der Whipple OP zu berichten.. Doch wie mein Titel schon sagt, kam alles anders. In den ersten Wochen der OP erholte sich mein Vater sehr gut, wurde ohne weitere Befunde nach Hause entlassen. Alles schien sich zu normalisieren... Doch dann der Hammer in der vergangenen Woche: Es ging ihm immer schlechter und schlechter, er bekam wieder Schmerzen im Oberbauch und Rücken, weigerte sich zunächst wieder zurück ins Krankenhaus zu gehen. Dann schaffte ich es ihn zu überrreden und dann....


....dann sagten mir die Ärzte, dass sich Metastasen in Leber, Lunge und Gehirn gebildt haben.... ICH KANN DAS NICHT VERSTEHEN !!!! SO SCHNELL ??
Er wird STERBEN - VERDAMMT !!!! Liegt schon auf der Palliativstation, keine Hoffnung mehr !!! Er baut immer mehr ab, die Ärzte kümmern sich um seine Schmerzen... ICH KANN DAS NICHT VERSTEHEN !!! Es handelt sich wohl nur noch um TAGE bis es VORBEI ist !!!!

Ich befinde mich in einem bösen Traum.... Vor GENAU 10 Jahren erlag meine Mutter einem Krebsleiden und nun DAS ???!!!!!
Ich kann nicht ausdrücken wie ich mich fühle, ich bin total am Ende, versuche mich für ihn zusammen zu reißen - aber ich kann es nicht verstehen !!!
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  #2  
Alt 18.12.2006, 23:30
olaf_k olaf_k ist offline
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Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 1
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

Hallo.
ich kann dir leider deinen Kummer,oder deine Ängste nicht nehmen...Ich weiss
nicht wie alt dein Vater ist,eigentlich egal oder?
Ich kann dir nur sagen du bist nicht allein.
Leider
Mein Bruder ist am 16.12 gestorben.
Scheisse muss weinen.schon wieder.er ist 46 Jahre gewesen
ich weiss noch nicht wie ...aber ich muss da durch,wie du auch.
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  #3  
Alt 19.12.2006, 02:01
Catarina Catarina ist offline
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Registriert seit: 11.07.2006
Beiträge: 6
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

Hallo

Bei meinem Vater war es ähnlich. Bauchspeicheldrüsenkrebs, Operation, er hat sich erholt und schien wieder gesund zu sein, und dann plötzlich bergab, weil der Tumor gesät hatte. Zusätzlich ein Arzt, der "noch ein Todeskanditat" kommentiert hat, als sie ihn aufs Zimmer gebracht haben.
Sag ihm alles, was du ihm sagen willst, und umarme ihn, soviel es geht, das ist leider alles, was ich dir sagen kann. Und viel Kraft wünsch ich dir.
Ich verstehe es auch bis heute nicht. Speziell bei Krebs habe ich den Eindruck, dass immer die falschen Betroffen sind.

Catarina
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  #4  
Alt 19.12.2006, 10:02
NICOLE 29 NICOLE 29 ist offline
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Registriert seit: 30.11.2006
Beiträge: 40
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

Hallo Kathrine,
als ich Deine Geschichte gelesen habe mußte ich weinen. Hole morgen meine Mutter aus dem Krankenhaus ab nach überstandener Whipple - OP. Ich habe solche Angst davor, daß genau das pasiert was jetzt auch euch pasiert ist. Es tut mir so unendlich Leid für Dich und Deinen Vater. Ich kann genau nach fühlen wie Du Dich jetzt fühlen mußt. Man ist so hilflos.
LG Nicole
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  #5  
Alt 19.12.2006, 18:02
ciangi ciangi ist offline
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Ort: bayern
Beiträge: 645
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

hallo kathrine,

es tut mir so leid, was mit deinem papa da gerade passiert. diese schei...krankheit ist so furchtbar schrecklich. man kann das einfach nicht fassen. man kann nur daneben sitzen und zuschauen. mein papa ist vor 4 wochen gestorben, ich weiß noch ganz genau, wie die angst mir den rücken hochgekrochen ist, als es hieß, nun dauert es nicht mehr lang. aber liebe kathrine, so schlimm es auch ist, und nun gerade auch noch in der weihnachtszeit, es ist einfach nicht zu ändern. man denkt, man ist im falschen film, möchte einfach die dvd wechseln, aber es geht einfach nicht. versuch, für deinen papa immer dazusein, lasst ihn nicht alleine, zeigt ihm, dass ihr ihn liebt. das ist das beste, das du im moment für ihn tun kannst.
ich würde dir so gerne etwas anderes sagen, dich besser trösten können. leider fehlen mir die worte. sei einfach für deinen dad da, mehr kannst du im moment nicht tun.
ich denk an dich und nehm dich ganz fest in die arme.
alles liebe und viel, viel kraft wünsche ich dir. gruß: monika
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  #6  
Alt 19.12.2006, 21:21
ruthra ruthra ist offline
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Registriert seit: 14.02.2006
Ort: München
Beiträge: 656
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

Hallo Kathrine,

wünsche Dir ganz viel Kraft für alles was noch vor Euch liegt...das wird ein sehr schwerer WEg werden...kann mich Monika nur anschließen...sei bei ihm soviel Du kannst..

Dir alles Liebe

Inez
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  #7  
Alt 20.12.2006, 06:27
sylke.I sylke.I ist offline
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Registriert seit: 30.11.2006
Beiträge: 6
Standard AW: ...und doch kam alles anders...

Liebe Kathrine,

wir sitzen alle im gleichen Boot und hoffen ,glauben und beten und bekommen dann einen Schlag ins Gesicht. Ich nehme Dich ganz fest in den Arm und schicke Dir ganz viel Kraft.
Liebe Grüsse Sylke
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