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  #1  
Alt 29.01.2010, 20:40
christian_viegas_schmidt christian_viegas_schmidt ist offline
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Registriert seit: 29.01.2010
Beiträge: 1
Standard Medikamente zur Reduzierung der Schleimproduktion

Hallo!

Meine Mutter hat Lungenkrebs in sehr fortgeschrittenem Stadium. Sie bekommt Sauerstoff und hat das Problem, dass die Krebszellen sehr große Mengen an Schleim produzieren, so dass an Erstickungsanfällen leidet. Die Ärzte können nichts mehr für sie tun. Hat vielleicht irgendjemand einen Tip bezüglich eines Medikaments, dass den Schleim entweder besser löst oder die Schleimproduktion zumindest etwas eindämmt?

Vielleicht gibt es ja doch noch ein Medikament, dass ihr
zumindest ein bißchen helfen kann, auch wenn ich ehrlich gesagt
keine Idee habe, was außer Chemostatika helfen könnte.

Ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Gruß

Christian
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  #2  
Alt 29.01.2010, 21:12
hobbit hobbit ist offline
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Registriert seit: 12.10.2008
Ort: NRW
Beiträge: 156
Standard AW: Medikamente zur Reduzierung der Schleimproduktion

Hallo Christian,

zum Schleimlösen gibt es ja viele Mittel (ACC usw.), wenn das Problem aber in großen Schleimmengen und vielleicht auch Problemen beime Abhusten (Schwäche?) besteht, wäre das eher kontraproduktiv.
In der Palliativmedizin wird manchmal „Scopolamin“ zur Reduktion der Speichelproduktion eingesetzt. Es muß allerdings gespritzt werde (wie eine Thrombosespritze) und macht ziemlich müde. Ob das Deiner Mutter auch helfen würde, kann ich nicht beurteilen, vielleicht könnt Ihr den behandelnden Arzt darauf noch mal ansprechen.
Auf jeden Fall wünsche ich Euch alles Gute und dass Ihr etwas findet, das hilft!

Liebe Grüße,
Hobbit
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  #3  
Alt 31.01.2010, 16:24
EuleKoenig EuleKoenig ist offline
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Registriert seit: 31.01.2010
Beiträge: 1
Standard AW: Medikamente zur Reduzierung der Schleimproduktion

Hallo Christian,

mein Name ist Martin und ich habe eine ähnliche Situation wie Du.

Ich habe mir jetzt ein Gerät besorgt, mit dem der Schleim abgesaugt werden kann. Es ist zwar sicher keine angenehme Angelegenheit, doch ich hatte vor wenigen Tagen die Situation, das sie Schleim hatte, diesen aber (mangels Kraft) nicht mehr abhusten konnte. Es war ein schlimmer anblick und ich hatte das Gefühl sie würde ersticken. Der Notarzt hat sie dann abgesaugt und ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihr Morphium gegeben und nochmals abgesaugt.
Da meine Mutter aber auf jeden Fall zu Hause sterben möchte, habe ich mir nun halt dieses Gerät besorgt, da der Transport ins Krankenhaus mehr als Stress für sie ist, und dort auch nichts anderes mehr gemacht wird.
Somit mache ich es im Moment also so, das ich ihr in diesem Fall 5 mg Morphium s.c. spritze und ihr den Schleim dann absauge. Dadurch bessert sich die Situation dann.

Hoffentlich konntest Du mit meiner Antwort etwas anfangen.

Viel Glück und Kraft

Martin
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