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  #31  
Alt 10.08.2015, 15:58
oli oli ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Woher hast du das denn, dass das mit einem Tumor assoziiert wäre?
Dass die Wissenschaft darüber streitet wie sich Testosteronwerte auf den Körper auswirken ist schon länger so, aber dass durch Tumore die Testosteronwerte ansteigen wäre mir neu
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  #32  
Alt 10.08.2015, 16:41
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_testosteron.htm

hier steht das zum Beispiel oder bei anderen Internetquellen.
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  #33  
Alt 10.08.2015, 17:07
oli oli ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Das sollte man ja mit einem einfachen US erkennen. Von daher würde ich mir da jetzt mal keine Sorgen machen... Testosteron schwankt sehr stark, auch am Tag mehrfach. Hinzu kommt, dir fehlt ein Hoden. Kann gut sein, dass der Einzelne nicht immer richtig läuft und halt mal zuviel abschießt. Warum sollte da jetzt ein Hormonpositiver Tumor dahinter stecken...

Lass einen US beim Urologen machen und rede mit ihm darüber. Wird schon!
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  #34  
Alt 10.08.2015, 17:19
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Danke Oli und nein, ich mach mir da ohnehin keine Sorgen.

egal was für ein Zipperlein man hat, wenn man das googelt ist es entweder ... oder Krebs.

Um auffällig zu sein müssen solche Werte i.d.R. auch schon massiv erhöht sein und nicht nur leicht um das Maximum schwanken.

ausserdem war im letzten MRT vom Januar nix zu sehen, und die schauen ganz genau.

also ruhig Blut und Gespräch abwarten, ggf. noch mal messen.
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  #35  
Alt 25.08.2015, 16:49
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

war heute morgen beim Urologen, der über Norm liegende Testosteron Wert ist nicht kritisch, das bedeutet nur das der eine Hoden gut funktioniert

ein hoher Testosteron Wert kann zwar das Wachstum eines bestehenden Prostata Tumors fördern, er kann ihn aber nicht verursachen.

ansonsten war alles i.O., Sonografie, Finger in den Popo ohne Befund.

Beim nächsten Mal lasse ich den PSA Wert messen (Prostata Tumormarker), das macht mit Ende 40 Sinn. Muss ich allerdings selber bezahlen, sieht die gesetzliche Vorsorge nicht vor

Das ist aber sicher gut investiertes Geld.

Im Januar 2016 ein letztes Mal MRT, dann nur noch Marker messen alle 6 Monate bzw. jährlich. Dann sind 2 1/2 Jahre rum
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  #36  
Alt 08.02.2016, 16:30
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Ein halbes Jahr ist rum, von mir der guten Ordnung halber mal der aktuelle Stand der Nachsorge:

MRT: alles ok, die beim letzten Mal aufgetretene minimale Signalanhebung im Bereich der Pankreasschwanzspitze (Bauchspeicheldrüse) ist nicht mehr sichtbar, hatte mir ein wenig Sorgen gemacht, denn BSDK ist eine ganz andere Nummer als Hodenkrebs.

Tumormarker: AFP 4,4 und ßHCG <0,5 alles ok

Testosteron hat sich dramatisch verringert von 9,47 auf 6,77 - fühle mich schon ganz schlapp ne, im Ernst, unverändert guter Wert

und ich habe jetzt zum ersten Mal PSA (Prostata Tumormarker) messen lassen, bei mir mit Ende 40 geht die Nachsorge nahtlos in die Vorsorge über. Normbereich 0-4, mein Wert 0,63 einwandfrei meinte mein Arzt, das nächste Mal so in 3 Jahren wieder messen. Wichtig hierbei ist ja wie bei vielen anderen Werten eine Verlaufskontrolle zu haben.

Was den HK betrifft, denke ich das ich mit dem Thema durch bin, da wird nach nun 2 1/2 Jahren bei meiner außergewöhnlichen Konstellation und den bisherigen Werten nichts mehr zu erwarten sein. Im Sommer checke ich erneut die Marker und gehe dann in eine ganz normale jährliche Krebsvorsorge (mit Markercheck) über, so wie ich es in den 19 Jahren vor dem Rezidiv gehandhabt habe. In 2-3 Jahren vielleicht noch mal ein MRT, kann ja nicht schaden solange die Kasse die Kosten übernimmt.

Ansonsten wurde mir nun eine zweite Reha genehmigt, allerdings keine onkologische sondern eine psychosomatische. Ich habe festgestellt, dass 2 mal im Leben an Krebs zu erkranken trotz der bei mir erfreulichen Ergebnisse viel Kraft kostet und ich in einer Art "Dauererschöpfung" bin und Zeit brauche um mich abschließend mit dem Thema auseinanderzusetzen bzw. mal richtig Kraft zu tanken. Urlaube reichend dafür nicht wirklich aus und ich habe mich dann meist abgelenkt und nicht wirklich regeneriert.

Gruß
Hans
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  #37  
Alt 09.02.2016, 21:01
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Hallo Hans,

bzgl. des Prostatawertes liegt die formale Normwertgrenze zwar bei 4, Spezialisten gehen von geringeren altersabhängigen Normwerten aus, bei Deinem Alter wohl 2-2,5. Dein Wert ist gleichwohl natürlich sehr gut.

Zudem eine Frage bzgl. Deines Rezidivs. Waren im Rezidiv auch Spuren des Seminoms enthalten?

Beste Grüße,
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  #38  
Alt 09.02.2016, 21:19
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Danke für die Info.

Lt. Histologie soll es der bekannte Mischtumor gewesen sein ( also der ursprüngliche, in dem waren reifes Teratom, Dottersack, Embryonal, Seminom und Chorionkarzinom enthalten, also eigentlich alles).

Auf einzelne Bestandteile sind sie im Bericht nicht eingegangen, es sind aber vor allem teratomatöse Anteile gewesen und die sprechen bekanntlich nicht auf die Chemo an. So läßt sich dann auch das rezidiv erklären. Es wurden noch einfärbungen auf ß-HCG durchgeführt, war nix nachweisbar. Und da hatte ich bei der ersterkrankung einen deutlich erhöhten Wert, d.h. die Tumoranteile die ß- HCG produzieren, also die eher aggressiven wurden damals alle Platt gemacht durch 3xPEB.
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  #39  
Alt 10.02.2016, 17:27
Egghart Egghart ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Herzlichen Glückwunsch! Auch zu deiner Einstellung mittlerweile
__________________
__________________

Implantat abgelehnt, gabs nicht in XXL!

Möge die Macht mit allen stillen, eineiigen Mitlesern sein!

Mein Lieblingsmärchen: Hans im Glück!
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  #40  
Alt 11.02.2016, 10:58
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Danke Egg
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  #41  
Alt 21.08.2016, 21:59
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

So habe die Nachsorge / Vorsorge hinter mich gebracht ... Marker niedrig, Testosteron hoch, Prostata i.O. (gehört zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung). Alles ok MRT haben wir ausgelassen, vorerst nicht mehr notwendig.
Meine 5-wöchige Reha im Mai / Juni in Bad Wildungen hat richtig gut getan, war aber eine psychosomatische Reha und keine onkologische. Hatte zwei Wochen später noch 2 Wochen Urlaub in Thailand und bin jetzt richtig tiefenentspannt
Was nicht so schön war: Hautkrebsscreening. Hab eine Stelle an der Stirn die sie rausschneiden und untersuchen wollen. Hoffe mal dass es harmlos ist, es wird ja recht häufig so was rausgeschnitten. Mein Bedarf an Tumoren ist gedeckt
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  #42  
Alt 30.08.2016, 10:31
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Moin ... so war eben beim Hautarzt, er hat die Fäden gezogen und mir das histologische Ergebnis mitgeteilt, das ergab Basaliom, das ist "weißer Hautkrebs", aber harmlos. Wurde komplett beseitigt, streut nicht und es ist auch keine weitere Behandlung notwendig. Nur regelmäßige Vorsorge einmal im Jahr, aber das mach ich ohnehin. Hab dafür einen Nachsorgepass bekommen, den hatte ich vorher bei der HK-Geschichte nicht, soll neu sein.

Das einzige was bleibt ist eine Narbe auf der Stirn, aber was meinte mein Bruder so schön, dem ebenfalls ein Basaliom auf der Stirn entfernt wurde ... hübscher werden wir eh nicht mehr, jetzt heißt es nur noch "Überleben"

In dem Sinne mein Rat an alle: Vergesst bitte die weiteren Vorsorgeuntersuchungen nicht, auch wenn man keine Lust dazu hat und führt insbesondere die HK Nachsorge über die 10 Jahre hinaus fort, v.a. wenn ihr ein Teratom hattet.

Trotzdem freu ich mich jetzt auf ein Jahr ohne Untersuchungen

Geändert von 1994 (11.09.2016 um 20:08 Uhr)
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  #43  
Alt 11.09.2017, 16:37
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

Moin ... wieder ist ein Jahr vergangen und ich habe die Nachsorge beim Urologen, AFP Wert ist unverändert im Soll Bereich. Mehr haben wir auch nicht gecheckt, ich denke das Thema Hodenkrebs ist abgehakt.

Dafü hatte ich im März eine schwere Lungenentzündung mit 1,2 L Flüssigkeit im Pleuraspalt, ohne vorher eine Erkältung, Fieber oder Grippe gehabt zu haben. Recht merkwürdig. 10 Tage Krankenhaus mit Antibiotika intravenös, Sie haben mich komplett durchgecheckt, CT, Bronchoskopie, Gewebeprobe, alle Flüssigkeiten unterscuht insebsonder auch wg. meiner Krebsvergangenheit. Aber gottseidank wurde nichts gefunden.
Dann hatt ich im Sommer Verdacht auf Leberentzündung, hatt nach einer kurzen Episode von Fieber, Erbrechen uund Schüttelfrost wurde mein Urin immer dunkler und die Augen gelb. Da weiß auch ein Laie was los ist. Nach 3 Tagen im KH haben sich die Werte wieder normalisiert, es wurde ein spontaner Gallensteinabgang vermutet und ich konnte das KH freudestrahlend verlassen.

2 Wochen später wieder ein Drücken in der Seite und: Lungenentzündung rechts, 10 Tage zuhause mit Antibiotika laboriert, es wurde nciht ebsser und wieder ins Kranknhaus, insgesamt 3 Wochen, weil sich ein Pleuraempyem gebildet hat, das sit eien eitrige Schwarte zwischen Rippen- und Lungefell. 5 Std. OP, 2 Tage Intensivstation und jetzt bin ich seit 10 Tagen bei einer Reha.

Ich frage mich udn habe auch alles Ärzte gefragt, ob das Spätfolgen von der PEB Chemo sein können, es soll aber kein Zusammenhang bestehen. Eine Ursache wurde nicht gefunden, gibt es aber wohl in 95% der Fälle nicht.
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  #44  
Alt 11.09.2017, 18:36
1994 1994 ist offline
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Standard AW: Rezidiv nach 19 Jahren

So jetzt noch mal den Rest schreiben, ich sitze hier bei der Reha an einem PC mit Geldeinwurf und ich hatte keine Münzen mehr, daher auch die vielen Rechtschreibfehler.

Also was mich beunruhigt ist, dass ich zwei schwere Lungenentzündungen hatte, welche ich von der Lunge her nicht bemerkt habe. Ich habe es erst gemerkt, weil

1) Lungenentzündung links: die Schmerzen von den 1,2 L Pleuraflüssigkeit so strak waren, dass ich weder auf der Seite noch auf dem Rücken liegen konnte

2) Lungenentzündung rechts: die eitrige Pleuraschwarte Schmerzen verursacht hat, als wenn ich ein Messer in die Seite gerammt bekomme.

Bei beiden Lungenentzündugen war ich kurz vorher noch beim Sport (1 Std. Ausdauertraining !) und habe vom Lungenvolumen nichts bemerkt. In beiden Fällen hatte ich vorher keine Erkältung, Fieber oder Grippe! Ich war nicht im Ausland. Und ich mache 3 x die Woche Sport, rauche nicht, ernähre mich gesund, arbeite im Büro, schleppe keine Asbestplatten durch die Gegend. Habe mich auch noch auf HIV und Hepatitis testen lassen wg. evtl. schwachen Abwehrkräften. Alles ohne Befund. Und meine Lungen waren im Rahmen der Nachsorge immer i.O.

Ich habe überhaupt keine Ahnung wie das passieren konnte. Hauptursache sind meist bakterielle Infektionen, welche aufgrund der Lungenentzündung in den Pleuraspalt eindringen. Aber wer weiß, welche Spätfolgen die Chemos insbesondere das Bleomycin wirklich auslösen, vielleicht kommen die erst zig Jahre später. Dazu gibt es wahrscheinlich noch gar keine Studien.

Oder ich habe wirklich einfach Pech gehabt ? Naja, jedenfalls bin ich froh, dass keinerlei Tumorzellen nachgewiesen werden konnten. Mittlerweile geht es mir auch wieder recht gut und die Werte haben sich alle normalisiert, was auch damit zusammenhängt, dass ich eben so viel und schon so lange intensiv Sport betreibe und der Körper zum einen die OP besser wegsteckt und zum anderen sich schnell regeneriert.

Viele Grüße
Hans
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