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  #61  
Alt 18.05.2004, 12:05
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P.S. Meine Schwiegermutter fährt immer in die Berge
nach Bayern. Leichtes Wandern und die Höhenluft be-
kommen ihr sehr gut. Ausserdem ist die Nordsee
immer ein gutes Ziel (+ viel Fisch essen!!!)

Gruss, ole
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  #62  
Alt 18.05.2004, 18:49
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Hallo Ole und alle anderen,
vielen Dank für eure Antworten,
es tut richtig gut nicht immer den Partner oder Geschwister zu nerven mit diesem Thema. Aber ich finde darüber zu reden hilft einem. Ich habe mal Heidelberg kontaktiert (per E-Mail) und ich hoffe, dass ich eine Antwort bekomme. Ich habe gestern über diese Wobe-Mugos nachgelesen, sollte man das während der Chemo machen und angeblich zahlt die gesetzl. Krankenkasse nicht, die Mistelthreapie schon, oder??? In unserer Gegend (Land!!!!!!) sind die Ärzte nicht sonderlich aufgeschlossen und modern, was best, Methoden angeht, meine Ma ist morgen bei ihrem Hausarzt, ich hoffe, der weiß über die Misteltheapie Bescheid.
Meine Mutter traut sich momentan nicht so viel zu (z.B. Radtour mit ihtren Freundinnen, sie könnten zu schnell sein), soll man sie drängen etwas zu tun??? Oder nicht, denn sie lebt allein.
Liebe grüße
lisa
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  #63  
Alt 18.05.2004, 19:10
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Hallo Ihr Lieben,
habe leider seit 4 Wochen dieses wunderbare Forum "geschwänzt" und sehe, dass Ole der Arme immer noch wie ein Engel über uns Betroffenen schwebt und uns mit seinen Ratschlägen immens hilft. Ich hatte mich vor 2 Monaten mit meiner Situation gemeldet( inoperabel, (hoffentlich) nur eine Solitärmetastase in der Leber, leider schon gefäßeinfiltriert).
Dass bei den heutigen Möglichkeiten dae Bauch eines Menschen zuerst geöffnet wird um dann festzustellen, dass es viele Metastasen gibt ist bedauerlich. Ich habe mich gegen den Ratschlag des Klinikums Rechts der Isar in München (Gemzar + Oxaliplatin) entschlossen Chemo nur mit Gemzar durchzuführen. Mal sehen, ob es die richtige Entscheidung war. Bis jetzt bin ich felsenfest überzeugt, dass es mein Leben retten wird.
Liebe Petra ich glaube Dein Freund und ich (fast 49 )haben einiges gemeinsam. Insbesondere den festen Willen und Glauben gesund (!) zu werden. Ich habe mich schon seit 8 Wochen nicht mehr mit einem möglichen frühen Tod beschäftigt, bin super drauf. Der liebe Gott hat mir zu verstehen gegeben, dass er füt mich dort oben noch keinen freien Platz hat.
Ich möchte allen Betroffenen hier einen Tip geben. Nehmt Euch ein Beispiel an Dr. med. Eberhard Rau. Er hat BSDK seit November 1997 und lebt immer noch. Lest sein Buch "Krebs. Was nun Ebo?" ISBN 3-00-004133-8, Kostet nur ca. 5 €. Glaubt mir dieses Tagebuch hilft wirklich JEDEM.
Zum Thema Mistel: Die Misteltherapie wird Lt. Gesetz seit dem 26.03.04 annerkannt. Jede Krankenkasse muss (!) sie bezahlen. Ich bin auch kein Privatpatient und die TK hat sie bezahlt. Es ist halt so, dass im Gesetz nicht formuliert ist, welchr Mittel anerkannt werden. Einige Krankenkassen nützen diese Tatsache aus und stellen sich im ersten Augenblick auf die Hinterbeine. Dies insbesondere deswegen, weil auch die meisten zugelassenen Ärtzte sich da nicht auskennen. Außerdem passen diese natürlich auf, Ihr Budget bei Verschreibungen nicht zu überschreiten. Konsequenz: Die noch nicht kundigen Patienten werden hin und her geschoben. Mistel wird i.d.R. nur von fortschrittlichen Ärtzten verschrieben und das machen sie dann oft nur auf Privatrezept. Ihr müsst dann mit diesem Privatrezept zu Eurem (von der Krankenkasse zugelassenen aber keine Ahnung habenden) Hausarzt gehen und Euch das Rezept normal umschreiben lassen. NICHT NACHGEBEN !

Ich spritze 6 Tage die Woche/Sonntag Pause jeweils 2 Kanüllen nach einem ganz genauen Impfplan (z.B. Aurum, Helleborus usw.). Es geht kinderleicht. Petra, da braucht Ihr wirklich keine Hilfe von einer Ärtztin und weh tut es überhaupt nicht. Ich habe großes Vertrauen, dass es während der Chemo hilft. Wichtig ist Appetit, mind. nach 2 Tagen immer Stuhlgang, besser täglich und natürlich Schmerzfreiheit. Über letzteres habe ich bereits detailliert im Forum berichtet. Seit Karfreitag bin ich zu 90% schmerzfrei und das setzt Kräfte frei. Ich fahre regelmäßig Rad, kan problemlos stundenlang vor Zuhörern Vorträge/Seminare abhalten.... und freue mich über jede schöne Minute meines Lebens.
Weitere m.E. nützliche Tipps:
Seit 10 Wochen mache ich eine strenge Leinsamenöldiät nach Prof. Johanna Budewig- die ist erst mit 97 gestorben. Es gibt dazu detaillierte Angaben und ein Kochbuch. Ihr werdet staunen, was man alles ohne Fleisch machen kann. Ich habe wahnsinnig Glück mit meiner lieben Frau, die über alle meine Ernährungsgewohnheiten wie ein Cerberus achtet.
Jeden Tag ein Glas Sauerkrautsaft, ein Glas Papayasaft (wg. Enzyme) und einiges mehr. Für heute aber reicht es. Wichtig ist der Geist (ob Glaube, Qi Gong, Meditation, Autogen nach Simonton), jeder muss seinen eigenen Weg gehen.
Petra, sag Deinem Freund wir beten für ihn.. dass er WIEDER GESUND WIRD und nicht nur ein paar Monate überlebt.
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  #64  
Alt 18.05.2004, 22:48
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Hallo Wolfgang,
danke, danke und nochmals danke, habe noch nie so einen schönen Brief bekommen. Ich werde Dich natürlich auch in mein Nachgebet miteinbeziehen.
Pit hat jetzt die 2 Chemo hinter sich. Es geht ihm 2 bis 3 Tage so naja, schlecht würde ich gar nicht sagen. Er hat Kopfschmerzen und ist etwas müde. Ab dem 3. bis 4. Tag ist er aber dann topfit geht trainieren und saunen, ist den ganzen Tag unterwegs (er sagt ich nutze halt mein Schwerbehindertendasein aus). Geht Eisessen "nistet" sich da und dort bei Freunden zum Mittagessen ein, da ich ja arbeiten muß.
Er bekommt auch hochdosiert Vitamine und Enzyme Bromelain.Wir haben auch einen Heilpraktiker bei dem er in Behandlung ist, der absolut klasse ist. Er ist ja Gott sei dank davon überzeugt, daß er es schaffen wird. Selbst als die Ärzte vor seinem Bett standen (im Krankenhaus) und sagten er habe noch 8 Wochen bis 2 Jahre zu leben hat er nur gemeint ja ja ist schon klar und was machen wir jetzt weiter. Bewunderswert oder ?
Das mit der Brudwig Diät ist so eine Sache. Ich habe das Buch auch schon gekauft. Aber er ist halt lieber Pizza oder sonst was, bevor ich zu so einer Diät überzeugen könnte. Ich glaube vorher stirbt er lieber. Er hat ja auch das Glück noch alles essen zu können und mit welchem Appetit. Er hat auch seit dem Klinikaufenthalt vor 2 Wochen schon 2 Kilo zugenommen.
Mistel hat er heute zum ersten Mal bekommen (Lektinol 5 ml). Er soll sich diese 2 mal die Woche injizierte. Sein Hausarzt wollte es ihm weder verschreiben, noch bei ihm austesten. Meine Hausärztin (Freundin von mir, welch ein Glück) hat dieses dann ohne Probleme übernommen. Geht ganz normal über Rezept (auch für alle anderen).
Wünsche Euch allen viel viel Glück und ein ganz starkes Immunsystem, das den Kampf gegen diese schreckliche Krankheit aufnimmt.
Bis bald
Petra
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  #65  
Alt 19.05.2004, 18:47
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Liebe Petra,
freut mich für Deinen Freund. Ich habe ihn mir genauso auch vorgestellt. Wie gesagt, wir haben vermutl. einiges gemeinsam. Wenn er alles essen kann, schön für ihn. Denkt aber daran, dass sich die Bauchspeicheldrüse oft unerwartet dann aber heftig meldet, wenn etwas nicht passt. Also wenn er das Schlemmen nicht lassen kann, dann dies lieber daheim tun in vertrauter Umgebung und Schmerzmittel griffbereit haben. Ich habe dieses Jahr schon 25 mal a je 2-3 Stunden vor Schmerz geweint. Auf zwei Sachen würde ich aufpassen: 1. Das Eisessen soll nicht so gut sein - dabei habe ich immer so gerne eins gegessen (am besten Hägen Dasz, lechz, lechz) und 2. Mein Arzt hat mich vor Sauna gewarnt, fragt nochmals, ob es auch wirklich zu empfehlen ist. Ich werde dem auch noch nachgehen, da ich eine seit 4 Monaten unbenutzte Sauna immer Keller stehen habe. Ansonsten, je mehr Lebensqualität Pit hat desto besser jubelt sein Immunsystem dem Krebs eine rein. Weiter so uns setzt Euch Ziele. Mein mittelfristiges Ziel: 2006 im Sommer nach Peru fahren. Ich bin felsenfest überzeugt, dass mich der Anblick von Macchu Picchu heilen wird.
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  #66  
Alt 19.05.2004, 19:22
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Hallo Wolfgang,

mit der Sauna haben unsere Ärzte gemeint das wäre o.k. wenn er sie gut verträgt.Es geht ihm eigentlich immer sehr sehr gut nach der Sauna (vielleicht eine kleine Hypertheramiebehandlung). Mit dem Eis ist das bei ihm auch so eine Sache (Ihr könntet Brüder sein). Er liebt es über alles. Ißt aber in letzter Zeit nur ab und zu kleine Portionen. Beim Essen hat er auch hin und wieder Probleme. Dann nimmt er seine Globuli und die Schmerzen sind weg. Die hat er von seinem Heilpraktiker bekommen, anstatt des Novalgin. Die wirken genau so schnell und stark wie das Novalgin. Er hat auch Globuli die den Tumor angreifen sollen. Wir lassen und da mal überraschen, schaden tut es ihm offensichtlich nicht. Denn seit den 4 Wochen wo er in der Behandlung bei diesem Mann ist, geht es ihm eigentlich immer besser und er hat auch schon 2 Kilo zugenommen.
Ziele haben wir noch so viele.......Wir haben vor 2 Jahren erst gebaut und der Keller liegt noch etwas brach. Da wartet in einem Raum (sollte mal die Sauna werden) noch so viel Arbeit auf uns.
Außerdem hat er gesagt jetzt bin ich Rentner, bekommen von meiner Arbeitsunfähigkeitsversicherung noch Geld. Da wäre ich ja schön blöd zu sterben (ha,ha, so ist er halt).
Wie lange hast Du eigentlich die Krankheit schon ? Haben Dir die Ärzte auch so eine schlechte Prognose gegeben wie Pit mit 8 Wochen und so ?
Würde mich freuen wieder von Dir zu hören. Bis bald wünsche Dir alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße Petra
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  #67  
Alt 20.05.2004, 12:48
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Hallo Wolfgang
hallo Petra,
Lese mit Genuss Eure Beiträge und muss sagen, Ihr seit Toll! Wolfgang mach weiter so, meine Mum hat die gleiche Einstellung und sie müsste lt. Aussagen der Ärtze auch schon auf dem Sterbebett liegen. Nein!!!!
sie nicht, sie will es schaffen. Sie hat schon so gelitten, aber sie beisst sich da durch. Meine Mum ist ein tapferes Mädchen. Ich liebe sie dafür...Wolfgang, sie hat nun die Neunte Kur mit Gemzar und der Tumor scheint im Moment keine Kraft zum wachsen zu haben.Ich hoffe, es bleibt so, denn sie will nun keine Chemo mehr.Aber Gemzar ist relativ gut veträglich. Ich denke, Du hast richtig entschieden.Also toi toi toi........wir müssen die sch...Statistiken brechen.
Petra, Dein Liebster soll auch weiter so machen. Ich halt euch allen die Daumen
LG Gabi
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  #68  
Alt 20.05.2004, 22:12
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Hallo Gabi,
toll das Deine Mama auch so kämpft. Hoffe es bleibt auch so um den sch... Krebs den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ihr schreibt alle so sie hat schon so gelitten. Irgendwie warte ich fast schon jeden Tag das es Pit irgendwann mal schlecht geht. Nur wie es scheint hat er jeden Tag mehr Appetit (sage Euch lieber nicht was der heute alles weggeputzt hat) und ist auch immer besser drauf. Außer natürlich die 2 Tage nach der Chemo.
Wurde bei der Mutter die 9 Chemos ohne Pause durchgeführt ?
Würde mich freuen wieder von Dir zu hören. Bis bald und liege Grüße an Deine Mama.
Gruß Petra
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  #69  
Alt 21.05.2004, 12:58
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Liebe Petra,
zu Deiner Frage: ich bin am 9.02.04 ins Krankenhaus mit Verdacht auf nekrotisierende Bauchspeicheldrüsenentzündung und Hämangiom in der Leber gekommen. Nachdem das Krankenhaus das volle Programm gefahren ist mit zum teil auch unnötigen Untersuchungen ist mir die Diagnose am 23.02.04 mitgeteilt worden. Beschwerden wie Rückenschmerzen hatte ich schon Mitte 2003. Die Probleme begannen jedoch am Silvesterabend 2004 nach einem opulenten Essen beim Thailänder. Da habe ich 3 Stundenlang Schmerzen gehabt. Die Ursachen für diesen Krebs werden i.d.R. 7-9 Jahre vor Diagnose gestellt. Ich glaube auch zu wissen, warum es dazu gekommen ist, möchte das jedoch hier nicht breittreten. Wichtig ist die Erkenntnis. Und Ihr glaubt nicht: Das Problem das ich 7 Jahre mit mir herumgeschleppt habe hat sich nach der Diagnose "in Luft aufgelöst". Just like that, auf einen Schlag. Ich sehe, dass viele im Forum mit Wut im Bauch von dem Sch....Krebs schreiben. Natürlich muss man jedem seine Einstellung lassen. Ich will da nicht den "Oberschullehrer" spielen. Für mich ist der Krebs nun mal da und nicht wegzudiskuttieren. Ihn jetzt zu hassen blockiert nur unnötig psyhische Ressoursen. Mein bescheidener Rat für die Kranken: Akzeptiert den Krebs als ein Teil von Euch und bekämpft ihn nicht mit Hass sondern mit Demut. Seht in dem Krebs auch die Chance etwas an Eurer geistigen Einstellung zu ändern. Hildegard, die Liebe, die hier im Forum ähnlich wie Ole viele Verzweifelten aufgebaut hat, obwohl selber krank, liest z.B. Krebskanken, die in Kliniken herumliegen Geschichten und spendet Trost. Dr. Rau, von dem ich hier berichtet habe und der seit schon fast 7 Jahren mit BSDK lebt engagiert sich unglaublich für krebskranke Kinder, sammelt Spenden, hält Vorträge über seine Erfahrungen, organisiert Selbsthilfegruppen etc. Ich glaube Petra Loos (?) hat hier im Forum versucht, Betroffene durch Gedichte aufzubauen, d.h. andere zu beschenken. Petra, sage Pit, der Kampf für sein Leben wird - falls erfolgreich - auch eine Reise in das innere seiner Seele sein. Ohne hier belehren zu wollen, bin ich der Meinung, dass jetzt nur das "Rentnerdasein" genießen die Psyche und das Immunsystem nur ca. 30% stärken können, denn wahrscheinlich werden auch schwerere Zeiten kommen. Einen eigenen Weg zu finden, andere mit Liebe zu beschenken, könnte eine sinnvolle Ergänzung werden.
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  #70  
Alt 21.05.2004, 16:03
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Hallo Wolfgang,
wenn ich so Deine Berichte lese, glaub ich Du hast für Dich den richtigen Weg gefunden. Vielleicht braucht da Pit noch etwas. Nur er hat schon einen Anfang gemacht. Er hat sein Leben schon etwas ändern müssen.
Er hätte (Betonung liegt auf hätte) heute die 3. Chemo gekommen sollen. Ging aber leider nicht wegen den Blutwerten. Sein Onkologe hat gesagt er hat sowieso damit gerechnet und noch gar kein Gemzar für ihn bestellt, da er dieses ja sehr hochdosiert bekommt und ihn es sehr gewundert hätte, wenn er heute die 3.Chemo bekommt hätte. Nun wurde vereinbart 2 Wochen Chemo, 1 Woche Pause. Er hat gesagt er hat aber eine kleine positive Nachricht (ich weiß nicht so recht).
Der Tumormarker wurde zum ersten Mal in der Klinik in Heidelberg gemacht am 08.04.2004 da betrug er 92, 11 Tage später bei unserem Onkologen betrugt er 107 als 15 Punkte höher. Letzte Woche betrug er dann (das Ergebnis hat er heute bekommen) 122, also wieder um 15 Punkte höher. Sein Onkologe meinte aber für die letzten 15 Punkte hat er nun schon 24 Tage gebraucht. Er wird also langsamer, vielleicht auch schwächer?
Lieber Wolfgang, da ich auch bei Ärzten arbeite und mit der Medizin und der Prognose auch viel anfangen kann, ist mir schon klar, daß sich sein jetziger Zustand schlagartig ändern kann. Ich hoffe nur es bleibt noch lange weiter so.
Kannst Du mir noch sagen an welchen Blutwerten oder Tumormarker die Metastasen messen kann.
Und was haben die Ärzte bei zum nekrotisierten Zustand gesagt. Nekrose bedeutet ja totes Gewebe ? Bei Pit stand auch auf dem Bericht nekrotisches Tumorschwanz-CA. Es konnte mir aber kein Arzt so recht Auskunft darauf geben.

Bis bald Gruß
Petra
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  #71  
Alt 21.05.2004, 19:29
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Liebe Petra,
so gut sind meine medizinischen Kenntnisse auch nicht, dass ich mich da qualifiziert äußern könnte. Da hoffe ich auf einen Input von Ole, der sich - obwohl auch kein Mediziner - vermutlich von uns allen am besten auskennt. Ich habe das so verstanden, dass der Tumor bzw. eine Entzündung dazu führt, dass das Bauchspeicheldrüsensekret nicht mehr richtig abfließt (verlangsamt) und zu einer Zerstörung von gewebe führt. Es sind schon Leute, die weiter munter gegessen haben ohne bei Schmerzen ins Krankenhaus zu gehen, daran gestorben. In diesem Fall frisst sich das Gewebe von selber regelrecht auf. Da enden aber auch schon meine Kanntnisse. Tumormarker CA10 von 122 wäre für mich vorerst ein Traum. Im Februar...297 und einen Monat später im März....432. Das war alles vor der Chemo. Das mit dem Verschieben der Chemo wg. den Blutwerten kommt häufiger vor. Die Leukozythen sollten bei ca. 3000 liegen. Sind sie niedriger (z.B. 2700-3000) dann entscheidet der Arzt zusätzlich anhand der Thrombozythen und der Kenntnis über den Allgemeinzustand des Patienten, ob es trotzdem geht. So und jetzt verabschiede ich mich für das Wochenende. Bleibt alle schön gesund und Gott beschütze Euch.
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  #72  
Alt 22.05.2004, 12:07
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Hallo liebe Petra,
warte nicht darauf, dass es Pit schlecht geht, sondern sei froh, dass es nicht bei jedem gleich ist. Gott sei Dank sind Menschen so unterschiedlich. Ausserdem denke ich, dass Pit noch jünger als meine Mum ist, da steckt man schon etwas mehr weg. meine Mum hat in so fern gelitten, dass die Psyche durch andauernde Untersuchungen zu stark belastet wurde. Danach die niederschmetternde Diagnose mit den Worten: Wir können noch Chemo machen, aber sie haben danach sowieso nur etwa ...?!? zu leben.(möchte nicht zu sehr beunruhigen).Dann natürlich gehts nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Erbrechen, Panikattacken, Schmerzen in den Beinen(wasser).usw.
Sie hat immer 3 Infusionen dann eine Woche Pause.Nun aber will sie länger Pause machen, denn der Allgemeinzustand wird schlechter durch die Chemo. Ich denke nicht, dass es schadet und dass der Krebs explosionsartig weiter wächst.
Trotzdem: NICHT AUFGEBEN.! Befehl an alle!
LG Gabi
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  #73  
Alt 22.05.2004, 17:04
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Jawoll, General Gabi!!
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  #74  
Alt 22.05.2004, 17:51
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ja, Mama Gabi :-) :-)
Wir sind ja schon artig
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  #75  
Alt 23.05.2004, 10:07
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Hallo Wolfgang,

ich bin neu hier und hätte mal eine Frage an Dich.
Du hast geschrieben das Deine Beschwerden wie Rückenschmerzen
schon ein halbes Jahr vorher begann. Könntest Du den Schmerz vielleicht etwas näher beschreiben. Ist der Schmerz bewegungsabhängig, immer vohanden , oder wechselt er von Lenden zur Brustwirbelsäule?
Ich frage das weil mein Bruder seit geraumer Zeit Rückenschmerzen mit Bauchbeschwerden hat und die Ärzte nichts finden können.

Viele Grüße
Derik
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