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  #31  
Alt 01.10.2008, 17:00
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Ach, meine liebe Birgit((((

Ich nehme Dich mal lieb in den Arm

Deine Leena
__________________
am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

(alle von mir im KK verfaßten Beiträge/Texte und Geschichten dürfen ohne meine Erlaubnis nicht weiterverwendet werden)
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  #32  
Alt 03.10.2008, 00:17
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Eleve Eleve ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo,

ich danke Euch für Eure offenen und bereichernden Beiträge.

Auslöser für den Thread war übrigens etwas, was ich im Internet gelesen habe. Der schwerkranke Patient sagt zu seiner Partnerin "Ich habe Angst vor dem Tod" und sie tröstet:"Keine Sorge, heute stirbst Du doch noch nicht."
Ich fürchte, daß es mir auch so gehen wird, aber ich würde das gar nicht beruhigend finden sondern entmutigend. Endlich schaffe ich es, darüber zu sprechen, und dann finde ich kein offenes Ohr, keinen geduldigen Zuhörer.

Ja, das Thema ist unglaublich facettenreich.

Heidi, Du hast recht, es ist ein großer Unterschied, wie dicht man davor steht. Und doch reagieren nicht alle Menschen gleich, nur weil sie dem Tod schon ins Angesicht blicken.

Interessant finde ich es immer, daß es manche schaffen, alles zu regeln und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Eine alte Bekannte hat mir vor Kurzem ihre "Fahrkarte" gezeigt, von der ihre Verwandten auch nichts hören wollen. Sie war beim Bestatter und hat schon alles bestellt und bezahlt. Obwohl mit ihren 80 Jahren auch noch 20 Jahre leben könnte. Es ist ihr ein Bedürfnis, vorbereitet zu sein.

Ich dagegen werde wohl genauso ungeordnet diese Welt verlassen, wie ich in ihr gelebt habe.
Karin, Deine "Hektik" kann ich gut nachvollziehen. So viel zu tun, aber der Tag hat nur 24 Stunden. Es muß eine Kunst sein, in Ruhe Prioritäten zu finden und dann ohne Hektik und mit soviel Zufriedenheit wie möglich zu leben.

Bei Fragen nach dem "Wie sterbe ich" oder "Was kommt danach" ist es auch nicht ganz einfach, Ansprechpartner zu finden. Wobei erstere vielleicht in einem Hospiz oder von Palliativmedizinern etwas erklärt werden könnten.


Zitat:
Zitat von parallele Beitrag anzeigen
Erschreckt hat mich, dass in diesem Thread zwei- oder dreimal erzählt wurde, dass auch bei der Psychoonkologin eine Abwehr gegen die Thematik herrschte.
Ich hoffe, ich bin in besseren Händen.
Liebe Parallele, ich wünsche es Dir. Es ist wohl immer eine Frage der Persönlichkeit, ob man bei jemandem etwas abladen kann oder von jemandem etwas annehmen kann. Oft passt die Chemie nicht und dann fällt es sehr schwer.

Birgit, das mit der Liebe ist sehr schön geschrieben. Dieses Gefühl habe ich auch irgendwie.
Ich bewundere Dich für Deinen Lebensmut und Deine liebevolle Planung aller wichtigen, schönen Ereignisse. Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du sie alle glücklich miterleben wirst.

Bitte nutzt diesen Thread ruhig so, wie er Euch gut tut. Ich hatte gar nicht so viel Resonanz erwartet, sehe nun aber, daß das Thema der Sprachlosigkeit doch sehr viele betrifft. Ein empfehlenswertes Forum zum Thema Sterben scheint es ja nicht zu geben.

Liebe Grüße,
Eleve
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  #33  
Alt 06.10.2008, 00:39
slowly slowly ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo,auch ich möchte mal als Angehöriger was zu diesem Thema sagen bzw schreiben.Ich Glaube das dieser Thread genau das ist was ich die letzten Jahre gesucht habe.
Ich versuche mal mit metaphern unsere Gefühle und Angst in Worte zu fassen:
1.Man geht mit dem Gedanken an den Tod ins Bett und wacht mit dem Gedanken an Krebs wieder auf!
2.Hinter meiner Frau steht ein Irrer mit einer geladenen Waffe an Ihrer Schläfe!
3.Wir haben hier in unserer Familie einen Gast sitzen den wir nicht eingeladen haben!
4.Meine Frau sitzt unschuldig in der Todeszelle!?

Ich möchte kurz schildern warum meine Frau und ich so Denken. Bei Erstdiagnose 02.2005
war meine Frau 42 Jahre Jung. Es waren bereits einige Lymphknoten, die Leber, die Brustwirbelknochen
befallen außerdem wurde ein suspekter Rundherd in der Lunge festgestellt. 2006 wurden multiple Hirnmetastasen
und jetzt 2008 weitere Hirnmetastasen diagnostiziert. Meine Frau wollte das Wochenende nutzen, um sich mit Ihrer Familie
( 3 Geschwister und Vater 82J. ) auszusprechen, Trost zu empfangen oder über Ihre Ängste zu sprechen. Das scheiterte kläglich.
Mann steht ganz allein da. Auch ich bin nicht in der Lage mit meiner Frau darüber zu sprechen. Ich werde noch Verrückt!
Unsere zwei kleinen Kinder 8 und 11 Jahre verstehen auch nicht wie Ihnen geschieht. Wahrscheinlich bin ich über das Thema hinausgeschossen
und möchte auch hier aufhören, weil mir das schreiben doch sehr schwer fällt.
Trotz alledem geht es irgendwie weiter!.Gruß slowly
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  #34  
Alt 06.10.2008, 01:15
parallele parallele ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

.

Ich muss einen hohen Berg besteigen.
Die Luft ist dünn, es ist schwer zu atmen.
Über mir ein Felsüberhang, der sich tiefer neigt.
Er wird sich lösen und herabstürzen.
Ich weiß nicht, wann das geschieht.
Ich weiß nicht, ob ich irgend einen Einfluss habe (sollte ich noch flacher atmen?).
Das Dorf im Tal liegt in der Sonne, die Menschen sehen aus wie Zwerge.
Ich bin weit entfernt von ihnen.
Nah ist die steile Bergwand.
Meine Ohnmacht.
Meine Angst.
Sie sind die einzigen Gefährten.
Sonst ist nichts und niemand da.

Der Schatten reicht bis an mein Herz.


.
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  #35  
Alt 07.10.2008, 12:07
Benutzerbild von mascha2600
mascha2600 mascha2600 ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo Karin,
es ist natürlich die Frage, was man unter "intensiv leben" versteht. Ich für meinen Teil verstehe es so, dass ich mir z.B. bewußt verbiete, über die nächsten 2, 3 4 oder 5 Jahre nachzudenken. Früher hab ich das sehr oft getan, meine ganze Lebensplanung war "langfristig" ausgelegt. Z.B. habe ich Anfang des Jahres meine Altersvorsorge aufgelöst und mir stattdessen zusammen mit meinem Mann ein neues Wohnmobil gekauft. Sollte ich tatsächlich (was eher unwahrscheinlich ist) das Rentenalter erreichen, wird sich auch ne Lösung finden (finanziell meine ich). Zusätzlich hab ich mir die Freiheit rausgenommen, mich nach Abschluß meiner beruflichen Zusatzausbildung selbständig zu machen. Das hätte ich mich vor meiner Krankheit nie getraut (war halt vorher ein "Sicherheitsfanatiker").

So sind mein Männe und ich jetzt auch den ganzen Sommer über fast jedes Wochenende mit dem WOMO unterwegs gewesen. Auch das hätt ich früher nicht gemacht, sondern jeden "Pfennig" gespart. Man wollte ja im Alter finanziell unabhängig sein usw usw usw.

Hektisch ist's bei uns nicht. Im Gegenteil: Ich nehme mir ganz bewußt sehr viel mehr Zeit, als ich es früher getan hab. Bei mir wars so wie bei vielen Frauen hier: Ich stand ständig unter "Strom" und hatte manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich z.B. mal einen Abend nach der Arbeit nix im Haushalt gemacht hatte.

Trotzdem fand ich mein Leben damals echt super ! Aber alles in allem gesehen ist's jetzt auch nicht schlecht. Nur halt eben anders und vor allem ruhiger.

Ruhiger auch deshalb, weil ich - das muß ich zugeben - bei weitem nicht mehr so leistungsfähig bin, wie in meiner "gesunden" Zeit, denn Wechseljahrsbeschwerden und Nebenwirkungen der AHT "nagen" schon an mir.

Zusammenfassend kann ich aber sagen: Jetzt im Moment geht es mir gut.

LG Chris
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  #36  
Alt 07.10.2008, 13:33
Benutzerbild von Birgit4
Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo ihr Lieben,
ich möchte hier noch was reinschreiben....wir reden hier übers Sterben,wir wissen das wir sterben werden,und kein Mensch weiß was der neue Tag uns bringt.
Wir sollten natürlich auch nicht vergessen was noch an Leben vor uns liegt.
Deswegen setzt ich euch hier eine kleine Geschichte rein....
Seit alle lieb gegerüßt von Birgit



Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren"Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden.Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf!
Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass.

Ich denke immer noch an diese Worte..., sie haben mein Leben verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt. Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe. Sätze, wie z.B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.
Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.
Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen wollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.
Es dauert Monate, mitunter sogar Jahre, um das Vertrauen eines Menschen zu erlangen! Aber nur 30 Sekunden können genügen, um alles zu zerstören!
Man sagt, dass es nur 1 Minute dauert, um eine besondere Person zu bemerken! 1 Stunde um sie einzuschätzen, 1 Tag um sie gern oder lieb zu haben, aber es ein ganzes Leben dauert, um sie wieder zu vergessen.
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  #37  
Alt 07.10.2008, 15:55
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megjabot megjabot ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Liebe Birgit

Ich danke dir für diesen deinen Beitrag, hat mich sehr bewegt.
Hab nur immer wieder das Problem das so umzusetzen, obwohl ich das genauso sehe wie du, stören mich doch immer wieder solche
Kleinigkeiten wie ungeputzte Fenster, na du weisst schon...
Muss irgendwie noch lernen das einfach zuzulassen und die
schönen Stunden zu genießen.
Setz mich jetzt gleich mit Kaffee, Buch und einer Kuscheldecke auf den Balkon und freue mich an der Herbstsonne.

Liebe Chris dein Beitag mit dem Womo hat mir auch sehr gut gefallen, das war die richtige Entscheidung, hab dir ne PN geschickt...

Liebe Grüßle
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  #38  
Alt 07.10.2008, 16:20
parallele parallele ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

.

Ich gehe in der Dämmerung durch leere Straßen.
Da sehe ich ein Feuer, aus den Fenstern einer Wohnung unterm Dach schlagen Flammen.
Feuer, rufe ich, Feuer!! Ich schreie es zu den geschlossenen Fenstern der umliegenden Häuser! Feuer, es muss einer die Feuerwehr rufen!!
Nichts rührt sich.
Man muss doch die Menschen dort retten, denke ich in Panik. Sehe wie hypnotisiert zu den mächtigen, gefräßigen Flammen.
Nein, dort kann niemand mehr hinein, dort wird nichts mehr zu retten sein.


.
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  #39  
Alt 07.10.2008, 17:16
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friebe friebe ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo,

ich möchte noch eine kleine Begebenheit beisteuern, die mich nachdenklich gemacht hat.

Vor einiger Zeit saßen mein Mann und ich im Foyer eines Krankenhauses. Neben uns waren Kartentelefone. Eine Frau telefonierte mit einer ihr offensichtlich sehr nahestehenden Person. Irgendwann sagte sie, gleich ist die Telefonkarte alle. Dann redete sie weiter. Wieder die Bemerkung: gleich bin ich weg. Diese Bemerkung kam dann in immer kürzeren Abständen. Es war schließlich kein Gespräch mehr, weil sie nur noch darauf fixiert war, dass die Karte gleich alle ist (was noch gar nicht so bald war). Ich dachte bei mir, man ist die blöd, was hätten sie sich in der Zeit alles erzählen können. ... Ich hab mir vorgenommen, dieses Bild in meinem Kopf zu behalten, um mich bei Bedarf daran erinnern zu können.

Liebe Grüße - Klara
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  #40  
Alt 07.10.2008, 17:52
schwarzer fisch schwarzer fisch ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo allen Vorschreibern und stillen Lesern,

die bisherigen Beiträge,besonders von Birgit, haben mich auch sehr bewegt.
Erkenne mich und meine Situation in vielen Gedanken wieder.
Möchte dazu heute auch noch was anmerken, was für mich ein grosses Problem ist. Ich kann auch viel besser geniessen, mich mehr über Kleinigkeiten freuen und bin froh, wenn mir nichts weh tut und keine Hiobsbotschaften kommen - aber ich hab dasoblem,dass die Menschen meines Umfeldes besonders mein Mann, das überhaupt nicht nachvollziehen können.

Mein Mann kennt nur seine Arbeit (selbsttändig und immer im Streß), wenn er mal frei hat möchte er seine Ruhe oder fährt zum Fallschirmspringen.
2 Tage waren wir in diesem Jahr mal zusammen weg.
Er sagt,es ist für ihn auch alles schwer (mit der Krankheit)und so richtig weiss er nichts damit anzufangen "das Leben jetzt zu geniessen". Viele Versprechen und Vertrösten aud Später, das vielleicht nicht mehr kommt !
Was soll man da machen ? Ich bin oft sehr traurig, trotz aller Erkenntnisse.
Meine Söhne verstehen das auch nicht.
Dazu kommt noch, dass ich nicht mehr so viel mache in der Firma wie früher,eigentlich fast von 100 auf 0, da hat er immer das Argument, jetzt alles allein am Hals zu haben, so dass mich auch ständig ein schlechtes Gewissen plagt. Und das Thema Sterben darf auch nicht aufs Trapez, das trifft natürlich nur andere.
Also vielleicht hat noch jemand Denkanstöße, was tun, wenn man zwar die Erkenntnisse hat aber niemanden zum Umsetzten - was dann ????



Ganz liebe Grüße an Euch alle von Sylvia !
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  #41  
Alt 07.10.2008, 18:37
Kerstin N. Kerstin N. ist offline
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Daumen hoch AW: Übers Sterben sprechen

Hallo ihr alle,

tief berührt durch eure Texte, versuche ich die richtigen Worte zu finden.

Gibt es die richtigen Worte zum Thema Sterben überhaupt?

Daß kaum jemand bereit ist darüber mit euch Betroffenen zu sprechen, sagt ja wohl alles.

Als im letzten Jahr der Krebs bei meiner Mutter zum wiederholten Male ausbrach, wußte ich, daß sie es dieses Mal nicht mehr schaffen würde - ebenso wie sie es wußte.

Am Anfang hat sie noch so getan, als sei alles in Ordnung. Ihre Schmerzen, die sie an ihrer rechten Schulter hatte, seien die Folgen eines leichten Sturzes und würden von alleine wieder weg gehen.

Meine Geschwister unterstützten sie in dieser Annahme und wollten das Offensichtliche nicht wahr haben.
Selbst, als meine Mutter endlich ihren Arzt aufgesucht hatte, verleugneten sie das, was nun klar ersichtlich war.

Es konnte nicht mehr viel getan werden für meine Mutter.
Die Ärzte versuchten es noch mit Chemo und Bestrahlungen.

Einerseits wußte meine Mutter, die ja seid fast 10 Jahren Krebs hatte , daß sie bald sterben würde - andererseits wollte sie "es" nicht herbei reden.

Kurz: mein Mann und ich haben versucht mit ihr über alles zu sprechen. Es gab so Vieles zu regeln. So Vieles hätte ich ihr noch gerne gesagt. Wir haben es oft versucht.
Aber es war nicht möglich.

Meine Geschwister planten zusammen mit meiner Mutter eine Kur, damit sie so bald wie möglich ihren Arm wieder bewegen könnte. Sie besorgten ihr Kompressionsverbände, die sie tragen mußte und schickten sie zu verschiedenen Ärzten, die sie untersuchen sollten.

Meine Mutter hatte da bereits im ganzen Körper Metastasen, was auch jeder wußte.

Mein Mann und ich sprachen mit dem Plegedienst und den behandelnden Ärzten über das was nun passieren sollte.
Wir wollten, daß meine Mutter so lange wie nur irgend möglich in ihrem Haus und unabhängig bleiben konnte.
Was sie schließlich auch schaffte. Erst zwei Tage vor ihrem Tode mußte sie ins Krankenhaus. Ihre Lunge sollte punktiert werden. Dann ging aber alles doch sehr schnell.
Wir waren alle bei ihr, und sie ist ganz friedlich gestorben.
Es war, ich kann es nicht anders sagen, ein wirklich schöner, ein wichtiger Moment.
Sie starb morgens. Die Sonne brach durch die Wolken, nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte.
Ich hatte das Fenster geöffnet um die frische Morgenluft herein zu lassen.
Wir hielten ihre Hände, dann ist sie gegangen. Ganz leise.

Ich denke noch oft daran.

Meine Verwandtschaft(die Schwestern meiner Mutter) hat uns später bittere Vorwürfe gemacht, daß wir unsere Mutter nicht in ein Pflegeheim gesteckt hätten. Wir hätten sie im Stich gelassen, weil sie alleine in ihrem Haus hätte bleiben müssen.
Aber das war nicht so! Wir haben alles so gemacht, wie meine Mutter es sich gewünscht hat. Sie war nie alleine, es hat sich immer jemand gekümmert. Sie hatte viele Freunde und Bekannte, die sie besucht haben- und uns.

Nur meine Tanten, die haben sich nicht getraut ihre Schwester zu besuchen.
"Ich kann nicht sehen, wenn jemand stirbt."-So der O-Ton meiner Tante.

Ich habe den Kontakt zu meiner Verwandschaft abgebrochen.

Vor Jahren hatte ich einen Knochentumor. Damals habe ich mir zum ersten Mal Gedanken übers Sterben gemacht. Ich habe natürlich Angst davor.
Wie Slowley schon schrieb:" Du gehst mit dem Gedanken an den Tod ins Bett und stehst mit dem Gedanken an Krebs wieder auf."

Niemand war damals bereit mit mir über meine Angst vor dem Sterben zu sprechen. Ich habe mir vorgenommen, das Sterben und den Tod nicht aus meinem Leben zu streichen, denn irgendwann bin ich auch betroffen.

Ich finde diesen Thread emens wichtig. Bitte schreibt weiter!
Meine Oma sagte mal: "Zwischen der Diagnose und dem Tod steckt doch noch `ne ganze Menge Leben!"

Ich wünsche euch alles, alles Gute und schicke euch ganz liebe Grüße

Eure
Kerstin

Geändert von Kerstin N. (07.10.2008 um 19:00 Uhr)
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  #42  
Alt 07.10.2008, 19:01
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Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Danke ihr Lieben,
ich freue mich zu lesen, dass ich durch meine Gedankenwelt euch zur Seite stehen kann.
In mir drinnen, tief in meiner Seele sieht es manchmal ganz anders aus...ich habe wirklich immer wieder eine Maske aufgesetzt.....damit ich nach außen hin immer perfekt und stark erscheine...
Diese Maske fiel aus meinem Gesicht und zersprang in tausend Teile als ich nun vor ein paar Wochen wieder einen lieben Menschen verloren habe….ich habe viel durch ihre Worte, ihre Freundschaft gewonnen….aber die tiefen Gespräche des Verstehens sind vorbei.

„Aber die Liebe bleibt“
Ich bin nun vier Jahre hier im Krebs-Forum und habe hier so liebe Menschen kennen lernen dürfen.
Sie begleiten mich immer in guten und in schlechten Zeiten…..
Aber jeder Mensch geht seinen einzigartigen Weg….jeder Fühlt anders, jeder Trauert anders….jeder Lebt anders…..wir sind so einzigartig wie die Schneeflocken.
Gemeinsam können wir stark sein, Trösten, Leiden, Lachen und Weinen….aber im Endeffekt bleiben wir ganz tief im Inneren allein…..jeder hat seinen Weg….denn kein Angehöriger, kein anderer Betroffener….Kinder, Freunde können nachempfinden wie es in unseren einzigartigen Seele aussieht. Wir müssen den Weg zu uns finden….um zu Verstehen wer wir sind.
Ich durchlebe im Moment das Gefühl ohne Maske, ohne Schutz zu leben…..ich weiß nun ,ich habe mir ,und andern Jahre was vorgemacht.
Ich will das nicht mehr …..Ich will Ich sein….die Tür zur Seele geht auf
Nun weint meine Seele sie lässt los…..“ENTLICH“ kann ich wieder richtig weinen.
Und ja, ich habe Angst vor dem Sterben….auch wenn ich ganz fest daran glaube das unsere Seele im Regenbogenland weiterlebt…..das wir alle durch das Band der Liebe Gottes verbunden sind.
Und wir „NIE“ getrennt von dem sind was wir Lieben…..wir gehen irgendwann in eine andere Ebene ….voller Frieden und Liebe.
Aber trotzdem habe ich Angst wie wird es sein wenn diese Tage kommen wenn ich sterben muss?
Nein, nicht vor dem Tod habe ich Angst….nein…..wie werde ich Sterben.???
Stellt sich meine Seele darauf ein???? Ich denke ja …wir werden es wissen.
Und dann keine Angst mehr haben...wisst ihr auch „Warum“

Es steht geschrieben, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aber weißt du, wer ihr dabei zusieht?
Es ist die Liebe.
Die Liebe hält die Hoffnung in den Armen.
Und wenn sie stirbt, ist nur noch die Liebe da.....






Meine heutigen Gedanken von mir…..
Liebe Grüße von Birgit
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  #43  
Alt 07.10.2008, 19:33
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Tamina Tamina ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Meine Oma sagte mal: "Zwischen der Diagnose und dem Tod steckt doch noch `ne ganze Menge Leben!"

Dieser Satz gefällt mir.

Wenn ich zur Arbeit fahre komme ich an riesigen Baustelle vorbei, dort entsteht der Phönix See. Ich denke jedes Mal, schade, werde ich wahrscheinlich fertig nicht mehr erleben.

Rasend machen mich lange unnütze Wartezeiten, geht alles von meinem Lebenskonto ab.

Zur Zeit bin ich an meinem Limit, alles was jetzt noch zusätzlich kommt, verkrafte ich nicht mehr. Ich fühle mich traumatisiert und irgendwie neben mir.

Früher bin ich ein sehr spiritueller Mensch gewesen und für mich gab es immer ein Leben danach. Heute zweifel ich sehr daran und es tröstet mich nicht mehr.

Ich habe Angst, daß ich nach der OP so eingeschränkt bin, daß noch weniger Lebensqualität übrig bleibt.

Nach außen zeige ich eine Maske, ich will nicht mit Fremden darüber reden.

Meine größte Angst ist lange dahin zu siechen, Schmerzen zu haben, keine Luft zu bekommen.

Ich finde es so ungerecht, daß ich das alles erleben muß.

Immer wieder Hoffnung, ich schaffe das und dann ganz plötzlich kommt es hoch, mich gibt es bald nicht mehr.

Mir graut davor mich mit Chemo vollzustopfen oder was weiß ich, was mein Leben fast unerträglich macht und dann bringt es wahrscheinlich doch nichts.

Ich wünsche mir, daß ich nach der OP zuversichtlicher sein kann und wieder im Hier und Jetzt leben kann ohne ständig daran denken zu müssen, es ist nur ein kleiner Aufschub, die nächste Metastase lauert schon darauf sich auszubreiten.

Inzwischen hat sich die Familie halbwegs von dem Schock erholt und überlegen, wo und wie sie mir helfen können.

Ich kann mit ihnen reden, sie verdrängen es nicht mehr. Außer mein Sohn, der macht als wenn nichts ist. Er wohnt weiter weg und genauso weit weg bin ich von ihm. Das tut weh, weil wir bestimmt diese Zeit besser nutzen könnten.

Bin selbst Schuld, habe immer alles von ihm fern gehalten.

Es tut gut sich hin und wieder alles von der Seele zu schreiben und zu wissen, andere wissen wie sich das anfühlt und verstehen es.

Zum Glück gibt es noch Momente wo ich lachen kann und mein Humor durchkommt, auch wenn er manchmal etwas schwarz gefärbt ist.

Liebe Grüße

Brigitte
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  #44  
Alt 07.10.2008, 19:43
parallele parallele ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Liebe Birgit,

Du trägst so viel zusammen - von anderen und von Dir, über Dich, was mancheiner hier sehr helfen wird. Danke Dir dafür!

Mir fehlt leider diese Gewissheit, eine Überzeugung im Glauben an ein Weiterleben "irgendwie". Manchmal meine ich, dass mir das meine Gedanken um den Tod schwerer, meine Angst größer macht. Aber wie kann ich mir anmaßen, unser aller Ängste zu werten! Jede Angst ist dem, den sie trifft, die bedrängendste und größte.

Du schreibst:
Zitat:
....es tut manchmal so weh in meiner Seele....ich muß was annehmen, was ich nicht annehmen will.
Ja, das sehe ich auch so, dass dies von außen gesetzte, unserem Willen und unserer Kontrolle entglittene "Ziel", dieser Endpunkt, den wir nicht gewählt haben, es uns so besonders schwer macht.
Wenn es irgendwann an mir ist, dass das Ende dieses so geliebten Lebens nahe ist, und ich wäre soweit zu sagen: ja, ich will! - wäre ein groß Teil Furcht durchschritten.

Manchmal muss ich an einen Poesiealbumvers meiner Großmutter denken, sie entstammt einer Generation, in der die Frauen meist klaglos und ungeheuer stark ihr "Päckchen" trugen, egal, wie es aussah. Der Vers mag volkstümlich, fast kitschig klingen, aber wie sooft steckt auch hier eine wahrhafte Idee drin:

Schmerzt dich in tiefer Brust
das harte Wort "du musst!",
so macht nur eins dich still,
das stolze Wort "ich will!".

Birgit, ich wünsche Dir - und uns allen -, dass es noch viele kleine Pläne gibt für Tage oder Stunden oder Momente und ihre Erfüllung, dass es reiche Zeiten gibt, in denen wir offen sind für das Leben - und dem Leiden, dem Sterben, dem Aufhören unserer Person einen Platz in der hinteren Reihe zuweisen können, bis das Ende wichtiger wird als das Eingebundensein in die Lebendigkeit.

die parallele
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  #45  
Alt 07.10.2008, 22:08
Benutzerbild von hope38
hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Übers Sterben sprechen

Hallo Ihr Lieben!
Nun lese ich schon seit Beginn mit und mich berühren Eure Berichte sehr...

Ich bin 2006 an Darmkrebs erkrankt, zur Zeit ist aber alles ruhig. Trotzdem kann ich sagen, daß dieser September der erste Monat war, in dem ich diese Todesangst nicht mehr so gespürt habe.

Für mich ist es mit dem Gedanken an den Tod so: Als ich erkrankte, wurde mit dieser Ohrfeige mir auch gleich die Gewißheit der eigenen Endlichkeit um die Ohren gehauen. Natürlich habe ich immer gewußt, daß das Leben nicht ewig geht, aber ich habe es nicht gefühlt. Natürlich spukten diese Sprüche wie "Morgen kannst Du vom Auto überfahren werden" auch in meinem Kopf, aber ich habe daran nicht geglaubt...
Und mit dem Krebs habe ich erfahren, daß der Tod niemals so weit ist, wie man ihn gern hätte. Im Gegenteil, er ist immer ganz nah, nur im Moment der Diagnose sieht er Dir direkt ins Gesicht, durch die Augen, erschüttert mit dieser Kälte Deine Seele und Dein Herz((
Das war schwer!
Mit meiner Familie konnte und kann ich nicht über die Angst sprechen, was passiert, wenn ich ein Rezidiv bekomme und es nicht schaffe. Sie wollen es nicht hören, weil es ihre Vorstellungskraft sprengt.
Ich aber lebe mit diesen Gedanken, sie hat der Krebs verteilt in mir. Ich kann es nicht mehr verscheuchen, dieses Gespenst, das so weh tut. Ich kann allenfalls lernen, es abzudecken und das habe ich getan. Bin mir aber bewußt, daß dieses Schutztuch jederzeit abzuziehen ist und mir dann mit aller brutaler Roheit das entgegensteht, was ich am meisten fürchte: Mein Sterben.
Ich habe auch keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Sterben. Habe Angst, meine Kinder zurückzulassen, meinen Mann, meine Familie. Sie haben schon jetzt so viel ertragen müssen, es reicht eigentlich...

Ich finde, eine Plattform für den Austausch dieser so wichtigen Gedanken ist sehr gut. Denn gerade der Tod läßt sich nicht totschweigen, nicht wahr?

Liebe Grüße,

Leena
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