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  #1  
Alt 11.02.2008, 11:48
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard Metastasen, gibt es eine Chance

Hallo ihr Lieben,
mit meiner Angst wende ich mich an euch. Hier sind so viele Mitleidene dass ich mich hier gut aufgehoben fühle.
Meine Mama hat Krebs. Im letzten September wurde ein Gebärmutterkrebs festgestellt und operiert. Mit gutem Ausgang, alle befallenen Organe wurden entfernt. Lyphknoten wurden entnommen und man stellte bei einem fest, dass er befallen war. Da sie mit einer Thrombose aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat man sich dieser gewitmet. Nun liegt sie wieder drin, weil sie Blut im Urin hatte. Sie hat einen Stand in der Harnröhre. Der wurde gewechselt und der Urin ist wieder normal. Nun wurde aber festgestellt, dass sie Metastasen in der Leber hat. Der Urologe hat ihr heute gesagt sie solle jeden Tag genießen und alles regeln. Am nächsten Montag muss sie nun, in meinen Augen endlich, zum Onkologen. Warum erst so spät? ich weiß es nicht. Der Hausarzt war wegen Quickwert und Diabetes regelmäßig zum Hausbesuch. Ich weiß nun nicht wie ich weiter denken soll. Ist alles vorbei? War es das nun?
Mein Vater ist schon ander heimtückischen Krankheit verstorben. Ich bin zutiefst traurig.
Gibt es noch eine Chance? Wer kann mir Mut machen? Lebenverlängerung wäre schon schön. Meine Mama ist 74 Jahre und geistig noch voll fidel.
Sie tut mir so Leid, hatte so ein schweres Leben und nun auch noch das.
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  #2  
Alt 11.02.2008, 20:09
Lexi01 Lexi01 ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Erika,

es tut mir so leid mit Deiner auch Mutsch !
Diese scheiss Krankheit ist der absolute Albtraum... Mein Vati hat den Kampf am 10.01.08 verloren... Wir hatten noch so viel Hoffnung, haben uns an jeden Strohhalm geklammert und alle Möglichkeiten ausgeschöpft die wir im Internet finden konnten. Er war erst 62 Jahre alt und hatte Leberkrebs, welcher aufgrund einer chronischen Hepatitis C entstanden war.
Es ist gut, dass Deine Mutter schon so einen Shunt gesetzt bekommen hatte. Dann kann sie wenigstens kein Bauchwasser bekommen.. Das ist bei einem Leberbefall ganz oft so. Schau, dass Deine Mutsch regelmäßig isst,sie muß schauen, dass sie nicht so schnell abnimmt, es gibt auch leberstärkende pflanzliche Medikamente in der Apotheke aus Mariendistel, versuche ne Misteltherapie zu bekommen (zahlen die Krankenkassen, sind Spritzen zur Stärkung des Immunsystems). Außerdem gibt es die Möglichkeit, Tumore zu vereisen und zu verkochen. Uni-Klinik Magdeburg hat ein ganz neues Gerät (MRT), wo sie schon bei der Untersuchung behandeln können...

Alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen ! ( stehe bei den Ärzten auf der Matte und pass auf Deine Mutsch auf )
Lexi
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  #3  
Alt 12.02.2008, 16:38
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Ach Lexi, nun ist sie zu Huase und enkt an nichts Gutes. Sie soll alles regeln und jeden Tag genießen. Am Montag erst muss sie zum Onkologen. Die anderen Ärzte meinen nur sie sind nicht vom Fach. Ich bin hin und her gerissen. Klammere mich an jeden Zipfel Hoffnung. Ohne Behandlung kann doch nicht die Flinte ins Korn geworfen werden. Maine Mama wechseln selbstverständlich auch die Stimmung. Von kämpfen wollen bis es ist nichts mehr zu machen. Manchmal denkt sie jede Minute ist Schluss. Ich kann es einfach nicht glauben, will es nicht. Es sah doch so gut nach der OP aus. Hinzu kommt dass ich so weit weg wohne. Natürlich will ich zu ihr fahren. Ach ist das alles eine Sch....
Kann mir jemand was positives schreibenß
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  #4  
Alt 12.02.2008, 17:36
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Erika,

lese gerade Deinen Beitrag.
Es tut mir sehr leid,das Deine Ma auch mit dieser Sch...krankheit kämpfen muss.Hat Deine Ma denn keine Chemo bekommen ?
Ich selber habe BK und habe damals das volle Programm (Chemo usw.)bekommen. 2006 wurden bei mir Lebermetas festgestellt,wieder gabs Chemos .Seit November 2007 wieß ich ,das die Dinger verschwunden sind.Falls Du die Möglichkeit hast,holt Euch eine Zweitmeinung ein.Auf jedenfall begleite Deine Ma zum nächsten Arztgespräch.Notfalls mach Dir einen Spickzettel,wo Du alle Fragen und die Antworten notierst.
Für den bevorstehenden Termin wünsche ich Euch von Herzen alles,alles Gute.

Liebe Grüsse
Elli
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  #5  
Alt 12.02.2008, 20:10
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Elli,
meine Mama hat gar nichts bekommen. Keine Behnadlung, keine Chemo, nichts. Ich weiß nicht wer da geschludert hat. Zumal der Arzt regelmäßig Blut abnahm. Für den Quick und die Diabetis. Ich bin Ratlos.
Meine Mama wohnt weit weg in ländlichem Gebiet. Meine Schwester wohnt aber mit ihr zusammen und kann sich kümmern. Nur ist sie nicht so flexibel und aufgeschlossen. Sie kann sich nicht so wie ich Rat im Forum holen. Im KH haben sie sowieso gesagt, im Internet stimmt nur die Hälfte.
Noch dazu kommt das sie gewarnt hat vor einem Leberschock. Wenn der eintritt, ist das Leben sofort zu Ende.
Ich weiß nun auch nicht ob sie einer Chemotherapie zustimmen wird, wen ihr die ganzen Nebenwirkungen aufgezählt werden.
Liebe Lexi,
hast du eine Tel.Nr. von der Uni Magdeburg?
Ich danke euch für eure Anteilnahme. Das tut sehr gut.
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  #6  
Alt 12.02.2008, 23:48
Lexi01 Lexi01 ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Hallo Erika,

die Tel.nr. vom Sekretariat der Radiologie des Prof.Ricke an der Uniklinik Magdeburg ist : 0391 / 6713199 - Frau Ramin, sie ist eine sehr nette und liebenswürdige Person, Fax.nr. : 0391 / 6713029, rufe sie einfach an und sag ihr Euer Problem, sie wird Euch hoffentlich weiterhelfen.
Ich hatte innerhalb einer Woche für meinen Vati dort einen Termin bekommen, so dass ich ihn Anfang November dort hinbringen konnte.
Leider war es zu spät, bei der Voruntersuchung zur SIRT haben die Ärzte festgestellt, dass sich schon Metastasen im Körper (Lymphknoten und an den Nieren) gebildet hatten. Da konnten sie diese SIRT nicht mehr durchführen.
Leider hatten sie im November dieses neue Gerät noch nicht (MRT-wo sie bei der Untersuchung schon die Tumore vereisen und verkochen können).

Ich wünsche Dir von Herzen, dass es noch nicht zu spät ist.
Bei meinem Vati war es zu spät, weil sich die scheiß Ärzte zuviel Zeit gelassen haben bis zur Leberbiopsie, wo sie dann definitiv festgestellt haben, was er für eine Krankheit hat. Das war Ende September 07, Beschwerden hatte er schon im Mai und war auch bei Ärzten... Hat sich alles ewig hingezogen, Warterei auf Termine hier 4 Wochen, da 3 Wochen usw....

Das Ende vom Lied war dann, dass er erst Mitte Oktober zum Onkologen kam, und dann gabs von dem nur noch Nexavar ( Chemo in Tablettenform).
Tja, und wenn man mal aufmerksam auf den Seiten der Fa. Bayer liest (Hersteller von Nexavar), dann weiß man, dass Nexavar die Überlebenszeit nur um durchschnittlich 2,9 Monate !!! im Gegensatz zu Patienten, welche mit Placebos behandelt wurden, verlängert...

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst Du mich jederzeit fragen, habe mich in den letzten Monaten sehr viel mit diesem Thema beschäftigt.

Was halten denn Du und Deine Mutsch von Alternativmedizin ?

Alles Liebe
Lexi
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  #7  
Alt 13.02.2008, 00:09
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Hallo Erika,

na Du ,da hat aber meiner ganz persönlichen Meinung wirklich jemand geschludert.
Nach meinen Infos,macht ein normaler Hausarzt keine Tumormarkerbestimmung. Meiner hat sich jedenfalls dagegen ausgesprochen.
Mein HA und auch mein Gyn,haben mich sofort nach der Behandlung im Krankenhaus (OP,Chemo,Bestrahlung)sofort zum Onkologen überwiesen.
Dank seiner regelmäßigen Kontrolle (alle 3 Monate)wurden bei mir die Metas immer recht früh erkannt.
Habe in all den Jahren schon einiges an Chemos "genießen " dürfen.Habe die auch immer ganz gut weggesteckt.Okay,meine Haare haben sich voriges zum drittenmal verabschiedet,aber das war an Nebenwirkungen eigentlich auch schon alles.
Weißt Du,lt. Statistik dürfte ich auch schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilen.Mein Ersttumor war sehr agressiv.Aber wie Du siehst,gibt es mich immer noch .Ich bin einfach nicht kleinzukriegen.Ich habe mir damals geschworen alle Statistiken Lügen zu strafen. Hat bis jeztt auch eigentlich ganz gut funktioniert.
Liebe Erika,versuch bitte an die Berichte von der OP letztes Jahr (hoffe ich habe das richtig im Kopf)zu bekommen. Evtl. steht darin warum keine Chemo gemacht wurde.
Wünsche Dir von ganzem Herzen das jetzt ganz,ganz schnell ein Termin frei wird.

Liebe Grüsse
Elli
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  #8  
Alt 13.02.2008, 10:02
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Lexi
Liebe Elli,
erst einmal Danke für eure Hilfe.
Ich habe die Befürchtung das die Metastasen nicht nur an der Leber sitzen.
Ich wäre ja jeder Form von Hilfe, auch Alternativmedizin aufgeschlossen. Nur meine Mama haben sie schon so eingeschüchtert, ich glaube sie ergibt sich ihrem Schicksal. Nun haben sie ihr noch das mit dem Leberschock gesagt, jetzt komme ich fast gar nicht mehr an sie ran. Wenn sie sie nicht so komplett aufgeklärt hätten, würde sie sicher was versuchen. Hatte ja schon gefragt was sie denn da essen kann, oder Tee und so. Aber jetzt .....
Ich setze meine Hoffnung nun auf den Onkologen.
Was das Schlimmste ist, die Ärzte geben ihr die Schuld. Sie sei zu spät gekommen. Das darf doch nicht wahr sein...
Mal sehen wie sie heute drauf ist. Wenn ich doch nur wüsste wie lange Zeit ihr eventuell noch bleibt. Bei meinem Vater wurde schon nichts gemacht, der ist mit 53 Jahren an Krebs verstorben. Aber zu unserer heutigen Zeit, es sind ja schon 20 Jahre vergangen!!!
Sie ist von der Gyn nach Hause gekommen und sollte sich von der PO erholen. Von Nachsorge keine Spur. Da vertraut man doch den Ärzten und denkt es ist alles in Ordnung. Und nun das. ????
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  #9  
Alt 13.02.2008, 14:57
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Erika,

hu,hu,ich schon wieder.
Hab mal gegoogelt wegen "Leberschock".Habe allerdings auch nichts richitges herausgefunden.Denke mal,das die Leber evtl. schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden ist,wovon auch immer.
Über Alternativmedizin kann ich Dir leider nichts sagen.Bin da wohl eher der Vertreter der Schulmedizin.Fallt bitte bloß nicht so gewissen Herrn wie Hamer und Dr. Rath in die Hände. Denn dann seit Ihr verloren.Entschuldige bitte meine Offenheit.
Versuch Deine Ma wieder aufzubauen. Ich weiß es ist sehr schwer,aber es bringt Euch jetzt gar nichts,Euch verrückt zu machen,bevor Ihr mit dem Onkologen gesprochen habt.Es gibt ja verschiedene Arten der Chemotherapie,und nicht alle sind so schlimm,wie immer erzählt wird. Es muß halt immer alles dem Patienten gesagt werden. Nur ob es dann auch so eintrifft,wie es im "Waschzettel " steht,ist nicht immer gesagt.
Ich habe während meiner gesamten Chemos immer laut gebrüllt: " Das kriege ich nicht!!"Bisher hat es auch immer funktioniert.Naja,bis auf die Haare halt,aber damit konnte ich ganz gut leben.Ausserdem gibt es auch heutzutage super gute Begleitmedis,die die Übelkeit z.B. sehr gut in den Griff kriegen.Mein Doc macht z.B. immer so eine Chemo bei mir,das ich trotzdem immer noch ein gewisses Maß an Lebensqualität behalte.Natürlich hatte ic hauch Tage,wo ich im Haushalt nur das nötigste auf die Reihe bekam,aber ich habe doch trotzallem meinen Haushalt und Mann und Kinder noch versorgen könnnen.
Drücke mal ganz doll die Daumen,das am Montag ein Schlachtplan erstellt werden kann,und das Deine Ma dann wieder neuen Mut fasst.

Liebe Grüsse
Elli
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  #10  
Alt 13.02.2008, 15:17
Lexi01 Lexi01 ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Erika,

habe hier noch eine Adresse bezüglich biologischer Krebsabwehr, ist ganz interessant, habe mich wegen meinem Vati dort ärztlich beraten lassen :

www.biokrebs-heidelberg.de

Deine Mutter sollte viel Obst,grünes Gemüse wie Spinat und Brokkoli verzehren und nur noch mit Olivenöl braten, Salate nur mit Leinöl (gibts im Reformhaus) zubereiten (wg.der Omega-Fettsäuren). Kombucha-Tee ist auch leberstärkend...

Von einem Leberschock hab ich noch nie was gehört, vielleicht meinen die Ärzte das Leberkoma ? (google mal den Begriff, aber nicht erschrecken !!)

Es ist schlimm, immer wieder zu erfahren, wieviele unfähige Ärzte es doch noch bei uns gibt... Wie können die denn nur so mit Deiner Mutsch umgehen ?! Leider hab auch ich schon festgestellt, dass man als Patient bei den meisten Ärzten nur eine "Nummer" ist...

Kopf hoch und alles Gute
Lexi
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  #11  
Alt 13.02.2008, 16:09
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Elli,
also zu solchen dubiosen Ärzte schleppe ich meine Mama sicher nciht.
Aufbauen ist gut, wenn sie jeder auf ihren Zustand anspricht. Wenn ihre Bekannten kommen ist es sehr Tränenreich. Und wenn die Ärzte sagen sie soll jeen Tag genießen, es ist nichts mehr zu machen. Seit her ist sie ja so abweisend. Wir können doch schon mal richtig reden und nichts beschönigen, so ihre Worte. Mit dem Zeitpunkt des Wissens, geht es ihr auch nicht mehr so "gut". Ich wollte ja auch nicht das sie zu 100% alles gesagt bekommt. Immer so das noch ein kleiner Funken Hoffnung bleibt. Jedenfalls solange sie nicht beim Onkologen war. Ich weiß schon nicht mehr wie ich mit ihr sprechen soll. Rufe ich an, kommt, was gibts. Rufe ich nicht an, du hast ja gar nicht angerufen.
Ist eine schlimme Situation.
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  #12  
Alt 13.02.2008, 16:15
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Lexi,
das mit dem Essen habe ich ihr schon gesagt. Aber der Arzt hat zu ihr gesagt, sie kann alles essen.
Sie klammert sich an der Aussage das alles zu spät ist.
Da läuft gewiss was nicht richtig. Anderes Bundesland und auf dem Land. Ich muss mir schon anhören, bei euch ist eben alles anders. Wenn ich das nicht so stehen lassen will, wird sie schon ungehalten.
Das ist doch kein Wochenendausflug auf den sie sich vorbereitet, das ist eine Reise.... Es wird so gemacht wie gesagt wurde, nichts angezweifelt, keine 2. Meinung.
Mal sehen ob es anders wird wenn ich hinfahre. Nur kann ich dann nicht ins Forum, sie hat keinen Anschluß fürs Internet.
Im Moment redet sie nur über die Krankheit mit mir. Ich würde auch gern noch über andere Sachen mit ihr reden. Bald kann ich es ja nicht mehr....
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  #13  
Alt 14.02.2008, 01:49
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Hallo Erika,

ich kenne das, nur auf den einen Arzt hören ...Sage Deiner Mutter, dass ihr unbedingt noch ne Zweitmeinung einholen müsst, man sich nicht nur auf einen Arzt verlassen darf und man sich auch nicht aufgeben darf ! Das ist super wichtig, man muss versuchen, immer zu kämpfen !
Dass Deine Mutsch über ihre Krankheit spricht mit Dir finde ich sehr gut ! Mein Vati wollte darüber überhaupt nicht reden, das war nicht gut, weder für ihn, noch für uns. So musste er seinen ganzen Kummer alleine mit sich ausmachen. Das hat mir sehr weh getan, ich hätte ihn so gerne ein wenig seiner Last abgenommen.
Natürlich musst Du auch versuchen, sie auf andere Themen zu lenken, probiers einfach aus, sprich Themen an, die Dich beschäftigen und sag ihr das auch. Sie als Deine Mama wird das verstehen !

Liebe Grüße
Lexi
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  #14  
Alt 14.02.2008, 10:15
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ErikaS ErikaS ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Lexi,
das mit dem Reden ist gar nicht so einfach. Ich wohne weiter weg und habe das Gefühl dass alle denken ich müsste nun da sein. Will ich ja auch, aber im Moment kann ich nicht allein fahren. Ich fühle mich nicht dazu in der Lage. Mir schlottern die Knie und da kann ich doch nicht allein 3 Stunden mit dem Auto fahren. Nun suchen wir nach einem Ausweg. Vielleicht bringt mein Mann mich ein Stück. Ich kann das aber nciht meiner Mama sagen. Sie ist so eigensinnig. Manchmal höre ich schon Vorwürfe raus, als ob ich ihre Situation nicht verstehe. Solange ihr die Ärzte nicht alles gesagt hatten, hatte sie auch noch Hoffnung und hatte sich nicht so aufgegeben. Nun ist es ganz schlimm. Ich weiß doch was mit ihr los ist, wie es um sie steht. Und das ich mich im Internet schlau mache und Rat hole ist auch wieder nciht richtig, da stimmt doch nicht alles, ist doch alles Quatsch.
Ich bin ziemlich ratlos. Und meine Schwster lässt sie einfach so denken und bestärkt sie auch noch.
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  #15  
Alt 14.02.2008, 15:15
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Metastasen, gibt es eine Chance

Liebe Erika,

hoffe Du bist mir nicht böse,das dich die Beiden "Ärzte" Hamer und Rat so direkt angesprochen habe.Habe aber auch schon die Erfahrung gemacht,das es Menschen gibt die wirklich nach jedem Strohhalm greifen.Wobei diese Beiden ja nun wirklich keinen Alternative sind.
Möchte mich Lixis Meinung eigentlich anschließen. Holt Euch bitte eine Zweitmeinung ein.Dafür musst Du alle Unterlagen einholen inkl. OP Bericht,Röntgenbilder usw. .
Vielleicht kannst Du Deiner Ma sagen,das sich die Aussage der Ärzte : " Wir können nichts mehr für Sie tun...."auch heißen könnte: " Wir sind hier in unserem Krankenhaus mit unserem Latein am Ende und Sie müssen zu einem Facharzt.Evtl. kannst Du so Deine Ma wieder ein bisschen aufbauen und Ihr wieder ein bisschen Mut machen.
Ansonsten versuche ein ruhiger Zuhörer zu sein,und genau wie Lexoi sagt,ab und zu das Thema zu verlassen und "normale " Themen anzusprechen.
Ich weiß nicht,ob Du Kinder hast.Wenn ja,dann erzähle Ihr von den Kindern was sie so machen und angestellt haben.Das bringt Deine Ma auch weider auf andere Gedanken.

So,jetzt habe ich Dich aber genug vollgelabbert.

Liebe Grüsse
Elli
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