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  #1  
Alt 19.03.2010, 22:57
seenah seenah ist offline
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Standard "Nur" ein Meningeom

1

Geändert von seenah (13.04.2010 um 18:23 Uhr)
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  #2  
Alt 20.03.2010, 09:27
winnewup winnewup ist offline
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Beiträge: 18
Standard AW: "Nur" ein Meningeom

Hallo,

ich bin mir sicher viele hier können Deine Ängste und Probleme verstehen,Du bist nicht allein!
Ich bin auch im Dezember 09 operiert worden und ich könnte auch noch nicht wieder normal arbeiten...obwohl es mir eigentlich ganz gut geht.Da ich bis August aber Chemo mache bin ich krankgeschrieben.
Ich kann Dir nur empfehlen in Erwägung zu den Hausarzt zu wechseln.Das habe ich auch getan und seit dem klappt das alles sehr gut.Wichtig ist das man sich bei allen Ärzten gut aufgehoben fühlt.
Auch möchte ich Dir ans Herz legen vieleicht einen Psychologen aufzusuchen.Habe ich auch gemacht und seitdem geht es mir psychisch wesentlich besser.
Und was das Reden über Deine Krankheit angeht...ich konnte auch nicht darüber sprechen ohne zu heulen.Es wird langsam besser...aber verdrängen kann man das nicht.Im moment geht es mir gut..weiß aber auch das die Löcher in die man fällt immer wieder kommen werden.Also lebe ich im moment Tag für Tag und schaue wie es mir geht.
Erwarte nicht zuviel von Dir.

Alles Liebe Winnewup
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  #3  
Alt 20.03.2010, 09:51
mirapetra mirapetra ist offline
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Beiträge: 19
Standard AW: "Nur" ein Meningeom

Hallo,

ich kann Dich gut verstehen und würde Dir auch empfehlen so schnell wie möglich den Hausarzt zu wechseln....
Ich bin am 01.02.10 operiert worden.Oligoastrozytom Who II alles wurde entfernt,keine Chemo und Bestrahlung.Die Wunde verheilt und trotzdem geht es mir ähnlich wie Dir.Ständig Kopfschmerzen und Übelkeit.Überhaupt nicht belastbar...suche Dir einen Psychologen.Habe hier im Forum gelesen das es Sinn macht.Bei uns in der Region (Sauerland) ist es allerdings schwer einen Termin zu bekommen.Die Wartezeit beträgt 3- 6 Monate.
Wünsche Dir alles Liebe...

Gruß Heike
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  #4  
Alt 22.03.2010, 12:21
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Sani Sani ist offline
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Beiträge: 1.326
Standard AW: "Nur" ein Meningeom

Hallo,ich kann mich nur anschliessen,such dir eine Doc der "ahnung"hat von dem was du jetzt durchmachst udn vielleicht auch eine Gruppe ,bei uns gibts Gruppen,"Leben anch dem Krbs",so oder ähnliche wird es bestimmt bei dir auch geben.Mir sieht man meinen Hirni auch nicht an,wenn man mich neu kennenlernt,ansonsten sieht man das schief Gesicht durch die Parese ja aber ich bin auch schon angesprochen worden da ich ja immer ncoh lebe wird es wohl nichts gewesen sein.Ungeschmickt,ehrlich,geh ich nicht mehr raus.Hier im Dorf hieß es da mal,ich sähe so schlecht aus,wär wohl bald soweit.du siehst die Menschen reden sich ihr eigenes Urteil zurecht,du mußt dir ein dickes Fell zulegen,es wächst mit der Zeit,versprochen.Heutist es mir -fast-egal ws die Leute reden,es ist mein Leben und ich bin froh es noch zu haben,frag die Leute mal ob sie mit dir tauschen wollen,da winkt jeder ab und ist still.Ich wünsch dir schnellstmöglich Hilfe und einen Doc-Doctorin mit Ahnung,sani
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  #5  
Alt 22.03.2010, 13:06
Benutzerbild von Levira
Levira Levira ist offline
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Beiträge: 206
Standard AW: "Nur" ein Meningeom

Hallo zusammen!

Ich komme aus einer "ganz anderen Ecke", denn ich hatte einen aggressiven Riesenzelltumor.

Aber das Problem kenne ich auch, dass man von gewissen Ärzten nicht ernst genommen wird.
Nach 3 Op's (2001/2002) hiess es bei mir: Tumor raus, Bein noch dran, Patientin gesund.
Super, toll, darüber freue ich mich auch sehr.
Bei jeder Kontrolle fragte mich der Professor:" Haben Sie noch Schmerzen?"
Wenn ich bejahte, meinte er:" Das kann nicht sein!"

Da die Schmerzen immer stärker wurden und ich langsam aber sicher dachte, ich drehe durch, suchte ich mir psychologische Hilfe.
Das war die beste Idee, welche ich umgesetzt habe!

Meine Therapeutin riet mir dann, dass ich mich vom Hausarzt (der einzige, welcher mir immer geglaubt hat!) in die Schmerzklinik überweisen lassen soll.
Endlich werde ich ernst genommen und nun ist herausgekommen, dass meine Schmerzen schon lange chronisch sind und man viel hätte verhindern können, wenn mir von Anfang an geglaubt worden wäre.

Mein Fazit: nicht der Arzt bestimmt, wie es dem Patienten geht!
Deshalb kann ich mich den Ratschlägen der andern vollumfänglich anschliessen.
Nimm Dich selber und Dein Befinden ernst, Du hast das Recht dazu, dass es Dir gut geht!

Liebe Grüsse und alles Gute!
Levira
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