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  #1  
Alt 02.06.2010, 17:52
sylvia44 sylvia44 ist offline
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Standard Schmerzen nach VATS

Hallo an Alle !

ich heiße sylvia bin 45 jahre alt und bin normalerweise im eierstockkrebs forum unterwegs da ich vor einem jahr eierstockkrebs hatte.
nun habe ich ein problem und hoffe es weiß jemand von euch einen rat.
ich hatte vor 6wochen ein lungen ct.da fand man rundherde auf der lunge und fürchtete es seien metastasen.( was zum glück dann nicht so war )
man machte zur abklährung eine video assestierte thoraksopie....
die ist nur 4 wochen her und ich habe noch immer schlimme schmerzen...mein arzt gab mir tabletten doch die helfen nicht.
niemand weiß woher die schmerzen kommen...hat jemand ähnliches erlebt ?
ich würde mich sehr über antwort freuen.
l.g.sylvia
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  #2  
Alt 02.06.2010, 22:06
Lumine Lumine ist offline
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Beiträge: 568
Standard AW: Schmerzen nach VATS

Hallo Sylvia,

bei mir wurde auch zur Abklärung der Diagnose auch eine Thorakoskopie gemacht (Tumor operabel oder nicht?, metastasiert ins Rippenfell?). Die Schmerzen hielten sich in Grenzen und waren dank guter Schmerzmittelseinstellung gut zu beherrschen. Nach ca. 2 Wochen waren die Thorakoskopie-Schmerzen mehr oder weniger "überstanden"; kurz darauf folgte dann bei mir die große OP zur Entfernung des Tumors (näheres in meiner Signatur).

Beschreib' doch mal die Schmerzen. Sind das Wund- bzw. Narbenschmerzen oder hast du den Eindruck, es käme vom Rippenfell? Sind die Schmerzen da, wenn du dich bewegst oder bei "Ruhe"? Was ist denn das Ergebnis der Thorakoskopie? Was sind das für Rundherde? Was sagt dein Arzt dazu? Was wird gegen die Rundherde unternommen? Welche Tabletten hast du verschrieben bekommen? Hattest du Beschwerden, bevor das CT gemacht wurde oder war es im Rahmen der Nachsorge des Eierstockkrebses? Viele Fragen, aber...

... hier im Forum sind meist "nur" Betroffene und/oder Angehörige und keine Ärzte, deshalb ist es sehr schwierig, dir Tipps zu geben, wenn du so wenige Angaben machst.

Liebe Grüße,
Christa
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  #3  
Alt 03.06.2010, 11:36
sylvia44 sylvia44 ist offline
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Beiträge: 40
Standard AW: Schmerzen nach VATS

hallo lumine !

danke für deine antwort.
ich habe das gefühl dass die schmerzen "von innen " also von den rippen kommen.ich nehme lyrica 75mg gegen die nervenschmerzen und seractil 300mg aber nichts davon hilft.mein arzt weiß auch nicht wirklich warum ich noch so schmerzen habe er meint event.sind das nervenschmerzen.
die rundherde haben sich durch eine entzündliche krankheit die sarkoidose heißt gebildet.
ich bin ziemlich ratlos und würde die schmerzen gerne los bekommen denn sie zermürben mich mittlerweile.
l.g.sylvia
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  #4  
Alt 03.06.2010, 21:35
Lumine Lumine ist offline
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Beiträge: 568
Standard AW: Schmerzen nach VATS

Hallo Sylvia,

gegen die Schmerzen nach der Thorakoskopie habe ich damals von der Klinik, die mich operiert hat (HSK, Wiesbaden) eine schriftliche Empfehlung im Arztbrief auf "Ibuprofen" bekommen, was mir schon in der Klinik sehr gut geholfen hat und das ich dann langsam (nach Bedarf) abgesetzt habe.

Wo wurdest du operiert? Vielleicht kannst du dich nochmal an die Klinik wenden und dich dort beraten lassen. Sicher hat so eine Klinik mehr Erfahrung bezgl. Medikation nach OPs als ein "normaler" behandelnder Arzt.

Bezüglich deiner Sarkoidose habe ich mal gegoogelt http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkoidose#Therapie
Wird die Krankheit bei dir therapiert (z.B. Kortison? Ibuprofen!!) oder wird auf die oft einsetzende Spontanheilung gewartet? Wenn du das Gefühl hast, dass die Schmerzen von den Rippen (also "Knochen") ausgehen, dann könnte eventuell auch Dyclofenac gut helfen. Vielleicht sprichst du deinen Arzt nochmal darauf an. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass man die lieben Weißkittel oft mit der Nase auf irgendwas 'draufstoßen" muß, bevor sie "handeln". Nerve deinen Arzt solange, bis du eine für dich zufriedenstellende Medikation bekommst, denn dauernde Schmerzen bringen einen wirklich zur Verzweiflung. An mir wurde 12 Jahre lang von verschiedenen Ärzten herumgedoktert, bis endlich eine existierende rheumatische Erkrankung (Morbus Bechterew) diagnostiziert wurde und ich ein Basis-Medikament bekam (Azulfidine RA), mit dem ich jetzt schon mehrere Jahre vollkommen schmerzfrei leben kann. Es lohnt sich also zu "kämpfen"!

Liebe Grüße,
Christa
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