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  #1  
Alt 23.12.2007, 20:16
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Kerstin26 Kerstin26 ist offline
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Registriert seit: 23.12.2007
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Standard Die Last ist unerträglich...

Mein Name ist Kerstin, ich bin 26 Jahre und komme aus Niederbayern.
Es gab schon zahlreiche Krebsfälle in der Familie (Neffe, Cousine, Tante), aber nun hat es meinen geliebten Papa erwischt.
Mein Dad ist 73 Jahre alt und war noch nie beim Arzt, denn er ist immer noch "fit wie ein Turnschuh", so dachten wir zumindestens.
Da er aber Anzeichen für Arthritis zeigte und Knieschmerzen hatte, schickten wir ihn nach langer Überredung zum Arzt. Dort fanden sie Abnormalitäten im Blutbild und überwiesen ihn ins Krankenhaus. Dort wurde auch die Lunge geröngt und man fand einen Schatten.
Vorletzten Freitag wurde nun eine Lungebiopsie vorgenommen und diesen Freitag rief ich bei der Ärztin an, ob es denn immernoch kein Ergebnis gibt. Sie meinte, es wäre gerade gekommen und es sei nicht gut... bösartiger Tumor, und laut ihren Worten "es sieht nicht gut aus". Sie meinte dann, wir sollen es meinem Vater erst nach Weihnachten sagen, denn über die Feiertage könne man eh nichts machen.
Ich sagte dann zu meinem Dad, dass das Ergebnis erst am Donnerstag kommt. Jetzt sitze ich jeden Tag da und weiß, wie krank er ist und sonst weiß es keiner... es ist so eine Last...
Am Donnerstag kommt dann die große Wahrheit ans Licht und ich hab soviel Angst.
Mir tut schon alles weh und ich hab nur noch Magenschmerzen.

Deshalb fand ich hier ins Forum um vielleicht von anderen Leuten zu hören, die schon dasselbe oder etwas ähnliches mitgemacht haben.

Vielen Dank schon mal fürs Zuhören!

Kerstin
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  #2  
Alt 23.12.2007, 21:22
dani33 dani33 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin, bei meiner Mutter war es auch ein Zufallsbefund, sollte Ursprünglich am Knie operiert werden.
Es ist bestimmt ziemlich Schwer für Dich, das Du es keinem sagen kannst. Ich wußte es auch ein paar Tage bevor es meine Mutter erfuhr, es ist wirklich hart, die Gefühle fahren Achterbahn.
Genaueres hat die Ärztin nicht gesagt?
Aber nun warte das Ergebnis ab, auch wenn es ein bösartiger Tumor ist, vielleicht kann man noch was machen, evtl OP oder Chemo. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
LG
Dani
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  #3  
Alt 23.12.2007, 21:28
Benutzerbild von Kerstin26
Kerstin26 Kerstin26 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Danke Dani,
ne, genaueres weiß ich nicht, denn ich war am Telefon so geschockt, dass ich nicht mehr weiter gefragt habe.

Es ist wirklich aufmunternd, von anderen zu hören. Man steht oft so alleine da und sogenannte Freunde wenden sich von einem ab oder haben momentan zuviel "Weihnachtsstress"...

Ich habe soviel Angst vor dem Aufklärungsgespräch am Donnerstag, wie meine Eltern reagieren. Meine Mutter ist schwer herzkrank und ich weiß nicht, um wen ich mir mehr Sorgen machen muss...
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  #4  
Alt 23.12.2007, 21:54
dani33 dani33 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Ja sowas ist nicht leicht, ich hab nur noch meine mom, mein Vater ist schon verstorben. Ich bin Single und habe ausser meiner Mutter keinen mehr. Freunde halten zu mir, obwohl ich im Moment lieber alleine bin.
Angst vor dem Aufklärungsgespräch am Donnerstag, ist verständlich, und die Warterei zermürbend. Ich hoffe die Ärztin ist nett und bringt das Deinen Eltern schonend bei. Wenn Du dir Sorgen um Deine Mutter machst, sag es der Ärztin vorher. Ich drück Euch ganz fest die Daumen und hoffe das Deinem Vater geholfen werden kann. Sag Bescheid wenn Ihr das Ergebnis habt.
Ich weiß wie Du Dich im Moment fühlst, wäre schön wenn Weihnachten schon vorbei wäre. Bei uns entscheidet sich das weitere Procedere erst anfang Januar. Da wird meine Mutter richtig über Ihre Krankheit aufgeklärt. Im Moment weiß sie nur das es bösartig war. Falls was ist schreib mir, bin meistens ab 19 Uhr hier im Forum
LG
Dani
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  #5  
Alt 23.12.2007, 21:57
Engel75 Engel75 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin26


Bei meinen Vater wurde im August,man dachte es wäre der zweite Schlaganfall auch in der Lunge ein Schatten festgestellt.Und ich naives Bündel dachte es ist bestimmt eine verschleppte Grippe.Schlecht gedacht.Er hat ein nicht-kleinzelliges Karzionom mit Metastasen im Kopf!!!!
Das war für mich daß ENDE!!!!Mein Vater ist für mich sehr wichtig!!Ich dachte für mich wird nie mehr die Sonne scheinen.Aber es geht!Ich geniesse jeden Tag mit meinem Vater.Egal ob er schlecht gelaunt ist oder nicht.Ich geniesse es so wie es ist.Denn ich kann nicht sagen wie lange es ihm noch so gut geht.
Darum liebe Kerstin
Ich wünsche dir ganz viel Kraftund eine dicke Umarmung!!!!!! :

ICH WÜNSCHE DIR UND DEINER FAMILIE trotz allem FROHE WEIHNACHTEN!!!!!
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  #6  
Alt 23.12.2007, 23:10
bettinaco bettinaco ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Liebe Kerstin,
das ist wirklich eine allzu schwere Last, die du jetzt zu tragen hast. Gibt es nicht wenigstens andere Verwandte oder FreundInnen, mit denen du sie ein bisschen teilen kannst? Bis Donnerstag ist es noch so lange hin.
Aber auf jeden Fall solstest du die Zeit nutzen, um dir Fragen zu überlegen und aufzuschreiben. Du hast ja sicher hier schon einiges gelesen und weiß, worauf es ankommt. Vermutlich werden nun weitere Untersuchungen folgen, um festzustellen, ob und wie weit sich die Krankheit ausgebreitet hat. Sieh zu, dass du alle Befunde und Bilder bekommst, damit du eine zweite Meinung einholen kannst. Möglichst von einer Uniklinik. Wenn deine Mutter so krank ist, wirst wohl du dich um alles kümmern müssen. Das ist auch eine schwere Last, aber es kann besser sein als nur warten zu müssen.
Ich wünsch dir viel Kraft und komm trotzdem einigermaßen gut durch die Weihnachtstage - Hoffnung gibt es immer.

Bettina
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  #7  
Alt 26.12.2007, 19:55
dani33 dani33 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin, ich denke morgen an Euch und schicke Dir ganz viele Kraftpakete und drücke die Daumen, das Deinem Papa geholfen werden kann.
Ich drück Dich ganz doll und pass auf Deine Ma auf.
LG
Dani
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  #8  
Alt 27.12.2007, 10:08
Tochter77 Tochter77 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin,

habe gerade Deinen Bericht gelesen und ich kann Deine Last nachvollziehen, die Du zu tragen hast. Ich konnte mich zum Glück sofort nach dem der Befund da war, mit meinen Eltern und meinen Schwestern unterhalten.
Heute ist dann der Tag an dem Du es ihnen mitteilst. Ich denke an Dich und schicke Dir durchs virtuelle Universum viel Kraft!
Ich weiß es ist so schwer die Krankheit ins Leben mit aufzunehmen..
Schreibe weiter hier, Du wirst sehen, daß Du dadurch besser zu verstehen lernst und auch Trost findest

LG Jeanette
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  #9  
Alt 02.01.2008, 20:27
dani33 dani33 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin, leider höre ich hier nichts mehr von Dir. Wie ist Euer Gespräch mit dem Arzt ausgegangen. Was ist geplant? Bitte melde Dich.
Das schreiben hier tut gut
LG
Dani
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  #10  
Alt 02.01.2008, 20:30
dibi dibi ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Mich würde es auch interessieren, wie es Dir im Moment ergeht.
Ich schicke Dir ganz viel Glück und Kraft
Dibi
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  #11  
Alt 03.01.2008, 22:57
ISILEIN ISILEIN ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo,ich bin Isabelle 29 jahre alt,habe zwei Kinder 4 und 9,mein vater hat auch Lungenkrebs,er ist 61.Im November 2003 ist er wegen was anderem im Krankenhaus gewesen,haben sie bei ihm einen Schatten fest gestellt.Nach der Biopsie war klar es ist ein bösartiger Tumor im rechten Lungenlappen.
Weitere untersuchungen haben ergeben das andere organe nicht befallen sind,er sollte sofort operiert werden (Teil des rechten Lungenlappen sollte entfernt werden)Er hat sich bis heute nicht operieren lassen,keine chemo,keine strahlen,einfach nichts.Er ist sein ganzes leben starker Raucher und raucht immer noch.Aber er wird immer dünner,ist nicht mehr viel,schläft immer zu ein,hustet sehr oft und seid Sylvester hat er auch noch Wasser in den Beinen,er sagt immer ihm tun die Knochen weh,ich vermute das der Krebs schon in den knochen steckt,da wir es seit 4 Jahren wissen ,er nie was gemacht hat und nicht darüber spricht.ich bin die einzigste Tochter,meine Mutter lebt auch noch.Es ist aber für mich sehr schrecklich, weil ich immer denke jetzt gehts los und er wird sterben und elendig ersticken.
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  #12  
Alt 03.01.2008, 23:02
Steffi78665 Steffi78665 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo ISI,

das ist hart. Er hat 4 Jahre mit einem Lungentumor überlebt und nichts dagegen getan? Weißt du, wie seine Chancen gewesen wären vollständig geheilt zu werden, wenn er sich diesen Lugenlappen hätte entfernen lassen?
Es ist die Entscheidung von deinem Dad gewesen. Vielleicht überlegt er es sich nochmal und lässt sich jetzt behandeln. Noch ist er nicht gestorben. Erst dann kann man ihm definitiv nicht mehr helfen. Vielleicht kannst du nochmals mit ihm darüber sprechen.
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  #13  
Alt 16.01.2008, 21:53
dani33 dani33 ist offline
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Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo Kerstin,
ich würde gerne wissen, wie es Deinem Vater zur Zeit geht. Ist die Diagnostik jetzt gelaufen und was ist geplant? Wäre nett von Dir zu hören, Du hast hier immer ein offenes Ohr. Und glaub mir das Schreiben hilft Dir hier bestimmt.
Liebe Grüße und ich wünsche viel Kraft
Dani
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  #14  
Alt 17.01.2008, 13:06
Ekaka Ekaka ist offline
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Beiträge: 553
Standard AW: Die Last ist unerträglich...

Hallo,Mercedes!!------Ich habe schon in einem anderen Thread meine Meinung zu Deinem Fake geschrieben.Ich denke nur,man sollte alle warnen,da Du Deine Beiträge ja wohl in alle Berichte über LK-Kranke hinein gesetzt hast.Ich hoffe,das die Moderatoren bald diese Schreiben löschen!Wie kann man nur so abgebrüht sein und mit dem Elend von Menschen Geld verdienen,denn Du hast Deinen "Bericht" sogar in Ullas Thraed reingesetzt,die gerade um ihr Leben kämpft!!Ich bin selber von LK betroffen: Erika.
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  #15  
Alt 17.01.2008, 13:09
Benutzerbild von Biba
Biba Biba ist offline
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Registriert seit: 27.05.2003
Ort: Schleswig Holstein
Beiträge: 1.461
Standard AW: Die Last ist unerträglich...

@ Mercedes ,

einfach nur unverschämt und menschenverachtend !

Ich bin auch Lungenkrebsbetroffene , Biba
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