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  #31  
Alt 07.04.2008, 18:23
Katinka 59 Katinka 59 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Hallo miteinander,
da bin ich wieder, denn das CT_ Gerät ist kaputt, deshalb hat man mich wieder nach Hause geschickt.
Ich muss am Mittwoch mittag wieder einrücken und am Donnerstag wird dann punktiert.

Das bedeutet, dass ich am Wochenende das Ergebnis noch nicht habe und wieder eins verwarten muss.
Bin gerade das heulende Elend und werde mich erstmal mit Wärmflasche und Tee auf mein Sofa kuscheln.
Einfach Sch...
Wollte mich aber wenigstens gemeldet haben.
Herzlich grüßt Euch alle miteinander Katinka
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Von guten Mächten
wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist mit uns
am Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
(D. Bonhoeffer)
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  #32  
Alt 07.04.2008, 19:19
Mirijam Mirijam ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Hallo Katinka,

ach Mensch, diese blöde Warterei, das ist ja wirklich besch.... Ich drück dich in Gedanken mal ganz dolle und hoffe, dass die Wartezeit ganz schnell vorbeigeht.

Bleib behütet!

Mirijam
__________________
follikuläres NHL, Grad 1, Stadium 4, seit März 2008
Therapie: April/Mai 08 - Chemo abgelehnt, stattdessen Rituximab Monotherapie
Ergebnis: Rückgang der LK um 30-50%,
Jetzt "watch and wait"
Nachuntersuchung Aug.08: nur noch wenige LK zu sehen, weiter "watch and wait"

aktueller Stand Juni 2015: keine vergrößerten LK zu finden
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  #33  
Alt 07.04.2008, 21:30
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Menuett Menuett ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Och mensch meine liebe Katinka!
Du tust mir echt Leid, wenn ich das so lese hier. So eine Schei.... ich kenn das nur zu gut, warte jetzt die dritte Woche, dass ich endlich mal gesagt bekomme, wann und wie meine Chemo nun richtig starten soll. Ich dreh allmählich am Rad. Naja, immerhin sind wir auch was das betrifft nun Leidensgenossen.
Bei mir war das auch einmal, dass das CT-Gerät kaputt war und da meinten die doch so frech zu mir: Ja es gibt noch ein anderes CT-Gerät, was aber erstens schlechtere Bilder macht und zudem bei diesem die Strahlenbelastung noch größer sei! Ja super, als ob wir nicht schon genug mit Strahlen zu tun hätten. Naja, kannste knicken!!
Was wird denn genau punktiert am Donnerstag? Kannst Du denn keinen Laptop mitnehmen in die Klinik. Mir hilft das immer, wenigstens etwas mobil sein.
Ich hoffe, Du hast es Dir noch schön bequem gemacht, auf dem Sofa. Welchen Tee trinkst Du denn am Liebsten? Ich trinke sehr gerne Tee, deshalb interessierts mich.
Ich werde jedenfalls wahnsinnig dolle an Dich denken und Dir die Daumen drücken und was nicht noch alles. Meine Mama denkt übringens auch an Dich.
Fühl Dich feste in den Arm genommen und weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen, meine Liebe, wir schaffen DAS!!!
Ganz liebe Grüße
deine Patty
__________________
08. Februar 2006 T-Zell-NHL, Stadium IIIB
-> behandelt mit 10-monatiger "Intensivchemo" dann eineinhalb Jahre "Dauerchemo" bis 2008 mit dem Ergebnis Remission.
05. März 2008 Rezidiv in Form von Morbus Hodgkin Stadium IIB nach T-Zell NHL.
-> Behandelt mit 5-monatiger Chemo und anschließender Bestrahlung von 04. - 18. August.
09. September 2008 Geschafft!!

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  #34  
Alt 08.04.2008, 14:05
Katinka 59 Katinka 59 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Mirijam, liebe Patty,
danke für Eure Zeilen.

Ich bin heute mächtig platt und muss andauernd weinen. Die Anspannung von gestern ist gefallen und ich fühl mich wie nach einer Grippe.

Ich weiß heute mit mir gar nicht richtig was anzufangen. Sonst habe ich mich immer mit jemandem verabredet oder hatte andere Arzttermin. Mein Kopf ist leer und lesen geht auch nicht.
Also sitze ich an meinem PC und lese und schreibe hier und da.

Liebe Patty, mine Laptop nehme ich nicht mit, denn ich kann ihn da nicht wegschließen. Ich war ein wenig erschrocken wegen der Zustände im Krankenhaus.
Ich war um 11 Uhr bestellt und man hat mich bis 12 Uhr nochmal weggeschickt. Dann habe ich bis 13:00 Uhr auf dem Flur gesessen und dann war mein Bett fertig.
Es war ein 3- Bettzimmer. Es wurde nur das Notwendigste gesprochen.
Die Toilette und der Waschraum war nicht am Zimmer dran, sonder daneben. Das ist ja noch zu ertragen, aber die nächsten beiden erreichbaren Toiletten waren defekt. Mal schnell auf die Toilette darf man da nicht müssen.

Liebe Patty,
ich habe mir in der letzten Woche im Naturkostladen einen Yogitee Rooibos- African spice gekauft. Mein Sohn hat sich vor einiger Zeit Schwarztee mit diesen Gewürzen (Zimt, Ingwer, Kardamom, schwarzer Pfeffer....) gekauft und er roch so toll gemütlich.
Deshalb bin ich da hin und habe auch für mich eine Sorte ausgesucht.

Ich bin zZ sehr geruchsempfindlich (hat mich gestern im Krankenhaus auch abgestoßen) und deshalb genieße ich zZ diesen wohlriechenden Tee.
Ich wechsele gern die Sorten, weil ich mir schnell einer über ist.

Morgen muss ich nun um 13 Uhr einrücken und am Donnerstag wird dann die Untersuchung gemacht. Am Freitag werde ich dann wieder entlassen.
Meine Tochter hat am Sonnabend ihr letztes Vorspiel in der Musikschule. Sie spielt seit 17 Jahren Cello und es ist ein Bachvorspiel, denn alle 6 Cellosuiten werden von unterschiedlichen Schülern gespielt. Sie spielt die schwerste, denn sie ist ja die dienstälteste (und auch beste)Schülerin bei dieser Lehrerin.
Ich hoffe, dass ich besonders bei den langsamen Sätzen nicht so sehr weinen muss, denn das Cello ist so ein tolles Instrument und in meiner jetzigen Nervensituation bin ich schnell am Weinen. Ich freu mich trotzdem drauf. Bin auch sonst schnell am Wasser gebaut bei guter Musik.
Vor kurzem haben wir die Johannespassion gesungen und da übermannten mich bei bestimmten Chorälen auch die Gefühlen.

Ich habe fast vergessen auf Deine Frage zu antworten. Es werden die beiden 4cm großen Lymphknoten am Leberhilus (-eingang) punktiert.

So nun ist mein Kopf leer.
Wie geht es Dir, Patty? Was machen die Schmerzen?

Einen schönen Mittagsschlaf wünscht Euch allen Katrin
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  #35  
Alt 08.04.2008, 16:06
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Menuett Menuett ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Oje oje oje meine Liebe!
Es macht mich sehr traurig, wenn ich Deine Zeilen so lese, vor ein paar Tagen warst Du noch recht "fröhlich" so gut das eben geht und nun bist Du in diesem extremen Tief. Ich kenne das nur zu gut, hatte erst neulich auch wieder so einen Durchhänger, diese muss man aber auch haben, ich glaube die Seele versucht sich damit zu helfen, indem sie so etwas Last abwerfen kann. Dann müssen wir, die Betroffenen, eben mal richtig dolle weinen oder was auch immer. Dieses Gefühl danach, wie Du es genannt hast, wie nach einer Grippe, kenne ich ebenfalls, ich fühle mich danach immer so leer und als wäre ich nen Marathon gelaufen, total schwach und am Ende. Nun kommt bei mir dazu, dass mein Körper noch arg angegriffen ist von der alten Chemo und ich noch nicht sehr belastbar bin, da löst die kleinste Aufregung gleich diese Schwächegefühle aus. Blöde Sache..
Dass Du keinen Laptop mitnehmen kannst ist ja schei...., aber ich kenne das von der Kinderonkologie bei mir, da waren in manchen Zimmern die Schränke auch nicht abzuschließen und dann stand man da, wohin jetzt mit den "Wertsachen" Ich habe halt das Glück, dass meine Mama IMMER mitkommt und an meinem Bett sitzt, sodass sie im Notfall auch mal auf meinen Laptop aufpassen konnte, wenn ich geschlafen habe oder operiert wurde. Wenn es Dir hilft, ich werde die nächsten Tage sehr stark an Dich denken, ich glaube nämlich, dass man das sogar spüren kann wenn jemand ganz feste an einen denkt. Also wenn Du das Gefühl hast jemand scheint bei dir zu sein, dann sind das meine guten Gedanken.
Diese Geruchsverirrungen hab ich leider auch, zudem noch Geschmacksverirrungen, beides total blöd, ich brauche auch immer Abwechslung... soll aber wieder weggehen, hoffen wirs mal, ich habs jetzt seit Beginn meiner ersten Chemo.
Also wie schon gesagt, ich werde ganz dolle an Dich denken, die nächsten Tage und hoffe natürlich, dass Du die Aufführung Deiner Tochter soweit genießen kannst. Werde die Daumen drücken, dass es klappt.
Mir gehts heute endlich etwas besser, die Schmerzen sind besser geworden, sodass ich auch bisher weniger Schmerzmittel gebraucht habe, bin ganz glücklich. Im Moment kommt zudem die Sonne mal zum Vorschein, das tut richtig gut. Das einzige was mich jetzt noch stört, sind diese Kreislaufprobleme, vorhin wieder solche Schüttelfrostattacken noch dazu. Das ist so unangenehm. Naja, die Medis helfen sicher bald. Dann müsste es nur noch endlich mal losgehen mit der Chemo und meine kleine Welt würde sich wieder ein Stück weiterdrehen, aber bis das soweit ist, werde ich wohl noch weiterhin Geduld haben müssen..
So sende ich Dir ein paar warme Sonnenstrahlen und wünsche Dir noch einen schönen restlichen Dienstag. Ganz liebe Grüße
deine Patty
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  #36  
Alt 08.04.2008, 17:20
Katinka 59 Katinka 59 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Patty, das klingt ja schon besser, was Du von Dir schreibst.
Ich hoffe, dass die Kreislaufmedis bald anschlagen.

Konnte man die Ursache sagen, warum damit zu tun hast?
Ich habe immer einen hohen Puls und hohen Blutdruck, wenn ich starke Schmerzen habe.
Danke für Deine lieben Zeilen. Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich weiß, dass an mich gedacht wird. Das tut sehr gut.

Die Sonnenstrahlen sind sogar jetzt auch bei mir in der Realität angekommen.
Der 1. Storch ist auch in seinem Nest gelandet. Mal sehen, wann das Weibchen kommt.
Ich denke ganz viel an Dich und drücke Dir für den baldigen Beginn die Daumen.
In meinem letzten Beitrag habe ich mich gar nicht für die Grüße Deiner Ma bedankt. Grüße sie herzlich von mir.
Muss eine ganz tolle Frau sein, so wie Du sie beschreibst. Sag ihr das mal.

Einen sonnigen Nachmittag wünscht Dir Katinka
Denk bitte immer dran: Wir schaffen es.
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  #37  
Alt 08.04.2008, 21:14
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Menuett Menuett ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Katinka!
Hab mir gedacht, ich schau noch mal rein, gerade jetzt, wo ich mit Neuigkeiten komme (siehe mein Thread) und da sehe ich, dass Du schon geantwortet hast.
Schön, dass die Sonne auch Dich noch erreicht hat. Tut gut, so ein paar warme Sonnenstrahlen oder?
Meine Ärzte können sich diese Kreislaufprobleme nicht so ganz erklären, nur meine Hausärztin meint, das sei der enorme Stress. Deshalb ja auch nichts gefährliches. Ich habe von Natur aus einen sehr hohen Puls aber einen normalen Blutdruck. Naja.. einfach abwarten und Tee trinken, im wahrsten Sinne des Wortes.
Meine Mama bedankt sich für die Grüße, sie sagt, dass sei doch ganz normal, dass man sich gegenseitig unterstützt. Habe ihr gesagt, dass sie eine ganz tolle ist. Hat sich so gefreut. Vorhin habe ich ein Fotobuch gebastelt, soll ein Geschenk für sie werden, weil sie mich ja jetzt schon das dritte Jahr durch diese Krankheit begleitet. Ich hoffe es wird ihr gefallen..
Na dann, ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Abend und liebe Grüße (auch von meiner Mama)
deine Patty

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  #38  
Alt 08.04.2008, 22:02
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Katrin,

ach ich weiss noch so gut, wie ich letztes Jahr in der Klinik einrücken musste und ich hab total geheult. Vorher war ich echt tapfer, aber als ich dann dort im Flur warten musste und überall diese Schwerkranken bleichen Gestalten herumschlichen, da war ich fertig. Da sollte ich jetzt dazu gehören. Ich wollte nur heim und ich wäre wohl abgehauen, wenn nicht meine Älteste dabei gewesen wäre. Die hat mich bei der Stange gehalten.

Ich heul auch immer wenn meine Kinder was aufführen o.ä. - schon immer also auch, als ich noch kerngesund war. Die Kids kenne das schon 'jetzt heult die Mama wieder' (wie peinlich). Manchmal haben sie vorher gewarnt 'aber nicht dass du jetzt wieder heulst...

Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Aufenthalt in der Klinik, ein Laptop ging bei uns auch nicht.

Liebe Grüsse
Beate
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  #39  
Alt 08.04.2008, 23:16
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Eisbaer*1 Eisbaer*1 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Katrin,

für Deine 2. Anlauf wünsche ich Dir viel Glück. Vielleicht hat sich das Warten gelohnt und Du bekommst jetzt ein supadupa Zimmer!?

Alles Gute,

Anja.
__________________

Meine Mutter, 71 Jahre alt, hat diffus, großzellig, hochmalignes NHL der B-Zell-Reihe, mit Knochenbefall (Knochenauflösung), Stadium IV. Diagnose 24.10.2007.
Therapie nach dem GMALL-B-ALL/NHL 2002 Protokoll, 6 Blöcke.
Zwischenstaging 03.01.2008: Partielle Remission!!!
Remissionskontrolle am 05.03.2008: Komplette Remission!!!! Juhu!!!

Nach 6 Chemo-Blöcken: Abschlußuntersuchung am 07.05.2008 Ergebnis: Komplette Remission, Aufbau der angegriffenen Knochen! Geschafft!!

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  #40  
Alt 09.04.2008, 12:50
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Jetzt bin ich verwirrt
Ähm... Katinka oder Katrin?? Oder beides oder wie jetzt Gott wie peinlich, ich bin so doof.
Ich nenn Dich weiterhin Katinka, so wie es bei Deinem Nicknamen steht.
Liebe Grüße und großes Sorry, dass ich so blöd frage...
die Patty
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  #41  
Alt 10.04.2008, 19:35
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Meine liebe Katinka!
Ich weiss nicht, was Du im Moment machst, wie es Dir geht und ob alles gut gelaufen ist, aber meine Gedanken waren den ganzen Tag bei dir. Sie sind es immer noch!!
Meine Chemo ging den ganzen Tag lang, ich bin seit Kurzem wieder zu Hause (17.30 Uhr). Es ist schon heftig, hatte das so stark nicht mehr in Erinnerung, wohl verdrängt. Zudem kam natürlich noch dieser Prof. und meinte mir auf den Nerv gehen zu müssen, aber ich bin ihn dann doch glücklicherweise durch meine "charmant-ignorante" Art wieder losgeworden.
Liebe Kati, ich hoffe, es geht Dir einigermaßen gut, meine Gedanken sind bei dir!!
Liebe Grüße,
deine Patty
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  #42  
Alt 10.04.2008, 20:39
Katinka 59 Katinka 59 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Hallo,
lieben Dank für Eur Wünsche und Zeilen.
Dies war nun der zweite Streich und der Tragödie 3. Teil folgt eventuell in der nächsten Woche.
Bin wieder unverrichteter Dinge (fast) nach Hause.
Ich habe mich so erregt , dass ich jetzt noch kaum die Worte wählen kann.

Ich schreibe morgen ausführlicher. Bin gerade nur froh in der heimischen Badewanne entspannt zu haben und in mein Bett zu fallen, denn in der Nacht habe ich fast nicht geschlafen.

Herzlich grüßt Euch alle Katinka ( bürgerlich: Katrin)

Werdet oder bleibt gesund und genießt das Leben in jeder Stunde.
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  #43  
Alt 10.04.2008, 21:18
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Oh Katinka,
was ist passiert?? Das klingt ja gar nicht gut. Erhol Dich die Nacht gut, hoffentlich kannst Du schlafen... und wenn Du dann meinst in der Lage zu sein, etwas mehr zu schreiben, dann machs einfach. Ich mach mir Sorgen um Dich, meine Liebe...
Ich bete für Dich heute Abend!
Deine Patty
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  #44  
Alt 10.04.2008, 21:42
Mirijam Mirijam ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Liebe Katinka,

das ist ja echt Wahnsinn, was die mit dir machen. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass wieder irgendwas mit dem Gerät war, oder dass es andere äußere Umstände waren, die die Untersuchung wieder zunichte gemacht haben.

Ruh dich jetzt mal aus, ich denke auch ganz sehr an dich.

Liebe Grüße! Mirijam
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  #45  
Alt 11.04.2008, 12:36
Katinka 59 Katinka 59 ist offline
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Standard AW: Wie bemerkt man ein Rezidiv? (Hodgkin)

Guten Morgen liebe Mitleser und besonders Patty und Mirijam,
nachdem ich in der Nacht ganz gut meine Defizite aufgeholt habe, sieht der Morgen etwas besser aus und ich kann ohne Groll und Wut die beiden letzten Tage schildern.

Ich bin also zum zweiten Mal am Mittwoch ins Krankenhaus eingerückt.
Ich bekam das gleiche Bett, aber zwei andere Zimmernachbarinnen, die gesprächiger waren und auch das Zimmer war nicht so kalt.
Mit meiner direkten Nachbarin kam ich gleich in Gespräch und so waren zum Glück andere Gedanken vorherrschend.

Am späten Nachmittag kam dann die Ärztin ins Zimmer und ich musste meine gesamte Krankengeschichte erzählen. Ich fand das den anderen gegenüber sehr unangenehm. Jeder hat mit seiner Geschichte selbst zu tun und muss so unfreiwillig eine andere ertragen. Beiden konnten auch nicht aus dem Zimmer gehen (Tropf)

Die Ärztin war nett und erklärte mir das Vorgehen, legte mir einen Zugang in die Hand und zapfte Unmengen Blut ab.
Der Termin für die Punktion solle am Vormittag sein, genauer konnte sie sich nicht festlegen wegen der eventuellen Notfälle.
Ich müsse wegen meines Diabetes zur Spülung der Nieren einen Wassertropf bekommen und sonst gäbe es nichts Weiteres zu besprechen.

Ich versuchte mir die Zeit zu vertreiben, die Flexüle in der Hand schmerzte mächtig. Erst ging ich mit meiner Zimmernachbarin und dann mit meinem Mann spazieren.

Beim Abendbrot kam die Ärztin und sagte, dass bei meinem CT kein Kontrastmittel eingesetzt wird, weil es Jod enthält und falls die Lymphknoten Metastasen des Schilddrüsenkrebs seien, könnte dann keine Radiojodtherapie gemacht werden, was das Mittel der Wahl gegen diese sei.
(Die Wahrscheinlichkeit, dass es Metastasen des Schilddrüsenkrebses sei geht gegen Null, weil der verlässliche Tumorwert immer erst ansteigt und dann erst nach einer Weile Metastasen darstellbar sind. Meiner ist seit langem unverändert.)

Gegen 20 Uhr kam eine Schwester und wollte mir den Wasserspültropf anlegen. Ich erwähnte, dass die Ärztin die Kontrastmittelgabe zurückgezogen hätte und damit auch der Tropf unnötig sei.
Die Schwester konnte nun auch nur sagen, dass es verordnet sei und sie ihn deshalb anschließen müsse.
Ich ging davon aus, dass nach 1 1/2 h die Sache erledigt sei und fragte so beiläufig, wie lange er denn liefe, worauf sie antwortete:; Der erste bis bis ca drei Uhr und der zweite dann bis zum Morgen.
Mein Puls war schon den gesamten Tag hoch, aber die Aussicht die Nacht mit einem Tropf zu verbringen jagte Puls und Blutdruck mächtig in die Höhe. Ich habe dafür ja Medikamente für den „Notfall“, durfte die aber nicht nehmen. Es wurde ein EKG geschrieben und mir dann eine Tablette
zum Schlafen gegeben. (Faustan, meine Diazepamtropfen durfte ich nicht nehmen)

Mein Puls änderte sich nicht und ich musste mit dem Ständer aller ½ h ein ordentlichen Weg über den Flur, denn die nächsten beiden Toiletten durften wir ja nicht benutzen.

Nach einer Stunde kam die Ärztin, die die Faustan- Tablette angeordnet hatte und sagte, dass sie in 1- 2 Stunden noch mal ein EKG schreiben würde und Blut abnehmen würde.
Ich sagte, dass ich auch mal schlafen wolle, darauf antwortete dannn die Ärztin, sie auch.
Als sie dann kam und dass Blut abgenommen hatte, sollte ich mich für’s EKG entspannen und dann blubberte dass Blut aus der Abnehmstelle. Ich hätte schreien könne vor Wut, aber mit mir waren ja noch zwei Damen im Zimmer, die so schon genug gestört wurden. Warum sie das Blut abgenommen haben und ob das EKG in Ordnung wäre, sagten sie mir nicht.
Ich habe immer Mal so ½ gedruselt, denn das Herz pochte immer noch stark.

Am Morgen durfte ich nichts essen und wartet, dass mir das Hemdchen brächte und es los ginge.
Stattdessen kam wieder ein anderer Doc und sagte, dass die Radiologen noch einmal beraten hätten und eine CT-Punktion ohne Kontrastmittel nicht möglich sei.
Ich war .......
Zum Glück war ich noch geistesgegenwärtig und fragte, ob ich denn dann den Tropf noch bräuchte und ob er denn notwendig gewesen sei, wenn gestern schon feststand, dass kein Kontrastmittel möglich sei.
Er antwortete: „ Das war doch nur Wasser und hat nicht geschadet“
Ich konnte nur antworten, dass er meine Nachtruhe extrem gestört hat.
Als er mir dann den MRT- Zettel brachte zum Unterschreiben, fragte ich, ob ich nun was essen könne?
Er sagte: „Ja, da haben Sie Recht . Ein kleines Frühstück ist möglich, denn eventuell noch MRT- unterstützt punktiert.“
Als dann die Visite kam, sagte die Oberärztin, wieder eine Neue, dass sie von einer möglichen Radiojodtherapie nichts wusste. Herr Dr. Günther hätte dazu nichts gesagt und deshalb dieses Hickhack entstanden sei.

Ich erfuhr, dass nur das normale MRT gemacht würde und dann entschieden würde, ob und wann die Punktion möglich sei.

Mein Puls war den ganzen Tag sehr hoch und ich dachte zu zerspringen.
Die Schwestern waren sehr liebevoll und eine gestattete mir auch meine Diazepam- Tropfen zu nehmen, weil kein Arzt verfügbar sei.
Gegen 16 Uhr kam dann die Schwester und drückte mir meine Akte in die Hand und eine Tablette und schickte mich allein in die Radiologie.

Die Untersuchung war einfacher, als ich es mir mit meiner Angststörung vorgestellt hatte.

Der Chefarzt sollte dann entscheiden, ob und wann die Lymphknoten am Leberhilus punktiert werden könnten.
Er sagte mir, dass er die Bilder erst in Ruhe ansehen wolle und dann entscheiden würde, ob sie punktiert werden könnten.
Auf den ersten Blick seien sie aber zu klein und es lägen zu viele Gefäße in der Nähe. Außerdem ist neben dem Risiko bei der Punktion auch zu bedenken, dass zu wenig verwertbares Material entnommen werden kann,
und damit eine OP eines weiteren Lymphknoten notwendig machen würde. Das würde dann ja auch 2x 10 Tage Warten bedeuten.
Er würde dann alles weitere mit der Oberärztin besprechen.
Da er heute nur kurz in der Klinik sei, wäre eine Punktion vor dem Wochenende nicht möglich.
Ich bin also schnell auf die Station und habe mir die Flexüle ziehen lassen
(die Stelle war dick und blau) und habe meine Sachen gepackt.
Mein Mann und mein Sohn wollten mich eigentlich nur besuchen und konnten mich nun mit nach Hause nehmen. Schon als wir im nächsten Café saßen normalisierte sich mein Puls und ich war glücklich.
Inzwischen bin zwittrig in meinen Gefühlen.
Wann geht es weiter? Womit geht es weiter.
Heute habe ich meinen Onkologen angerufen und ihm die Geschichte erzählt. Er antwortete: Was erwarten sie jetzt von mir? Sie haben genau geschildert, wie es weiter gehen wird. Wenn es Metastasen des Schilddrüsenkarzinoms sind, dann wachsen die extrem langsam, wenn es ein Morbus Hodgkin ist, dann drängt auch die Zeit nicht und wenn es Metastasen vom Melanom sind, dann haben sowieso keine Chancen.

Ich habe jetzt einen langen Roman geschrieben, weil ich total verunsichert bin, ob ich das alles zu verbissen sehe und der Weg normal ist?
Auch wie Ärzte mit einem umgehen und dass man im Krankenhaus ständig neue Ärzte hat, die sich um einen kümmern und der eine die Entscheidungen des anderen nicht erklären kann.
Auch dass die einzelnen Abteilungen aus meiner Sicht so schlecht zusammenarbeiten und fachliche krankheitsspezifische Besonderheiten eines Patienten nicht austauschen. Habt ihr auch solche Schmerzen, wenn die Flexüle liegt?
Habt ihr da Tipps?

Bitte helft mir und schreibt, ob ihr ähnliche Erfahrungen in Diagnose oder Therapie gemacht habt.
Ich zweifle gerade sehr an der Welt und weiß nicht, was richtig und falsch ist.

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