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  #16  
Alt 23.08.2008, 01:50
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo Ihr Lieben,

heute muss ich noch mal mein Herz ausschuetten.
Hatte am Donnerstag wieder ein Streit gesprech mit meinem Vater, weil er das Wochenende zu sich nach Hause moechte und ihm immer wieder sagen das ich das zu gefaehrlich finde und er solle doch vernuenpftig sein aber das alles hat nicht geholfen.Habe dann nach lagem Redem gesagt ok dann geh aber er muss mich dreimal am Tag anrufen und mein Mann schaut auch nochbei ihm vorbei.
Irgendwie fuehl ich mich das er zu sich nach Hause will Traurig und Entaeucht koennt ihr das verstehen?Ich nicht so ganz.
Habe dann heute morgen mit einem Hospiz in verbindung gesetzt und mit ihr ueber das alles geredet, und Sie meinte dann zu mir das es moeglichkeiten gibt das mein Vater wieder in seine Wohnung kann.Sie meinte es gibt Pflegedienste und auch ein Hausnotruf und solange mein Vater noch alleine Leben koenne sollte man es ihm auch gestatten.Sie meinte auch weiter das wenn er dann merkt das das alles nicht geht kommt er von selber zurueck und er hat dann nicht mehr das gefuehl man laesst ihm seine meinung nicht mehr.
Habe sehr lange mit ihr gesprochen und bin zu dem endschluss gekommen das die Frau wirklich recht hat und ich es einfach probiere.Habe mich dann gleich mit der Krankenkasse in verbindung gesetzt und mit ihr alles gesprochen und die von der Krankkasse meinte das waere alles kein problem das waere alles machbar.Habe dann auch gleich mit einem Pflegedienst gesprochen und das ist auch schon alles geklaert.Dann hab ich mit der Stelle von dem Hausnotruf Telefon gesprochen und das einzige problem was wir haben ist mein Vater hat zu Hause kein Festnetxanschluss.Also hab ich mich dann sofort mit dem jobcenter in verbindung gesetzt und da warte ich wie immer auf einen Anruf aber ich habe mir vorgenommen am Montag da selber hinzugehen und das zu klaeren.

Habe mich dann am Nachmittag mit meinem Vater und einen Freund von uns zusammen gesetzt und habe ihm erzaehlt das es die moeglichkeit gibt das er nach Hause kann.Soll ich euch mal was sagen, mein Vater hat sich so darueber gefreut wie ein kleines Kind.Und da ist mir richtig klar geworden das es die Richtige endscheidung war.Er musste mir versprechen das wenn er merkt das er das nicht alleine schaft daheim das er zu mir zuruck kommt oder ins Krankhaus geht und ins Krankhaus will er auf keiinen fall.

Ich kann mir vorstellen das vielleicht manche das nicht verstehen das ich ihn alleine in der wohnung lasse aber ich hatte die bedenken auch glaubt mir das,
Aber ist es nicht meine pflicht auch dafuer zu sorgen das sich mein Vater wohlfuehlt und das er so lange es geht seine Zeit noch geniessen kann.
Ihr haetten ihn mal sehen sollen nachdem wir darueber geredet haben er war so erleichtert und ich habe gemerkt das es sein Seeligster wunsch war.
Habemeine Vater schon lange nicht mehr so Gluecklich gesehen.
Ich werdemich auch weiterhin um meinen Vater kuemmer aber gebe mir auch noch etwas fuer mich so das ich viel Kraft tannken kann fuer die zeit wenn er dann wieder bei uns ist.Was auf jeden fall eintretten wird.

Ich schwanke auch noch etwas aber meine Herz sagt es ist richtig was ich machen und mein Kopf sagt obdas gut geht?Angst werde ich immer haben wenn er nicht bei mir ist aber ich musses fuer meinen Vater tun.

Viele Liebe Gruesse Marion
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  #17  
Alt 27.08.2008, 22:26
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo zusammen,



es hat sich alles erledigt, mein Vater wird bei uns zu Hause bleiben.
Den er faengt total an Durch einander zu werden.Er ist nur noch am Kaufen und kauft alles doppelt und dreifach.Und so kann ich ihn nicht alleine nach Hause
lassen.Er ist zwar sehr Enttaeucht aber es gehtnicht anderst.
Er will was sagen und er weiss einfach das wort nicht mehr.

Er hat auch total seine Haare verloren und sein Gesicht sieht aus wie ein Mondgesicht ich finde das erschreckend, kommt bestimmt von den Bestrahlungen und das Codison was er leider jeden Tag nehmen muss.

Lieben Gruss Marion
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Geändert von Marion2008 (28.08.2008 um 01:47 Uhr) Grund: war fehler drin
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  #18  
Alt 16.09.2008, 03:02
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo,

ich muss einfach mal meine gedanken freien lauf lassen.

Heute hat mein Vater seine letzte Bestrahlung gehabt, und ich wollte sowieso mit da ich ja abklären wollte wie es jetzt weiter geht.
Mein Vater war das Wocheende wieder bei sich in der Wohnung und er ist jeden Tag zu meinem Mann auf die Arbeit und es ging ihm auch soweit gut also nichts das man hätte sagen können da stimmt was nicht.
Habe dann meinem Mann heute auf der Arbeit angerufen und ihm gesagt er sollte dochmeinem Vater sagen das er um 15 Uhr bei mir zu Hause sein sollte da wir zusammen zur Bestrahlungen gehen.Mein Mann ist dann zu Ihm nach Hause und er rief mich an das mein Vater nicht alleine zu mir könne da es ihmnicht gut ging. Habe dann dem Fahrdienst gesagt er möge doch bitte meinen Vater zuhause beisich abholen und mich dann bitte mitehmen. War auch alles kein problem. Nur wie der Fahrdienst meinen Vater abholen wollte hat er die Tür nicht aufgemacht und nicht reagiert.Also wurde ich angerufen und da hab ich sofort meinen Mann angerufen das er nach meinem Vater schaut und er stand im Zimmer und wuste eigendlich gar nicht wo oder was er wollte. Das weiss ich nur aus erzählungen da ich ja nicht da war.
Der Fahrdienst hat dann mein Vater mitgenommen und sie fuhren zu mir und da sagte mir der fahrer noch das er heute sehr schlecht auf den Beinen wäre.
Wir mussten ihn beide stützen und er ist ganz langsam gelaufen was echt nicht normal war. Ich bin dann runter zur bestrahlung mit meinem Vater und hab sofort nach einem Arzt verlangt und ihm gesagt das was mit meinem Vater nicht stimmen würde. Eine sehr junge Ärztin kam auch und mein Vater sagte dann nur das er nochkeine Medikamente heute genommen hätte und darauf sagte ich zur der Ärztin das das doch nicht normal ist wenn er einmal nicht die Medikamente nimmt das es ihm so schlecht geht aber sie meinte ja das könnte sein. Sie gab ihm dann sofort 2 Cordison Tabletten und er nahm sie auch ein mein Vater. Er bekam dann noch die letzte Bestrahlung und wir sind dann zu mir nach Hause.
Da habe ich ihn dann gleich ausgezogen und ihn hingelegt da er sehr müde war. 3 Stunden später ging es meinem Vater immer schlechter so das ich dann den Hausarzt angerufen habe und er meinte ich sollte den NOtdienst anrufen was ich auch gemacht habe und habe dann alles erklärt. Die Dame am Telefon meinte dann das das sehr lange dauern könnte und man sollte doch lieber den Rettungsdienst anrufen was sie dann auch gemacht hat.
Die kamen dann und meinten sie könnten ihn zwar mitnehemen aber er würde morgen bestimmt wieder heim kommen also sagte ich dann dannsollte er gleich daheim bei mir bleiben. Da mein Vater Diabetiker ist und ich keine Ahnung mit den spritzen habe sollte dann doch noch mal der Notarzt nach meinem Vater schauen da der Zucker sehr hoch war.Eine Stunde später kam dann auch der Notarzt und da ging es meinem Vater schlechter und er fing an zu Brechen und bekam schlecht Luft. Da sagte der Notarzt er sollte lieber in ein Krankenhaus.Also hab ich für meinen Vater alles zusammen gepackt und wir fuhren ins KH da wurde sofort ein CT gemacht. Und es wurde festgestellt das der Tumor gewachsen ist und er muss auf jeden fall da bleiben. Die Ärztin meinte ich sollte doch noch warten bis er auf die Station käm was ich aucha gemacht habe. Eine Schwester fuhr dann mein Vater auf die Station und meinte zu der Krankenschwester auf der Station das mein Vater im Endstadium wäre, ich horchte sofort auf und frage dann auch sofort was das heißen würde im Endstadium, die Schwester meinte dann nur das der Tumor ja sehr weit fortgeschritten wäre. Was ich nur nicht aus dem Kopf bekomme ist das er im Endstadium sein soll und keiner sagt es mir.Für mich heißt es das er sehr bald stirbt. Mennoich bekomme dasnicht aus dem Kopf raus dieses eine Wort. Das läßt mir keine Ruhe. Ihm ging es doch die ganze zeit soweit gut er konnte noch alles machen. Das kann doch nicht sein das es jetzt so schnell gehen soll.

Marion
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  #19  
Alt 16.09.2008, 17:04
teich1 teich1 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Liebe Marion,

es ist erschreckend und unglaublich zugleich, aber leider muss ich Dir sagen:"Ja es kann sein, dass es am Ende ganz schnell geht". Mein Papa war am 23. Mai noch mit uns an seinem Fischteich zum grillen, wenn auch schon im Rollstuhl und er nicht mehr viel gesagt hat, aber er konnte noch selber z.B. selber essen.

Eine Woche später konnte er schon nichts mehr. Nicht mehr aufstehen, nicht mehr auf den Toilettenstuhl, nicht mehr essen. So schnell, so unfassbar.
Es ging ihm sehr schlecht. Es ging ihm so schlecht - das war ca. eine Woche bevor er gestorben ist -, dass wir regelrecht darum gebeten haben: "Lieber Gott lass ihn sterben." Wir konnten nicht mehr helfen und nicht mehr länger das Leid mit ansehen. Das Schlimmste ist, er konnte nichts mehr, hat einen aber bis zuletzt immer ganz intensiv angesehen und ganz intensiv die Hand gedrückt. Es war unerträglich.

Wenn die Ärzte von Endstadium sprechen und davon, dass der Tumor gewachsen ist, dann bedeutet das vermutlich, dass sie den Tumor nicht mehr in den Griff bekommen können. Aber normalerweise können die es konkreter sagen. Mitte April sagte man zu uns, dass es mein Papa keine fünf Monate mehr leben würde; es war sogar weniger, viel weniger.

Gibt noch nicht die Hoffnung auf, aber versuche auch nicht, den Gedanken an den Tod zu verdrängen. Es ist zwar unvorstellbar und man will es nicht, aber wenn es am Ende die Erlösung für Deinen Papa ist, wenn es ihm nur noch schlecht geht (und damit meine richtig schlecht), dann muss man ihm zuliebe auch loslassen können....

Es fällt schwer, sehr schwer und ich selber kann bis heute nicht glauben, das das alles wirklich passiert ist, aber wie gesagt, frage immer bei den Ärzten nach, was sie damit sagen wollen oder meinen. Es reicht wenn Du Dich um Deinen Papa sorgen musst, da schwirrt Dir schon genug im Kopf herum...
__________________

In liebevoller Erinnerung
(Foto 17.09.07)
Manfred 10.07.45-07.06.08


Leise kam das Leid zu dir, trat an deine Seite,
schaute still und ernst dich an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es deine Hand, ist mit dir geschritten,
ließ dich niemlas wieder los, du hast viel gelitten.
Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel,
und uns war´s, als wüchsen still deiner Seele Flügel.


**
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  #20  
Alt 18.09.2008, 02:12
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo Teich,

danke fuer deine lieben worte.
Ich weiss das ich mit dem schlimmsten rechnen muss.
Ich bin so unsicher zur zeit den, ich war heute im Krankenhaus und wollte mit einem Arzt sprechen da mein Vater ja Diabetiker ist und wenn er wieder mal probleme hat muss ihn ja einer spritzen und das wollte ich heute mit dem Arzt mal besprechen aber leider war er nicht da.Naja ich dachte dann kann ich das vielleicht morgen machen.
Heute Abend wurde ich dann angerufen und da wurde mir gesagt das mein Vater morgen um 9 abgeholt werden soll. Und eigendlich weiß ich gar nichts
den genaure auskunft hat man mir bis jetzt noch gar nicht gegeben. Muss morgen schauen das ich noch einen Arzt erwische. Und ich muss ganz ehrlich sagen ich habe fürchterliche Angst meinen Vater morgen wieder zu Hause zu haben, ich weiss aber nicht warum ich diese Angst habe.

Marion
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  #21  
Alt 18.09.2008, 10:34
Ela4811 Ela4811 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Liebe Marion,

ich kann dich verstehen. Aber hole dir Hilfe, vielleicht ein Pflegedienst, der dich unterstützt. Du bist nicht alleine...

Ich verstehe die Klinik nicht. Als Mama in der Klinik war und wir nicht mehr weiter wußten, durfte Mama auf die Palliativstation bis wir sie nach Hause geholt hatten. Sie kam erst raus, nachdem das Pflegebett etc da war und auch der Pflegedienst verständigt wurde, dass er täglich mehrmals vorbei schauen muss.
Wir hatten da großes Glück...

Denk an dich und nimm dich in den Arm

Ela
__________________
Mam
* 18.06.1949 + 08.01.2008

Wenn wir Dir auch die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz;
Dich leiden sehen und nicht helfen können,
das war unser größter Schmerz.

Ich werde Dich ewig lieben!!!
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  #22  
Alt 18.09.2008, 23:46
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo Ela,

bin dann heute morgen ins Krankenhaus gefahren und habe für meinen Vater Kleidung mitgenommen da er ja mit Schlafanzug ins KH gekommen ist.
Und habe dann zu meinem Mann gesagt er soll zu Nevzat gehen und ihm helfen sich anzuziehen. Ich selber wollte erst mal den Arzt sprechen. Der Arzt kam auch nach einer weiler aus dem Zimmer und meinte dann nur zu mir das das ein missverständniss sein muss das mein Vater gar nicht endlassen würde. In diesem Moment wuste ich nicht ob ich lachen oder Heulen soll. Habe natürlich gleich gesagt das kann doch net sein einmal so dann wieder so, der Arzt meinte nur ich sollte mich beruhigen undging weg. Ich stand dann da unddachte er kommtnoch mal so das ich mit ihm reden könnte, da ich ja genau wissen will wie es um meinen Vater steht und wie dasist mit dem Spritzen da ich das ja nicht kann und das auch erst mal lernen muss wenn erhier ist so das ich ihm das alles selber machen kann. Also bin ich nach einer weile wieder zu dem Arzt und meinte das ich mit ihm reden müßte und das icheinfach auskunft habenmöchte. Er meinte dann nur das er morgen mehr zeit hätte also geh ich morgen hin um zu reden.
Ich fühle mich nur noch schlecht das ich froh bin das er nicht nach Hause gekommen ist.Ich weiss einfach nicht was mich so in Panik versetzt.
Was nur geklärt werden muss das wenn mein Vater zu mir kommt das er dann auf keinen Fall mehr alleine zu sich in die Wohnung kann egal was kommt anstonsten übernehme ich keine Verantwortung mehr für ihn und das muss man ihm klar machen. Meine Bekannten sagen zu mir das ich nur noch Dumm bin und mir das antuhe, aber ich kann Ihn doch nicht einfach in stich lassen.
Ich weiss eigendlich gar nichts mehr und bin irgendwie mit meinen Nerven am Ende.

Lieben Gruss marion
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  #23  
Alt 19.09.2008, 00:14
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Indianische Medizinfrau Indianische Medizinfrau ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Also,
dumm sind ja wohl nur Deine Bekannten, aber Du ganz sicher NICHT!
Im Gegenteil, Du stellst Dich dieser schrecklichen Situation, und versuchst Dein möglichstes.
Das ist mehr als manch anderer schafft, und zeugt von Mut und Stärke.

Das alles ist emotional und praktisch sehr schwer, man muß aushalten, regeln, organisieren, nebenher noch Familie und/oder Arbeit.

Ich habe letztes Jahr meinen Vater an diesem sch*** Glioblastom verloren, und auch bei ihm ging es viel zu schnell.
Uns blieben ab Diagnosestellung gerade mal noch 4 gute Wochen, dann hat er noch 7 Wochen im Krankenhaus verbracht bevor er gestorben ist.
Wir wollten ihn so gern noch heim holen, aber das hat leider aufgrund seines Zustandes nicht mehr geklappt.

Tritt dem Arzt morgen auf die Füße, er MUSS Dir Auskunft geben.
Du hast ein recht darauf, sag ihm das ganz deutlich!
Und bevor Du nicht genau eingelernt bist was den Zucker und die andere Pflege angeht, ist es für Dich allein, ohne Unterstützung vom Pflegedienst unmöglich, das zuhause zu bewerkstelligen.
Das man davor Angst und Panik hat, jemand so unvorbereitet nach Hause zu holen ist ja wohl mehr als klar.
Die Angst hatte sogar ich, und ich bin Krankenschwester....
Hol Dir jede Hilfe die Du kriegen kannst, damit Du wirklich noch eine intensive "schöne" Zeit mit ihm verbringen kannst und nicht nur mit organisieren beschäftigt sein mußt.

Hast Du schonmal über ein Hospiz nachgedacht?
Oder über den ambulanten Hospizdienst, die zu Dir nach Hause kämen...?

Ich wünsche Dir/Euch alles erdenklich Gute und vor allem morgen ein gutes Gespräch, damit Du weißt wie es sich alles wirklich verhält...
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  #24  
Alt 19.09.2008, 10:47
Ela4811 Ela4811 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Liebe Marion,

ich kann mich da nur anschließen...
Deine Verwandten sind ja der Hammer... Wie können die nur so grausam sein? Sorry, aber so sehe ich das. Bei uns ist ja schon viel passiert und gesagt wurden, aber nicht sowas... Die sollten sich schämen!!!

Hol dir Hilfe! Alle die du bekommen kannst. Vielleicht kann dir das Krankenhaus auch weiter helfen. Über das Krankenhaus haben wir den Palliativdienst bekommen. Oft waren die nicht da, dass lag aber auch daran, dass Mama die Schwester nicht mochte. Aber wir hatten einen Pflegedienst, der Sterbende begleitet. Die sind wundervoll mit Mama umgegangen. Vielleicht wäre das was für dich.
Stell erneut einen Antrag auf Pflegestufe.

Man kann das alleine zu Hause nicht schaffen. Deswegen solltet ihr euch überlegen, ob Pflegedienst, Palliativdienst und/oder Hospizdienst zu euch kommt.

Rede mit dem Arzt. Er soll die Auskunft geben. Du musst doch wissen, was auf dich zukommt und wie es weiter gehen soll...

Mama haben die Ärzte auf eine Palliativstation verlegt bis wir wußten, ob zu Hause oder Hospiz und dann bis zu Hause alles da war (Pflegebett etc). Die lassen dich nicht alleine. Wir haben auch gesagt, dass wir Angst davor haben und dann hatten wir viele Gespräche, die uns die Angst genommen haben und wir genau wußten, ob wir alle das schaffen würden.

Und der Pflegedienst hat uns sehr geholfen. Die sind immer gekommen, haben sich viel Zeit genommen und auch Frage beantwortet und uns die Ängste genommen...

Liebe Marion, ich schicke dir viele Kraftpakete...

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  #25  
Alt 20.09.2008, 00:09
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo Ela,

war heute im KH und habe endlich mit dem Arzt gesprochen obwohl er gleich meinte das er eigendlich nicht der richtige Ansprechpartner wäre.
Na toll hab ich mir gedacht.
Habe ihm dann aber gleich gesagt das ich wissen möchte wie es oder auf was ich mich einstellen muss. Soll ich dir oder euch was sagen bin genauso schlau wie vorher. Den seine worte waren, das kann man nie so genau sagen und wie lange sowas dauert. Der Arzt meinte noch man könne von einem durchschnitt von 1 bis 1 1/2 Jahre ausgehen. Es könnte natürlich auch schneller gehen.
Und die vergrößerung von dem Tumor könnte nach wirkungen sein von den Bestrahlungen. Aber das weiß man halt nicht so genau. Und meinem Vater sein Zucker müßte man jetzt erst mal richtig einstellen. Ich habe zu dem Arzt nur noch gemeint das ich möchte das er sich drum kümmert für einen Sozialdienst im Krankenhaus das der sich mit mit bitte in verbindung setzt. Das will er auf jeden fall machen meinte er.
Hatte heute endfernte Verwandte von meinem Vater dabei die Reden Türkisch und mein Vater reden nur noch sachen die gar nicht stimmen. Er ist total durch einander oder wie nenntman sowas. Der Arzt meinte nur das das von dem Tumor kommen würde und man da nix machen kann. Haben heute auch fest gestellt das mein Vater mit dem Rechten Augen kaum noch sieht. Und er wird immer langsamer. Also die Verwante meinte nur das er sich gibt wie ein Kind. Also nicht mehr normal wie früher.
Er sagt auch laufend er will nach Hause will aus dem Krankenhaus ich hab gesagt das geht noch nicht aber das will oder kann er nicht verstehen.
Er meinte nur ihm geht es doch gut er wäre ja nicht Krank so in der Art.
Manchmal scheint er ganz klar zu sein und dann in der anderen minute redet er wieder sachen die gar nicht stimmen. Ist das ein normaler vorgang bei der Krankheit? Habe heute auch ein Pflegedienst gefunden der Türkisches Personal hat und die wollen auch kommen bin etwas erleichtert.
Werde auch am Montag mich noch mal mit einem Hozpis in verbindung setzen die das daheim machen. Den so wie es ausschaut kann man meinem Vater überhaupt nicht mehr alleine lassen und wenn ich Behörten gänge machen muss dann kann ich ihn nicht immer mitnehmen dann muss ja einer dasein bei ihm. Werde auch am Montag abend mit seinem Hausarzt sprechen das wir einen Rolator bekommen und das was mein Vater noch gebrauchen kann.

Wünsche noch ein schönes Wochenende

Lieben Gruss Marion
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  #26  
Alt 22.09.2008, 12:18
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Liebe Marion,

tut mir leid, dass es bei deinem Papa so schnell geht.

Mama hat manchmal auch ein wenig wirr geredet. Aber wir fanden das nicht so schlimm. Sie konnte doch nichts dafür.
Dein Papa hat die Lage nicht begriffen. Meine Mama wußte es sehr schnell, dass sie sterben wird (sie hat es gefühlt) und hat da sehr mit gemacht. Ich meine, so lange sie konnte, wollte sie gehen usw., aber wenn es nicht mehr ging, hat sie es schon gesagt. Aber das war auch sehr schwer für sie. Denn es muss schlimm sein, wenn deine Kinder dich waschen müssen... Aber ich habe ihr immer gesagt, dass sie das auch bei mir gemacht hat.

Es gibt auch ehrenamtliche Mitarbeiter, die dann bei deinem Papa bleiben können, wenn du mal weg musst.

Wenn der Sozialdienst sich bei dir meldet, dann kann der dir auch im vielen weiter helfen. Gibt es eine Palliativstation in der Klinik? Die Mitarbeiter dort können dir noch viel mehr helfen. Du kannst da auch deine Ängste et. besprechen und die helfen einem wirklich.

Ich drück dich

Ela
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  #27  
Alt 22.09.2008, 13:05
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Liebe Marion,

dass mit dem Durcheinander kenne ich auch von meinem Papa. Oft habe ich gedacht, es geht ja mit ihm, aber oft hat er auch Sachen gesagt, die gar nicht stimmten. Er hat auch zum Beispiel im Krankenhaus alle seine Sachen gepackt und gesagt, er dürfte nach Hause. Das stimmte gar nicht und es war fürchterlich, ihm sagen zu müssen, dass er noch bleiben müßte. Zumal mußte man ihm das so verdeutlichen, als wenn die Ärzte das jetzt auf einmal gesagt hätten, denn wir wollten ihm nicht das Gefühl geben, dass er "durch den Wind" ist. Er hat auch Sachen verlegt oder seine Brille weggeworfen, weil er irgendetwas verwechselt hat. Also er war an manchen Tagen relativ klar und an manchen Tag sehr verwirrt... Das bringt die Krankheit mit sich. Es liegt glaube ich daran, auf welchen Teil des Gehirns der Tumor gerade drückt. Wenn mein Papa weniger Cortison bekommen hat, dann war er viel viel mehr durcheinander. Das Cortison wirkte ja abschwellend.

Bei meinem Papa war auch ein ambulanter Hospizdienst. Die kommen stundenweise und setzen sich zu dem Kranken, dann kann man in der Zeit auch mal andere Sachen erledigen. Meinen Papa konnten wir ja auch ab Mitte April nicht mehr alleine lassen, denn er konnte zwar noch laufen, ist aber dauernd einfach umgefallen, wenn er einen Anfall bekam- ohne sich abfangen zu können. Er hat sich oft verletzt und es war echt schlimm mit anzusehen,
so dass wir panische Angst hatten, ihn alleine zu lassen, denn im Haus haben meine Eltern auch offene Treppen...

Die Damen vom ambulanten Hospizdienst sind sehr fürsorglich und werden auch für Dich seelisch eine große Unterstützung sein...

Alles Gute und halte die Ohren steif.
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In liebevoller Erinnerung
(Foto 17.09.07)
Manfred 10.07.45-07.06.08


Leise kam das Leid zu dir, trat an deine Seite,
schaute still und ernst dich an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es deine Hand, ist mit dir geschritten,
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Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel,
und uns war´s, als wüchsen still deiner Seele Flügel.


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  #28  
Alt 22.09.2008, 14:06
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Hallo Ela und Teich,

danke erst mal für die lieben ratschläge werde auf jeden fall soweit es fürmich machbar ist alles nach gehen.
Am Samstag war mein Vater sein Neffe aus Detmolt da das ist 3 Stunden von Frankfurt endfernt. Wir haben uns lange unterhalten und ich habe ihm gesagt das ich einfach auch vom Nevzats Familie hilfe brauche. Und er hat es vollkommen verstanden das ich das alles nicht mehr alleine beweltigen kann.
Habe ihm auch die Wohnung von meinem Vater gezeigt und da sieht es aus als wenn eine Bombe eingeschlagen hätte, und das in 2 Tagen hat mein Vater die Wohnung so verunstaltet. Ich mußte das einfach mal machen so das Nevzats Familie mal zieht was wirklich alles passiert wenn er alleine ist.Der Neffe hat auch gesagt das da was getan werden muss und das er mit Nevzat redet das er wirklich nicht mehr alleine daheim bleiben kann. Aber mein Vater sieht das alles nicht ein, er hat zu seinem Neffen gesagt das es ihm doch gut geht und er schaffe das alles. Und nach dem sein Neffe wieder sagte das das nicht geht wollte er darüber nicht mehr reden und hat total auf stur gestellt. Wir beide sind zu der meinung gekommen das wenn mein Vater wieder bei mir ist das er nach 2 bis 3 Tagen wieder in seine Wohnung will und das geht überhaupt nicht das sehen wir beide so. Der Neffe wollte gestern mit der Türkei Telefoonieren und denen alle mal klar machen wie es meinem Vater wirklich geht und welche probleme hier dadurch sind. Der Neffe hat auch gesagt man könne nicht alles mir überlassen und da muss was gemacht werden. Ich selber konnte ja der Familie in der Türkei nie richtig sagen was hier wirklich vorsich geht da ich kein Türkisch und die kein Deutsch können und mein English ist in der hinsicht um darüber reden zu können einfach nicht gut genung. Ich war heute Morgen mit meinem Mann im Krankenhaus bei meinem Vater und er hat zu meinem Mann gesagt das er auf mich Böse ist da ich seinem Neffe die Wohnung gezeigt hätte. Mein Mann sagte auch das hätte ich nicht tun sollen, aber wenn es doch keiner sieht dann bleibt es doch immer an mir liegen und das kann doch nicht sein das ich mich auch noch um eine zweite Wohnung kümmern soll.Seh ich das verkehrt?

Habe auch heute Morgen mit der Krankenschwester gesprochen und sie sagte auch oder hat mir bestätigt das mein Vater manchmal werwirrt ist.
Habe auch noch mal im Krankenhaus angesprochen wegen dem Sozialdienst aber bis jetzt hat sich noch keiner gemeldet ich hoffe echt da tut sich mal was. Den mein Vater will aus dem Krankenhaus raus aber solange nicht alles geregelt ist werde ich ihn nicht holen.

habt einen schönen Tag.

Lieben Gruß Marion
__________________
Papa, warum antwortest du nicht mehr?
Papa, ich hab dich doch lieb!
Papa, warum musst du gehen?
Papa, ich brauchen dich noch!
Warum tut es so weh?
Papa, ich hab dich lieb!
Papa, warum öffnen sich deine Augen nicht mehr?
Warum sticht es so im Herzen?
Papa, warum weine ich?
Papa, ich hab dich doch lieb!
Papa, warum kann ich dich nicht gehen lassen?
Warum ist der Schmerz so tief?
Papa, ich hab dich lieb!
Warum ist da nur Schmerz?
Warum kann ich das nicht annehmen?

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  #29  
Alt 30.09.2008, 23:57
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo,


ich muss einfach mit jemand reden.
Zeit mein Vater aus dem KH gekommen ist, hat sich alles verändert.
Er kann sich nicht mehr selber sein Insulin Spritzen da kommt jetzt morgens und Abends ein Pflegedienst und mittags mach ich es.Wenn er über 200 Zucker hat muß er gespritzt werden, wie gesagt das mach dann ich.

Zeit der Pflegedienst kommt der spricht Türkisch, stellt mich mein Vater hin als wenn ich ihm nur sagen würde er solle still sitzen, oder er meint zu dem Pflegedienst das ich ihm falsch spritze und ihm seine Medikamente falsch mache,
für mich hört sich das so an das er angst hat ich würde ihm was tun.
Ich bin so verletzt und wüttend aber die verletztheit ist mehr.
Er behauptet auch sein Geld wäre weg. Ich versteh das alles nicht warum erzählt er sowas ich würde ihm doch nie im Leben was antun.
Ich bin so verzweifelt weil ich damit nicht umgehen kann. Ich weiss er ist Krank aber muss man mir so weh tun und solche sachen sagen die wirklich nicht stimmen.

Dann hatte ich heute morgen mit dem Pflegedienst ein gespräch wo sie meinte das auch wenn mein Vater so Krank ist mit ihm in seine umgebung gehen soll. Heute ist ja ein Türkischer Feiertag also habe mein Mann angerufen auf der Arbeit um das er kommt und mein Vater an die Moosche gefahren. Wollte ihm einfach eine Freude machen. Ich selber bin dann wieder Heim da ich noch was im Haushalt machen mußte. Was macht mein Vater rennt wieder alleine weg und meinte nur zu meinem Mann er gehe Brötchen holen. Aber das iss alles halb so schlimm. Für mich ist es sehr schlimm das er mich als eine Betrohung sieht das hätte ich nie im Leben gedacht das er mal so von mir Denken würde.:cry :

Der Pflegedienst meint das käm daher das ich ihn nicht mehr zu sich nach Hause lasse was er eigendlich immer noch will. Menno ich kann ihn doch nicht alleine nach Hause lassen er schafft das doch gar nicht mehr alleine. Mein Vater hätte mir am Sonntag bald meine Küche in Brand gesteckt weil er den Herd angemacht hat und den Holzkochlöffel drauf gelegt hat und ich habe es nicht gleich gemerkt. Ich will doch meinem Vater nichts Böses im gegenteil ich gebe mein eigenes Leben auf um nur noch für ihn dazu sein.
Ich bin so verzweifelt das er sich von mir Betroht fühlt das ist so schlimm für mich es tut so weh.

Marion
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  #30  
Alt 03.10.2008, 00:48
Marion2008 Marion2008 ist offline
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Standard AW: Wie geht es weiter mit Gliobastom IV

Hallo Nevzat,

ich schreibe hier für dich und würde mir wünsche ich könnte dir das alles selber sagen aber leider sprichst du kein Deutsch und ich kein Türkisch.

Warum kannst DU nicht verstehen das ich dir nie was Böses will sondern einfach nur für dich da sein und dir in deiner schweren zeit helfen mehr möchte ich doch nicht. Ich weiß Du gibst mir die Schuld das du nicht mehr in deine Wohnung kannst und du bei mir bleiben mußt. WEnn Du doch nur verstehen würdest das es nicht anderst geht da du alleine nicht mehr Leben kannst. MIr wäre es doch auch lieber du könntest ein normales Leben führen aber Du bist doch schwer Krank, ich würde doch auch viel lieber wieder ein normales Leben führen ohne immer die Angst zu haben.Versteh doch einfach das es nicht anderst geht das wir uns zusammen raufen müßen und das beste drauss machen. Ich weiss Du fühlst dich bei mir einsam weil Du niemanden zum Reden hast oder mit dem Du über deine belange Reden kannst. Du warst Koch mit leib und Seele und wenn ich jetzt zu dir sagen du darfst nicht mehr Kochen doch nicht weil ich dir das verbieten will sondern weil du mir am Sonntag fast die Küche in Brand gesetzt hast, ich weiss ich nehme dir alles an was Du freude hast aber doch nicht wweil ich dir schaden will warum kannst Du mich nicht verstehen sondern nur zu seinem Schutz.
Heute hast du einen Teller auf den Herd gestellt und da Öl rein gemacht und wolltest Paprika braten aber Du wolltest nicht einsehen das der Teller durch die Hitze kaputt gehen könnte und meintest nur zu mir das würde gehen aber Nevzat man kann nicht mit einem Teller was Braten. Durch die hitze hätte der Teller zerpringen können und dir voll ins Gesicht. WEnn ich dann sagen du darfst nicht mehr Kochen meine ich es doch nur gut versteh mich doch bittttttte ich willdir nichts Böses.
Du machst es mir zur zeit nicht leicht und es tut so weh das alles mit anzusehen. Wiekann ich dir begreiflich machen das ich dir nichts Böses
möchte das ich dir nur behilflich sein möchte für dich da sein möchte, ist das so schwer zu verstehen. Ich erkenne dich nicht mehr wieder auch dein umfeld sagt das das du dich so sehr verändert hast das Du richtig böse wirst wenn es nicht nach deinem Kopf geht. Du bist nur nocham Schimpfen dabei meint man es doch nur gut mit dir. Versteh doch Nevzat wir sind so zu dir nur weil wir dich Lieben und dich vor schaden bewahren wollen.
Ich weiß ich hätte heute mittag nicht sagen dürfen das ich dich ins Krankenhaus zurück schicke aber daswar reine verzweiflung weil ich eiinfach nicht mehr weiter weiss. Es tut mir so leid Nevzat bitte verzeih mir.
Ich bin echt am Ende mit meinen Kräfte und ich weiß das das erst der anfang ist aber bitte hilf mir dabei das wir das beide trotz allem gemeinsam schaffen.

Deine Marion
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