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  #31  
Alt 03.05.2010, 13:32
mag2000 mag2000 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hi Carmen,
ich drück dir daumen dass du das pflaster besser verträgst.

LG Frank
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  #32  
Alt 03.05.2010, 13:45
Benutzerbild von tanja_129
tanja_129 tanja_129 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,

die Schmerzpflaster nimmt meine Mama auch und es geht ihr recht gut dabei und die Nebenwirkungen sind bei meiner Mama recht überschaubar will sagen
es geht ganz gut damit! Drück dir auf alle Fälle auch die Daumen dass dir das
Pflaster hilft und wie meine Oma immer zu sagen pflegte wenn es mir mal wirklich nicht gut geht: " DA LASSEN WIR DEN KOPF NICHT HÄNGEN UND STELLEN UND ÈBEN WIEDER HINTEN AN!"

Kopf hoch in diesem Sinne
noch einen schönen Tag
wünscht dir Tanja
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Das letzte Sandkorn fiel viel zu früh

Meine Mama wurde nur 56 Jahre alt: Januar 2008 OP nach Whipple, Chemo 2 Blöcke, Juli 2009 Rezidiv mit ausgeprägter Peritonealkarzinose seit September palliative Chemo. FortschreitenderTumorprogress Dezember 2009, seit Februar wieder Chemo. am 23. September 2010 nach langem Kampf auf ihre letzte Reise gegangen
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  #33  
Alt 04.05.2010, 12:05
Schneeball Schneeball ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,
der derzeitige psychische Tiefgang hat wirklich etwas mit dem Morphinpflaster zu tun. Mein Mann hat die Pflaster auch nicht gut vertragen, allerdings hatte er die 100er Pflaster. Sie haben auch keine große Linderung gebracht. Er bekommt jetzt Morphintabletten und die wirken besser und auch schneller, allerdings erhält er auch immer noch insg. 270 mg/Tag. Aber die Psyche ist stabil. Und das ist das Wichtigste. Natürlich machen diese Medikamente abhängig. Aber wen interessiert das, wenn man die Schmerzen damit in Griff bekommen kann. Er kann derzeit auch nicht mit der Dosis nach unten gehen, da der Körper und die Psyche die Entzugserscheinungen nicht verkraften würden.
Und, wie Frank schon gesagt hat, die Metas sind nicht wirklich lebensbedrohend, aber sie können einem das Dasein ganz schön vermiesen.
Wünsche dir viel Kraft und Zuversicht.
Gruß
Waltraud
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  #34  
Alt 05.05.2010, 13:21
Benutzerbild von Carmenrose
Carmenrose Carmenrose ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Gallengangskarzinom

hallöchen,

also die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Mir ist zwar etwas flau im Magen aber es ist erträglich. Was mir mehr zu schaffen macht, sind Blähungen. Das ist echt krass. Rückenschmerzen sind etwas eingedämmt aber nicht weg. Wir wollen aber nicht gleích wieder die Dosis erhöhen, sondern erst mal einschleichen.Ich kann aber noch ein Schmerzmittel zu nehmen.
Morgen dann Gespräch wegen Bestrahlungen. Montag anfangen mit der Chemo.
Da geht mir so ein bißchen die Düse, weil ich Angst habe mir geht es hinterher nicht gut. Weiß jemand, ob man die Betrahlungen dann parallel zur Chemo macht ?? Oder eher in den Chemopausen. Und merkt man gleich nach den ersten Bestrahlungen eine Besserung bzw. Schmerzrückgang ??
Liebe Grüße
Carmen
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Gallengangs CA OP März 08, Lungenmetastasen OP Juni 08, Lebermetastasen Chemo seit Sept. 08. Nexavar von Juli 09 bis April 10. Jetzt Chemo mit Cisplatin und 5 FU
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  #35  
Alt 05.05.2010, 13:43
Schneeball Schneeball ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,

also bei meinem Mann hieß es, dass Chemo und Bestrahlung zusammen nicht gehen, da dies den Körper zu sehr belastet. Bei ihm wurde die Chemo vorher abgesetzt. ER bekommt auch keine neue mehr, da dieser Erreger scheinbar gegen jede Art von Chemo resistent ist.

Lass dich nicht unterkriegen.
Gruß
Waltraud
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  #36  
Alt 05.05.2010, 17:55
Magra59 Magra59 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen

zu Chemo und Bestrahlung kann ich nichts sagen, aber zu Blähungen schon! Alle paar Minuten bläst es mich auf meinem Bürostuhl einen halben Meter in die Höhe! Keine Ahnung wo all die Luft herkommt. Ich bekomme Eloxatin und Xeloda. Xeloda wurde mir ohne Packung und Packungsbeilage abgegeben, habe auch nicht nach Nebenwirkungen gegoogelt. Die orkanartigen Winde scheinen aber daher zu kommen. Zusammen mit den ohnehin angegriffenen Schleimhäuten im Enddarm ist das eine unangenehme und schmerzhafte Sache. Ich hoffe, das legt sich bald wieder. Sorry, will nicht jammern.

Schön dass das mit den Schmerzen bei dir besser geworden ist. Ist die Psyche auch wieder im Aufwind?

Lieber Gruss
Manfred
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  #37  
Alt 05.05.2010, 18:11
mag2000 mag2000 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,
also prinzipiell kann man Bestrahlung und Chemo gleichzeitig geben. Allerdings muss dann die Chemo etwas abgeschwächt werden. Mein Dad hatte letztes Jahr auch beides bekommen. Wobei die Bestrahlung relativ wenig Nebenwirkungen hat, im Vergleich zur Chemo.

Leider wirst du anfangs wohl eher eine schmerzsteigerung durch die bestrahlung erfahren. da das gewebe erstmal darauf reagiert. eigentlich sollte aber nach 2 wochen spätestens eine schmerzreduktion einsetzen.

Liebe Grüße
Frank
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  #38  
Alt 12.05.2010, 13:30
Husti Husti ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,

wäre nett, mal wieder von Dir zu lesen. Wie hast Du denn am Montag Deinen "Cocktail" vertragen.

Liebe Grüße und alles Gute.

Husti
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  #39  
Alt 19.05.2010, 16:03
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Carmenrose Carmenrose ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Gallengangskarzinom

Hallo Leute,

hatte letzte Woche ja Chemo. Die hat mich voll umgehauen.
Bin also nur vom Bett aufs Sofa und wieder zurück.. Ich war sooo schlapp und hatte die totalen Schmerzen.
Sollte ja eigentlich auch noch Betrahlungen bekommen, ich war aber zu gar nichts in der Lage.
Heute ist der erste Tag an dem es mir mal wieder etwas besser geht.
Liebe Grüße
Carmen
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  #40  
Alt 25.05.2010, 14:56
mag2000 mag2000 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo,
wollte mich mal kurz melden und ein feedback geben, wie es meinem dad nach der bestrahlung der knochenmetastasen geht. er ist jetzt seit einer woche wieder zuhause und freut sich darüber, und natürlich das schöne wetter sehr. er hat immer noch sein schmerzpflaster und kommt damit eigentlich auch ganz gut zurecht. soweit geht es ihm ganz gut, allerdings hatte er am samstag fast einen zuckerschock, weil sein zuckerwert total in den keller gefallen ist. er ist zwar diabetiker, aber das hatte er lange nicht mehr. naja, ich denke nicht dass es was mit dem krebs zu tun hat. aber sonst ist eigentlich alles soweit okay. er arbeitet wieder relativ viel im garten und macht einen relativ aktiven eindruck. nächstes CT ist für mitte Juli geplant.

LG Frank
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  #41  
Alt 26.05.2010, 15:13
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Carmenrose Carmenrose ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Gallengangskarzinom

Hallo Frank,


schön,dass es deinen Dad wieder besser geht. Liebe Grüße und ich drücke alle daumen.

Ich bekomme am Montag meine erste Bestrahlung. Wollten ja eigentlich schon eher anfangen, aber da es mir ja so schlecht ging hat sich das alles etwas verschoben.
Liebe Grüße
Carmen
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  #42  
Alt 26.05.2010, 19:19
mag2000 mag2000 ist offline
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Hallo Carmen,
danke :-) Gestern hatte er den halben Tag mit seinem Enkel, also meinem sohn gespielt. Er war danach zwar total platt, aber richtig gut drauf.

Also wegen der Bestrahlung musst du dir echt keinen Kopf machen. Die hatte meinen Dad total gut vertragen. Nebenwirkungen sind keine aufgetreten.

Ich drück dir die Daumen.

Liebe Grüße
Frank
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  #43  
Alt 22.06.2010, 15:25
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Carmenrose Carmenrose ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Gallengangskarzinom

Hallöchen,

habe heute meine 13. Bestrahlung bekommen. Die Bestrahlungen vertrage ich recht gut. Was mir immer noch zu schaffen macht sind die Blähungen. Habe gestern dann mal mit dem Arzt von der Strahlentherapie gesprochen.
Er hat mir Lyrika auf 2-0-2 erhöht. Ich konnte heute mal wieder richtig durchschlafen. Für die Verstopfung nehme ich laxatan M beutel. Die hat mir die Notärztin empfohlen. Die Entgiften nebenbei auch noch.
Meine Leberwerte sind gestiegen. Das macht mir Sorgen. Hoffe meine Leber hält das alles durch.
Wenn ich diese Schmerzen habe, dann möchte ich am liebsten Sterben.
Ich habe nicht wirklich Angst vor dem Tod.
Wenn es so etwas wie- Leben nach dem Tod- gibt, dann trifft man ja seine Angehörigen und alle Bekannten die schon gestorben sind wieder. Hört sich komisch an, aber da freu ich mich schon auf meinen Opa. War nämlich das totale Opakind. Und auf Tine 1209, wir haben uns gegenseitig versprochen, den der später stirbt abzuholen. Und sollte es nichts geben , dann merkt man ja nichts mehr.
Aber mein Leben nicht mehr weiterleben zu können, nicht mehr zu erleben wie mein Sohnemann heiratet. Meine Enkelkinder geboren werden. Mit meinen Mann alt zu werden. Das Leben gemeinsam zu genießen. Also mein Leben loszulassen, dass macht mir Angst und macht Wut in mir breit.
Wenn es mir wie heute dann besser geht , dann fange ich wieder an zu kämpfen. Prognose Hoffnung!!!!
Eure Carmen
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  #44  
Alt 23.06.2010, 00:34
sonja1973 sonja1973 ist offline
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Hallo Carmenrose,
ich lese deine Beiträge immer mit und wünsche dir (unbekannterweise ) aber von ganzen Herzen, das du die Bestrahlungen hinter dich bringst und das es endlich wieder aufwärts geht für dich...
Mein Mann wurde letztes Jahr im Juli operiert, er hatte ein distales Gallengangskarzinom,Metastasen konnten nicht festgestellt werden, er hat eine 3monatige Chemo mit Gemzar gemacht, aber seit Januar steigt der Tumormarker ständig, mittlerweile bei 560..er hat aber auch Probleme mit der Harnleiter und ständig Entzündungen, so das wir hoffen, das der TM nur deswegen steigt...
Dir noch ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
LG sonja
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  #45  
Alt 23.06.2010, 13:14
mag2000 mag2000 ist offline
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Standard AW: Knochenmetastasen n. Callengangskarzinom

Hallo Carmen,
mein Dad hat auch sehr häufig blähungen und leider auch nicht mehr so viel appetit wie früher. aber die schmerzen durch die knochenmetastasen haben merklich nachgelassen. seine bestrahlung ist ja jetzt seit ca. 5 wochen abgeschlossen. er macht viel im garten und es geht ihm den umständen entsprechende soweit gut.
die gedanken zum sterben und dem tod kann ich total verstehen. ich bin ja nicht mal selbst betroffen, trotz allem denke ich wegen meinem dad da auch sehr oft darüber nach. letztendlich müssen wir irgendwann alle diesen weg gehen. aber solange es nicht soweit ist, verdrängt man das thema ja gerne. wie man damit am besten umgeht, kann sicher niemand sagen. jeder muss da selbst seinen weg finden.
aber gegen die schmerzen würde ich mir wirklich im zweifelsfall morphium geben lassen. das ist ja nur vorübergehend. mein dad hat wirklich so gut wie keine schmerzen mehr. er nimmt zwar auch noch ein morphium-pflaster hat es aber schon reduziert. also die bestrahlung hat definitiv angeschlagen.
ich drück dir ganz fest die daumen.

LG Frank
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