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  #16  
Alt 24.09.2007, 22:13
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Noddie Noddie ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Hi Linnea,
also ich habe 2 Enkel.
Der große ist am 11.9 . 5 Jahre alt geworden. Er stammt aus einer anderen Beziehung der Freundin meines Sohns. Für mich ist aber auch mein Enkel .
Habe mich letztens auf seinem Geburstag richtig gefreut ,bisher hat er immer Thomas Mama zu mir gesagt. Das ist ihm jetzt zu lang meint er , "ich sag jetzt einfach Oma". " Freu".
Meine Enkelin ist am 9.5.06 geboren und natürlich ein Sonnenschein, ein lächeln und Opa schmilzt dahin "hihi".
Die 2 haben mir bei der Bewältigung der schweren Zeit sehr geholfen.

Das Doping wüste ich auch gerne ;bin doch sehr neugierig.
So alles liebe
Ulli
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  #17  
Alt 25.09.2007, 00:16
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Linnea Linnea ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Ihr lieben, treuen Schreiberinnen

ja, ich noch mal... kann wie üblich vor dem Chemo-Tag nicht einschlafen...

Im Prinzip ist mir klar, daß es bei malignen Lymphomen und Leukämien nicht so günstig ist, mit Mistelpräparaten das Immunsystem noch zusätzlich anzukurbeln. Die Idee mit einer Misteltherapie hatte sich nur schon so in meinem Kopf festgesetzt, nachdem viele Frauen aus dem EK-Forum sehr positive Erfahrungen damit gemacht haben...

Was mein "prä-chemotherapeutisches Doping" betrifft, so muß ich Euch - falls Ihr auf irgendeinen Geheimtip gehofft habt - leider enttäuschen. Erst durch Eure Nachfragen ist mir klar geworden, daß ich mit dieser Formulierung so allerlei zusammenfassen wollte, ohne etwas außergewöhnliches zu meinen Also:

In erster Linie habe ich an die Antiemetika gedacht. Ich bin so ein Reiherweibchen und brauche immer eine Menge von dem Zeug (in meinem geplagten Hirn funktioniert ja nicht mehr alles so reibungslos, aber die Verbindungen zum Brechzentrum laufen einwandfrei und lassen sich auch nicht so schnell beeindrucken

Leider hatte ich nach der letzten Chemo Probleme mit extremen Augeninnendrücken, was die Ärzte auf die hohen Dosen dieser Medikamente zurückgeführt haben. Deshalb wird diesmal das Verhältnis von Emend, Fortecortin &Co verändert. Außerdem wurde mein Prä-Chemo-Programm um eine Augentropfen-Prophylaxe ergänzt. Das Dumme an diesen so hilfreichen Tropfen ist, daß ich schon vorab etwas verschwommen sehe (beim Computer gibt es ja so schöne Einstellungsmöglichkeiten für Sehbehinderte , aber beim Kinderbücher-Vorlesen ist das wirklich hinderlich)

Und wenn ich mal ganz ehrlich bin, "dope" ich mich vor den Klinikstagen auch immer noch auf andere Weise: ich hole mir ganz viele Kuscheleinheiten bei meiner Familie, trinke literweise von meinen Lieblingstee, dusche seeeehr ausführlich und gönne mir auch sonst so allerlei... Außerdem versuche ich natürlich, viel Zeit mit meinen Kinderchen zu verbringen (kann Dich da gut verstehen, liebe Ulli).

Für den Großen ist es allerdings zur Zeit ganz und gar nicht leicht, daß ich so oft "ausfalle". Er ist so ein ganz sensibler und nachdenklicher Junge, der seine Sicherheit aus einem regelmäßigen Alltag und feststehenden Regeln schöpft. Alles, was den Tagesablauf mit seinen eingespielten Ritualen durcheinanderbringt, verunsichert ihn ein Stück weit. Es tut mir so leid für ihn, daß ich seine Kindheit so aufwirbele, aber was soll ich machen? Ich kann nur hoffen, daß ihm die ganze Situation nicht dauerhaft schadet...

Die Kleine kennt es ja nicht anders und nimmt es dementsprechend gelassen. Nur ist sie gerade mit sich selbst unzufrieden, weil ihr das Robben als Fortbewegungsart nicht mehr genügt. Neulich war sie noch stolz und glücklich, daß sie auf diese Weise überall hinkam. Jetzt geht sie richtig auf die Knie, wackelt mit dem Po vor und zurück und ärgert sich, daß sie noch nicht herausgefunden hat, wie das mit dem Krabbeln funktioniert.

So, jetzt muß ich aber wirklich ins Bett!
Viele liebe Grüße an alle hier
von Eurer Linnea
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  #18  
Alt 26.09.2007, 21:45
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Linnea Linnea ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Hallo Ihr Lieben,

meine gestrige Chemo ist mit nur wenig Erbrechen und ohne kardiologisch relevante Zwischenfälle vorrüber gegangen, was mich sehr froh macht! Außerdem habe ich Chemo-Halbzeit: Dreimal habe ich hinter mir, dreimal muß ich noch. Aber wenn die noch bevorstehenden Applikationstage so verlaufen wie diesmal, kann ich mich wirklich nicht beklagen!

Liebe Monika, ich danke Dir sehr für Deine Worte. Ich hoffe auch ganz fest, daß die Erfahrungen, die jetzt so viele Entbehrungen und Kompromisse für meinen Sohn bedeuten, irgendwann auch ihr positives Potential in ihm entfalten können werden. Ja, ich hoffe...

Die Kleine hat es heute zum erstenmal geschafft, sich ohne Hilfe am Sofa in den Stand hochzuziehen. Sie war stolz wie Oskar (oder wie sagt man das bei Mädchen?). Jedenfalls hat sie über das ganze Gesicht gestrahlt und dabei ihre kleine süße Nase so kraus gezogen, daß diese wie ein Rosenköhlchen aussah.

Liebe Ulli, da sind bei Euch die Kindergeburtstage ja bestens verteilt! Das haben wir nicht so gut hinbekommen: Die Kleine hat Ende Oktober ihren 1. Geburtstag und der Große ist kurz vor Weihnachten dran. Da fast die gesamte Familie meines Mannes im Dezember und frühen Januar Geburtstag hat, kommen wir in dieser Zeit aus der Feierei gar nicht heraus. Meistens heißt es dann: "Eßt jetzt mal den Geburtstagskuchen auf! Morgen kommt ein neuer auf den Tisch!" - und das in der Weihnachtszeit...

Wie geht's Dir mit Deiner Allergie? Hast Du Deiner Nase schon gekündigt? Nein im Ernst: wogegen bist Du denn allergisch, daß Du so spät im Jahr damit zu tun hast?

Liebe Ina, jetzt sage ich umgekehrt: Fürs Schreiben mußt Du Dich wirklich nicht bedanken! Auch ich mache das sehr gerne. Außerdem bin ich mir sicher, daß die Schreiberei hier im KK ein Teil meiner Psychotherapie ist! ... obwohl ich da - wie gesagt - an einen hervorragenden Fachmann geraten bin, den ich nicht missen möchte.

Wegen meines "Psychotraumatischen Therapie-Erlebnisses" (es gibt schon tolle Formulierungen, was?) hatte ich anfangs sogar eine psychotherapeutische Intensivkur mit 3-4 Stunden in der Woche. Das hat mir sehr viel gebracht, läßt sich aber natürlich jetzt nicht so fortsetzen. Aber ich bin schon sehr froh, daß mein Hausarzt den Psychotherapeuten dazu gekriegt hat, mit mir weiterzumachen, obwohl dieser anfangs meinte, er hätte keine Kapazitäten frei und könne die Schnellkur nur übernehmen, weil noch Ferienzeit und einige seiner Patienten in Urlaub seien. Ich glaube, mein Hausarzt und mein Psychotherapeut sind befreundet, da konnte er nicht nein sagen - wozu solche Freundschaften manchmal gutsein können...

So langsam, merke ich, geht mein "Lichtloch" wieder seinem Ende entgegen (mein Chemohirn hat immer so seine helleren Phasen, bevor es wieder dicht macht...Ihc hoffe, ich habe unterdessen nicht allzu viel Blödsinn geschrieben, über den ich mich morgen ärgern muß...)

Ich wünsche Euch und allen hier einen guten Abend!
Eure Linnea
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  #19  
Alt 26.09.2007, 22:51
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Noddie Noddie ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Hallo Linnea,
schön das du die Chemo gut vertragen hast.
Ich bin gegen Schimmelpilze Allergisch, aber nicht die Bister die schon mal an der Wand wachsen, ne ich muß ja immer was besonderes haben.
Bin gegen 8 Schimmelpilzarten allergisch die draußen in der Natur vorkommen, die dort gebraucht werden um z.B. Laub umzumodeln. Also die Dinger werden gebraucht. Habe mir die auch so ausgesucht das jeder in einer anderen Zeit aktiv ist von Januar bis Dezember. Wenn schon denn schon.
Aber normal merke ich nicht mehr so viel davon ,nur Laub , Nässe ,Wärm und Wind ist Gift für mich das merk ich dann gewaltig.
So schlaf schön und träume was schönes.
Alles liebe und dicken Knuddler
Ulli
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  #20  
Alt 27.09.2007, 23:01
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Linnea Linnea ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Guten Abend Ihr Lieben,

liebe Ulli, na da hast Du Dir ja wirklich was extraordinäres herausgesucht! Ich hoffe Deine Enkel sammeln nur schimmelfreie Kastanien für Dich!

Ich bin heute hauptsächlich traurig und erschöpft: meine Großmutter, die seit 6 Jahren in einem Pflegeheim lebte, ist heute überraschend gestorben. Sie konnte aufgrund einer fortgeschrittenen Demenz nicht mehr sprechen und war seit einem Schenkelhalsbruch in den letzten 5 Jahren bettlägrig. Wie an jedem zweiten Nachmittag war meine Mutter gestern bei ihr und merkte, daß es ihr nicht sooo gut ging, aber ihr Zustand war keineswegs besorgniserregend.

Heute vormittag sind dann meine Eltern von Hessen hier zu mir nach Thüringen gefahren, da sie mir mit den Kindern helfen wollten, während mein Mann beruflich zwei Tage unterwegs ist (wegen des Bauchschnitts kann ich meine Kleine ja nicht mal ins Bett heben...). Eine Stunde, bevor sie hier eintrafen, rief eine Schwester aus dem Pflegeheim an, daß meine Großmutter erbrochen und aspiriert habe... Also sind meine Eltern gleich wieder umgekehrt (d.h. mein Vater wollte zu meiner Unterstützung hierbleiben, aber die eigentliche Hilfe wäre meine Mutter gewesen...es ist besser, er ist nun bei meiner Mutter). Nun wird meine älteste Schwester morgen nach der Arbeit zu mir kommen...

Vorhin habe ich erfahren, daß meine Großmutter bereits in der Mittagszeit gestorben ist. Ich bin so traurig, daß meine Mutter nun meinetwegen nicht bei ihrer Mutter sein konnte.

Liebe Grüße von Eurer betrübten Linnea
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  #21  
Alt 27.09.2007, 23:20
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struwwelpeter struwwelpeter ist offline
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Idee AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Liebe Linnea

Es tut mir sehr leid das Deine Großmutter heute Mittag verstorben ist, mein herzliches Beideid! Gerne würde ich Dich einfach nur trösten, die Last als solches kann Dir wohl im Moment niemand abnehmen. Es ist die Seele die jetzt weint, und genau die Seele braucht ihre Zeit um all das zu verarbeiten!
Aber es ist nicht gut und auch nicht richtig wenn Du Dir indirekt Schuld daran gibst, das Deine Mutter nicht vor Ort war! Niemand kann das Schicksal beeinflussen, und man kann die Dinge und Abläufe nicht in bestimmte Bahnen lenken, so ist leider das Leben immer wieder...........oftmals unbarmherzig hart.
Liebe Linnea, lass die Trauer einfach zu - alles andere liegt nicht in unserer Hand! Zeit, Raum und Begebenheit habe eine andere Ordnung als die, wie wir sie uns oftmals wünschen. Ich denke einmal Du weißt was ich damit sagen möchte!
Es tut mir sehr leid das Du Dich jetzt nicht nur mit Dir und Deiner Erkrankung beschäftigen mußt, nein, es kommt auch noch die Trauerbewältigung hinzu.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Energie damit Du diese schwere Zeit mit diesen enormen Belastungen überstehst! Deine Familie braucht Dich und alles auf einmal zu bewältigen ist schon sehr hart!

Alles Liebe und Gute für Dich

Ina

Geändert von struwwelpeter (27.09.2007 um 23:25 Uhr)
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  #22  
Alt 28.09.2007, 09:58
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Liebe Linnea,

auch von mir ein ganz herzliches Beileid . Ich kann verstehen, dass Du Dir Deine Gedanken machst, und dass es Dich traurig macht, dass Deine Oma alleine gestorben ist.

Ich habe seit langem viel über Tod und Sterben gelesen (z.B. von Elisabeth Kübler-Ross - die sind toll) und weiß inzwischen, dass der Sterbende entscheidet wann er geht. Deine Mutter war jeden 2. Nachmittag bei der Oma, nun, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Deine Oma trotzdem alleine gewesen wäre. Denn sie ist ja mittags gestorben und nicht nachmittags und es hätte auch der Tag sein können, an dem Deine Mutter nicht bei ihr gewesen wäre.

Meine Oma ist vor vielen Jahren im Krankenhaus auch ganz alleine gestorben, wir waren jeden Tag abwechselnd dort und dann hat sie sich ganz in der Früh so gegen 5 Uhr auf die Socken gemacht. Sie war sogar alleine im Raum.
Und wir haben hinterher zuerst gesagt, ach wären wir doch da gewesen. Ich bin überzeugt, sie wäre nicht gestorben so lange jemand bei ihr war. Meine Oma war ein sehr selbständiger Mensch hat viel alleine gemacht in ihrem Leben, rückblickend war es nur logisch, dass sie auch alleine gestorben ist. Es hat zu ihr gepasst.

Jetzt wo Du selbst krank bist, ist der Tod Deiner Oma sicher doppelt schwer. Wenn Du weinen kannst, dann lass es zu und versuche nicht Deine Gefühle zu unterdrücken. Das ist ganz wichtig für Deinen eigenen Heilungsprozess.

Alles Liebe
Beate
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  #23  
Alt 28.09.2007, 23:59
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struwwelpeter struwwelpeter ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Liebe Linnea,


oh ja, die Westpakete! Wer kennt sie nicht? Ich selbst habe sie auch noch sehr lange gepackt. Meine Verwandschaft kommt aus der Nähe von Leipzig. Und wie oft bin ich damals dort gewesen. Fast jährlich wenn es die Arbeit zugelassen hat. Und beim Öffnen dieser "Westpakete" war es immer das schönste zu sehen, wie sehr man mit Kleinigkeiten einen - mehrere Menschen glücklich machen konnte. Ich weiß es noch als wäre es gestern: mir kamen stets die Tränen, es hatte mir stets viel Freude bereitet!
Tja, so wie Du das beschreibst, es ist einmalig und mit soviel Gefühl! Ich danke Dir! Aber Du mußt ja doch schon eine sehr starke Persönlichkeit sein, dass Du diesen Raum auch noch in dieser Form schaffen vermagst! Genießen sollte man jede Stunde jede Minute die mal wieder einigermaßen sorgenfrei sind. Morgen: das ist noch weit hin und erst der Montag, es bleibt so viel Zeit dazwischen! Also nutze ich diese mit den Dingen, die mir in der letzten Zeit nicht mehr gelungen sind und mir doch so viel bedeuten! Ich hoffe dass Du selbst jetzt in der Zeit der Trauer ein kleines Plätzchen für die Freude übrig hast - sie kommt zumeist von der eigenen Familie, den Kindern!

Und so rein geographisch gesehen packe ich Dir nun auch ein Westpaket - gesendet wird es so ganz aus dem Westen der Republik : enthalten sind viel Kraft und Energie, Durchhaltevermögen und weiterhin diese unsagbare - bewundernswerte Stärke!





alles Liebe und Gute für Dich und Deine Familie

Ina
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  #24  
Alt 29.09.2007, 00:12
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Linnea Linnea ist offline
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Liebe Ina, liebe Beate und liebe Hope, die Du mir im "September" geschrieben hattest,

ich danke Euch sehr für Eure lieben Antworten. Es tut so gut, immer wieder Eure echte, herzliche Anteilnahme zu spüren, was auch immer geschieht...

Zur Zeit scheine ich irgendwie in einen Ereignishagel hineingeraten zu sein: ein einschneidendes Erlebnis jagt das andere, es geht Schlag auf Schlag. So schnell wie es mir hier ins Seelengärtlein hagelt, kann ich gar keine Schutzdächer bauen. Aber nicht, daß Ihr denkt, die Eiskörner könnten mir alle Pflanzen vernichten: da gibt es auch einige ziemlich robuste Gewächse. Das Unkraut vergeht sowieso nicht und die empfindlichen Pflänzchen - tja, in deren Fall ist wohl der grüne Daumen meines Spezialisten gefragt.

Liebe Ina, meine gestrige Formulierung war leider sehr unpräzise: Ich möchte mir nicht eine solche Schuld zuweisen (das hoffe ich jedenfalls), denn ich kann Dir nur zustimmen: wir haben es nicht in der Hand, welche Ereignisse wie aufeindertreffen. Mein nicht ausgeführter Gedanke dahinter war vielmehr, was für ein wahnwitziger Umstand es doch ist, daß meine Eltern, die fast immer wenige Auto-Minuten von meiner Großmutter entfernt waren, ausgerechnet an ihrem Todestag hunderte von Kilometern durch Deutschland fuhren, weil ich die Krebserei habe. Dazu kam der Gedanke, wie es wohl für meine Mutter gewesen sein muß, diese Strecke zwischen ihrer krebskranken Tochter und ihrer sterbenden Mutter zurückzulegen. Aber vielleicht hast Du recht, liebe Beate, und die Traurigkeit über Omas Alleinsein während des Sterbens quält nur die Zurückbleibenden. Es ist ein schöner, tröstlicher Gedanke, daß meine Großmutter diesen Zeitpunkt so gewählt haben könnte. Ich danke Dir für diesen Denkanstoß!

Heute vormittag habe ich wieder erleben können, was für unterschiedliche Gefühle doch gleichzeitig in einem blühen können. Unser Großer war in der Schule und ich wollte die Gelegenheit nutzen, ein paar Tränen zu vergießen. Du hast ja so recht, Beate, die müssen raus... Daher habe ich mir eine CD aufgelegt mit einer Musik, die mich immer sehr anrührt. Es wirkte auch prompt, aber zugleich konnte ich sehen, wie unsere Kleine, die vorher ganz vertieft in die Neuordnung unserer Kerzenreste-Sammlung gewesen war, sich plötzlich aufsetzte und in dieser Haltung zur Musik zu tanzen begann, wobei sie über das ganze Gesicht strahlte. Eine solche Kinder-Freude überträgt sich ja so unmittelbar, so daß in meine Traurigkeit ein ganz glücklicher Klecks gegossen wurde. Das war schöööön!

Ihr Lieben alle, habt eine gute Nacht mit erquickenden Träumen!
Liebe Ina, ich hoffe Du kannst einschlafen, nach diesem Freudewirbel!

Herzliche Grüße sendet Euch
Eure Linnea

PS: Liebe Ina, ich sehe eben Dein hinzugekommenes Westpaket: Vielen Dank!!!
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  #25  
Alt 29.09.2007, 00:38
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Noddie Noddie ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Hallo Linnea,
erstmal ganz lieb in den Arm genommen und getröstet.
Es gibt Zeiten da fragt man sich "wie soll ich das alles verkraften".
Da sind so Momente mit Deiner Kleinen die die einem die Kraft geben.
Dich ganz lieb knuddel
Ulli
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  #26  
Alt 29.09.2007, 22:01
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Hodgkin - mein neuestes Sammlerstück

Du liebe Linnea!
Du scheinst auch ein Menschenschatz zu sein. Deine Worte sind so lieb und so berührend!
Ich denke auch, daß Deine Großmutter es genauso wollte, wie sie dann gestorben ist. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, daß Du darüber nachdenkst,wie sich Deine Mutter wohl gefühlt hat...überhaupt, wie sich unsere Mütter fühlen, schon allein mit der Situation, daß ihre Kinder krank sind...

Ach, was Du schreibst über Deine Kleine, da mußte ich so schlucken. Weißt Du, liebe Linnea, genau das ist es, was für mich sooo schwer ist. Meine Kinder!!! Wenn ich mein Herz so traurig fühle, wenn diese schwere Hand sich um meinen Hals legt, dann sehe ich meine Kinder, meine Kleine (2), wie sie, in ein rosa Kleidchen gesteckt (von ihren Schwestern), die Haare zu einem ordentlichen "Dutt" hochgesteckt und da steht sie und dreht sich dann ganz langsam zur Musik, ihre Augen strahlen, ihre Lippen lächeln, sie sieht so schön aus, so wunderschön- und mein Herz, Linnea, mein Herz zerspringt. Freude und Traurigkeit reichen sich die Hände... Das sind Momente,die mich an den Rand meines Verstandes bringen, manchmal noch ein Stück weiter... Und dann könnte ich schreien "ICH WILL ES NICHT VERLIEREN, DIESES LEBEN...noch nicht...."

Ach ja, Linnea, ich wünsche Dir alles alles Liebe. Ich werde Dich hier öfter noch besuchen kommen,wenn ich darf!!!

Mach´s gut,

hope
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  #27  
Alt 30.09.2007, 17:27
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Linnea Linnea ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

ach, es tut immer so gut, Eure Zeilen zu lesen! Ich bin jedes Mal ganz gerührt, daß Ihr Euch so lieb um mich kümmert und soviel Anteil nehmt!

Liebe Ulli, wie schaffst Du es nur immer, in ein paar Worten so viel Herzlichkeit unterzubringen? Deine Kraftknuddler wirken bei mir wie ein hochdosierter Energie-Coctail (ich bin schon ganz süchtig danach). Und dabei hast Du doch selbst gerade schwere Trauerarbeit zu leisten. Nochmals hier: Mein herzliches Beileid! (ich habe Dir auf Deine schwarzen Gedanken geantwortet).

Liebe Hope, nun hat die Schilderung Deiner Kleinen mich zum Schlucken gebracht: Du beschreibst die Situation so anschaulich und dann das Gefühl, daß es einen innerlich schier zerreißt - das kenne ich inzwischen nur zu gut. Du hast es so schön ausgedrückt: Freude und Traurigkeit reichen sich die Hände. Auch ich habe das Gefühl, daß diese beiden zunehmend ineinander verflochten sind, kaum mehr "pur" auftreten. Und zusammen haben sie eine so gewaltige Intensität. Aber wem sage ich das? Übrigens: Ich freue mich sehr, wenn Du gelegentlich hier hereinschaust!

Meine Schwester Mareka, die mich hier ganz lieb unterstützt, hat vorhin unseren Großen zu einer Kindergeburtstagsfeier gefahren. Da wir selbst kein Auto haben, genießt er es immer sehr, sich nicht selbst aufs Fahrrad schwingen zu müssen. Jetzt wird die Kleine noch einmal in ihrem Wagen ausgefahren, bevor es dämmrig wird und Mareka wieder zu ihren Lieben nach Hause fährt. Zum Mittag hatte sie die Kinder mit Frikadellen beglückt (sie hat selbst zwei süße Mädchen und weiß, was Sympathien schafft ). Sogar die Kleine hat 1 1/2 Frikadellen gemuffelt. Sie sah hinterher unbeschreiblich aus...

Mit meinem Appetit hapert es wieder ein bißchen. Wegen der Chemo schmeckt sowieso nichts, und da meine Seele ihren ungenehmigten Zweitwohnsitz im Magen nicht aufgeben will, fühle ich mich immer so voll. Also drücke ich mir so viele Kalorien rein, wie mit purer Verstandes-Esserei möglich ist. Meine Onkologin ist sowieso schon immer hinter mir her, daß ich zunehmen soll. Ich sehe ja auch ein, daß 52 kg auf 1,80m keine gute Basis sind. Aber während ich nach meiner ersten Schwangerschaft die überschüssigen Pfunde einfach nicht loswerden konnte (da mußten erst die Krebse kommen), erinnern sich meine Fettzellen jetzt offensichtlich nicht an ihre Hamster-Aufgabe. Wahrscheinlich könnte ich mich den ganzen Tag über mit Schokolade vollstopfen, ohne daß sich das auf der Waage großartig bemerkbar machen würde (für manche eine Traumvorstellung, ich weiß).

Apropos Schokolade (ein Schmankerl am Rande): Neulich saß ich in einem Wartezimmer neben zwei Damen, die sich miteinander unterhielten. Die eine erheiterte mich sehr mit folgender Äußerung: "Also meine Schwester, die ist kerngesund, obwohl sie soviel Schokolade ißt, also davon würde sogar eine Honigbiene Diabetes bekommen!"

Gestern habe ich Antwort von einem Studienfreund aus meinen Mediziner-Tagen bekommen, der inzwischen seinen Facharzt in Hämatologie macht und entsprechende Kollegen an der Hand hat. Der hatte sich also, nachdem ich ihm meine Unterlagen geschickt hatte, ein bißchen umgehört, und obwohl noch keinem meine spezielle Krebs-Kombi untergekommen war, waren sich wohl alle befragten Fachleute einig, daß sie eine Radiatio dringend empfehlen würden. Naja, da kann ich mich ja schon mal mit dem Gedanken an Maske etc. anfreunden...

So, Ihr Lieben, mehr schaffe ich jetzt nicht zu schreiben... Ich wünsche Euch alles Gute. Ina, Du weißt, ich denke morgen fest an Dich!

Viele liebe Grüße,
Eure Linnea
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Geändert von Linnea (30.09.2007 um 18:04 Uhr)
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  #28  
Alt 30.09.2007, 18:12
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Noddie Noddie ist offline
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Hallo liebe Linnea,
wenn ich mir die schwarzen Gedanken wegschreiben kann geht es wieder.Was mich an der ganzen Geschichte so geschockt hat war glaube ich das mir erstmalig bewust wurde das es auch meine Beerdigung hätte sein können.
Aber mir geht es wieder gut also keine Sorgen machen, ansonsten schiempft klein Ulli mal mit Dir .
Mein Enkelchen war gerade hier und hat die letzten dunklen Gedanken weggelächelt.
Wenn die Bestrahlung sein must ist auch nicht so schlimm, hauptsache das Sammelsorium verschwindet.
So liebe Linnea fühl Dich in den Arm genommen und lieb gedrückt .
Deine Mondscheinfee
Ulli
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  #29  
Alt 01.10.2007, 23:04
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Hallo liebe Ulli und Ihr anderen lieben Menschen,

es ist gut, liebe Ulli, wenn Du Dir die schwarzen Gedanken von der Seele schreiben kannst. Ich mache hier ja auch in mancherlei Hinsicht eine "Schreibtherapie". Und heute sitzen auch ein paar ziemlich dunkle Gesellen in meinem Köpfchen.

Ich habe kürzlich gelesen: "Im Umgang mit körperlich Behinderten entpuppt sich so mancher als geistig Behinderter." Und ich habe gedacht: Ist schon blöd, wenn man beide Rollen in sich vereinigt, also der geistig Behinderte ist, weil man mit seinen eigenen körperlichen Einschränkungen nicht klarkommt. Ach Mist, manchmal fühle ich mich so wahnsinnig unfähig im Hilfsbedürftig-Sein. Ich mag das Gefühl nicht! Es macht ja auch tausendmal mehr Spaß, anderen zu helfen. Und dann der Gedanke, mit Schwäche nur solange umgehen zu können, wie sie mich nicht selbst betrifft... da baut sich dann so ein Seelenmisthaufen vor mir auf, ein Problem ergibt das nächste - ätzend!!!

So, daß mußte auch mal raus... Vielleicht habe ich demnächst wieder Lichtgedanken...

Liebe Grüße an alle hier von
Eurer Linnea
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  #30  
Alt 01.10.2007, 23:16
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Ach Linnea,
wie bekannt kommen mir Deine Worte vor.
Du bist da nicht alleine ,glaube mir. Ich habe mich gehast wenn ich keine Kraft mehr hatte. Das war für mich glaube ich schlimmer als die Chemo, zu akzeptieren das ich Hilfe annehmen muste. Das ich den Haushalt liegen lassen muste weil ich höchstens die Kraft hatte vom Bett zum Stuhl zu krauchen.
Auch heute fällt es mir noch schwer zu akzeptieren das ich nicht mehr alles kann ,sondern anderen das Feld überlassen muß.
Aber es geht und sehe es nicht als Schwäche sondern als Schritt zur Genesung .
So Dich ganz lieb knuddle (heute mal vor Mitternacht )
Ulli
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