Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Hodenkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #61  
Alt 18.11.2013, 16:34
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Also das mit den Schmerzen ist in den letzten Tagen etwas besser geworden, es zwickt wohl immer noch - aber immerhin weniger. Der "Knubbel" ist immer noch deutlich tastbar.
Ich denke aber jetzt einfach mal, das es nichts wildes ist und werde erstmal die Arschbacken zusammenkneifen.
Wäre es eine Entzündung oder dergleichen, würde sich das ja sicher noch anders äussern. Oder doch nicht?
Mit Zitat antworten
  #62  
Alt 17.12.2013, 17:23
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Moin Jungs, kurze Frage zur Nachsorge:

Ich hab mich ein bisschen zu spät um einen Termin für die erste Nachkontrolle bemüht, so dass diese nun erst nach genau 16 Wochen (also 4 statt 3 Monate) nach der OP stattfindet.
Meint ihr, das es trotzdem noch ok ist? Würde eigentlich ungern zu einem anderen Arzt gehen, da ich mich bei diesem ziemlich gut aufgehoben fühle
Mit Zitat antworten
  #63  
Alt 17.12.2013, 21:44
cooly cooly ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2013
Beiträge: 64
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du ein Seminom im Stadium I und fährst die Wait&See-Strategie.

Also dann sehe ich persönlich bei einem Monat Verspätung kein größeres Problem, auch wenn man die Nachsorge bei Wait&See schon sehr ernst nehmen und gewissenhaft durchführen sollte, aber das muss ich Dir ja nicht sagen. Ich merke dabei auch, wie wichtig ein gutes Verhältnis zum betreuenden Arzt ist, den man ja doch recht häufig aufsuchen wird die nächsten Jahre.

Man kann auch etwas auf seinen Körper hören, wie der Onkologe zu mir meinte. Sich nicht verrückt machen, aber einfach auf ein paar Warnsignale achten (wie z.B. häufig Schwitzen nachts, mehrmalige Infekte/Erkältungen binnen kurzer Zeit etc.).

Daher würde ich dieses Mal die leichte Verpätung in Kauf nehmen, aber in Zukunft frühzeitiger planen.

Was steht denn jetzt bei Dir an, dass der Termin nicht kurzfristig geht (machst Nachsorge beim örtlichen Urologen oder im Krankenhaus)? Nen MRT neben der Markerkontrolle?
Mit Zitat antworten
  #64  
Alt 18.12.2013, 20:23
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Danke Ihr beiden

Ich nehme die Vorsorge sehr ernst, deswegen fragte ich mich ja ob ein Monat verspätet noch verantwortungsvoll ist.

Ich war einfach schlicht zu spät, da die Praxis (bin bei nem örtlichen Urologen) über die Feiertage natürlich dicht ist und die ersten Wochen im neuen Jahr schon ausgebucht sind.

Beim ersten Termin steht soweit ich weiss "nur" Untersuchung, Sono und Tumormarker auf dem Programm. MRT/CT ist ja erst nach 6 Monaten angesagt.

Man sagte mir in der Praxis aber, das man Blut abnehmen könnte, nur die Untersuchung durch den Arzt wäre so zeitnah nicht möglich, wenn man kein Notfall ist.
Vielleicht sollte ich das machen, dann habe ich die Tumormarker schonmal
Mit Zitat antworten
  #65  
Alt 18.12.2013, 20:31
cooly cooly ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2013
Beiträge: 64
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Wenn Du "nur" ne Sono hast, ist das in der Tat etwas unflexibel vom Arzt, aber egal.

Kannst Dir das Blut theoretisch schon vorher abnehmen lassen, weil der Uro es zum Fremdlabor schicken muss und das immer etwas dauert, bis die Ergebnisse da sind. Vielleicht sind dann schon die Markerergebnisse da, wenn Du bei der Sono bist.

Aber bei nem markernegativen Seminom sind die Marker jetzt nicht sooo kritisch. Daher reichts eigentlich, wenn Du die das Blut beim Sono-Termin abnehmen lässt, spart auch Aufwand.
Mit Zitat antworten
  #66  
Alt 19.12.2013, 17:55
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Ich vermute, das die Sprechstundenhilfe den Zeitaufwand nicht einschätzen kann, der Arzt weiss ja gar nichts davon.
Markerergebnisse haben die letzten Mal ca. 3 Tage gedauert. Mein Seminom war ja markerpositiv, zwar nur leicht aber schon sichtbar. Fiel nach der OP direkt wieder auf Null. Ist also schon nicht so unwichtig bei mir.

Hmm... Weiss auch nicht ob ich nun vorher schonmal die Marker machen lasse...
Mit Zitat antworten
  #67  
Alt 19.12.2013, 19:35
cooly cooly ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2013
Beiträge: 64
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Ok, ich hatte nicht mehr im Kopf, dass Du zu den selteneren Fällen mit markerpositivem Seminom zählst. Dann ist der Marker wichtiger...

Aber jetzt kommt es nur auf Dich an, was Dir lieber ist. Die paar Tage hin oder her sind nicht so entscheidend. Aber, wenn Du das Ergebnis früh möglichst haben willst, dann organisiere es so, dass die Ergebnisse da sind, wenn Du zur Sono kommst.

Dann können alle Ergebnisse in einem Aufwasch besprochen werden und Du holst Dir die komplette Bestätigung ab, dass alles in bester Ordnung ist. Ist vielleicht so ganz praktisch, wenn es terminlich bei Dir geht. Frag einfach die Sprechstundenhilfe, wann Du das Blut abnehmen lassen musst, damit die Ergebnisse da sind.
Mit Zitat antworten
  #68  
Alt 06.02.2014, 17:29
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Da bin ich wieder mit dem UPDATE meiner ersten Nachsorge:

Alles im grünen Bereich, Sono unauffällig (war ja klar), HCG-Marker unter 1

Im April steht dann wieder ein CT an. Dazu habe ich meinen Uro direkt mal wegen der Low-Dose Variante befragt. Er meinte, das könne man auf meinen Wunsch hin machen, er müsse mich jedoch aufklären, das in den Leitlinien aber immer noch der normale CT drinstehen würde. Ansonsten mache er sich strafbar.

ABER, und das ist für uns alle (besonders die kein MRT bekommen/wollen) nicht ganz uninteressant:
Mein Doc berichtete davon, das evtl demnächst die Leitlinien verändert werden und die Anzahl der CT-Scans reduziert werden, da zur Nachsorge auch grössere Zeiträume ausreichen. Dies würde wohl grad diskutiert.

Ich tendiere im Moment zur Low Dose Variante - ist von der Strahlung ungefähr mit 1x Röntgen zu vergleichen. Natürlich ist das immer noch nicht gleich Null, aber so oft bin ich in meinem Leben noch nicht geröngt worden, das Risiko sollte doch überschaubar sein.

Vielleicht sehe ich das auch zu leichtfüssig - was meint ihr?
Mit Zitat antworten
  #69  
Alt 06.02.2014, 21:29
Ilmarinen Ilmarinen ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 24.08.2010
Beiträge: 293
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Hi,
mach einfach mal LowDose und schau Dir das Ergebnis selbst an. Ich bekomme alle meine CTs immer auf CD, da ist automatisch auch ein Programm zum Ansehen dabei, wenn es ähnlich gut den Körper darstellt, hätte ich ein ausreichend gutes Gefühl. Oder lass es Dir im Vergleich vom Radiologen dann mal zeigen. Grundsätzlich finde ich, jede nötige Strahlung akzeptieren, jede unnötige vermeiden. Und das können die behandelnden Ärzte besser entscheiden, nur die Krankenkasse sollte nicht die Entscheidung fällen;-)
Alles Gute,
Ilmarinen
Mit Zitat antworten
  #70  
Alt 10.02.2014, 11:38
oli oli ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 275
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

HanSolo... entspann dich, der Nachsorgeclown ist nur in deinem Kopf unterwegs

Wenn die Ärzte das für ok befinden, vertrau ihnen einfach...
Mit Zitat antworten
  #71  
Alt 10.02.2014, 20:24
1994 1994 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.09.2013
Beiträge: 220
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Hi TeeGee,

Freut mich das bei Dir alles gut aussieht, klasse
Und Prothese alles OK oder wär ne Nummer größer besser gewesen

Gruß Hans
Mit Zitat antworten
  #72  
Alt 13.02.2014, 16:41
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Hey Hans
Größe ist schon ok, aber das Ding fühlt sich manchmal ziemlich "eng angenäht" an, also bei bestimmten Bewegungen/Aktivitäten zwickt es manchmal ein wenig. Nicht schlimm, aber man denkt dann nach ob vielleicht irgendwann innen drin was abreissen könnte.
Aber grundsätzlich empehle ich jedem, gleich ein Implantat einzusetzen. Allein optisch ist es ein grosser Vorteil weil es fast so aussieht wie vorher.
Mit Zitat antworten
  #73  
Alt 13.02.2014, 18:09
abueberlegt abueberlegt ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2014
Beiträge: 45
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Zitat:
Zitat von TeeGee Beitrag anzeigen
Hey Hans
Größe ist schon ok, aber das Ding fühlt sich manchmal ziemlich "eng angenäht" an, also bei bestimmten Bewegungen/Aktivitäten zwickt es manchmal ein wenig.
Mir geht es genau so.
Mit Zitat antworten
  #74  
Alt 13.02.2014, 22:27
1994 1994 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.09.2013
Beiträge: 220
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

jap, der liegt enger an als der normale Hoden, ist bei mir auch so, ungefähr so als wenn er sich bei Kälte ranzieht (kennt ihr bestimmt). Ich denke das muss dann wohl so sein. Wie der genau befestigt wird weiß ich allerdings auch nicht, würde mich aber mal interessieren, ich denke ich frag den Doc beim nächsten Mal.

Aber Ihr werdet sehen, nach ner Weile denkt man das ist ein Teil von einem. Das Zwicken geht definitiv weg.
Ich glaube, ich hab da mittlerweile sogar schon Gefühl drin

Und ein großer Vorteil, da kannste den Kram nicht drin kriegen
Mit Zitat antworten
  #75  
Alt 15.02.2014, 17:49
TeeGee TeeGee ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2013
Beiträge: 63
Standard AW: Diagnose Hodenkrebs

Bei mir ist es glaub ich oben angenäht. Es erschliesst sich mir ehrlich gesagt nicht, warum der so eng angenäht werden muss. Dadurch ist er doch viel mehr auf "Spannung", als wenn er sich z.B. noch 1-2cm am Faden bewegen könnte.
Durch dieses Unflexible kann er doch viel eher abreissen und dann muss man da wieder ran

Werd meinen Uro auch mal danach fragen warum das so gemacht wird. Vielleicht hat sich das einer ausgedacht, der so'n Ersatzteil nicht mit sich rumträgt

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Implantat ruhig weicher sein dürfte (Frauen haben doch auch niemals so knüppelharte Silikonbrüste) und das alles etwas flexibler baumeln dürfte
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:57 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD