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  #61  
Alt 13.04.2008, 13:58
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Marita C. Marita C. ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Blümchen,
es ist so schön,das du mit deiner Mutter darüber reden kannst.Auch ich habe mit meinem Mann darüber geredet,was alles passieren kann.Mein Mann vergisst seinen Krebs,indem er arbeitet im Garten.Bin ja froh,das wir das Wetter dafür haben im Moment.
Ich wünsche euch alles erdenklich gute und drück euch in Gedanken.
Einen schönen erholsamen Sonntag.

Liebe Grüße Marita
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  #62  
Alt 13.04.2008, 23:00
Lissi 2 Lissi 2 ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo liebes Blümchen,
ich muss Dir einen großes Kompliment machen,finde das ganz toll das Du das Gespräch mit Deiner Ma für uns alle dargestellt hast.Ich hoffe mit Dir,das es vielen Mut macht.Wir alle,die Angehörige sind,sehen höchst wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisberges,für den Betroffenen ist es aber der ganze Berg.Wir können nur zur Seite stehen,mit Liebe,Respekt,Vertrauen,Geduld und Ehrlichkeit.
Es ist sicher bitter von seiner Ma(oder Partner) zu hören"dann ist es halt vorbei",aber gleichzeitig zeigt sie Dir ihre ganze Liebe und setzt all ihr Vertrauen in Dich das Du dafür Sorge tragen wirst,das sie keine Atemnot und Schmerzen ertragen muß.Es ist eine große Aufgabe,aber sie weiß das Du sie bewältigen kannst. Ihr könnt beide aufeinander stolz sein.

Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart,lass es ruhig angehen,Du weißt ja die Dinge die kommen können wir nicht ändern aber wir können lernen mit ihnen umzugehen.

LG Lissi
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  #63  
Alt 14.04.2008, 22:48
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Blume68 Blume68 ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hmmm...hallo Lissi!...

du machst mich verlegen...

weisst du...du schreibst, es wäre vielleicht "bitter, das zu hören" gewesen...ja und nein.
Ich war so dankbar dafür, dass wir dieses Gespräch führen konnten, dass ich es nicht mal als "bitter" empfinden konnte, was sie sagte. Sie klang auch eben gar nicht "verbittert". Es war eher fast so, im Gegenteil, als wäre dieser Satz für uns eine Erleichtung - in der Hinsicht, dass wir uns nichts schönreden oder vormachen wollen; dass wir quasi der Gefahr ins Auge sehen können, aber eben doch ALLES tun wollen, um das Beste aus dieser Situation herauszuholen. Und das heisst auch: alles dafür tun, dass auch, vielleicht und doch, eine Besserung möglich ist! Manchmal tritt ja auch gerade das ein, womit wir nicht (mehr) rechnen.

Ihres Vertrauens bin ich mir bewusst, und manchmal, das geb ich zu, drückt das auch ganz schön...es vermittelt mir umso mehr das Gefühl, für sie DA sein zu wollen, um das alles zu schaffen. Und ob das immer so geht...das macht mir viel Angst, dass das vielleicht nicht immer so geht...ich kann mich nur bemühen.

Dir und deinem Mann wünsche ich eine erholsame, ruhige Nacht!

Alles liebe
vom Blümchen
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  #64  
Alt 14.04.2008, 23:41
Lissi 2 Lissi 2 ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Blümchen,
bitter war vielleicht nicht das richtige Wort,besser wäre gewesen:hart.aber ich glaube Du verstehst schon was ich meine.
Blümchen,wir alle können uns "nur"bemühen diese schwere Aufgabe mit unseren Lieben zusammen zubewältigen,aber ich glaube fest daran das Du es schaffst

Eine gute Nacht und viel Kraft

LG Lissi
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  #65  
Alt 15.04.2008, 10:13
didi-mei didi-mei ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Blümchen, hallo Lissi,

solche Gespräche konnte ich - Gott sei dank - auch schon mit meiner Mutter führen. Ich bewundere sie unendlich. Sie redet sowas von offen. Trotz ihrer 69 Jahre meint sie ihr Leben gehabt zu haben und das das schon ok sei. Wow. Sie hat nach dem Tod meines Bruders und meines Papas auch oft gefragt, was sie denn noch alleine auf der Welt soll und dass sie manchmal den "Knopf zum ausschalten" sucht. Ich habe ihr dann immer gesagt, dass ich sie ja brauche, aber gegen die alltägliche Einsamkeit kann ich eben auch nichts tun. Aber im Moment akzeptiert sie das so wie es ist. Klar Tränen sind dabei, denn das will ja keiner, aber im großen und Ganzen ist da "Abfinden" zu spüren. Sie hat aber auch Angst vor Qualen u.ä. Besonders möchte sie mir nicht zur Last werden, denn ich hab ja gar niemanden mehr. Sie möchte wenns soweit ist bitte schnell weg sein, wie sie immer sagt.
Und wisst Ihr was schön ist, sie meint sie schaut mir dann zu von oben und gibt Zeichen in Form von Blitzen u.ä. wenn ich nicht folge Ist sie nicht süß ?
Mensch, sie wird mir fehlen - sorry Kloß im Hals....

Didi
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  #66  
Alt 15.04.2008, 12:02
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo an Euch alle

ich habe die letzten Tage stumm Eure Beiträge verfolgt. Im Grunde verhält es sich bei meiner Mom genauso, ich hadere nur mit Ihrem Alter, sie wird in diesem Jahr 50.

Aber wenn ich mir das so durchlese und den Kloß, von dem hier gesprochen wurde manchmal immer dicker und dicker werden spüre, dann geht mir vor allem durch den Kopf mein Gott, was für taffe Menschen.

Ich glaube, unsere Mütter und Väter sind schon unglaublich stark. Wahnsinn. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen damit umzugehen dass jemand meine Zeit zählt. Und dann soviel Besonnenheit dabei, Sorge um die Nächsten, Stolz und Haltung.

Ich denke an Euch
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  #67  
Alt 15.04.2008, 15:02
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Blume68 Blume68 ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Bianca,

...bin jetzt ein bischen begriffsstutzig, glaub ich...

"...das jemand meine Zeit zählt...und soviel Besonnenheit dabei..."...

...wer wem jetzt?

Wie auch immer - 50 - damit würde ich auch hadern...

Ach mensch, Bianca, ich drück dich einfach mal dolle!

Alles Liebe
vom Blümchen
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  #68  
Alt 15.04.2008, 15:08
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Blümchen,

hmmm - habe wohl nicht die richtigen Worte gefunden für das was ich Dir sagen wollte. Ich meinte, dass ich es bewundernswert finde, wie unsere Angehörigen mit ihrer Diagnose umgehen. Normalerweise sieht man ja dem eigenen Ende nicht so sehr ins Auge. Man bekommt normalerweise nicht ständig vor die Nase gehalten dass man eine Krankheit hat, deren Verlauf tödlich enden kann.

Das meinte ich. Dass ich nicht glaube, dass ich nach Außen soviel Besonnenheit ausstrahlen könnte - obwohl mir klar wäre dass ich so krank bin. Versteh mich nicht falsch, wir alle kämpfen. Aber man hat doch selten den Feind so klar vor Augen.

Ich bewundere einfach dass meine Ma so selten traurig wirkt, so selten zornig, so selten verzweifelt. Das sie so "besonnen" damit umgeht.

Ich hoffe, jetzt wars besser ...
Viele liebe Grüße an Dich und ein dicker Drücker
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  #69  
Alt 15.04.2008, 16:31
didi-mei didi-mei ist offline
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Standard AW: Meine Mutter auch - ich brauche bitte eure Hilfe!

Hallo Bianca,

genau das versuche ich auch immer auszudrücken.
Ich als Angehörige bin schon wütend und hadernd mit dem Schicksal, aber wenn ich Betroffene wäre, wüsste ich gleich gar nicht wie ich reagiere.
Ich bewundere auch die recht gute Laune, Späße oder kleinen Freuden, die meine Mama an den Tag legt (freilich auch um mich zu schützen, ich weiß nicht wie es aussieht wenn ich die Tür zu mache und wieder fahren muss).

Einen Sonnenstrahl an Alle !
Didi
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  #70  
Alt 15.04.2008, 16:42
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Blume68 Blume68 ist offline
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Hallo Bibi und Didi,

hab es einfach nicht geschnackelt - werde auch langsam älter.

Eigentlich war es ganz verständlich -ich hab nur
manchmal mittlerweile ein Brett vorm Kopf.

Ich denke, wenn wir selbst betroffen wären,
dann würden wir auch MAL hadern, mal wütend
sein, mal sehr traurig, und mal den Möglichkeiten tapfer ins Auge blicken.
Ich schrieb, glaub ich, auch: ich weiss nicht, wie lange diese Art "Besonnenheit" bei meiner Ma
anhält. Das kann sich auch wieder ändern.

Es KANN auch sein, dass sie AUCH mir zuliebe
besonnener reagiert hat, als ihr zumute war.
Ausserdem fühlte sie sich zu dem Zeitpunkt
einigermassen "stark" und gut.

Und so mag es auch sein, dass deine Ma auf Dich, Bibi, weniger wütend wirkt. (ob immer, vermag ich nicht zu sagen, kenne sie ja nicht, und vielleicht IST sie ja auch sehr in sich ruhend.)

Alles liebe für alle hier!!
vom Blümchen
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  #71  
Alt 16.04.2008, 22:44
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Blume68 Blume68 ist offline
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Hallo zusammen,

komme eben von meiner Mutti. Wir hatten viele Themen...u.a. das Staging, das vor der nächsten (3.) Chemo gemacht wird. Sie hat ein bischen Sorge, dass man ihr sagt, die Chemo schlüge nicht an - und es könnte nichts mehr gemacht werden. Jaja, trotz aller Offenheit für das Thema "was kommt danach".

Ich habe eine Frage.

Wie wahrscheinlich ist es (mal abgesehen von den Befunden, ich weiss, genaues kann mir niemand sagen), dass man umschwenkt auf andere mögliche Chemo-Zusammensetzungen? Hat damit jemand Erfahrung? Ich meine - sie bekommt ja die "Standard"-Chemo, Carboplatin/Etoposid.
Im vorläufigen (Pausen-)Zwischenbefund stand:
"...Staging (DT-Thorax/Oberbauch/Sono-Abdomen/Labor), die Chemo kann dann ggfs. am 30.04. fortgesetzt werden."

Gegebenenfalls?

Natürlich muss ich die Ärzte drauf ansprechen, ich weiss.
Aber es gibt doch noch andere Chemo-Mittel, oder? Kann man darauf "bestehen", dass noch etwas anderes probiert wird? Oder müsste man sich damit abfinden, wenn gesagt würde, es hilft nichts...?

ratlose Grüsse
vom Blümchen
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  #72  
Alt 17.04.2008, 08:08
didi-mei didi-mei ist offline
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Hallo Blümchen,

also das "ggf" bezieht sich lediglich auf andere Eventualitäten während der Chemo-Pause. Schlechtes Blutbild, zu häufiges Erbrechen oder auch Durchfall oder Unverträglichkeiten (Ausschlag etc.). Da habe ich schon gefragt. Keine Sorge. Die können nur nicht schreiben "sie wird sicher fortgesetzt" - das geht bei Krankheiten nicht.
Bei meiner Ma hat man vor dem 2. Mal Chemo (auch Carboplatin / Etoposid) bereits ein Röntgenbild zur Größenkontrolle gefertigt. Darauf war eine leichte Reduktion erkennbar. Hat man das bei Euch nicht gemacht ? Dann kannst Du den Arzt gern darauf ansprechen und ihm ruhig sagen, dass es Deiner MUtter helfen würde, wenn sie kleine bildliche ERfolge sehen könnte. Selbst auf verschwommenen Röntgenbildern konnte ich als Nichtmediziner gut was sehen und Mama hats geholfen (man muss seinen Feind sehen um kämpfen zu können).
Ich habe noch von kaum Fällen gehört, wo Carbo /Eto als erstes gar nichts bringt. Vielleicht keine Komplett-Remission aber zurückdrängen oder eínschläfern von dem Biest geht immer. Ich würde anfangs noch nicht so viel experimentieren, weil "Kurt" ja lernt und das nimmt Euch Möglichkeiten für später, wenns vielleicht dringender ist.

Wie geht es Deiner Ma sonst ? Hat sie starke Nebenwirkungen derzeit ?

Schöne Grüße auch von meiner Mama.
Claudi
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  #73  
Alt 17.04.2008, 08:11
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Besser könnte ich es auch nicht sagen.
Kann nur ganz laut "GENAU" rufen.
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  #74  
Alt 18.04.2008, 12:17
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Blume68 Blume68 ist offline
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hallo ihr lieben - und DANKE!!

@ didi: im Moment erstmal vorrangige Beschwerden: Müdigkeit ohne
Ende, und eben keine Haare mehr. Leider hat sie starke Ödeme in den Beinen bekommen - ihr Herz ist untersucht worden, und die rechte Klappe schliesst irgendwie nicht mehr ganz...das Herz hat die Leistung nicht mehr so, daher soll es kommen...aber operieren wäre noch nicht nötig, meinten die Ärzte. Bisher verabreichte Entwässerungstabletten und -infusionen haben nur wenig Wirkung gezeigt.

Ich hab ihr letztens gesagt, wenn es erstmal (!) dabei bliebe, solle sie die Chemo bitte trotzdem nicht abbrechen - solange die Nebenwirkungen noch so begrenzt sind. Wir sind gespannt auf das Staging...

Heute ist wieder so ein Auf-und-Ab-Tag.
Das gute: ich hab eben mit einem meiner Chefs gesprochen, ihm erklärt, warum ich nicht wie sonst öfter Stunden dranhänge, wenn viel zu tun ist, sondern öfter pünktlich gehen muss. Und gefragt, ob, wenn es gar nicht anders mehr geht, ich unbezahlten Urlaub bekäme...? Ich hasse es, wenn mir dabei die Tränen in den Augen stehn - aber ich krieg´s einfach nicht anders hin - manno! Er meinte, irgendwie bekämen wir das schon hin - die Kollegen seien doch im Thema...? Und unterstützten mich...?
Ich habe gesagt: ja, und ja. (von letzterem lasse ich mich, wenn´s hart auf hart kommt, überraschen...ich glaub´s erst, wenn ich´s sehe...aber diesmal ich werde stur sein!).
Ich war SO erleichtert, es ihm wenigstens gesagt zu haben!
Wie es de facto dann geht, müssen wir abwarten.

Das weniger gute: Mutti ist heute gar nicht gut drauf - und ich kann erst nach dem Dienst abends hin. Sie klagt über Magenschmerzen, ihr sei "kodderig". Sie will aber partout nicht zum Hausarzt!
Ich frag mich in solchen Momenten: soll ich sie hin"scheuchen", oder soll ich abwarten? Ist schliesslich Freitag...aber ich vertraue mal drauf, dass es einfach von den vielen Tabletten kommt, die sie mittlerweile nehmen muss...eine ganze DIN-A4-Seite lang!

Also bin ich heute abend wieder bei ihr, und hoffe, ich kann sie etwas aufbauen...

Ich wünsche allen hier einen schönen Freitag abend, mit viel Enspannung - und uns allen etwas höhere Temperaturen!!

alles liebe
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  #75  
Alt 18.04.2008, 12:38
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Bianca-Alexandra Bianca-Alexandra ist offline
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Liebe Blume,

ich kann Dir leider nicht so lange schreiben weil ich mit der Arbeit schon jetzt schwer hinterherhinke.

Aber soviel möchte ich noch loswerden: Toll mit Deinem Chef, genau richtig so. Du musst Dir den Rücken frei halten!

Was Deine Mom angeht und das "Weigern" mit dem Arzt, meine Mutter ist genauso, kann ich auch verstehen. Der Magen kann sehr gut damit zusammenhängen dass sie soviele Medis bekommt. Eine DINA 4 Seite ???? Ach Du sch... Vielleicht kriegt sie 1/2 Stunde vor den Medis einen Trinkjoghurt oder Pudding runter? Dann kleidet es ein bißchen den Magen aus.

Aus Erfahrung kann ich Dir nur folgende Alarmsignale ausrichten, auf die Du achten solltest: Schmerzmedis verursachen leider oft Verstopfung, bitte unbedingt darauf achten, der Stuhlgang sollte nicht länger als 3 Tage auf sich warten lassen (Meine Mom stand kurz vor dem Durchbruch und musste in die Notaufnahme, anschließend 4 Tage KH mit Infusion, Abführmittel, Einlauf, dauernd Röntgen... Ganz schön viel Streß), je nachdem den Onko fragen, ob prophylaktisches Abführmittel angesagt ist (Bei meiner Mom hatte er vergessen darauf hinzuweisen!!!). Wenn sie zu wenig trinkt ist das auch förderlich für die Verstopfung.

Fieber. Bei Fieber nicht diskuttieren, sofort in KH. Bin aber nicht mehr 100% sicher bei welchem Wert. Bei 39° auf jeden Fall, ich persönlich würde schon ab 38°, je nach Befinden 38,5 im Auto sitzen. Und dann ohne Diskussion...

Bei allem anderen höre ich genauso wie Du auf das Gefühl meiner Mutter. Hab dann aber auch Angst dass sie sich zuviel Mühe gibt und meint das müsse man aushalten.

Ganz viele dicke Grüße und Kraftpakete !!!
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