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  #16  
Alt 02.03.2008, 08:01
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teddy.65 teddy.65 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo Sigrid,

nach meiner Chemo-/Strahlentherapie und der OP danach hatte ich ca 15 kg verloren. Bei 177 cm Körpergröße waren dann 49 kg viel zu wenig und essen konnte ich auch nicht, denn ich war schon nach 1/2 Brötchen pappensatt.

Damals bekam ich noch im Krankenhaus Besuch einer Ernährungsberaterin, welche mir die hochkalorische Zusatznahrung zukommen lies. Du kannst dir diese Trinknahrung von deinem Hausarzt verschreiben lassen. Die Krankenkassen müssen die Kosten dafür übernehmen.

Als ich wieder zuhause war, habe ich mal unter "hochkalorische Zusatznahrung" gegoogelt und einige Hersteller um Muster gebeten. Ich hatte dazu geschrieben, dass ich Krebspatientin bin, da es speziell darauf abgestimmte Produkte gibt. Ich bekam dann sehr schnell viele Proben und suchte mir von einem Hersteller 3 Geschmacksrichtungen aus. Davon trank ich 3 Päckchen. Das waren 1.200 kcal zusätzlich und ich bin damit schnell wieder fitter geworden. Lecker fand ich es auch :-)
__________________
glg
Sabine

Rektum CA Nov. 2004, OP im Feb. 2005 mit Anlage eines endständigen Colostomas, Chemo bis Sept. 2005. Es geht mir gut
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  #17  
Alt 02.03.2008, 08:08
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Liebe Sigrid,

wie geht es inzwischen deinem Po? Kannst du schon ein wenig schmerzfreier sitzen?

Ich hatte auch sehr lange mit Schmerzen zu kämpfen und der Sitzring war mein ständiger Begleiter.

Ich wünsche dir alles Liebe
__________________
glg
Sabine

Rektum CA Nov. 2004, OP im Feb. 2005 mit Anlage eines endständigen Colostomas, Chemo bis Sept. 2005. Es geht mir gut
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  #18  
Alt 02.03.2008, 11:10
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo Sabine,
danke für Deine schnelle Antwort. Ich werde auch mal ein wenig googlen und mir Proben schicken lassen, das ist eine gute Idee. Meinem Po geht es inzwischen viel besser ich kann wieder länger sitzen (auch ohne Sitzring) und das stehen klappt auch wieder. Ich muss sagen ausser der Müdigkeit und manchmal Schlappheit geht es mir ganz gut, aber ich denke das kommt auch vom Gewichtsverlust mit. Wie geht es Dir? Wie oft musst Du zur Kontrolle? Ich denke die Angst bleibt doch immer, oder? So nun bis bald
lg Sigrid
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  #19  
Alt 02.03.2008, 14:08
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Liebe Reante,


zum Thema Nachsorge/Vorsorge kannst du hier nachlesen wie ich es halte:

http://s236047139.online.de/forum/sh...ad.php?t=26758

Generell sage ich mal, ich lasse nach Bedarf schauen. Einen wirklichen Plan gibt es für mich nicht.

Mir geht es inzwischen wieder recht gut, auch wenn es nicht mit der Zeit vor der Diagnose vergleichbar ist. Vieles hat sich verändert und ich habe mch mit einigen Dingen arrangieren müssen. Dennoch finde ich mein Leben lebenswert.

Die Angst bleibt immer unser Begleiter, doch sie ist im Laufe der Jahre über den größten Zeitraum erträglich und beherrscht nicht meinen Alltag.
__________________
glg
Sabine

Rektum CA Nov. 2004, OP im Feb. 2005 mit Anlage eines endständigen Colostomas, Chemo bis Sept. 2005. Es geht mir gut
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  #20  
Alt 10.04.2008, 20:56
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Balu33 Balu33 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo ihr lieben,
möchte heute mal wieder was von mir hören lassen. Im Moment geht es mir sehr gut. Habe die Bestrahlung nun schon 2 Wochenhinter mich gebracht und auch den 2. Zyklus Chemo 5-FU. Nach dem 2.Zyklus ging es mir sehr, sehr schlecht und ich war psychisch so schlecht drauf das ich alles abbrechen wollte. Ich hatte nur noch gebrochen und Durchfall ohne Ende gehabt konnte keinen Bissen mehr essen, dadurch natürlich auch sehr an Gewicht verloren in 3 Tagen ca. 4 Kilo. Ich war so schwach das ich am liebsten eingeschlafen wäre und nicht mehr wach werden wollte, aber mein Mann wollte dies natürlich nicht zulassen und brachte mich in die Klinik. Ich bekam Infusionen und es ging mir schlagartig besser und vor allen Dingen kam mein Lebenswille wieder. Ich konnte wieder Essen und nehme jetzt Orthomol zusätzlich und nun habe ich ständig Hunger. Nun stehe ich vor dem letzten Zyklus Chemo "Folfox mit Oxaliplatin, 5 FU + FA", das ganze dann 8 x alle 14 Tage. Bin gespannt wie ich dies vertrageund hoffe natürlich das dann alles erledigt ist und wir wieder ein relativ normales leben führen können. Wobei die Angst sicher immer bleibt. Habe bisher noch kein Haarausfall, außer durch die Bestrahlung sind mir die Schamhaare ausgegangen. Ich bin im Moment auch wieder ganz gut belastbar und nicht mehr so extrem Müde. Melde mich wieder wennich die 1. Folfox-Chemo hinter mir habe. Bis dann hoffe ich es geht Euch wiederhin ganz gut. Bis bald!
LG Sigrid
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  #21  
Alt 10.04.2008, 21:07
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo Sigrid!
Ach toll, nun hast Du schon ein riesiges Stück geschafft!
Die Chemo ist schon hart! Mir ging es wie Dir, ich habe echt psychisch sehr gelitten.
Du schriebst von FOLFOX-Chemo, die ist sehr wirksam. Ich hoffe, daß Du die gut verträgst!
Die Haare wirst Du wohl nicht verlieren. Meine blieben.

Gegen die Schleimhautbeschwerden im Mund hilft Salbeitee sehr gut. Und sobald Du Magenschmerzen bekommst, laß Dir ein gutes Medikament verschreiben,da es dort auch Entzündungen gibt.

Bis bald,

hope
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

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  #22  
Alt 30.04.2008, 09:14
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Balu33 Balu33 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo alle zusammen,
möchte mich heute wieder mal melden. Hänge gerade an der FOLFOX-Chemo mit oxaliaplatin, es ist jetztg die 2. Behandlung im 3. Zyklus. Habe wieder wie beim letztgen mal sehr starke sensibilisierung in den Fingern und Händen, kann kaum ein Glas anfassen (trinke im Moment wieder aus den Plastikbechern meiner Kinder) Neben dem Kühlschrank leigen Handschuhe., aber ich hoffen das das ganz wie beim letzten Mal nur 3-4 Tage anhält und ich dann wieder bis zur nächsten Chemo in 14 Tagen Ruhe habe. Ansonsten geht es mir relativ gut, außer immer mal wieder leichte Übelkeit die mit Paspertintablettenzu behandeln sind und ganz gut helfen. Ich hoffe Euch geht es auch ganz gut. So jetzt werde ich wieder zum normalen Chemoleben übergehen und freue mich auf Antwort von Euch. Bas dahin einen schönen hoffentlich sonnigen 1. Mai (Ich muß morgen zum Abstöpseln um 14 Uhr in der KKlinik sein, aber es dauert ja nicht lange)
LG Sigrid
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  #23  
Alt 30.04.2008, 09:49
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Liebe Sigrid!
Hast Du die Folfox als Pumpe bei Dir? Oder ist es nur die 5FU? Und bekommst Du Oxali nicht extra?
Ja, dieses PNP, also diese Empfindlichkeit der Finger, die kenne ich auch und habe ich immer noch (meine letzte Chemo war vor über einem Jahr). Ich kann kein Gemüse direkt aus dem Kühlschrank schälen und kann auch keine Eispackungen anfassen, es tut sehr weh. Wird wohl noch dauern, bis das verschwindet!
Wie gut, daß Du sonst die Chemo gut verträgst! Und Dein Mund? Sind die Schleimhäute alle ok? Da kann ich Dir Salbeitee empfehlen, der tat mir sehr gut!

Weiterhin alles Gute und einen schönen Tag noch,

Leena
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

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  #24  
Alt 08.03.2009, 14:17
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Balu33 Balu33 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo,
will mich heute mal wieder melden. War lange nicht mehr bei Euch im Forum.
Noch mal zur Info. Grunderkrankung Morbus Crohn seit ca. 30 Jahren und Ileostomaträger seit 1995, im Januar 2008, nach 2 monatigen Afterschmerzen die Schockdiagnose "KREBS" Rektumskarzinom OP am 9.1.08 Klassifizierung: T3,N2,M0,G3,LO,VO,. Anschließend Chemo-Strahlentherapie. 5-FU in der 1. und 5. Woche, danach Chemio mit FOLFOX mit OXALIPLATIN bis August 08. Während dieser Zeit ging es mir natürlich nicht sehr gut und ich war zwischendrin auch soweit und wollte alles abbrechen, aber ich habe eine tolle Familie, sowie ganz liebe Freunde und natürlich auch Euchdie mir immer wieder Mut machten nicht aufzugeben und ich bin Ihnen sehr dankbar dafür das sie immer zu mir standen, denn es hat sich schon gelohnt zu kämpfen. Am 8.8.08 habe ich die letzte Chemo abgestöpselt bekommen und bin 3 Wochen später zur Reha gegagen. Dort kam meine Kraft und teilweise auch meine Fitness wieder. Danach sind wir in den Herbstferien nochmal in Urlaub geflogen und es war toll. Dann der normale Alltag und je besser es mir ging, konnte ich mich wieder auf andere Dinge konzentrieren. 2 Nachsorgen hatte ich bis jetzt und beide waren ohne Befund. Am 19. März nun die 3., Nachsorge und ich habe schon ein wenig bammel davor, aber wem sage ich das. Euch geht es ja genauso. So aber nun zu meinem jetzigen Problem die Wechseljahre in die ich von heute auf morgen versetzt wurde. Bekomme schon über 1 Jahr keine Regelblutung mehr (welche ich auch nicht vermisse) aber seit ca. 3 Monaten habe ich Hitzewallungen und Schlafstörungen, sowie Scheidentockenheit und ähnliches. Habe heute schon gelesen das es vielen so geht, aber auch die Unlust zum Sex macht mitr zu schaffen. Habe zwar einen ganz lieben, verständnisvollen Mann, aber doch im Hinterkopf die Angst das ich ihn dadurch verlieren könnte. War auch bei der Frauenärztin deswegen. Die gab mir Hormone+eine Salbe (Ovestin) und empfahl mir Gleitgel zum Verkehr. Bei den Hormonen auf dem Beipackzettel steht u.a. einiges über Gebährmutterkrebs und Brustkrebsrisiko, habe jetzt aber Angst diese Mittel zu nehmen und möchte das Risiko einer evt. neuerlichen Krebserkrangung ausschliessen. Wie seht ihr das? Geht es Euch ähnlich? Oder bin ich nur überempfindlich. Das mit den Hitzewallungen und gelegentilichen Schlafstörungen würde ich hinnehmen, aber da ich erst 49 Jahre bin möchte ich schon noch ein klein wenig Spaß am Leben haben. Bin eigentlich kein Jammerlappen und eher ein positiver Mensch, aber das beschäftigt mich doch sehr und ich denke das ich bei Euch richtig bin mit dem Problem, sicher geht es vielen so und ihr gebt mir einen Tip bzw nehmt mir die Angst vor den Hormonen.
LG Sigrid
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  #25  
Alt 08.03.2009, 15:38
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Liebe Sigrid!
Schön, daß Du Dich wieder meldest!

Da sprichst Du ein leidiges und doch so verborgenes Thema an: Die Wechseljahre bzw der abrupte Eintritt der Menopause. Die Wechseljahre haben wir ja gar nicht mitgemacht, sondern sind von 100 auf 0 runter innerhalb weniger Tage
Ich war zu dem Zeitpunkt 38 Jahre und viel zu jung für Menopause. Deswegen habe ich mich nach Infos entschlossen, Hormone zu nehmen. Ich habe auch Angst vor einer neuen Brustkrebserkrankung zB, aber ich lasse mich sorgfältig untersuchen und mache Mammographie mit Ultraschall.

Es ist ja so, daß die Hormone so wichtig für viele Funktionen sind, allen voran ja der Knochenaufbau, klar die Sexualfunktion, für die Schleimhäute, die alle ohne Hormone trocken (wie Du ja auch schon spürst) werden und dann porös. Ich hoffe, daß Dir noch andere Frauen dazu ihre Erfahrungen schreiben, denn es ist in der Tat ein großes Problem...

Weiterhin alles Liebe und vor allem alles Gute im Hinblick auf die Nachsorge (oh ja, das ist Achterbahnfahrt, nicht wahr?)

Liebe Grüße,
Leena
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

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  #26  
Alt 08.03.2009, 17:12
bobbylee bobbylee ist offline
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Hallo, liebe Sigrid ,

wie schön, dass du einmal wieder vorbeischaust.
Ich freue mich, dass es dir soweit wieder gut geht und dass deine Nachsorgen bisher gut ausfielen. Den Bammel vor den Untersuchungen werden wir immer haben, bei mir ist es jetzt nach sieben Jahren so, dass ich ruhiger geworden bin und nicht mehr gar so nervös vorher bin. Ich gehe einmal im Jahr zum Ultraschall, mein Blut lasse ich sowieso öfters kontrollieren weil ein paar Werte seit der Op nicht mehr stimmen. Und alle drei Jahre gehe ich zur Coloskopie. Natürlich schleicht sich immer noch der Gedanke ein, "was ist wenn der Krebs zurück ist", aber dieser Gedanke nistet sich nicht mehr so intensiv ein wie früher.
Ich war auch so alt wie du als ich die Wechseljahre "übersprang". Ich muss aber sagen, dass ich das von Anfang an positiv sah. Im Jahr nach der Op hatte ich noch ab und zu Hitzewallungen, dann waren die auch vorbei. Seitdem habe ich mir nicht mehr viele Gedanken gemacht und nehme auch nichts ein. Ich weiß auch nicht, wie es mit meinen Knochen ausschaut, aber nachdem ich vor ein paar Wochen ganz schlimm gestürzt bin und mir "nur" eine Rippenprellung zuzog, kann es eigentlich nicht zu schlecht mit ihnen bestellt sein. Aber bei Gelegenheit kann ich da ja einmal nachforschen. Dann wird die Ärzteliste noch etwas länger.

Liebe Sigrid, ich drücke dir die Daumen, dass deine nächste Nachsorge auch gut verläuft.

Alles Liebe
Bbby
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  #27  
Alt 23.04.2012, 17:26
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Balu33 Balu33 ist offline
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Standard AW: Diagnose Perisphinktäres Adenocarcinom des Rektumstumpfes

Hallo zusammen,
war ewig nicht mehr bei Euch. Mir ging + geht es körperlich sehr gut, auch meine ganzen Nachsorgetermine waren alle ohne Befunde. Mein Rektumskarzinom mit Op, Chemo und Bestrahlung lag im Januar 4 Jahre zurück. Bei der letzten Nachsorge im September letzten Jahres beim CT wurde allerdings ein vergrößerter Lymphknoten festgestellt. Tumormarker ok. Die Radiologen beschreiben es als Lymphknotenmetastase. Die Ärzte Onkologe,Internist der Klinik waren einheitlich (auch mein Hausarzt welcher Internist ist) der Meinung das der Lymphknoten aufgrund meiner Vorerkrankung -Morbus Crohn- vergrößert wäre, da ich auch weder an Gewicht verloren hatte noch ging es mir irgendwie schlecht. Aber er ordnete ein MRT zur Vorsorge an, welches im Dezember gemacht wurde. Lymphknoten nicht gewachsen, aber immer noch da.
Jetzt wieder CT der Lunge und des Abdomen, Befund heute Lymphknoten doch leicht gewachsen. Jetzt soll evt. durch eine Minimal-OP eine Punktion erfolgen. Nun natürlich meine Angst, was ist wenn es sich doch um eine Metastase handelt. Andererseits warum nach 4 Jahren wo ich mich eigentlich schon in Sicherheit sah.
Wer hat Erfahrung damit?
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  #28  
Alt 24.04.2012, 08:32
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Hallo Balu,
schön, Dich mal wieder zu lesen.
Das, was Du gerade erlebst, ist genau das, wovor wir alle hier sicher ganz viel Angst haben- etwas Unbekanntes im Körper und die Gedanken fahren Achterbahn, sind nicht mehr zu stoppen.
Ich würde auch so schnell wie möglich das Ding untersuchen lassen und wünsche Dir von Herzen, dass Du Dich dann wieder entspannt und unbesorgt zurücklehnen kannst.
Alles Gute,
hope
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  #29  
Alt 10.10.2012, 22:14
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Hallo ihr Lieben,
will mich mal wieder melden. Jetzt sind die magischen 5 Jahre vom Rektumskarzinom bald (Jan.2013) vorrüber und ich wog mich in Sicherheit, aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Am 17.9. wurde bei einer Vorsorge Mammographie ein bösartiger Knoten entdeckt und am 28.9. bereits entfernt. (Es ist keine Meta, sondern ein neuer Krebs) Leider war auch 1 Lymphknoten minimal mit Zellen befallen und so werde ich wieder das volle Programm durchziehen müssen. Meine größte Angst ist der Haarausfall, aber ich werde sicher auch das überstehen. An meiner Seite habe ich ja immer noch meinen Mann und meine Kids. Am Montag habe ich die Tumorkonferenz, da erfahre ich was genau auf mich zuzkommt, drückt mir bitte wieder fest die Daumen.
Schön das es Euch gibt!!!
Sigrid
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  #30  
Alt 17.10.2012, 20:12
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Hallo Sigrid!

Das tut mir wirklich richtig leid für Dich. Grad wenn man denkt, so jetzt habe ich es bald geschafft, kommt der Hammer!
Und weißt Du denn schon, ob es wirklich eine Neuerkrankung ist? Welche Art von Tumor waren es? Der Darmtumor war ja ein Adenokarzinom, wahrscheinlich doch aus der Schleimhaut, nicht? Und der Brustkrebs ist doch meistens hormonell, oder?
Aber weißt Du was? Du hast es schon einmal geschafft und Du schaffst es auch ein zweites Mal! Bestimmt!

Alles Liebe....

Nicole
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