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  #46  
Alt 29.11.2011, 12:12
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KHK KHK ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Hallo Chris,

Na sowas, jetzt willste Dich mit soner krummen Zahl wie 94 zufrieden geben? Ich würd's ruhig gerne bis 100 schaffen, wenn ich dann noch in einem korrekten Zustand bin und nicht zu oft in die Werkstatt (Krankenhaus) muß. Länger leben und nur noch von anderen abhängen für ganz einfache Sachen oder in einem schlimmen Demenzzustand zu sein muß aber nun auch nicht sein. Ganz wichtig ist mir auch noch nach Möglichkeit nicht lange schlimm leiden müssen, wenn es denn, natürlich so spät wie möglich, mal soweit ist.

Grüße,

Kai-Hoger
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  #47  
Alt 29.11.2011, 12:34
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Hast recht. Ich nehm nun doch wieder die 100 in Angriff
Zur Zeit Vertraue ich sehr darauf, dass vielleicht doch alle bösen Zellen vernichtet werden, wenn ich gerade jetzt in der Zeit der Bestrahlung mein Immunsystem stärke und recht viele "Antikrebslebensmittel" zu mir nehme. Also viel grünen Tee trinke, der mal so ne halbe Stunde zieht und halt sehr viel Zeux mit Antioxidiantien futter oder trinke.
Hinzu kommt dann noch der Placeboeffekt. Das bedeutet ich glaube fest an meine Behandlung und visualisiere auch immer während der Bestrahlung oder während ich grünen Tee trinke. Generell meditiere ich nun jeden Tag 1-3 mal und visualisiere dabei.
Ob es nun was bringt ist natürlich nicht BEWIESEN, aber immer mehr Beispiele zeigen mir, dass es wohl hilft.
Und ich versuche es nun gerade während der Bestrahlung recht intensiv zu machen, da die bösen Zellen vielleicht gerade jetzt angreifbar sind.
Oh und zur Unterstützung mache ich nun auch während der Bestrahlung wieder Sport und gehe regelmäßig joggen.
Ob nun alles was gebracht hat poste ich dann an meinem 100sten Geburtstag.
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  #48  
Alt 29.11.2011, 17:06
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Ich hatte soeben wieder einen fokalen Krampfanfall. Also eine Wahrnehmungsstörung und komische Geruchs- und Gesachmackshalluzinationen. Das hatte ich auch vor der OP so etwa alle 2 Wochen, weshalb ich nach nem halben Jahr auch zum Arzt bin.
Also jetzt war es auch seit der OP das dritte mal, was auch etwa alle 2 Wochen waren... sollte mich das beunruhigen oder eher als normal einstufen? Wie gesagt, vor der OP war es ja genauso...
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  #49  
Alt 29.11.2011, 23:01
dayo dayo ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

hi chris, habe heute eine sendung im franzoesischen fernsehen verfolgt, in der es ueber tee ging...da sagten die, dass speziell gruener tee nur maximal eineinhalb minuten ziehen darf, wenn sich seine wirkstoffe optimal entfalten sollen...
lg dayo
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  #50  
Alt 29.11.2011, 23:07
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Das wundert mich, da ich bisher überall gehört habe GENAU 10 MINUTEN... Also wem soll ich jetzt glauben???
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  #51  
Alt 29.11.2011, 23:12
dayo dayo ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

hi chris,
ich gebe nur die aussage der sendung wieder, ich selbst habe ich keine erfahrung damit..!

lg
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  #52  
Alt 29.11.2011, 23:13
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Das sollte jetzt auch keine Kritik an dir sein. Aber gerade beim Thema Krebs gehen die Meinungen immer sehr weit auseinander.
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  #53  
Alt 29.11.2011, 23:52
Andorra97 Andorra97 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Zitat:
Zitat von Der_Chris87 Beitrag anzeigen
Hallo Anni,
ich muss zum Glück keine Medikamente nehmen. Es sind ja auch NUR Fokale Anfälle und außer,dass es mich beunruhigend und sich doof anfühlt gehts ja.
Hallo Chris,
also ich persönlich würde auch bei fokalen Anfällen Medikamente nehmen. Mein Mann litt ungefähr 25 Jahre daran. Ohne Medikamente hatte er Grand Mals, mit Medikamenten "nur" fokale Anfälle, aber allein diese waren schon sehr unangenehm und schränkten sein normales Leben doch sehr ein. Er durfte kein Auto mehr fahren, er konnte keine Kundengespräche mehr führen etc. Wir wären sehr froh gewesen, wenn wir diese hätten loswerden können.

Ironischerweise sind sie seit seiner Glio-OP vollständig verschwunden. Jetzt würden wir alles dafür geben er müsse nur mit einer Epilepsie leben und nicht mit dieser Diagnose. Aber so ist das Leben.

Ich würde auf jeden Fall Deinen Arzt darauf ansprechen. Es kann auch durch die Bestrahlung schlimmer werden mit den Anfällen und Du solltest das auf jeden Fall im Auge behalten.
__________________
Einen schönen Tag wünsche ich euch!
Nicole

Mein Mann: NHL Diagnose 31.10.2007 / Glioblastom Diagnose 31.10.2008
Zur Zeit geht es uns gut.
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  #54  
Alt 29.11.2011, 23:56
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Also mich schränkt es eigentlich gar nicht ein. Ich hatte sogar bei meinem letzten MMA-Kampf (vor der OP) so einen fokalen Anfall und der Kampf ging trotzdem über die Zeit und ich hatte kaum Spuren vom Kampf davon getragen.
Also wenn es so bleibt kann ich damit leben. Einschränkungen sind es keine. Aber ich spreche morgen mal meinen Arzt darauf an und werde es natürlich im Auge behalten.
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  #55  
Alt 30.11.2011, 00:16
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KHK KHK ist offline
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Standard AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Hallo Chris,

Ich will Dir keine Angst machen und hoffe, daß es nicht schon wieder ein Rezidiv ist. Immerhin haben sie bei Dir ja keine "komplette" Exerese gemacht... Ich hoffe stark, daß es eine Auswirkung der Radiotherapie ist. Ich hatte auch nach der "kompletten" Exerese und Radiochemotherapie nach Stupp bis 3 Monate nach Beendigung meiner Strahlentherapie leicht verstärkte Epianfälle und Beschwerden beim Gehen. Danach hat sich mein Zustand erst langsam und dann etwas schneller gebessert und es geht damit bald zweieinhalb Jahre nach der OP immer noch ein bisschen weiter.

Es kann auch vorübergehende leichte Verschlechterungen geben, wenn sich das Gehirn wie in meinem Fall offensichtlich umorganisiert. Bei mir haben sie auch während der Strahlentherapie alle 10 Tage ein CT gemacht, um eventuelle auffällige Veränderungen sehen zu können. Machen sie das bei Dir auch? Nimmt Du eventuell Cortison gegen ein Strahlungsödem? Ich habe nur die letzte Woche ein bisschen genommen. Allerdings habe ich auch jeden Tag 2 Tassen Brennesseltee getrunken, weil ich damit 2004 nach dem Einpflanzen der radioaktiven Jodkapseln sehr gute Erfahrungen gemacht habe: Mit 3 Tassen Brennesseltee hab ich meine 3 starken Epi-Anfälle in 4 Tagen auf 0 runterdrücken können. Deshalb habe ich dann kein Cortison genommen.

Was den grünen Tee angeht, lasse ich ihn immer sehr lange ziehen, wie es David Servan Schreiber empfohlen hat. Ob er dadurch wirklich effektiver ist, weiß ich nicht. Schaden scheint es aber wohl nicht, denn ich habe fast zweieinhalb Jahre nach der OP noch kein Rezidiv und ich hoffe, daß es auch weiterhin so bleibt. Hab heute den nächsten Nachsorgetermin in der Uniklink Köln am 27.1.12 vereinbart. Das ist auf den Tag genau zweieinhalb Jahre nach der OP und ich hoffe, daß sich dann noch kein Rezidiv zeigt...

@Dayo: Welche Sendung war das? Ich hab die wohl verpasst, kann sie aber vielleicht per Streaming noch sehen...

Grüße aus Paris,

Kai-Hoger
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  #56  
Alt 30.11.2011, 00:23
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Ich glaube kaum, dass man 6 Wochen nach OP schon von einem Rezidiv sprechen könnte. Die Bestrahlung läuft ja auch erst seit letzter Woche. Und die Fokalen Anfälle haben ja da weitergemacht, wo sie angefangen haben. Vor der OP hatte ich das so etwa alle 2 Wochen und nun nach der OP hatte ich heute den dritten. Also kommen wir hier auch auf etwa alle 2 Wochen einen.
Also ich denke echt, dass es darn liegt, dass da wo operiert wurde ja noch etwas passiert. Und dadurch entstehen bestimmt irgendwelche Reize, die vorher durch den Tumor ausgelöst wurden. Oder vielleicht kommt es ja noch von dem Resttumor.
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  #57  
Alt 30.11.2011, 13:26
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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So ich war nun beim Arzt und hab ihm das mal gesagt und er meinte auch, dass im Gehirn ja noch einiges vorgeht und solange nichts schlimmer oder häufiger wird, sollte ich mir keine allzu großen Sorgen machen.
Und wirklich stören tut mich das ja auch nicht. Es ist ja nur etwa alle 2 Wochen und auch nur für ganz wenige Minuten. Und auch wenn es vorkommt bin ich auch nicht eingeschränkt. Also auch beim Schwimmen oder Autofahren würde es mich kaum einschränken.
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  #58  
Alt 03.12.2011, 11:02
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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So zweite Woche Bestrahlung rum und keine Nebenwirkungen.
Ich glaub die machen bei mir nur ne Placebo-Bestrahlung
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  #59  
Alt 03.12.2011, 23:53
dieMaddel dieMaddel ist offline
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Daumen hoch AW: Anaplastisches Astrozytom WHO 3

Hallo Chris. Ich war vor 8 Jahren schon einmal hier. Damals bangte ich um das Leben meiner Tochter Fiona. Sie war erst 7 Monate alt, als wir die Diagnose anapl. Astrozytom IV ... bekamen. Der Tumor war 10 cm groß, mit gliomen Zellen... Wir haben viel durchmachen müssen. Auch mit Ärzten, die uns im Stich ließen. Alles in allem, standen ihre Heillungschancen alles andere als gut. Sie hat gekämpft und wir mit ihr und vor allem haben wir niemals die Hoffnung aufgegeben. Heute ist Fiona 10 Jahre alt. Grad IV ist heute Grad III... Bis auf eine Einschränkung des Blickfeldes und einer Epilepsie geht es ihr heute gut.

Ich möchte dir damit Mut machen. Gib dich niemals auf und kämpfe! Das Leben lohnt sich. Jeden Tag danke ich dafür, das Fiona bei uns ist. Ich glaube nicht an einen Gott...aber ich glaube daran, das jeder einen Engel an seiner Seite hat, der ihm die Kraft gibt unmögliches Möglich zu machen. Mann muss es nur zulassen...

Bleib stark,
LG Madeleine
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  #60  
Alt 04.12.2011, 00:02
Der_Chris87 Der_Chris87 ist offline
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Hallo Madeleine,

bevor ich mich bei dir für deinen aufbauenden Post bedanke möchte ich dir erstmal sagen, wie sehr es mich freut, dass es deiner Tochter soweit ganz gut geht und hoffe, dass die Einschränkungen, die noch da sind auch mit der Zeit verschwinden. Und jetzt ANKE FÜR DEN AUFBAUENDEN POST.

Ich habe ja schon in vielen Posts geschrieben, dass ich sehr stark daran glaube, dass die Psyche bei der Heilung DER entscheidende Faktor ist, ob die Behandlung funktioniert oder nicht. Alles dreht sich um die Erwartung wie es verläuft. Das soll nicht bedeuten, dass es NUR an der Psyche liegt und jeder der es nicht schafft ist selbst Schuld... kann nicht begreifen, warum das Thema Psyche und Krebs immer auf Schuldzuweisungne hinausläuft

Bei deiner Tochter kann man ja nicht sagen, dass sie in dem Alter irgendeine Erwartung haben konnte, aber ich denke sie hat die Hoffnung und Erwartung um sich herum GESPÜRT.
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