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  #1  
Alt 14.09.2011, 18:18
asmusleer asmusleer ist offline
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Registriert seit: 14.09.2011
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Standard zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts

hallo , leer. am 14.9.2011
bei meiner frau, 68, wurde gestern NPL-Verdacht rechts diagnostiziert.
ich fürchte, sie hat die tragweite ihrer indikation noch nicht gefressen....
bitte, was heisst folgendes:
...apikohilär paramediastinal kommt es zum nachweis eines tumorbefundes mit einem durchmesser von 4,2 x 3,1 cm und einer teilatelektase des 2. und
teilw. 3.segmengtes. pleuraerguss links. kontralateral, aber auch in den übrigen lungensegmenten kommt es zum nachweis von zahlreichen intrapulmonalen filiae unterschiedlicher größe...
beurteilung: dringender verdacht auf zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts mit pleurainfiltration und reaktivem erguss wie auch verdacht auf bipulmonale filiae...
die hausärztin meiner frau hat doch mehr oder wenig drum herum geredet.
aber sofort für kommenden montag 19.9.2011 eine stat.einweisung zum abklären des
ganzen verordnet.
ich wüsste schon gerne, was uns erwartet, ohne mein eventl wissen gleich an
meine frau weitergeben zu wollen. sie ist noch relativ gefasst.
ANGST !!!
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  #2  
Alt 14.09.2011, 19:34
Benutzerbild von Monika Rasch
Monika Rasch Monika Rasch ist offline
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Registriert seit: 23.02.2005
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Standard AW: zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts

Hallo Asmus,
die Hausärztin scheint sich ja schon ziemlich sicher zu sein.
Der Befund ist vom Radiologen erstellt, und die machen ja tagtäglich nichts anderes, als Röntgenaufnahmen zu sichten.

Es sieht jetzt für mich so aus, dass Deine Frau einen Tumorbefund mit einem Durchmesser von 4,2 x 3,1 cm ziemlich zentral hat, also eher nicht nach aussen gelegen(wäre dann besser zu operieren).
Auch ist er wohl nicht mehr im Anfangsstadium, sondern hat bereits mehrere Nebenkampfplätze eröffnet.

Im Krankenhaus wird nun die Diagnose gesichert.

Es wird in den Tumor mit einer Nadel reingepiekst, um Gewebe zu untersuchen.
Das wird dann mehrere Tage untersucht, um festzustellen, welche ART von Zellen es sind.
Das ist wichtig, damit eine gut passende Chemotherapie gefunden wird.

Auch werden noch alle möglichen anderen Sachen(Niere, Nebenniere, Leber, eventuell Hirn) untersucht, um nachzuschauen, ob es schon "Fern"Metastasen gibt.
Natürlich wäre es schöner, wenn da nichts Neues gefunden würde......aber selbst wenn, wenn die Chemo gut wirkt, dann würde sie auch auf Metastasen wirken.
Vielleicht verschwindet auch alles, vielleicht auch nicht.

Aber Eines möchte ich Dir mit auf den Weg geben.
Lese keine Statistiken.
Daran verzweifelst Du.

Halt Dich lieber an die Erfahrensberichte hier im Forum.
Es sind so viele Menschen hier, die trotz dieser Diagnose einfach gegen alle Statistik leben, richtig leben.
Auch wenn der Krebs immer in den Startlöchern steht.

Es wäre schön, wenn Deine Frau hier mitschreiben würde.
Es sei denn, sie will das nicht.

Meine Schwester wollte es auch nicht, sie hat sich vollends in die Hände
der Ärzte begeben.
An irgendwas muss man glauben.
Wichtig ist es, in eine FACHKLINIK zu gehen, nicht unbedingt in das nächstgelegene Krankenhaus.
Wenn die Diagnose steht und auch der Therapieplan, dann kann man immer
noch ins heimische Krankenhaus wechseln.

Ganz wichtig, legt eine Mappe an mit den Kopien von jeder Untersuchung,
egal was.
Wenn man doch mal eine zweite Meinung einholen möchte, ist das hilfreich.

Und jetzt sage ich einfach mal,
mach es gut,
sei Deiner Frau Unterstützung,
sie wird in nächster Zeit sehr zu kämpfen haben,
den Haushalt nicht bewältigen können.

Alles Alles Gute
__________________
Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL)
Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.)
Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT
Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca)
Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie)
Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015

Geändert von Monika Rasch (14.09.2011 um 19:37 Uhr)
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  #3  
Alt 14.09.2011, 22:18
asmusleer asmusleer ist offline
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Registriert seit: 14.09.2011
Ort: Ostfriesland
Beiträge: 3
Rotes Gesicht AW: zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts

hallo lbe moni
erst einmal vielen dank.
so in der art habe ich es mit meinen begrenzten latein-kenntnisse auch
fast beinahe gebracht.
es hilft uns auch nicht weiter, aber ich kann mich besser drauf einstellen.
meine frau würde par du nicht mehr wissen wollen, als man ihr schon
mitgeteilt hat. na, ok, wolln den kommenden wochenbeginn erst einmal
abwarten und was die biopsie für ergebnisse zeit.
das leben kann schon gemein sein.
vielen dank,
ich bleibe hier in jedem fall empfangsbereit.
peter
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  #4  
Alt 14.09.2011, 23:28
Moononyx Moononyx ist offline
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Ort: Westerwald
Beiträge: 25
Standard AW: zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts

Hallo Peter!

Von einer gebürtigen Leeranerin, die jetzt im Westerwald wohnt, mal nen lieben Gruß nach Hause schickt.

Ich kann meiner Vorrednerin nur Recht geben und so spontan nichts mehr dazu fügen. Vielleicht nur noch auch jede Rechnung von der Apotheke sammeln, falls man noch nicht Zuzahlungsbefreit sein sollte ... wir haben das jetzt nach 8 Monaten sammeln schon durch gekriegt bei der Krankenkasse, weil mit so ner Erkrankung ist man ja nicht erst nach einem Jahr erst chronisch krank (mein Mann ist 33 und hat Lungenkrebs mit 14 Hirnmetastasen).

Wenn Du was wissen magst, wenn Du oder Deine Frau Fragen habt, dann seit Ihr hier richtig. Die Leute hier im Forum sind toll.

Wir wünschen Euch auf jeden Fall alle Kraft dieser Welt für die nächsten Tage und Wochen, die noch kommen werden. Anfangs ist es sicherlich schwer, auch sehr schwer ... aber es wird gehen ... wir genießen die Zeit, die wir noch zusammen haben werden ... tut dieses auch ...

alles liebe aus dem WW
Andy und Maike
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  #5  
Alt 15.09.2011, 09:07
asmusleer asmusleer ist offline
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Registriert seit: 14.09.2011
Ort: Ostfriesland
Beiträge: 3
Standard AW: zentrales bronchialkarzinom apikohilär rechts

ja moin in den westerwald,
auch euch vielen dank für zeilen.
meine frau wackelt immer noch zwischen trauma ...von wegen im falschen
film... oder so und der realität.
ich denke, wir werden es gemeinsam hinbekommen.
moin von hus to na´t hus
peter
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