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  #1  
Alt 10.01.2010, 18:16
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
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Standard Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo Zusammen,

durch den Beitrag einer neuen Userin kam ich auf die Idee diesen Thread zu eröffnen.

Durch die Behandlungen sind wir alle eingebunden, aufgehoben, es gibt Dinge zu tun, zu beachten usw. und dann?
Dann folgt leider oft ein riesengroßes Loch, was man nicht versteht.
Man hat doch alles hinter sich gebracht, die Behandlung war erfolgreich. Man könnte das Leben doch wieder angehen.
Oft nimmt das Umfeld diese Phase nicht mehr wahr, denn es ist doch alles wieder "gut".
Man ist doch wieder okay.

Doch die Gedanken kreisen noch lange nach, der Austausch während der Behandlungsphase ist plötzlich weg.
Die Angst steigert sich vor jeder Nachsorge, die selten jemand versteht, der die Schuhe nicht getragen hat.
Man fühlt sich alleine und im Stich gelassen.

Und und und .....

Neues stürzt auf einen ein, das man so nicht erwartet hätten. Bis man den Weg wieder zurück findet, sollte dies hier eine kleine Zuflucht zum Austausch darüber werden. Neuerkrankte können sehen, dass es viele "Überlebende" gibt, die dann in der Phase danach auch noch zur Seite stehen.
__________________
Jutta
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  #2  
Alt 10.01.2010, 20:48
Benutzerbild von hope38
hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Liebe Jutta!
Ja, genau das ist ein sehr großes Problem. Auch ich spüre ganz doll dieses Gefühl der Glasglocke, denn die Menschen um mich herum können diese Ängste nicht mehr verstehen. Natürlich nicht alle, es gibt auch viele, die nach wie vor Verständnis haben, aber für die meisten ist "doch nun alles gut". Wenn bei mir Nachsorgen anstehen und meine Panik anschwillt, dann wird das immer runtergespielt mit einem "was soll da schon sein?". Das bringt mich unter Druck, denn ich zweifle an meinen Gefühlen.

Ich habe aber ganz liebe Mitbetroffene kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die mir auch helfen können, wenn schwere Phasen anstehen. Natürlich hoffe ich, daß auch ich ihnen Stütze sein kann.

Danke liebe Jutta, das ist ein sehr wichtiges Thema!
Knutschis zu Dir,
Deine hope
__________________
am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

(alle von mir im KK verfaßten Beiträge/Texte und Geschichten dürfen ohne meine Erlaubnis nicht weiterverwendet werden)
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  #3  
Alt 11.01.2010, 15:02
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teddy.65 teddy.65 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Liebe Jutta,

dieses Thema ist leider ein sehr großes und oftmals auch ein sehr einsames für den jeweiligen Betroffenen. Mir ging es nach Beedigung aller Therapien schon sehr so, das ich das als Leere empfunden habe und gleichzeitig auch ein wenig Panik hatte nun "nur noch" abwarten zu können.

Nie hätte ich gedacht, das es auch nach 4 Jahren noch so belastend und stressig ist zu den Untersuchungen zu fahren. Aber das will die Umwelt nicht mehr hören, für die ist das sogar oft gar kein Thema mehr.

Mir geht es wie Leena, ich möchte euch nicht mehr missen, denn gerade in diesen Phasen seid ihr die, welche an meiner Seite sind. Ihr versteht mich, weil ihr es selbst erlebt habt und immer wieder und wieder erlebt.

Ob es jemals "vorüber" sein wird?
__________________
glg
Sabine

Rektum CA Nov. 2004, OP im Feb. 2005 mit Anlage eines endständigen Colostomas, Chemo bis Sept. 2005. Es geht mir gut
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  #4  
Alt 11.01.2010, 17:39
Benutzerbild von Laurienchen
Laurienchen Laurienchen ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

hallo....

mir geht es genauso....Abschlussuntersuchung ist gut ausgegangen...ich habe mich riesig gefreut.....und dann kam aufeinmal die Panik...

man hat keinen Ansprechpartner mehr.....während der Chemo war man gut Betreut. Alle Fragen wurden beantwortet.

Und diesen Satz " Das wird schon gut ausgehen " von meinen Bekannten konnte ich vor dem Ergebnis nicht mehr hören. Ich habe denen dann gesagt das sie mir lieber viel Glück wünschen sollen.

Ich bin froh das es mir nicht alleine so geht. Dachte schon ich spinne.

Liebe Grüsse

Claudia
__________________
Diagnose: Tubuläres Adenokarzinom des Sigma pT4, pN1, ( 2/19 LK ), pM1 ( PER, OTH ) Lokal R0, G2[/FONT] Festgestellt am 21.04.2009
OP am 29.04.2009
Port gelegt am 09.06.2009
Chemo angefangen am 16.06.2009

Erste Chemo: Es geht mir gut, Blutwerte sind ok[/I]

16.12.2009 Abschlussuntersuchung ( Keine Metastasen)
15.01.10 Port wird entfernt
15.04.2010 1. Kontrolluntersuchung ( alles ok )
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  #5  
Alt 12.01.2010, 19:59
libra libra ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo ihr Lieben,

Obwohl ich nur eine Angehörige war, kann ich Euch sehr gut verstehen. Meine Mama hatte mit 64 Jahren 1984 ihre Dickdarm-OP. Für uns brach eine Welt zusammen und weil meine Oma (Mutters Mutter) nach einer BSDK nur 6 Wochen nach der OP im Alter von 65 Jahren starb, sagte Mom 'wenn es Krebs ist bring ich mich um'.

So mußten wir Mom belügen und sagten ihr, dass es nur eine Vorstufe zu Krebs gewesen ist. Ich kann Euch garnicht sagen wie viel ich geheult habe. Öfters wurde mir gesagt, dass "Soundso" schon neun Jahre nach der selben OP gesund ist. Aber geglaubt haben wir das lange nicht, dass Mom auch so ein Glück haben könnte.

Immer die Angst vor den anfänglichen häufigen Kontrollen. Das Wort KREBS wurde nie vor Mom in den Mund genommen.

Wir haben damals sehr wenig davon verstanden und ich kann nichts von einem Staging sagen - nur dass die entnommenen Lymphdrüsen nicht befallen ware.

Mom wurde 88 Jahre alt. Ein paar Wochen bevor Mom starb wurde sie im Spital wegen schlechter Blutwerte aufgenommen. Sie verlor sehr viel Blut. Da sie die letzten 2 Jahre von einem Schlaganfall halbseitig gelähmt war, entschloß man sich eine Koloskopie nicht mehr durchzuführen (mit Moms Einverständnis).

Sie durfte wieder zu mir nach Hause kommen und nach ungefär 6 Wochen ist sie dann für immer eingeschlafen.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass es auch gut gehen kann (und das hoffen wir doch alle). Die ganze Trauer und Sorgen waren vor 24 Jahren total unbegründet - aber wer soll das wissen.

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel! Ich mach mir auch immer Gedanken, wenn ich es auch besser wissen müßte.
Liebe Grüße
Ilse
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  #6  
Alt 13.01.2010, 11:32
Benutzerbild von Rosi54
Rosi54 Rosi54 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo ihr Lieben
Ja ich glaube diese Sorgen und Ängste tragen wir wohl alle in uns ,es ist aber nicht so einfach diese bei Seite zu schieben.Dabei hoffen wir alle das doch alles gut ausgeht.Habe am Freitag wieder einen Termin bei meiner Ärztin ,es steht die nächste Blutuntersuchung an .Der Befund ist meistens erst in 5 Tagen da ,in dieser Zeit bin ich immer unruhig.Werde auch fragen ob ich wieder baden darf ,denn ein warmes Bad würde meinen kranken Rücken sicher gut tun .Bin seit meiner OP im April 09 noch krankgeschrieben ,wird auch noch eine Zeit so bleiben.Habe jetzt nach 10 Monaten meinen Ausweis wegen 60 grad Schwerbehinderung bekommen ,hat das bei euch auch so lange gedauert?.Bin mal gespannt wann ich den Bescheid wegen meiner Kur kommt .War erst nicht begeistert 6Wochen von hier weg zu sein,aber vieleicht tut sie mir ja gut.Werde jetzt ein wenig mit meinen Kater kuscheln ,er ist mein Tröster ,wenn es mir nicht gut geht oder traurig bin .


Für heute LG Rosi
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  #7  
Alt 23.01.2010, 19:15
Tamara19 Tamara19 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo hier!

Dies ist mein erster Beitrag hier und werde vermutlich noch einiges Postings hier abschicken. Ich bin 49 Jahre und seit kurzem mit der Diagnose Darmkrebs mit der Notwendigkeit einer Chemo konfrontiert. Ich erhalte natürlich viel Zuspruch, noch mehr Tipps, was ich nicht alles machen sollte, aber ich merke: Diese Angst kann nur verstehen, wer das selbst durchgemacht hat!

Ich hoffe sehr, dass ich dieses Stadium "Therapie abgeschlossen" erlebe und da erscheint mir so ein Loch dagegen natürlich harmlos zu sein. Aber ich kann das jetzt schon sehr gut verstehen und mir vorstellen, dass die Sorge, dass es eben nicht vorbei ist, noch lange anhalten wird!

Ich wünsch Euch alles, alles Gute - und hoffe, mit Euch das Ganze leichter durchstehen zu können!

Tamara

Geändert von Tamara19 (23.01.2010 um 20:01 Uhr)
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  #8  
Alt 25.01.2010, 19:02
Monday Monday ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Gerade erst hat mein Paps 2 OP`s überstanden, er hat Darmkrebs und einen Tumor an der Niere.
Diese Diagnose war so ein Schlag, man glaubt es Anfangs kaum

Ich hoffe, dass alles gut geht und wir bald wieder ein bißchen entspannen können.

Wenn ich an das Thema Nachsorge denke, wird mir auch ganz anders. Diese schreckliche Angst, das wieder was ist... Ich denke deshalb spielen viele im Umfeld das auch herunter... es ist einfach die Angst und weil man es nicht wahrhaben will.

LG an euch alle!
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  #9  
Alt 03.05.2010, 20:48
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Flieder50 Flieder50 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

hallo,
das Fragezeichen hinter dem Thema in diesem thread kann ich bestätigen, jetzt hab ich die Chemo und die Abschlussuntersuchung hinter mir und es ist als ob ich in ein großes Loch falle und die Panik erst jetzt aufkommt, die ich die ganze Zeit verdrängt hatte. Man hatte ja auch genug zu tun und hat was getan und war beschäftigt und in Behandlung. Und alle sagen jetzt "na prima, jetzt ist ja alles gut". Aber ich spüre jetzt eigentlich erst richtig das Damoklesschwert, das da so über mir schwebte und noch schwebt.
Außerdem sagt mir ungefähr jeder wie gut ich aussehe, komme mir bald schon wie eine Simulantin vor.
Na ja, übermorgen gehe ich erst mal 3 wochen in Reha, melde mich dann wieder wenn ich zurück bin.
Flieder50
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  #10  
Alt 09.08.2010, 14:50
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hei Stefan,
ja, ich kann vieles von dem, was Du geschrieben hast, nachvollziehen.

Bei mir ist der D-day nun schon 4 jahre her, bald habe ich auch 4 Jahre nach der OP erreicht und doch, der Krebs ist ein Schatten, ein klebriger, stinkender Schatten. Es wird -für mich- nie wieder alles gut, dazu hat diese Krankheit einfach zu viele Fangarme ausgeworfen nach Teilen aus meinem Leben, die mir lieb und wichtig waren und die nun unwiderbringbar fort sind.

Aber: Das Leben ist schön. Es ist wie ein Tuschkasten: Alle Farben sind da, die hellen und die dunklen. Das anzunehmen, mit dem Farbchaos zu leben und die Mischung jeden Tag als Herausforderung zu sehen, das ist nun meine Aufgabe...

Alles Gute,
hope
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

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  #11  
Alt 28.08.2010, 16:29
Fuchs Fuchs ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo zusammen.
Oh wie gut kann ich euch verstehen. meine letzte OP war im Juli, jetzt bin in der ersten Chemophase. eine Reha soll auch noch folgen. Alles sieht gut aus, aber die Angst ist immer latent da und überfällt dich manchmal so plötzlich. Dann kommt alles wieder hoch. Und derständige Stuhldrang...fürchterlich.
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  #12  
Alt 11.09.2010, 20:20
veränderung veränderung ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo Ihr,
vor 6 Monaten hatte ich eine Rektumresektion mit einem Tumor, der komplett im Gesunden entfernt werden konnte, dann lag ich noch zwei Monate mit einer Wundheilungsstörung. Jetzt arbeite ich wieder voll und versuche, meinen Alltag zurück zu bekommen. Immer wieder holen mich einfach Ängste ein, die kopfmäßig als absurd abgetan werden könnten - denn noch nie wurde mein Körper so intensiv beobachtet wie jetzt. Die Nachsorge läuft mit Ultraschall und Blutuntersuchungen immer mit positiven Ergebnissen und doch gibt es im Innern ein kleines haariges Ungut, das mit kritischen Augen jede Verdauungsbeschwerde und jedes Bauchzwicken beobachtet. Auch ist meine Kondition noch nicht wieder auf Vor-OP-Niveau, da ich auf Grund der Wundheilungsstörung keinerlei Anstrengungen und schon gar kein Sport haben durfte...
Verdauung wird sicher noch nen halbes Jahr brauchen, bis wieder 'Alltag' einkehrt, Bauchzwicken besteht einfach (da wird einiges verklebt sein).... aber der Kopf, den will ich definitiv etwas besser in die positive Richtung bringen. Gibt es in Hamburg eine Selbsthilfegruppe, die sich mir dem Thema befasst? Ich freue mich über Hinweise.
Beste Grüße
Gesa
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  #13  
Alt 14.09.2010, 21:26
Lumine Lumine ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo Zusammen,

ich komme aus dem Lungenkrebsforum. Nach 2 Lungen-OPs, 33 Bestrahlungen und fast 6 Monaten Chemotherapie hatte ich vor 2 Wochen meine letzte Chemo; morgen früh muss ich in die Röhre (Abschluss-CT mit Kontrastmittel). Hoffentlich kann ich heute Nacht schlafen und ich hoffe inständig, dass morgen in meiner Lunge nichts gefunden wird, was da nicht hingehört.

Wie es dann mit mir weiter geht, weiß ich noch nicht. Für meinen stressigen Vollzeitjob fühle ich mich noch nicht stark genug; bin seit über 10 Monaten krank geschrieben ...

Derzeit fühle ich mich fast "gesund" aber irgendwie doch noch nicht so richtig.

Liebe Grüße an Alle, die hier schreiben,
Christa
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  #14  
Alt 15.09.2010, 21:52
Lumine Lumine ist offline
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Standard AW: Behandlungen vorüber, und nun alles gut???

Hallo Stefan,

danke für dein Daumendrücken! Leider kann ich noch keine "Erfolgsmeldung" verkünden. CT mit KM ist problemlos gelaufen, aber der Radiologe hat sich sehr bedeckt gehalten, was er denn so sieht bzw. nicht sieht. Er sprach von suspekten Bereichen auf der operierten Seite, die er noch näher betrachten will und in 2-3 Tagen ginge der Befund an meinen Onkologen. Ich weiß jetzt ehrlich nicht, was ich davon halten soll. Irgendwie habe ich ein komisches Gefühl ... und das noch tagelange Warten ist auch nicht gerade toll ... ich hoffe auf Narbengewebe ...

Dein fröhlicher Nick-Name hat mich zum Lachen gebracht ... allein schon deshalb hat sich mein "Ausflug" ins DK-Forum "gelohnt" (bin ja eher zufällig wegen dem Titel des Threads hier gelandet).

Zitat:
...dass dies noch ein kleines Andenken an die Chemo sein könnte...
Um meine "Chemo-Andenken" loszuwerden, habe ich eine onkologische Reha beantragt, auf die ich jetzt warte. Mal sehen, wann und wohin es mich verschlägt...

Zitat:
Doch irgendwie echt seltsam wie man sich über jede andere Diagnose als Krebs und Metas freut
Ja, es gibt doch einige andere Dinge im Leben, über die man sich mehr freut als über diesen Schxxx.

Liebe Grüße und ganz wenige oder noch besser gar keine Dinge, die uns "zurück werfen",
Christa

Geändert von Lumine (15.09.2010 um 21:53 Uhr) Grund: Korrektur
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  #15  
Alt 19.09.2010, 20:38
Blaeckjak Blaeckjak ist offline
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Beiträge: 7
Cool AW: Wie lebt man damit

Hallo,
gestatte mir eine Frage, hast du eine oder mehrere OP´s hinter dir oder sehe ich das richtig, das du mit einer Diagnose leben mußt ?
Leider hab ich ein Problem das aus deinem Text heraus lesen zu können .
Von welchem " Krebstod " sollte man sonst sprechen ?
Unser Jüngster ist im Alter von 25 J. nach 1jähriger Krankheit verstorben .
Sein Tod war erlösend, gräßlich, furchtbar und dem ähnlich, wie seine Oma meine Mutter an Dramkrebs gestorben war .
Man pricht so viel vom sterben, dabei ist das nicht so schlimm wie es hingestellt wird, denn der Tod tut weder weh noch ist er belastend, er befreit .
Außer der Selbst.... der ist eine andere Art und hat von alle dem nichts .
Wenn du was über Darmkrebs wissen willst, dann frage mich .
Ich helfe gerne !
bey

Geändert von Jutta (03.06.2011 um 07:31 Uhr) Grund: Bei Anrede ist zitieren überflüssig/Speicherplatz
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